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Informatik: Generation Pascal
Freigegeben von matroid am Di. 17. Februar 2009 11:17:25
Verfasst von Ueli -   3947 x gelesen [Gliederung] [Statistik] Druckbare Version Druckerfreundliche Version
Informatik

Generation Pascal


Bild
Es gab einmal eine Zeit, als die Bildschirme noch kleiner waren als die Tastaturen und nur schwarz und weiss beherrschten, damals gab es eine Programmiersprache, die hieß Pascal.
Genau genommen gab es damals auch BASIC. Aber BASIC war etwas zum rumspielen für Laien. Der Student lernte Pascal.
Was tun aber die damaligen Studenten heute, wenn sie wieder einmal etwas auf den Bildschirm zaubern wollen? Vielleicht hilft ihnen dieser kurze Erfahrungsbericht weiter.








program Pascal(input, output);


Begin

Wer hats erfunden? Die Schweizer! Und zwar Niklaus (nicht Pascal) Wirth 1972. Pascal ist durch und durch schweizerisch. Da gibt es keine Umwandlung der Typen. Jede Variable hat ihren Platz. Die Sprache ist über Backus-Naur-Forms vollständig beschrieben. Sozusagen die Wissenschaft der Programmierung.
Bild

Kein Schweizerisches Chuchichäschtli ist besser aufgeräumt, als diese Programmiersprache.

Auch für die Professoren (vielfach Mathematiker und ohne Computer grossgeworden) war das eine gute Sprache, mussten sie doch ihr bekanntes Terrain der Logik nicht verlassen. Blieb höchstens die Frage wie man diese seltsamen Kisten ein und ausschaltete. (Entschuldigung, liebe Mathematiker, heute ist es ja nicht mehr so. Zum Trost: Es gab auch Ingenieure, welche den Hellraumprojektor nicht bedienen konnten.)
Dafür verstanden sie (Die Mathematiker) die n-fach verschachtelte for-Schlaufe und auch die Rekursion in beliebiger Tiefe.

Die Studenten hatten natürlich bald entdeckt, dass man auch lustige Dinge mit Pascal machen kann. (Ja,ja damals waren wir mit wenig zufrieden) Dazu benötigte man eine grafische Ausgabe, welche meist implementiert war. Man konnte Mondlandung und ähnliche Dinge programmieren, später kamen die Fraktale dazu.

Einige mögen es Midlife-Crisis nennen, andere einfach Nostalgie, wenn der ehemalige Student wieder einmal versucht zu programmieren. Computer stehen ja heute überall herum und dienen z.B. dazu die Ferien zu buchen oder gedownloadete Filme zu gucken. Aber kann man mit so einem Gerät auch programmieren?

Ich entschloss mich dieser Frage nachzugehen, sollte mich der Weg auch noch so weit von bekannten Gefielden wegführen.

end.

Gnu Pascal



void C(void)


{
Pascal war gut, aber versuche mal einen Pascal-Compiler für einen Micro-Controller zu finden. Vielleicht gibt es ihn ja, aber dann ist er mindestens seit zwei Generationen veraltet.
Der abgebrühte Programmierer beginnt nun mit Assembler. Doch spätestens wenn der Lehrling doppelt so schnell ist, wie der Meister, dann muss der Meister auch C lernen.
Für den Micro-Controller ist C nicht schlecht. Ab und an kann der Meister immer noch etwas Assembler einsetzen, um zu optimieren und dem Lehrling gegenüber die Überlegenheit der Assembler-Geheimwissenschaft zu demonstrieren.
Nun hat nicht jeder mit Controllern zu tun, doch auch am PC macht C keine schlechte Figur. Da Betriebssysteme und auch die Schnittstellen meist in C programmiert sind, kann man richtig tief in die Geheimnisse des Computers vordringen.
Das war aber gar nicht mein Ziel.

Bild
Was tun, wenn man so wie früher, ein Bildchen auf dem Schirm haben will? Das müsste doch mit wenig Aufwand möglich sein. Doch das "Hallo-Welt"-Beispiel aus dem Buch funktioniert nur mit der Konsole. Also doch Pascal, bzw. Delphi, welches mit einer üppigen Grafikbibliothek aufwartet?
Nein, heute arbeitet man eher mit Java, zumindest an den Schulen. Also her mit Java!



