Die Mathe-Redaktion - 19.11.2017 19:10 - Registrieren/Login
Auswahl
Aktion im Forum
Suche
Stichwortsuche in Artikeln und Links von Matheplanet
Suchen im Forum
Suchtipps

Bücher
Englische Bücher
Software
Suchbegriffe:
Mathematik bei amazon
Naturwissenschaft & Technik
In Partnerschaft mit Amazon.de
Kontakt
Mail an Matroid
[Keine Übungsaufgaben!]
Impressum

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, unsere Datenschutzerklärung und
die Forumregeln.

Sie können Mitglied werden oder den Newsletter bestellen.

Der Newsletter Okt. 2017

Für Mitglieder
Mathematisch für Anfänger
Wer ist Online
Aktuell sind 946 Gäste und 36 Mitglieder online.

Sie können Mitglied werden:
Klick hier.

Über Matheplanet
 
Bearbeiten von: Abschnitt [Änderungshistorie]
  Zeilenumbrüche automatisch mache ich selbst mit HTML    

Ich möchte eine Mail an , nachdem mein Vorschlag bearbeitet ist.
  Nachricht zur Änderung:

Eingabehilfen (mit JavaScript): [Link extern intern] [$$[?] ] [$$[?]' href='javascript:x();' onclick='ersetzeDollarsV3(document.coolsus.message);'>MATHML[?] ]
[fed-Bereich] [LaTeX-Bereich] [hide-Bereich] [Quelltextbereich [nummeriert]][?]
[Link zurück zum Artikelabschnitt]

Vorschau:
Neuer Abschnitt in Portable Software


LaTeX


Endlich sind die Zeiten vorbei, da man immer wieder Sätze wie "Ich bin hier an einem Rechner, der leider kein LaTeX installiert hat, deshalb kann ich leider nicht ..." hören, sagen oder lesen musste, denn es gibt jetzt zwei tragfähige Lösungen dieses Problems und leistungsfähige LaTeX-Editoren stehen auch noch zur Verfügung.

Distributionen: MiKTeX und TeX Live


Zum Einen gibt es das Windows-Usern höchstwahrscheinlich bekannte MiKTeX jetzt seit Version 2.8 auch in einer portablen Version. Hier findet Ihr sowohl eine Anleitung zur Installation als auch das Programm selber. Zum Entpacken bräuchtet Ihr also wieder mal beispielsweise nur ein Programm wie 7-Zip, aber was für ein Glück, das gibt es ja in einer portablen Version.

Nach der Installation ist auch das Starten des Programms für uns selbstverständlich komfortabler, denn natürlich setzen wir in unserem PStart-Menü direkt einen Link direkt auf miktex-portable.cmd und ersparen uns so den "Griff" zur Konsole.
(Pfad: ~/MikTeX_Portable/miktex-portable.cmd)
miktex-portable.cmd ist für unsere MiKTeX-Installation der Dreh- und Angelpunkt zur Pflege und Aktualisierung dieser Distribution.

Als Alternative zum portablen MiKTeX gibt es jetzt seit Kurzem auch die LaTeX-Distribution TeX Live in einer portablen Version.
Am einfachsten ist es wohl, wenn Ihr Euch diese die Datei hier runterladet, mit 7-Zip entpackt, was Ihr Euch ja inzwischen schon besorgt habt und die entstandende iso-Datei auf eine DVD brennt.
Bei Fragen zur Installation ist sicherlich das hier mehr als hilfreich (Fürs Ausdrucken oder auch mal offline Nachschauen hier das).

Natürlich bauen wir uns im PStart-Menü auch dafür was Schönes, indem wir Links auf den Bild(tlmgr-gui), Bild PS_View und den DVIOUT DVI viewer setzen und hilfreich im wahrsten Sinne des Wortes kann es auch manchmal sein, wenn man direkt zur Dokumentation kommt.
Die zugehörigen Pfade lauten
  • ~/texlive/2009/bin/win32/tlmgr-gui.vbs
  • ~/texlive/2009/bin/win32/psv.bat
  • ~/texlive/2009/bin/win32/dviout.bat
  • ~/texlive/2009/texmf/doc/texlive/texlive-de/texlive-de.html bzw.
  • ~/texlive/2009/texmf/doc/texlive/texlive-de/texlive-de.pdf

    Wirklich wichtig ist natürlich der erste Link auf Bild(tlmgr-gui) in unserem Menü, denn dies ist quasi die Schaltzentrale zum Warten und Aktualisieren unserer TeX Live-Distribution.

    Egal für welche Distribution Ihr Euch entscheidet, Ihr könnt eigentlich keine falsche Wahl treffen, aber bzgl. des Für und Widers schaut Euch ansonsten ruhig mal das hier an.
    Wenn Ihr also bisher mit MiKTeX zufrieden wart, es auch auf Eurem Heimrechner läuft, dann braucht Ihr zwischendurch nicht die Pferde zu wechseln und Euch neu umzustellen. MiKTeX ist nach wie vor eine hervorragende und leistungsfähige Distribution.
    Falls Ihr aber völlig offen vor der Wahl stehen solltet, welche Distribution Ihr nehmen sollt, dann wäre mein persönlicher Tipp TeX Live 2009, wofür es auch Gründe gibt.
    Zunächst einmal ist da die hervorragende deutschsprachige Dokumentation, für die es schon mal einen Bonuspunkt gibt.
    Für die Zukunft ist geplant, dass TeX Live nicht mehr neu installiert werden muss, wie man es bisher von TeX Live und MiKTeX kannte, als beispielsweise von TeX Live 2008 auf TeX Live 2009 letztere neu installiert werden muss, gleiches beispielsweise von MiKTeX 2.7 auf MiKTeX 2.8. In Zukunft soll es so sein, dass für TeX Live 2010 keine Neuinstallation nötig wird, sondern TeX Live 2009 quasi upgegradet wird auf TeX Live 2010. Wenn das so klappen sollte wie geplant, dann wäre das ein weiterer Bonuspunkt für TeX Live, zumal TeX Live die Updates von Paketen auch schneller zur Verfügung stellt.
    Außerdem bringt TeX Live von sich aus alles mit, während Ihr bei MiKTeX z.B. noch ghostscript und ghostview installieren müsst, was ich weiter unten noch erläutere.
    Nochmal zur Installation:
    Wenn Ihr ein LaTeX-System auf einen Stick installiert, dann solltet Ihr das am besten am Wochenende machen, denn das kann je nach Geschwindigkeit des Mediums extrem lange dauern. Also am besten vor dem Schlafengehen anfangen und über Nacht laufen lassen und dann erwartet einen am Sonntag ein Good Day Sunshine.


