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| Re: Werden alle verkehrstechnischen Großprojekte durch Bürge |
Hallo Diophant! Ich habe - selbst als Badener :-) - ja auch an dem ganzen Schwabenstreich Anteil genommen. Ich habe zwar nicht die einzelnen Sitzungen verfolgt, das ging schon von der Zeit her nicht, aber die Verkündung des Schlichterspruches. Ich bin nachher für mich zu dem Ergebnis gekommen, daß, selbst wenn S21+ jetzt gebaut wird, das ein Gewinn auf allen Ebenen sein wird. * Die Bahn muß jetzt die versprochenen Nachbesserungen angreifen, sonst würde sie sich ein zweites Mal blamieren (das erste Mal war, als all die Mängel und Fehlkalkulationen aufgedekt wurden), aber sie darf bauen. * Die sogenannten Gegner haben zwar nicht das bekommen, was sie haben wollten, aber 1. von der Sache her eine ganze Menge erreicht und Einfluß nehmen können und 2. (das ist wichtiger) gezeigt, daß man heute in einem demokratischen Stadt mit mündigen Bürgern nicht so umgehen kann. * So hat auch Herr Geißler den Wunsch geäußert, den der Ministerpräsident und der Vertreter von der Bahn ebenfalls aufgegriffen und versprochen haben: Daß in Zukunft bei solchen und ähnlichen Projekten der Bürger durch bessere und zeitnahe Information früher mit eingebunden werden soll, damit es erst garnicht zu solch einer Eskalation kommt. Sozusagen die Schlichtung vor den Streit zu setzen. * Da von Seiten des MP's* diese Zusage ja nicht auf die DB beschränkt wurde, ist das ein großer Erfolg für die Demokratie. Ich glaube, das ist beinahe noch wichtiger als der Bahnhof selber, denn es gibt auch eine Antwort auf die vorliegende Umfrage: Verhindert werden zukünftige Projekte auch nicht, aber sie können und werden (hoffentlich) immer weniger auf diese Art und Weise über die Köpfe der Bürger hinweg durchgesetzt werden. Bernhard * ähh - ausnahmsweise ist nicht der MP gemeint, den alle lieben, sondern der Ministerpräsident.
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