}
Einführung in C


public class Java


{
Bild Endlich eine aktuelle Programmiersprache. Zeitschriften an jedem Kiosk, Bücher in jeder Bibliothek. Schöne graphische Oberflächen zum Programmieren lassen sich herunterladen. Da gibt es Net-Beans vonSun und Eclipse von IBM und noch viel mehr und fast alles gratis.
Nach zwei Tagen herunterladen hätte ich nun beginnen können zu programmieren. Doch wie macht man das mit diesen Objekten? Vielleicht zuerst etwas darüber lesen. Das erste Buch erwies sich nicht als sehr aufschlussreich, also musste noch ein zweites her und dann...
Stopp!!
Da das mit den Klassen und Objekten inzwischen wenigstens ansatzweise klar ist kann man ja mal mit der Bildschirmausgabe beginnen, nein muss man sogar, denn das Hauptfenster ist ja die Mutter aller Klassen.
- model view controller?
Bild
- swing, AWT oder doch SWT?
Jetzt reichts. Also ein Beispiel herunterladen und dann rumspielen. Ist halt keine Schweizerische Sprache, ewig gültig und in 10 Diagrammen beschreibbar.
Wartet mal, ein Update ist gerade verfügbar. Aber wozu brauche ich...??
}

Einführung in Java

@Interface Objectiv-C : NSObject


{
Java geht überall, wenn es dann endlich einmal geht. Das ist ja praktisch. Aber es gibt für jede Plattform eine passende Sprache mit passendem Framework.
Ist es ein PC, so kann man ja mal das Visual-Studio herunter laden und sich mit C-Gartenzaun anfreunden. Nicht dass ihr jetzt denkt, ich hätte etwas gegen Microsoft. Das Visual-Studio ist eine feine Sache und C# ist meiner Ansicht nach oft das bessere Java, wenigstens für den PC. Aber  mein aktueller Computer ist ein Mac und seine Muttersprache ist Objectiv-C. Also CD nehmen und X-Code installieren.
Damit kann man C, C++, Java, Python und Ruby programmieren. Aber ich will ja Objectiv-C. Auf OS-X gibt es das Cocoa (sprich Koko) Framework. Das ist so etwas, wie das dot-net unter Windows, aber nicht ganz so umfassend. Da Objectiv-C eine Erweiterung von C ist, funktioniert C-Code ohne Einschränkung. Aus diesem Grund war es auch nicht nötig alles neu zu erfinden, was mit C gut läuft.
Man hat aber gut daran getan, eine komfortable Schnittstelle für GUIs zu schaffen. Mit dem Interface-Builder ist man wirklich schnell. Das MVC-Paradigma ist so implementiert, dass man es nur unter Anstrengung umgehen kann.
Die Syntax ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig und weicht grundsätzlich von Java, C++ und C# ab. Es ist aber nicht nur die Syntax, sondern auch Verhalten und Möglichkeiten von Klassen und Objekten.
Passt auch zum Apple Motto: "think different".
}
@end

Objective-C

Und?



Was bleibt als Erkenntnis von dieser kurzen Reise durch die Programmiersprachen?
Mit beliebig verschachtelten for-Schleifen und Rekursionen bis zum Grundwasserspiegel kommt Generation Pascal heute nicht mehr zum Ziel. Man hat nie ausgelernt, also:

Die Sprache C bildet eine gute Grundlage, auch für Java. Außer, dass C nicht objektorientiert ist, bietet diese Sprache wirklich alles. (Man kann aber auch ohne Objekte programmieren und dabei bleiben.)

Java kann für alles verwendet werden, man sollte sich aber besonders am Anfang etwas einschränken und nicht zu viele Tools installieren. Für Java kriegt man auch viel Unterstützung, nicht zuletzt hier auf dem Matheplaneten. Und Java läuft wirklich überall.

Grafische Oberflächen sind in Objectiv-C (Mac-OS-X, Cocoa) und in C# (Windows, dot.net) sehr komfortabel zu programmieren. Wer sich auf eine dieser Plattformen festlegen kann oder will, sollte einer dieser Sprachen probieren oder auch beide.

Welche Sprache auch immer: Ausprobieren und etwas herumspielen gehören auch dazu. Das war damals mit Pascal noch verboten.



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: Informatik :: Programmierung :
Generation Pascal [von Ueli]  
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" Informatik: Generation Pascal" | 14 Kommentare
 
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.

