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Neuer Abschnitt in Portable Software


Sicherheit


Wenn Ihr nun Euer "Portables System" nach Euren Wünschen konfiguriert habt, dann gibt es ja einige von Euch, die damit tatsächlich auch noch arbeiten wollen. Damit arbeiten wollen bedeutet eventuell, dass neben den reinen Programmdaten auch noch "sensible" Daten mitgeführt werden, die Ihr vor unbefugtem Zugriff schützen wollt.
Ein Worst-Case-Szenario wäre in diesem Fall sicherlich der Verlust des Datenträgers. Selbstverständlich habt Ihr diese für Euch wichtigen Daten zuvor gesichert, sodass Euch nicht der Verlust die eigentliche Sorge bereitet, sondern die Gefahr, dass andere auch auf diese Daten Zugriff erlangen könnten.

Gott sei Dank gibt es auch dafür eine praktikable Lösung.
Sie nennt sich TrueCrypt und ist OpenSource.

Wer jetzt erstmalig von diesem Programm hört und an der Nutzung interessiert ist, der schaue sich diese Videoreihe hier, hier und hier in Ruhe an. Auf der Homepage von SemperVideo könnt Ihr ja auch so mal rumstöbern, denn dort finden sich inzwischen hunderte, wenn nicht tausende, von Videos zu allen möglichen Themen und vielleicht findet Ihr ja noch das ein oder andere Schätzchen, auch wenn es nicht aus Schellack ist.
Ich finde diese Seite jedenfalls einfach toll!

Alles, was ich im Folgenden hier zum Gebrauch von TrueCrypt schreibe, nimmt sich natürlich gegen diese Videos läppisch aus, dennoch vielleicht ein paar kurze Worte zum Programm.
TrueCrypt erschafft einen gesicherten Platz ähnlich einer Datei mit von Euch fest vorgegebener Größe und Eigenschaften, der nur durch die Eingabe eines Passwortes zugänglich gemacht wird. Dieser gesicherte Bereich nennt sich "Container", in welchen Ihr dann Eure sensiblen Daten ablegen könnt und Ihr könnt diesen "Container" wie eine Datei von einem Medium auf ein anderes kopieren.
ABER: Um diesen "Container" öffnen und bearbeiten zu können, benötigt Ihr die TrueCrypt-Software.

Die Aufgabe bzw. Fähigkeit von USBAgent ist es nicht, diesen gesicherten Bereich zu erschaffen, sondern das bequeme Einbinden der TrueCrypt-Software, um dann den "Container" zu öffnen oder anzulegen, damit Ihr dort Eure Daten bearbeiten könnt. Der Fachbegriff für das Öffnen dieses Containers ist "Mounten", was sicherlich den Linuxern in Fleisch und Blut übergegangen ist, denn die "Mounten" ja ständig.

Schön ist, dass Ihr quasi unter jedem Betriebssystem einen TrueCrypt-Container anlegen könnt, weil die TrueCrypt-Software für jedes System verfügbar ist, was sicherlich auch die Mac- und Linux-User freuen wird, die nur widerwillig oder gezwungenermaßen an einem Igitte-Pfui-Bah-Windows-Rechner arbeiten, sodass Ihr diesbezüglich plattformunabhängig seid.

Zum möglichen technischen Vorgehen:

Zunächst installiert Ihr Euch TrueCrypt auf Eurem Rechner, an dem Ihr Administratorrechte habt. Im folgenden Screenshot seht Ihr, was dann nach dem Aufruf von TrueCrypt zu tun ist:

Bild

Ihr gebt dann als Installationsort den Wurzelordner Eures USB-Mediums an und der Inhalt des TrueCrypt-Ordners sieht dann beispielsweise so aus:

Bild

Im Folgenden seht Ihr den Wurzelordner von "Spartacus" und darin enthalten ist ein TrueCrypt-Ordner und ein von TrueCrypt angelegter Bereich bzw. Container der dem Namen nach - und nicht nur dem Namen nach - "Matroids Geheimnis" enthält.
Wichtig ist bei der Namensvergabe des Containers die Endung .tc, damit der USBAgent diesen im Anschluss als einen TrueCrypt-Ordner erkennt und TrueCrypt zum Mounten aufruft.

Bild

Anschließend solltet Ihr dann noch die Einstellungen des USBAgent sehen:

Bild

In dieser Einstellung ruft der USBAgent also TrueCrypt auf.
Falls, wie in unserem Fall, bereits ein .tc-Ordner vorhanden ist, werden wir nach dem Passwort gefragt und nach dessen Eingabe erscheint dieser Ordner wie ein normales weiteres Laufwerk in unserem Dateimanager. Falls kein solcher Ordner vorhanden ist, wird TrueCrypt aufgerufen und wir aufgefordert, einen Container anzulegen und wie das geht, das ist den von mir zu Beginn genannten Videos gut zu entnehmen.

So, das war es zu diesem Thema und jetzt sollten die von Euch verwendeten Daten des von den Taliban und/oder China initiierten Manhattan_2-Projektes weitgehend sicher sein.
 
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