    Editoren

    Wer angenehm mit LaTeX arbeiten will, der ist für einen komfortablen Editor sicherlich dankbar und netterweise gibt es schonmal zwei Editoren in einer portablen Version, Texmaker und TexMakerX. Die Namensähnlichkeit ist dabei kein Zufall basiert letzterer doch auf Texmaker und ist eine eigenständige Weiterentwicklung.

    Ein weiterer interessanter Editor ist TeXworks und zwar so interessant, dass er sowohl von TeX Live 2009 als auch MiKTeX 2.8 gleich mitgeliefert wird, und zwar schon in der jeweils passenden Konfiguration.
    Er ist eine Neuentwicklung, die großes Potenzial hat, sich auch an Anfänger richtet und ebenfalls, wie TeX Live und Texmaker(X), plattformunabhängig ist.
    Eine große Stärke ist, dass er einen integrierten PDF-Viewer hat, der einem die Änderung eines Dokumentes nach dem Aktualisieren direkt anzeigt.
    Alles, was Ihr sonst noch wissen wollt (Manual-Links, Screenshots etc.), findet Ihr auf der Homepage.


    Wie man Texmaker(X) für seinen Heimrechner einrichtet, das wird
    hier gut erklärt. Wichtig ist da natürlich das richtige Setzen der entsprechenden Pfade, wobei das wiederum von Eurer gewählten Distribution und den gewählten Viewern abhängig ist.
    Im Prinzip lassen sich sowohl Texmaker als auch TexMakerX so einrichten, denn das Entscheidende, die Angabe der Pfade, funktioniert bei beiden genau gleich.

    Jetzt soll hier noch kurz beschrieben werden, wie man denn Texmaker(X) für den portablen Gebrauch konfigurieren kann.
    Zunächst einmal hatten wir uns ja darauf geeinigt, alle Programme im Ordner PortableApps unterzubringen.
    Dort sollten dementsprechend ein PDF-Viewer (z.B. FoxitReader), eine LaTeX-Distribution (beispielsweise MiKTeX) zu finden sein.
    Für MiKTeX benötigen wir noch Ghostscript und GSview, von denen wir uns jeweils die .exe-Dateien runterladen.
    Es kann sein, dass das später nicht die aktuellen Dateien mehr sind, dann müsst Ihr Euch auf der Hauptseite zu den entsprechenden Dateien "durchtanken".
    Im Anschluss entpackt Ihr diese Dateien beispielsweise mit 7-Zip und habt dann zwei Ordner, die bei mir jetzt gs864w32 und gsv49w32 heißen (halt gs864w32.exe und gsv49w32.exe entpackt).

    In dem Ordner von gs864w32 findet Ihr dann den Ordner gs8.64, welchen Ihr in den Ordner gsv49w32 kopiert.
    Diesen, also bei mir gsv49w32, kopieren wir nun in den PortableApps-Ordner.
    Zur Kontrolle mal ein Screenshot von diesem:

    Bild

    Ob es jetzt wesentlich ist, die 32- oder 64-Version von Gostscript und Ghostview zu nehmen, das kann ich Euch nicht sagen.
    Bei mir hat es halt so funktioniert und das ließ mich schon in unbeschreiblich peinlichen Jubel ausbrechen, da wollte ich mich nicht mehr dem Risiko eines Fehlschlages aussetzen.

    Das war es fast schon, denn jetzt müsst Ihr nur noch unter "Optionen" - "Texmaker(X) konfigurieren" - "Kommandos" die entsprechenden Pfade setzen.
    Hier mal ein Screenshot, wie das mit MiKTeX für Texmaker aussehen kann.

    Bild
    Der Pfad für Asymptote lautet unter TeX Live 2009: "../texlive/2009/tlpkg/asymptote/asy.exe"

    TeX Live 2009 benötigt kein Ghostscript und Ghostview, sondern bringt das quasi von Hause aus für Windows mit, deshalb sieht der Pfad für "Ghostscript" unten auch etwas anders aus als unter MiKTeX.
    Und hier ein Screenshot, wie das mit TeX Live 2009 für TexMakerX aussehen kann.

    Bild
  •  
    All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest © 2001-2017 by Matroids Matheplanet
    This web site was made with PHP-Nuke, a web portal system written in PHP. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
    Ich distanziere mich von rechtswidrigen oder anstößigen Inhalten, die sich trotz aufmerksamer Prüfung hinter hier verwendeten Links verbergen mögen.
    Lesen Sie die Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, die Datenschutzerklärung und das Impressum.
    [Seitenanfang]