Re: Generation Pascal
von gaussmath am Di. 17. Februar 2009 12:26:39


void hallo(){ return ^^ sehr schön! Danke Dir!  smile ;}

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Re: Generation Pascal
von Realshaggy am Di. 17. Februar 2009 12:52:19


Jaja, die guten alten Zeiten als man sich vor dem Programmieren nicht mit 5000 Tools und Entwicklungsumgebungen rumschlagen mußte.

In der DDR-Grundschule gabs die ersten Vertretungsstunden an einem 5-Zentner-Computer der Marke Robotron. Lustige Clowns aus Kreisen auf den Bildschirm malen, aber jeder reihum nur ein Kreis! Die Sprache weiß ich nicht mehr, müßte denke ich auch irgendein Basic gewesen sein, sonst gabs ja kaum was verbreitetes.

Ab der 5. Klasse gabs dann eine Einführung in BASIC. Und wieder das allseits beliebte Clowns malen, diesmal in Zweierteams! Und mit Rechtecken! Das wars leider auch schon fast, weil der Lehrer auch kaum mehr konnte. Lediglich der Kommentar "Das ist keine Sprache, in der ihr lange programmieren werdet" ist mir noch in Erinnerung. Zu Hause stand ein C64, einziges verfügbares "Lernmaterial" war die 64er, die didaktisch für einen 10-jährigen Programmieranfänger kaum brauchbar war.

Später dann Pascal. Mit bunten Clowns! Diese Phase brachte mir zwei Erkenntnisse:
1.) Es gibt nicht genug Informatiklehrer, jeder der einigermaßen nach Naturwissenschaflter/Mathematiklehrer aussieht, wird als Selfmade-Learning-by-doing-Informatiklehrer zwangsrekrutiert.
2.) Mittlerweile gabs einige vernünftige Bücher, hauptsächlich aus dem Markt&Technik Verlag.

Im nachhinein gesehen hab ich in dieser Phase das meiste gelernt. Der Informatikunterricht der Oberstufe blieb mir bis auf die Klausuren erspart, hauptsache ich lieferte einmal im Halbjahr ein "vernünftiges" Programm ab. Da muß ich mal ausprobieren, ob die irgendwie noch laufen, die über den Bildschirm fahrenden Autos und eine heulende Soundkarte zur physikalisch korrekten Demonstration des Dopplereffektes hatten schon was. Regelmäßig hieß es auch "Das ist nicht die Sprache, in der ihr lange programmieren werdet."

Im Studium dann mehrere Schocks. Der erste: Der Lehrer hatte recht. Pascal ist total out, der Student von Welt hat C zu können! Zum Glück gabs auch für C einigermaßen gute Bücher. Kurz danach der zweite Schock: Man kann mit Grundkenntnissen in C nicht mal mehr Clowns malen! Und schließlich: "Das ist nicht die Sprache, in der sie lange programmieren werden".

Mittlerweile habe ich mir in Praktika und für den Heimgebrauch Grundkenntnisse in mindestens einem dutzend Programmier- und sonstigen Sprachen aneignen müssen (Fortran, Java, php, Perl, diverse CAS usw.). Leider habe ich aber nicht das Gefühl, auch nur eins davon wirklich zu beherrschen. Es ist schon nicht einfach, sich entscheiden zu müssen. Letztenendes tut das aber meistens eh der Brötchengeber für einen, und wichtiger ist es, sich möglichst schnell "reinfuchsen" zu können.

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Re: Generation Pascal
von murmelbaerchen am Di. 17. Februar 2009 13:14:05


Hi,

Eclypse heißt Eclipse.
Kurzweilig angerissen. Gut! smile

Gruß
telegrammbärchen

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Re: Generation Pascal
von toku am Di. 17. Februar 2009 14:43:31


hachja, pascal war meine allererste programmiersprache, irgendwie rührend, mal wieder was davon zu hören. ich schaue grad ganz wehmütig auf den dazugehörigen meter weissgewandete bücher aus dem markt und technik verlag. danke föön smile

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Re: Generation Pascal
von kostja am Di. 17. Februar 2009 18:06:01


Ich geb's ja zu, mein Clown sieht nicht grad gut aus,
Clown?

aber ich war ja auch noch nie sehr kreativ und begabt beim malen. Ich möchte nur hinzufügen, dass man auch mit C++ sowohl auf Linux, Windows wie auch dem Mac Bildchen malen kann. Man braucht eben nur die richtige Bibliothek dazu. Das obige Bild habe ich mit Qt gemacht und der Quellcode lässt sich ohne Veränderung auf allen der oben genannten Systemem kompilieren. Also C++ läuft auch überall. Nicht nur Java smile
C++
#include "ClownWidget.hpp"
 
