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gnuplot einrichten


Gnuplot einrichten



Da man oft viele ähnliche Diagramme zeichnen muss, ist es sinnvoll skript-Dateien anzulegen. Dies sind (unformatierte) .txt-Files welche die gnuplot Befehle für das Diagramm enthalten. Ein Beispiel soll dies zeigen:
txt-File
A(jw) = (1/({0,1}*jw+p1)) * (1/(1+{0,1}*jw/p2))
p1 = 10
p2 = 10000
set dummy jw
set grid x y2
set key default
set logscale xy
set log x2
unset log y2
set title "Amplitude and Phase Frequency Response"
set xlabel "jw (radians)"
set xrange [1.1 : 90000.0]
set x2range [1.1 : 90000.0]
set ylabel "Magnitude of A(jw)"
set y2label "Phase of A(jw) (degrees)"
set ytics nomirror
set y2tics
set tics out
set autoscale  y
set autoscale y2
plot abs(A(jw)), 180/pi*arg(A(jw)) axes x2y2

Diese Befehlsfolge wurde nun in einem (Unix)-Verzeichnis gespeichert unter bode1.p und soll nun durch gnuplot aufgerufen werden, was zur Darstellung des Diagramms führt:
gnuplot
gnuplot>reset
gnuplot> load '/Users/meinName/Documents/Matheplanet/Bode_gnuplot/bode1.p'

Der reset-Befehl dient dazu, Einstellungen aus früheren Graphiken zu löschen.
Daraus ergibt sich dann folgendes Bild:

Bild

Gnuplot erlaubt eine Menge von Ausgabeformaten und Kanälen. Üblicherweise will man das Resultat zuerst sehen und nach den allfälligen Korrekturen auch als Bild speichern.

Die Ausgabekanäle werden mit dem Befehl "set terminal ..." gesetzt. Will man das Resultat nur anschauen genügt das automatisch eingestellte, zum Betriebssystem passende terminal. Dazu gehören zum Beispiel das x11-Terminal unter Linux und Unix und das aqua-Terminal unter Mac-OSX. Diese Terminals erzeugen ein Anzeigefenster. Mit dem x-11 Terminal kann man 3-d Grafiken mit der Maus drehen.  Je nach Typ kann man das Resultat auch abspeichern.
Zum Erzeugen von hochwertigen Graphiken sind aber die postscript und svg terminals viel besser geeignet. Die reinen Anzeigeterminals versagen oft schon bei der Anzeige von verschiedenen Linienstilen, welche nur über die Vektorgraphik-Formate ausgegeben werden. Wenn eine, als "gestrichelt" definierte Linie, also einfach durchgezogen wird, so ist daran oft das Ausgabeformat schuld.
 
Vor dem plot-Befehl muss also das Ausgabeformat und allenfalls die Ausgabedatei definiert werden. Will man das Resultat mehreren Terminals zuführen, so kann man nach dem ersten plot-Befehl einfach das Terminal neu setzten und den replot Befehl anhängen, wie unten gezeigt:
gnuplot
#Resultat auf dem Bildschirm betrachten
set terminal x11
plot ....
...
#Die selbe Graphik im postscript-Format speichern
set terminal postscript
set output "meinPlot.ps"
replot
----------------
#...oder im svg-Format
set terminal svg
set output "mein_plot.svg"
----------------
#Falls die Ansprüche an die Qualität (Pixelgrafik genügt) nicht so hoch sind:
set terminal png
set output "mein_plot.png"
 
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