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Antworte auf:  probleme mit fontenc / buchstaben pixelig von boothby
Forum:  Textsatz mit LaTeX, moderiert von: Stefan_K

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Themenübersicht
Bogolubov
Aktiv
Dabei seit: 16.12.2006
Mitteilungen: 133
Herkunft: NRW
 Beitrag No.9, eingetragen 2007-09-07 17:44    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

ich habe hier auch noch etwas zu cm-super gefunden.
Weiter unten auf der Seite (hier) wird der Unterschied zwischen MF- und Type-1-Fonts genauer erklärt.

Gruss
Bogolubov


LutzL
Senior
Dabei seit: 06.03.2002
Mitteilungen: 10094
Herkunft: Berlin-Mahlsdorf
 Beitrag No.8, eingetragen 2007-09-07 15:41    [Diesen Beitrag zitieren]

Hi,

probier mal mathptmx oder mathpazo als Schriftartenpaket.

Wenn nur Pixelschriften in lausiger Qualität eingebunden werden, dann ergibt das natürlich eine kleinere Datei als mit Truetype-Schriften. Wobei es dann seltsam ist, dass keine Warnung erfolgt.

ae war mal eine Abhilfe dagegen, dass die Umlautbuchstaben mittels Standard-Akzentkonstruktion die Doppelpunkte bzw. Striche zu weit oben hatten.

Ciao Lutz


boothby
Senior
Dabei seit: 28.06.2004
Mitteilungen: 279
Herkunft:
 Beitrag No.7, eingetragen 2007-09-07 15:26    [Diesen Beitrag zitieren]

2007-09-07 04:37 - boothby schreibt:
(ich weiß aber nicht, ob ae bzw. cm-super sonst noch etwas bewirken.)

2007-09-07 13:05 - Stefan_K schreibt:
ae setzt meines Wissens nach die Umlaute aus den Standard-Schriften zusammen. Das hat Nachteile: man kann nicht nach Worten suchen, die Umlaute enthalten, und wenn man Text herauskopiert, erhält man auch keine Umlaute, sondern ..a oder ähnlich.
Daher würde ich ae lieber nicht einsetzen, wenn cm-super möglich ist.

oh! na das ist natürlich ein gewaltiger nachteil, den die paar kilobyte, die man bei der dateigröße spart, auch nicht aufwiegen. danke für die info.

ich hake mal ab...

gruß
markus

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Mathematik ist eine Ansammlung von Trivialitäten.


Stefan_K
Senior
Dabei seit: 13.07.2005
Mitteilungen: 4281
Herkunft: Hamburg
 Beitrag No.6, eingetragen 2007-09-07 13:05    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Markus,

die Dateigrößen mit ae unterscheiden sich nicht bzgl. mit/ohne cm-super. Wenn man ae benutzt, werden die cm-super-Schriften offenbar nicht verwendet.
Mit dem Acrobat Reader kann man in den Dokument-Eigenschaften nachsehen, welche Schriften welche Typs verwendet werden. So sind gut Unterschiede zu sehen, wenn man die Dokumenteigenschaften/Schriften mit und ohne T1 Codierung nachschaut.

Mit ae wird man erkennen, dass dieselben Schriften mit wie ohne T1 Codierung verwendet werden.

ae setzt meines Wissens nach die Umlaute aus den Standard-Schriften zusammen. Das hat Nachteile: man kann nicht nach Worten suchen, die Umlaute enthalten, und wenn man Text herauskopiert, erhält man auch keine Umlaute, sondern ..a oder ähnlich.
Daher würde ich ae lieber nicht einsetzen, wenn cm-super möglich ist.

Zu cm-super und ae sollte auch Dokumentation auf CTAN zu finden sein.

Viele Grüße,

StefanK


-----------------
TeXwelt - Fragen und Antworten zu LaTeX


boothby
Senior
Dabei seit: 28.06.2004
Mitteilungen: 279
Herkunft:
 Beitrag No.5, eingetragen 2007-09-07 04:37    [Diesen Beitrag zitieren]

hallo stefan, hallo bogolubov.

danke für eure antworten. ich habe inzwischen das cm-super-paket installiert, wahrscheinlich war es so, dass ich das früher auch auf dem rechner hatte.

das mit der dateigröße ist mir persönlich eigentlich nicht so wichtig, aber da ich jetzt ohnehin gerade dabei war, habe ich ein wenig getestet und bin zu genau dem gegenteiligen ergebnis, wie dem, das du, bogolubov, gelesen hast, gekommen.

ich habe vier dateien getestet:
datei 1: obiges beispiel (nur zweimal der buchstabe x)
datei 2: eine seite formeln
datei 3: eine seite text
datei 4: bisher geschriebener teil meiner diplomarbeit (31 seiten)
"schlecht" bzw. "gut" bezieht sich auf die qualität, d.h. pixelig oder nicht.

hier die daten:
                      ohne cm-super         mit cm-super
 
datei 1    ohne ae    4,28 kb (schlecht)    5,93 kb (gut)
           mit ae     5,84 kb (gut)         5,84 kb (gut)
 
datei 2    ohne ae    30,7 kb (schlecht)    50,5 kb (gut)
           mit ae     26,0 kb (gut)         26,0 kb (gut)
 
datei 3    ohne ae    26,2 kb (schlecht)    29,6 kb (gut)
           mit ae     19,3 kb (gut)         19,3 kb (gut)
 
datei 4    ohne ae    312 kb (schlecht)     436 kb (gut)
           mit ae     249 kb (gut)          249 kb (gut)

zusammenfassend kann man sagen, dass die pdf-datei am kleinsten ist, wenn cm-super nicht installiert ist und man ae nicht verwendet. dann ist aber die schrift pixelig. am größten ist sie, wenn man bei installiertem cm-super NICHT ae verwendet (teils doppelt so groß wie mit ae!).
um gute qualität und eine möglichst kleine datei zu erhalten, sollte man diesen tests zufolge ae einbinden.
(ich weiß aber nicht, ob ae bzw. cm-super sonst noch etwas bewirken.)

nochmals danke an euch!

gruß
markus

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Mathematik ist eine Ansammlung von Trivialitäten.


