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Neuer Abschnitt in Portable Software


Pflege und Feintuning


Es ist immer wieder angenehm bei Betriebssystemen wie Linux, MacOS oder Windows zu sehen, dass man beispielsweise auf eine .pdf-Datei klickt und ein nettes Programm öffnet sich, z.B. der Acrobat Reader, und zeigt einem diese Datei an.
Es wäre nun schön, wenn es diese Komfortfunktion auch für unser "Portables System" geben würde und wenn ich das schon so sage, dann bin ich natürlich wie ein gewiefter Verkäufer, der eine Frage oder ein Problem aufwirft, für das er im nächsten Augenblick auch schon einem Westentaschenspieler gleich die Lösung aus dem Ärmel zaubert und … Tada – hier ist sie:

Sie nennt sich USBAgent und findet sich nach dem Aufrufen im "Senden an"-Menü von Windows als Option.

Es ist dann also nur noch nötig, eine Datei mit der rechten Maustaste anzuklicken, "Senden an"USBAgent und schon wird diese Datei mit dem auf dem Medium vorgesehen Programm geöffnet.


Bild

Hier bekommt Ihr das passende "Gesamtpaket" und hier die aktuellste Version des USBAgent, die Ihr gegen die ältere aus dem "Gesamtpaket" austauschen könnt.

Nach dem Entpacken des "Gesamtpakets" in das Wurzelverzelverzeichnis und eventueller Aktualisierung des USBAgent sollte Euer USB-Medium etwa so aussehen:

Bild

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten.
Entweder "weiß" der USBAgent schon, mit welchem Programm auf dem USB-Medium der Dateityp geöffnet werden soll oder er fragt zurück, so wie es auch Windows zu tun pflegt. In ersterem Fall öffnet sich die vorgesehene Applikation und öffnet die Datei (beispielsweise könnte eine .pdf-Datei vom Foxit Reader geöffnet werden), bei einem normalen Doppelklick wird die vom Windowssystem vorgesehene Applikation geöffnet, also oftmals der Acrobat Reader. Falls der USBAgent es noch nicht weiß, dann wird es aber Zeit, dass ihm das mal jemand sagt und dazu geht Ihr – wie unter Windows in solchen Fällen auch – zu der .exe-Datei auf Eurem USB-Medium, mit der der USBAgent diesen Dateityp in Zukunft gefälligst zu öffnen hat.

All diese Dateityp-Programm-Zuordnungen werden in der usbagent-pa.ini-Datei gespeichert und wenn Ihr beschließt, einen Dateityp künftig mit einem anderen Programm zu öffnen, dann könnt Ihr das in dieser Datei mit einem normalen Texteditor durch das Anpassen des Pfades einfach ändern oder den Pfad einfach komplett löschen und Euch fürs nächste Mal dann überlegen, womit denn dieser Dateityp geöffnet werden soll.
Auch die im Folgenden beschriebenen Änderungen könnt Ihr mit einem normalen Texteditor vornehmen, aber vorher ...

Wer bis hierher durchgehalten hat, der hat sich jetzt erst einmal ein paar Kekse verdient.


Kommen wir nach dieser "kurzen" Pause nun zum Feintuning.


Neben dem Verknüpfen von Dateitypen mit Programmen auf dem USB-Medium verfügt USBAgent aber auch noch über andere Möglichkeiten, wie Ihr diesem Screenshot entnehmen könnt:

Bild
Diese Einstellung ist völlig ausreichend, wenn es nur darum geht, den USBAgent im "Senden an"-Menü zu verankern

Zum Einen kann man TrueCrypt-Ordner mounten und zum Anderen mit dem Aufruf von USBAgent.exe gleichzeitig andere Programme starten und auch beenden.
Hier wollen wir uns zunächst mit der zweiten Möglichkeit beschäftigen und TrueCrypt & Co im nächsten Abschnitt Sicherheit näher betrachten.
Wer sein USB-Medium an einen Rechner anschließt, der weiß vielleicht schon, dass er immer wieder dieselben Programme aufrufen will, beispielsweise stets den Firefox, einen Messenger, PStart und StartPortableApps.

Der USBAgent schaut nach dem Aufruf in die usbagent.inf-Datei, um sich sagen zu lassen, welches Programm er denn sonst noch bei seinem Start öffnen bzw. bei seinem Beenden ausführen soll. Wenn man mehr als ein Programm gleichzeitig mit dem USBAgent öffnen will, dann benötigt man dafür eine .bat-Datei, in die man alle Programme reinschreibt, die ausgeführt werden sollen. Der Grund ist, dass USBAgent nur ein einziges Programm direkt mittels "ON" bzw. "OFF" aufrufen kann, wie wir gleich sehen werden.
Deshalb ist es insgesamt einfacher, die im Wurzelverzeichnis liegende Autorun.inf-Datei zunächst so zu modifizieren, dass der USBAgent direkt ausgeführt wird und dieser ruft dann über usagent.inf eine "Start.bat"-Datei auf, in die man dann alle Programme reinschreibt, die immer ausgeführt werden sollen, wenn der USBAgent gestartet wird.

