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Vorschau:
Neuer Abschnitt in Portable Software

Wer sich im Folgenden mein unbekümmertes Gerede ersparen möchte, der kann ganz ohne schlechtes Gewissen auch direkt in medias res gehen ... oder gleich die Abkürzung nehmen oder gleich zum Ende kommen, aber wer einen gewissen morbiden Humor sein eigen nennt, der kann vorher noch gefahrlos hier reinsehen.

Wir leben in einer Zeit, in der Mobilität und Flexibilität immer wichtiger werden, was sich schon daran ablesen lässt, dass es seit einiger Zeit mehr Mobilfunk- als Festnetzanschlüsse gibt und Laptops die klassischen PCs bei den Verkaufszahlen überflügelt haben. Inzwischen finden viele Menschen ihren Arbeitsplatz samt Rechner an verschiedenen Orten wieder, beispielsweise zu Hause, im Büro oder an der Uni. Wer an seinem aktuellen Arbeitsplatz ist, der möchte sich natürlich nicht groß umstellen, sondern es soll alles so sein, wie man es gewohnt ist, d. h. alle benötigten Programme sollen vorhanden sein, nach Möglichkeit auch noch in den gewohnten Einstellungen. Vermisst man aber Programme, dann gibt es oftmals keine Möglichkeit, diese an Ort und Stelle nachzuinstallieren, weil einem an dem Rechner die dazu nötigen Administratorrechte fehlen. +
Manchmal reicht es dann schon, den Ordner des gewünschten Programms einfach von seinem Heimrechner auf einen USB-Stick zu packen und von dort aus zu starten, aber ob das funktioniert ist vorher oftmals unklar und selbst die Ähnlichkeit von Programmen lässt diesbezüglich keine Rückschlüsse zu, beispielsweise funktioniert diese Methode derzeit bei DynaGeo, während sie bei GeoGebra versagt.

Eine mögliche Lösung bietet in diesem Fall portable Software, das ist also Software, die sich auf einem Rechner auch ohne Administratorrechte nutzen lässt und zwar ohne Installation, sodass der Rechner so zurückgelassen wird, wie er vorgefunden wurde. Inzwischen gibt es sogar eine Vielzahl an Programmen in einer portablen Version, die fast keinerlei Einschränkungen gegenüber der fest installierten hat.

Dieser Artikel ist nicht originell, ganz im Gegenteil, es ist im Grunde genommen alles nur geklaut, also alles eine riesengroße Gaunerei, aber weil auf dem MP ein Artikel eine andere Wahrnehmung als ein Link in der Datenbank erfährt, habe ich mich entschlossen, diesen Artikel zu schreiben.
Das ist selbstverständlich gelogen, denn mein wahres Motiv ist natürlich der MP-Award für das kommende Jahr (für 2009 war ich einfach zu spät), wo ich mir mit diesem bahnbrechenden und neue Maßstäbe setzenden Werk sehr große Chancen auf den Gewinn eines Artikel-Awards ausrechne. Damit das aber nicht jeder merkt, habe ich die zitierten und in der Linkdatenbank aufgenommenen Artikel um ein paar Links, Tipps und Programme erweitert.

Geschrieben ist dieses How-To aus der Sicht eines DAUs, denn das fiel mir am leichtesten schaue ich doch jeden Tag einem solchen im Spiegel ins Gesicht und außerdem bin ich ein Fan von "Die Feuerzangenbowle" ( "Wat is´ne Dampfmaschin´? Da stelle ma uns mal janz dumm..." ) und im Dummanstellen bin ich ja König.

Was wir brauchen, ist zunächst ein USB-Datenträger, wobei meine Empfehlung zu einer 1,8"- oder 2,5"-Festplatte anstelle eines normalen USB-Sticks geht.
Dafür gibt es mehrere Gründe: Externe Platten
  • sind im Zugriff deutlich schneller
  • das ist ein nicht zu unterschätzender Geschwindigkeitsunterschied, wie Marco schon leidvoll erfahren musste ... der Ignorant. Die Installation beispielsweise eines LaTeX-Systems kann jedenfalls schier eeeewwwiiigg dauern.

  • haben nach derzeitigem Stand ein sehr gutes Preis-Leistungs- bzw. Speicherverhältnis im Vergleich zu Sticks, wie man hier sieht
    Externe Platten gibt es zur Zeit auch immer mal wieder im Sonderangebot, einfach mal die Augen aufhalten

  • ermöglichen aufgrund ihrer Kapazität das Mitführen auch größerer Datenmengen
    Zitat eines Freundes: "Natürlich habe ich mir den iPod mit maximaler Kapazität (160 GB!) geholt, denn ich will möglichst viel von meiner Musik dabeihaben!"

