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buhs Montagsreport: Straßenmathematik
Freigegeben von matroid am Di. 28. April 2015 10:45:25
Verfasst von buh -   711 x gelesen [Gliederung] [Statistik] Druckbare Version Druckerfreundliche Version
Bildung

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Straßenmathematik

Messen und Rechnen bei der Polizei

Berlin. Oh Gott, welche Katastrophe! Nicht nur, dass sich für den Polizeidienst in allen Schattierungen* immer weniger Bewerber finden, die auch noch immer weniger wissen bzw. können, nein, jetzt kommt die Berliner Senatsverwaltung auch noch auf die Idee, selbst elementare Tätigkeiten wie Knöllchenschreiben mit anspruchsvoller Mathematik zu verbinden.
Hä??

Ja. Da Parkraum knapp ist, parkende Autos bekanntlich äußerst umweltschädlich sind** und sich die Schädlichkeit eines stehenden Autos mit zunehmender Länge vergrößert (!), wird in Berlin ernsthaft der Gedanke diskutiert, die Parkgebühren abhängig von der Länge des Fahrzeugs zu bemessen.
Ja.
Wirklich.
Die armen Politessen/Politessinnen: Gerade so durch den Einstellungs-Mathe-TÜV*** gekommen und schon malnehmen, Pardon, multiplizieren müssen: Wenn je cm Fahrzeuglänge 4 Eurocenten pro Stunde fällig werden, wieviel zahlt der Porschefahrer dann für 3 Stunden 34 Minuten?
Dazu gehört also auch noch die totale Kenntnis aller gängigen (und ungängigen****) Fahrzeuglängen resp. der respektvolle Umgang mit dem liebevoll Zollstock genannten Gliedermessstab*****.
Ersteres kennt man eigentlich nur von ALDI-Kassiererinnen (also Preise im Laden betreffend), letzteres wird gern ersetzt durch Laserdistanzmessung (aber wo ist die Wand zur Reflektion?).
Und zählt die Stoßstange mit zur Länge, oder gar der Heckspoiler?
Fragen über Fragen, die der Politesse/dem Politess während des Streifengangs entgegenschlagen wie Autotüren dem Radfahrer.
Aber so kommt wenigstens mehr Geld in die Kasse, und so gesehen ist das Steuergeld für die Machbarkeitsstudie schon mal vorab gut angelegt, auch wenn wir zum Schluss rauskriegen, dass mehr Geld wieder mal weniger Geld bedeutet,

meint
 
buh2k+15
 
 
*: einfacher, mittlerer, gehobener, Streifen- und Fron- sind nur ausgewählte Dienste.
**: Fahrende Autos sollen das angeblich auch sein, aber derer bzw. der Fahrer wird man bei der Parkplatzsuche zum Zwecke der Abstrafung nicht habhaft. Dann also ran an die, die da rumstehen.
***: „Nennen Sie drei Zahlen, die kleiner als 5 sind“, „Wie viele Zentimeter hat ein Meter?“ oder auch „Kennen Sie eine Pyramide?“
****: Ungängig nicht im Sinne von nicht-gehend , sondern von nicht-häufig.
*****: ==(zensiert)==


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" buhs Montagsreport: Straßenmathematik" | 1 Kommentar
 
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Re: Straßenmathematik
von Dixon am Di. 28. April 2015 17:30:10


AllerBASFverehrter* buh,

bekanntlich ist Berlin die Stadt, welche ihr kein Geld besonders eifrig verschludert. Die Masse an Baustellen (und ich verzichte auf die Erwähnung von A100, Stadtschloß oder Sperenberg **) sollte auch Dich auf Deinem täglichen Weg zur FNMESWEHSSWK**** und zurück belästigen.
Mich überkam derselbe Gedanke wie Dich: sollen die Politessinnen und -enten ab jetzt immer mit einem Maßband herumrennen? Als Politiker ist man offenbar der Meinung, sowas könnte man genausogut schätzen wie Ausgaben für Großprojekte (diesmal zum Vorteil der Stadt).
Im übrigen hat der Hang zu großen Wagen, besonders bei Zugezogenen, seine Gründe.

Allerfreundlichteste Grüße
Dixon


* es darf nicht immer Hoechst sein, wegen der Schleichwerbung*****
** nicht ***
*** Rhetorik für Fortgeschrittene
**** Früher nannte man es Schule, was es heute sein soll, weiß keiner
***** Ach, die Firma heißt ja heute Aventis...

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