#include <QPainter>
#include <QSizePolicy>
 
ClownWidget::ClownWidget () : QWidget(0)
{
  setFixedSize(QSize(320,240));
}
 
void ClownWidget::paintEvent(QPaintEvent *event)
{
  QPainter p(this);
  p.drawEllipse(QPoint(160,120), 80, 80);
  p.drawArc(QRect(QPoint(120,130),QSize(80,40)), 0, -16*180);
  p.drawPie(QRect(QPoint(140,90), QSize(40, 60)), 0, -16*180);
  p.drawEllipse(QPoint(120, 90), 20, 15);
  p.drawEllipse(QPoint(200, 90), 20, 15);
 
  event->accept();
}
 
ClownWidget.cpp
C++
#ifndef Clown
#define Clown
 
#include <QWidget>
#include <QPaintEvent>
#include <QSize>
 
class ClownWidget : public QWidget
{
public:
  ClownWidget ();
 
  void paintEvent(QPaintEvent *event);
};
 
#endif  // Clown
ClownWidget.hpp
C++
#include <QApplication>
#include "ClownWidget.hpp"
 
int main(int argc, char **argv)
{
  QApplication app(argc, argv);
 
  ClownWidget clown;
  clown.show();
 
  return app.exec();
}
 
main.cpp



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Re: Generation Pascal
von Ueli am Di. 17. Februar 2009 20:44:26


@Realshaggy: Selten so über Clowns gelacht! Wir "malten" halt nur Tannenbäumchen (mit Sternchen und for-Schleifen.) Eher frustrierend war das Auto-CAD auf 7Disketten + Dos-Diskette. Natürlich ohne Maus. Der Bildschirm war auch die Grenze des Speichers. Ein Punkt über den Rand und das Disketten schieben begann von vorne.
@kostja: Vielen Dank für deine Mühe. Werde ich gleich mal mit OSX ausprobieren.

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von Hans-Juergen am Di. 17. Februar 2009 23:47:11


Hi,

mit Pascal (TP 5.0) machte ich mir damals unter anderem
diese Graphiken:



(Barnsley-Farn)



(nach einem Bild es seinerzeit berühmten OpArt-Malers Vasarely)

und mit Hilfe einfacher Funktionen dieses hier:

Bild

Die Bilder wurden jetzt vom Bildschirm abfotografiert.

Viele Grüße,
Hans-Jürgen

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von Bernhard am Di. 17. Februar 2009 23:53:47


Da wird auch mir ganz weh ums Herz. Ich habe auch angefangen mit dem schwarzen Bildschirm am C64 und Pascal. Das "Starten und Landen" war dann immer das Schlimmste. Damals sprach man auch statt von "Subroutines" und "Funktionen" einfach nur von Unterprogrammen und rief sie dann mit Labels auf. Bewirkt haben sie aber das gleiche.
Ich favorisiere immernoch diese sehr disziplinierte Programmiersprache und habe deshalb vor ein paar Jahren nach längerer Pause mit Delphi angefangen. Leider komme ich nicht oft dazu.
Ich wollte mich auch mal in C++ einarbeiten, aber seit dem das erste "Hello World"-Programm, das ich dort wie angegeben eingetippt habe, nicht gelaufen ist, steht das Buch bei mir im Regal auf Halde...

Bernhard

PS.: Free Pascal zum Download gab es ja schon lange - was ist jetzt der Unterschied zu Gnu Pascal? Nur daß außerdem der Code offen ist oder sind da sonst noch Unterschiede?

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von GrandPa am Mi. 18. Februar 2009 12:56:49


Lang lang ist es her, aber damals war´s (noch) schön sich damit rumzuschlagen, gab ja nicht viel Alternativen.

Was ist mit dem Nachfolger DELPHI, finde ich gar nicht schlecht.

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von Ueli am Mi. 18. Februar 2009 21:52:28


Ich habe mal X-Code (MacOS X) in Bezug auf C++ und Java kurz angeschaut.
Bei jeder unterstützter Sprache wird ein lauffähiges Template mit Hauptfenster und Menuleiste erzeugt. Man kommt also mit jeder Sprache schnell zu einem ersten Erfolg.