  • brauchen keine externe Stromversorgung wie etwa 3,5"-Platten

Der Nachteil, nicht ganz so handlich wie USB-Sticks zu sein, wiegt da im wahrsten Sinne des Wortes in meinen Augen nicht so schwer, zumal die Platte ja immer noch in eine Jacken- oder Hosenseitentasche passt.

Welches Speichervolumen Ihr benötigt, das hängt natürlich - wenig überraschend - von dem ab, was Ihr an Software zu installieren gedenkt bzw. welches Datenvolumen noch Platz finden soll. Der dickste Brocken ist wohl eine LaTeX-Installation, die bei einer Vollinstallation von TeX Live mit etwa 2,1 GB und von MiKTeX mit ca. 1,6 GB zu Buche schlägt. In diesem Fall ist also mindestens ein 4-GB-Stick fällig und auf den verbleibenden Platz passt beispielsweise dann noch locker der USB-Mathe-Stick (ca. 650 MB) mit drauf, der neben vielen Mathe-Programmen und diversen weitere Tools auch ein komplettes OpenOffice enthält (näheres siehe in diesem Abschnitt).

So, nachdem wir nun zurück sind vom Elektrodealer unseres Vertrauens und die passende Hardware zur Hand haben, wollen wir diese natürlich gleich mal parat machen.
Sollte es sich um einen Datenträger im FAT32-Format handeln, dann gibt es sowieso keine Probleme, denn der "Windows-Wirt" erlaubt in diesem Fall uneingeschränkten Zugriff auf das USB-Medium, es sei denn, er hat nicht einmal die USB-Ports freigeschaltet. In diesem Fall ist alles, was ich hier schreibe, sowieso an diesem Rechner für die Katz, denn dann dürft Ihr quasi nix. Gott sei Dank ist dieser Fall eher die Ausnahme.

Sollte Euer Medium im ntfs-Format sein, so ist es zwingend erforderlich, dass Ihr auf ihm Vollzugriff für "Jeder" gewährt, um es auch an fremden Rechnern wie gewohnt nutzen zu können. Dieses erreicht Ihr an Eurem Rechner, indem Ihr erst einmal in die "Systemsteuerung" geht, dort auf "Ordneroptionen", im Reiter "Ansicht" dann den Haken bei "Einfache Dateifreigabe verwenden (empfohlen)" entfernt.

Bild

Anschließend geht Ihr auf Euer USB-Medium, rechte Maustaste, "Eigenschaften" und dann auf "Sicherheit" und gewährt für "Jeder" den Vollzugriff.

Bild

Ich sage das nur, weil ich mal mit diesem Problem zu kämpfen hatte und lange nicht wusste, wie es zu lösen war bzw. warum es an manchen Rechnern auftrat, an anderen wiederum nicht. An dieser Stelle nochmal Danke an Tetris, der mir diese Türe geöffnet hat.
Übrigens: Eine Freigabe unter Windows zieht wohl nicht automatisch eine Freigabe unter Linux nach sich.

Außerdem gibt es inzwischen viele USB-Medien mit U3. Im Grunde genommen soll das etwas Ähnliches leisten wie das, was ich hier beschreibe, aber ich denke, dass die von mir präsentierte Lösung deutlich besser ist. Solltet Ihr ein solches Medium Euer eigen nennen, dann lest Euch ruhig erst einmal alles durch und entscheidet dann, ob Ihr dieses "Feature" beibehalten wollt oder doch lieber "entsorgen" möchtet. In letzterem Fall hilft wohl das hier oder Ihr fragt mal Google beispielsweise nach U3 uninstall.

Wer öfters mit USB-Medien an Rechnern arbeitet, der hat es höchstwahrscheinlich auch schon erlebt: Wenn man das Medium mittels "Hardware sicher entfernen" artgerecht und regelkonform entfernen will, dann stellt sich Windows manchmal einfach stur und teilt einem rotzfrech mit, dass das Medium derzeit nicht entfernt werden kann. Falls Euch das auch mal passiert ist, dann ist vielleicht EjectUSB interessant für Euch und für Euren eigenen Rechner vielleicht auch noch Unlocker.
Falls Ihr ansonsten Fragen zu bzw. Probleme mit USB-Medien habt, schaut ruhig mal auf der Seite von jemandem, der sich mit sowas wirklich auskennt, unter "Tips, Tricks, Infos" nach.
Wenn jetzt alle Vorbereitungen getroffen sind, dann kommen wir doch endlich mal "Zur Sache, Schätzchen".

+ Für Leute, die nicht in den Administratorrechten eingeschränkt sind, könnte das hier eine interessante Alternative sein.
 
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