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Der MiKTeX Package Manager

Der MiKTeX Package Manager

Unter Windows stellt die beliebte Distribution MiKTeX des Autors Christian Schenk eine komfortable Paketverwaltung zur Verfügung. Benötigte Pakete werden nahezu automatisch installiert: während des Übersetzens bemerkt MiKTeX fehlende packages und bietet Download sowie Installation an. Man kann den Package Manager auch direkt im MiKTeX-Ordner des Startmenüs aufrufen.

Um diesen Komfort unter Unix erhalten, hat Christian Schenk den MiKTeX Package Manager (mpm) portiert, als Zusatz zur einer vorhandenen TeX-Distribution.

Voraussetzung für die Installation ist ein Unix-System mit vorhandenem C++-Compiler. Insbesondere eignet sich der Manager also auch für Linux sowie für Mac OS X.

Ich nutze Ubuntu Linux in der Version 7.04 („Feisty Fawn“) mit installiertem teTeX. Aktionen, die root-Rechte benötigen, werden unter Ubuntu Linux mit sudo eingeleitet. Bei Ausführung mit root-Rechten kann das sudo natürlich weggelassen werden.

Zuallererst muss man ein wenig Aufwand betreiben, um den mpm zu installieren, dafür wird man jedoch im weiteren mit mehr Komfort belohnt. Für das gerade frisch installierte LaTeX bin ich bei Bedarf weiterer Pakete daher sofort über den mpm gegangen, ohne mir jetzt und zukünftig die Mühsal des oben beschriebenen „Fußwegs“ anzutun.
Zur Installation des Paketmanagers geht man wie folgt vor:
  • Download des Archivs der Quelldateien von sourceforge
  • Entpacken des tar.gz-Files: entweder mit dem Archiv-Manager oder über die Kommandozeile:
        tar xfz miktex-tools-xxxxxxx.tar.gz
  • Sofern sie nicht bereits installiert sind, über die Ubuntu-Paketverwaltung „Synaptic“die Pakete g++ sowie libcurl3-dev installieren
    Herausfinden, ob libCURL installiert ist: curl-config --version sollte eine Ausgabe liefern ähnlich: libcurl 7.15.5
  • zum Compilieren der miktex-tools auf der Kommando-Zeile:
    • in das Verzeichnis der entpackten Dateien wechseln: cd miktex-tools-xxxxxxx
    • README-Datei lesen ;-)
    • Ausführen zur Anpassung an die lokale Systemkonfiguration: ./configure
    • Ausführen zum Compilieren: make
    • Ausführen der Installation: make install
      (mit Installations- bzw. root-Rechten)
      unter Ubuntu-Linux: sudo make install
  • Nach der Installation einmaliges Initialisieren der Namens-Datenbank: initexmf -u


Nun stehen die folgenden Kommandos (auf Shell-Ebene) zur Verfügung:
  • Initialisieren bzw. Aktualisieren der lokalen Paket-Datenbank:

        sudo mpm --update-db

  • Auflisten der verfügbaren Pakete:

        mpm --list

  • Informationen zu einem bestimmten Paket:

        mpm --print-package-info=PACKAGE

  • Installation eines bestimmten Paketes:

        sudo mpm --install=PACKAGE

  • Dokumentation bzw. Hilfe zu einem Paket:

        sudo mthelp PACKAGE

    Startet einen Browser, um eine html-Seite mit Dokumentation anzuzeigen.

  • Aktualisieren eines bestimmten Paketes:

        sudo mpm --update=PACKAGE

    Aktualisieren sämtlicher Pakete:

        sudo mpm --update

Wichtig: der LaTeX-Distribution müssen neu installierte Pakete bekanntgemacht werden mittels Aufruf von:

        sudo texhash

in teTeX1 bzw. sudo mktexlsr in TeXLive.

Ab nun reicht es meist, den Namen des Paketes zu kennen und sudo mpm --install=PACKAGE sowie sudo texhash aufzurufen, statt wie eingangs angedeutet die Pakete einzeln zu suchen, herunterzuladen und manuell in die Verzeichnisstruktur einzupflegen.

Bei reinen Info-Befehlen kann, wie oben angegeben, auf einleitendes sudo verzichtet werden, in mancher Doku wird es trotzdem verwendet. Weitere Informationen bieten die Links im abschließenden Abschnitt „Referenzen“, kurze Info erhält man am Prompt mit mpm --help sowie mpm --usage.

Compilieren und Installieren des Paketmanagers liefen auf meinem System reibungslos und schnell durch. Das Installieren neuer Pakete funktionierte auf Anhieb, sie waren sofort verwendbar.

 
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