Programmieren ist komplizierter geworden. Einerseits gibt es jetzt viel mehr Möglichkeiten, als zu Pascals Zeiten. Zudem sind auch die Betriebssysteme besser, aber dafür auch schwieriger zu handhaben. Man kommt also nicht drum herum einiges neu zu lernen.

Was ich auf die Schnelle zu den Dialekten gefunden habe:

Gnu-Pascal: setzt auf das sehr verbreitete und aktuelle Gnu-C auf. Es gibt einige Grafik-Bibliotheken. Gnu-Pascal entspricht am ehesten dem "alten" Pascal.

Free-Pascal: Object Pascal, es ist soeben ein Buch in Deutsch erschienen
 Buch

Delphi: Object Pascal von Borland. Delphi nutzt das dot.net Framework von Windows und hat daher die selben Möglichkeiten wie z.B. C# mit Visual Studio. Allerdings keine freie Software.
 Delphi

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von LutzL am Do. 19. Februar 2009 07:44:01


Gnu-Pascal: Ein Frontend für die GCC Gnu Compiler Collection. D.h. der Parser erstellt kein C oder sowas, sondern den GCC-XML-Zwischencode. Kenn ich nicht, soll aber eher das traditionelle Pascal sein.

Free-Pascal: Startete als Nachbau von TurboPascal 7, der Compiler ist in FreePascal geschrieben, per einem Bootstrap-Prozess. Die Sourcen kann man sich natürlich auch frisch aus dem SVN holen. Kann alles wie TP7, nur die BGI-Farbpalette ist anders, deshalb sehen direkt übersetzte Grafikprogramme seltsam aus. Ist inzwischen auch in großen Teilen zum nonDOTNET-Delphi kompatibel.

Ciao Lutz

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von Naphthalin am Mo. 23. Februar 2009 09:39:23


auf meiner (inzwischen ehemaligen^^) schule haben wir auch schön pascal gelernt. und - man mag mich dafür verachten - ich benutze im wesentlichen nur pascal und php, damit kann ich eigentlich alles machen, was ich möchte. ein bisschen delphi geht auch, aber das wars dann auch schon. für alles komplizierte mathematische gibts dann mathematica^^
vielen dank für den überblick und schön zu hören, dass man nicht der einzige ist, der pascal zu schätzen weiß wink

Naphthalin

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von xycolon am Mi. 25. Februar 2009 01:17:39


das waren noch zeiten wink meine ersten "programme" habe ich als batch-files geschrieben biggrin anschließend habe ich festgestellt dass mein pc sowas wie QBasic hat. da das malen damit zu kompliziert war bin ich dann auf visual basic umgestiegen.

in der schule war dann auch pascal dran, rekursionen konnte man damit echt toll programmieren biggrin wir haben nach pascal auch noch assembler für den C64 gemacht. toller lehrer *g* ich finde übrigens, dass pascal einfach basic mit ner anderen syntax ist ^^ darüberhinaus hat die sprache einen gewissen charme. muss unbedingt mal einen neuen compiler runterladen und der alten zeiten wegen in pascal coden...

und mittlerweile kann man die alten vorurteile mal abbauen, seit .NET 2.0 ist VB.NET eine ausgewachsene objektorientierte (gute) programmiersprache, die mir deutlich besser gefällt als die gartenzaunvariante von C

 [Bearbeiten]

Re: Generation Pascal
von paulitiger am Do. 26. Februar 2009 13:02:15


Hallo!

Wie doch die Zeit vergeht!

Als Informatiker der 1. Stunde habe ich das Programmieren in der längst vergessenen, fürchterlich komplizierten Sprache ALGOL68 gelernt (ab 1976). Wir hatten an der TU München noch die Erbauer der ersten Rechner nach dem Krieg in Deutschland kennenlernen können.

Und dann:
Die Diplomarbeit in einem Pascalableger namens MODULA.

Danach in der Praxis jahrelang "C" abwechselnd mit ADA. Das war die 1. Sprache die auch offiziell normiert wurde.

Später dann JAVA rauf und runter.

Für den Hausgebrauch mal schnell ein C-Programm gehackt oder ein JAVA-Programm adaptiert.
Aber: die Programmierumgebungen sind selbst für einfachste Programme komplex. Deshalb nehm ich eben doch den EMACS.

Mal schnell ein Bildchen: Ich glaube, die Zeiten sind endgültig vorbei... Leider oder GottseiDank kann sich jeder selbst aussuchen.

Grüsse

Wolfgang








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