Das klingt jetzt komplizierter, als es wirklich ist und ich gebe Euch eine Vorlage, sodass Ihr das jederzeit nach Euren Bedürfnissen anpassen könnt.
Fangen wir mal mit der Autorun.inf-Datei und deren Optionen an:
.inf
[autorun]
open=USBAgent.exe
icon=USBAgent.exe
label=Spartacus
action=USB-Menu
Hierbei sind:
open=... ist immer die beim Einstecken im Wurzelverzeichnis auszuführende Datei
icon= ... bestimmt, wie der Name es schon vermuten lässt, das Aussehen des Mediums im Explorer
label= ... ist der Name, mit dem das Medium im Explorer gelistet wird

In meinem Beispiel wird also jetzt nach dem Anstecken USBAgent.exe als erste Option angezeigt, es erscheint das lustige rote Schachtel-Icon und "Spartacus" steht Gewehr bzw. Lanze, Schwert und Schild bei Fuß.

Jetzt wollen wir natürlich dem USBAgent sagen, welche Programme er noch starten soll und dazu gehen wir zunächst mal in die usbagent.inf, denn da schaut ja der Agent als Erstes nach.
.inf
[usbagent]
ON=%basepath%\Start.bat
OFF=
[config]
copyapp=0

Dabei ist
.inf
[config]
copyapp=1  

nur dafür da, dass der Agent nicht wieder und wieder fragt, ob er denn nun vom Medium aus oder von der Festplatte aus starten soll. Die Option "1" bedeutet, dass er immer von der Festplatte aus starten soll und "0" würde halt heißen, immer vom USB-Medium.

ON=... sagt nun, öffne dieses "Programm", das da und da liegt.
In unserem Falle also soll er eine Datei namens "Start.bat" ausführen, die im Wurzelverzeichnis liegt.
%basepath% sichert uns, dass der Agent dieses Programm bzw. die Datei findet, egal wie der Laufwerksbuchstabe des Mediums gerade lautet.
OFF= ... gibt halt das Programm oder die Datei an, die mit dem Beenden des USBAgent mit ausgeführt werden soll.

Schauen wir uns nun an, wie denn so eine Start.bat-Datei aussehen könnte:
.bat
start /D "\" PStart.exe
start /D "\PortableApps\PortableApps.com\" PortableAppsPlatform.exe

Das allgemeine Prinzip ist also der Aufruf "start" gefolgt von "/D "\Pfad zur .exe-Datei" Programm.exe".
In dieser Schreibweise mit den Anführungszeichen bei der Pfadangabe werden auch Leerzeichen toleriert.
Im Beispiel führt der USBAgent nach seinem Aufruf also gleich das im Wurzelverzeichnis liegende PStart.exe und PortableAppsPlatform.exe mit aus.
Prima Sache und wenn man noch mehr Programme aufrufen will, dann einfach die Start.bat-Datei entsprechend ändern.

Kommen wir nun zum Abmelden, denn auch dafür nutze ich den USBAgent, indem ich ihm sage, dass er das oben erwähnte EjectUSB.exe ausführen soll. Dann werden nämlich alle Programme beendet und das Medium ausgeworfen. Das lästige Schließen aller geöffneten Programme läuft automatisch und Ihr seid sicher, dass das Medium auch wirklich ausgeworfen wird. Falls das mal nicht klappen sollte, dann liegt es daran, dass noch Programme geöffnet sind, die EjectUSB nicht beenden kann. Nach deren Schließen wird das Medium dann aber ausgeworfen.
Damit entfällt dann die nervige Ursachenforschung für die Weigerung von Windows, trotz keiner laufenden Programme, das Medium auszuwerfen, weil ja doch noch ein Programm darauf zugreift, welches man aber nervigerweise NIE findet.

Damit sieht dann die usbagent.inf-Datei komplett so aus:
.inf
[usbagent]
ON=%basepath%\Start.bat
OFF=%basepath%\PortableApps\EjectUSB\EjectUSB.exe
[config]
copyapp=0

Und damit das jetzt auch wirklich klappt, müsst Ihr noch an einer Stelle einen Haken setzen, nämlich wie hier im Bild zu sehen:

Bild
 
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