Stefan_K
Senior
Dabei seit: 13.07.2005
Mitteilungen: 4281
Herkunft: Hamburg
 Beitrag No.4, eingetragen 2007-09-07 00:43    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Markus,

ich habe den obigen Link korrigiert.

Es genügt die Installation von cm-super auf dem System, man muss dafür nichts per \usepackage einbinden. Die Verwendung der Type 1 fonts erfolgt automatisch. Siehe cm-super auf CTAN und die FAQ dort.

Vielleicht waren die cm-super fonts in Deiner früheren Installation mit enthalten, und es lief daher gut.

Auf der Notizbuch-Seite könnte ich noch eine entsprechende Anmerkung setzen, ebenso was inputenc betrifft - latin1 ist ja nicht überall üblich.

Viele Grüße,

StefanK


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TeXwelt - Fragen und Antworten zu LaTeX


Bogolubov
Aktiv
Dabei seit: 16.12.2006
Mitteilungen: 133
Herkunft: NRW
 Beitrag No.3, eingetragen 2007-09-06 22:20    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo boothby,

also ich benutze auch immer das Paket
latex
und es funktioniert damit, wie Du ja auch festgestellt hast, sehr gut.
Das zweite Paket, aecompl, das Du erwähnt hast, verwende ich aktuell nicht.
Allerdings habe ich in einem Forum gelesen, ich weiss nicht nehr genau ob das hier in diesem gewesen ist, dass das Paket ae von einigen Leuten nicht verwendet wird, da es die Dateigröße des erstellten pdf-Dokuments ziemlich vergrößert und angeblich überflüssig sei für eine pixelfreie Darstellung. Ich bin aber zu den gleichen Ergebnissen gekommen wie Du (pixelige Darstellung ohne das Paket ae) und verwende es seit dem immer.

Gruss
Bogolubov


boothby
Senior
Dabei seit: 28.06.2004
Mitteilungen: 279
Herkunft:
 Beitrag No.2, eingetragen 2007-09-06 19:24    [Diesen Beitrag zitieren]

hallo stefan.

dein link funktioniert leider nicht.

zudem würde mich ja auch interessieren, warum das denn früher bei mir nicht nötig war.
wenn man aber immer ae oder cm-super einbinden muss, um dieses problem zu vermeiden, sollte das dann nicht auch auf der oben erwähnten seite des arbeitsgruppen-notizbuch stehen?

gruß
markus

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Mathematik ist eine Ansammlung von Trivialitäten.


Stefan_K
Senior
Dabei seit: 13.07.2005
Mitteilungen: 4281
Herkunft: Hamburg
 Beitrag No.1, eingetragen 2007-09-06 19:15    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Markus,

Du kannst auch das Paket cm-super installieren, siehe auch posting hier.

Grüße,

StefanK


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TeXwelt - Fragen und Antworten zu LaTeX
[ Nachricht wurde editiert von Stefan_K am 07.09.2007 00:26:24 ]


boothby
Senior
Dabei seit: 28.06.2004
Mitteilungen: 279
Herkunft:
 Themenstart: 2007-09-06 19:03    [Diesen Beitrag zitieren]

hallo.

ich habe bisher meine latex-dokumente wie auch hier im notizbuch der arbeitsgruppe empfohlen so lokalisiert:
latex
\documentclass{article}
 
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[latin1]{inputenc}
 
\begin{document}
  x $x$
\end{document}

bisher hat das auch immer wunderbar funktioniert. allerdings habe ich letzte woche eine neue version von miktex installiert (bisher hatte ich noch das alte 2.4, jetzt 2.6) und habe nun festgestellt, dass die zeichen in der erzeugten pdf-datei (ich verwende pdflatex) verpixelt sind, jedoch nur die, die im textmodus stehen, buchstaben und zahlen im mathemodus werden korrekt angezeigt. im obigen beispiel ist also das erste x pixelig, das zweite nicht.
nach etwas herumprobieren habe ich herausgefunden, dass es am paket fontenc liegt: kommentiere ich die ensprechende zeile aus, werden beide x "schön" angezeigt (allerdings bekomme ich dann in meiner eigentlichen datei einige warnungen von hyperref; zudem wird fontenc ja auch zu irgendetwas gebraucht, da es überall empfohlen wird wink ).
hier fand ich dann den hinweis, dass man danach noch
latex
\usepackage{ae,aecompl}
benutzen soll. und tatsächlich, dann funktioniert es auch wieder mit eingebundenem fontenc.

ist das also nun die lösung oder geht es auch anders? vor allem: wieso hat es früher geklappt??

gruß
markus

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Mathematik ist eine Ansammlung von Trivialitäten.


 
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