Hallo,
also ich bin zwar (noch) Schülerin und kann jetzt was das Studium angeht nichts dazu sagen. Aber prinzipiell würde ich mal sagen, dass das Internet mit den ganzen Matheforen eine Ergänzung ist, die das (Er)Lernen erleichtert, ob's notwendig ist, würde ich mal bezweifeln...
Mir fällt auf, dass es den heutigen Schülern extrem schwer fällt, sich Dinge selbst anzueignen. Besonders schwer fällt es ihnen, sich Mathe selbst beizubringen, oder es zumindest zu versuchen. Es ist ja so einfach, irgendwo im Internet wird's schon eine Lösung geben... So nach dem Motto leben viele und wundern sich dann, wenn in der nä. Klausur wieder nur 3NP rauskommen.
Ich denke schon, dass es wichtig ist, auch mal Geduld und Ausdauer aufzubringen im Lösen von Aufgaben.
Heute wird im Unterricht auch immer mehr Anschaulichkeit und Anwendung unterrichtet. Weniger das Verstehen von theoretischen Zusammenhängen (...da gibt's beispielsweise eine Abi-Aufgabe, da wird ein Skisprunghang neu angelegt und durch einen Funktionsterm beschrieben, jetzt soll der Schüler herausfinden, ob im Vergleich zum vorherigen Hang insgesamt Erde weggefahren oder angeliefert werden muss...^^)
Also wie gesagt, wie das genau im Studium aussieht, dazu kann ich nix sagen, aber ich denke, allgemein fehlt es den Schulabgängern heutzutage schon ein bisschen an Eigeninitiative...u.a. weil's ja so bequem ist und es fast alles im Internet gibt...aber eben nur FAST alles^^ :-)
Andererseits ist das Internet schon eine gute Möglichkeit sich zu informieren, wenn man sich für Mathe interessiert und auch schon während der Schulzeit ein wenig Hochschulmathematik mitkriegen möchte (*zu-Stefan72-schau*...;->). Das finde ich eine sehr positive Seite des Internets...
Liebe Grüße,
Michaela |