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Autor

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Randnotiz in Latex erzeugen  
Beitrag No.6 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-12-15
Schweinebacke
 

Vermutlich willst Du den Strich nicht nur unter der Überschrift (das macht Marcos Beispiel nämlich bereits), sondern dicht unter der Überschrift. Hier ein Beispiel mit zwei unterschiedlichen Ergebnissen:
LaTeX
\documentclass[a4paper]{scrartcl}
\usepackage{selinput}
\SelectInputMappings{
  adieresis={ä},
  germandbls={ß},
  Euro={},
}
 
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{lipsum}
\usepackage{hyperref}
\usepackage{todonotes}
\begin{document}
\section[{\texorpdfstring{Die $p$-adischen Zahlen}%
                         {Die p-adischen Zahlen}}]
         {\todo[size=\tiny,color=red!80]{Wie detailiert erläutern?}%
           Die p-adischen Zahlen}
 
\lipsum[1]
 
\section[{\texorpdfstring{Die $p$-adischen Zahlen}%
                         {Die p-adischen Zahlen}}]
         {Die p-adischen Zahlen%
           \todo[size=\tiny,color=red!80]{Wie detailiert erläutern?}}
 
\lipsum[2]
 
\end{document}

BTW: Wenn Du von Anfang an ein vollständiges Minimalbeispiel (entsprechenden Link findest Du oben in der Beitragsübersicht des Forums) gemacht hättest und daran etwas genauer erläutert hättest, wo das Problem liegt, hätte ich vermutlich schon früher geantwortet.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: pkg
pdf aus einzelnen Seiten erzeugen  
Beitrag No.4 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-12-14
Schweinebacke
J

Guckst Du hier: pdftk. Da es direkt nichts mit TeX zu tun hat, ist es auch nicht bei MiKTeX dabei. Eine einfache Befehlszeile, um beispielsweise Seite 5–8 in eine neue Datei zu schreiben, wäre:
bash
pdftk in Quelldatei.pdf cat 5-8 output Zieldatei.pdf
Man kann auch nicht zusammenhängende Seiten auswählen und sogar Seiten aus unterschiedlichen Dokumenten zu einem Dokument zusammenbauen.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: pkg
pdf aus einzelnen Seiten erzeugen  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-12-13
Schweinebacke
J

Man muss mit pdftk nicht erst in einzelne Seiten zerlegen. Man kann dort mit cut auch ganz gezielt Seitenbereiche (auch mehrere) auswählen. Es gibt auch mehrere GUIs zu pdftk, von denen ich bisher aber keine ausprobiert habe, weil mir die zu umständlich sind (ich bin eben ein alter Tastaturbenutzer).

Man kann auch einfach Seitenbereiche in ein neues PDF drucken. Bei Linux sind entsprechende Möglichkeiten bei den meisten Distributionen bereits im Standardumfang oder via CUPS-Druckertreiber verfügbar. Bei Windows muss man einen entsprechenden virtuellen Drucker erst selbst installieren, falls der verwendete PDF-Viewer das nicht selbst unterstützt.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: RoughNeck
Ränder einstellen (oben,unten)  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-12-08
Schweinebacke
J

Als erstes solltest Du das Paket a4wide weg lassen. Zum einen macht Dir das die Einstellungen, die Du mit geometry wählst wieder kaputt, zum anderen ist es in »Das LaTeX2e Sündenregister« als eines der Paket aufgeführt, die man nicht verwenden sollte.

Dann solltest Du Option utf8x beim Laden von inputenc durch utf8 ersetzen und gleichzeitig Paket ucs weg lassen. utf8x gehört zu ucs und dieses Paket wurde leider über Jahre nicht mehr gepflegt. Zwar gibt es AFAIK seit einigen Monaten einen neuen Maintainer, aber der hat die bekannten Probleme mit diesem Paket bisher entweder auch nicht beseitigt oder noch keine neue Release herausgegeben. Für westliche Sprachen braucht man utf8x aber auch nicht. Also kann man es getrost ersetzen.

Dann will ich noch kurz erwähnen, dass es bei Büchern durchaus üblich ist, die Kapitelüberschrift nicht ganz oben an den Rand zu klatschen, sondern die Kapitelanfangsseite auch dadurch hervor zu heben, dass man die Kapitelüberschrift etwas weiter unten auf die Seite setzt. Wie weit unten man das macht, ist bei den Standardklassen book und report leider fest vorgegeben.

Verwendet man hingegen eine KOMA-Script-Klasse, dann kann den Abstand beispielsweise mit
LaTeX
\renewcommand*{\chapterheadstartvskip}{\vspace*{3\baselineskip}}
LaTeX
selbst bestimmen. Diese Anweisung ist auch in der freien KOMA-Script-Anleitung, scrguide.pdf (auf Deutsch!), die zusammen mit KOMA-Script installiert wird, erklärt.

Man kann bei den KOMA-Script-Klassen auch noch viele andere Dinge, beispielsweise die voreingestellte Schrift für Überschriften etc. sehr viel einfacher ändern als bei den Standardklassen. Ein Blick in die Anleitung lohnt sich daher meist. In der Anleitung sind übrigens auch immer wieder Hinweise auf korrekte Typografie zu finden. In Kapitel zwei wird beispielsweise zunächst die Grundlage der Satzspiegelkonstruktion umrissen, bevor die Befehle und Optionen dafür erklärt werden.

Die Voreinstellungen der KOMA-Script-Klassen sind ebenfalls weit mehr auf europäischen Satz abgestellt als bei den Standardklassen, die doch sehr amerikanisch sind (das beginnt beim Papierformat und den untauglichen Kopfzeilen und endet nicht bei den übertriebenen, zweizeiligen Kapitelüberschriften). Die meisten dieser Änderungen kann man bei KOMA-Script-Klassen aber per Option wieder wie bei den Standardklassen setzen (für die Kapitelüberschriften beispielsweise mit Klassenoption chapterprefix).

KOMA-Script kommt übrigens auch mit einem eigenen Paket für die Gestaltung von Kopf und Fuß. Es wird empfohlen, dieses Paket scrpage2 dann statt fancyhdr zu verwenden, weil fancyhdr nicht gut mit den Erweiterungen von KOMA-Script zurecht kommt (während scrpage2 auch problemlos beispielsweise mit den Standardklassen verwendet werden kann). Zwingend ist das aber nicht, solange mein keine Probleme dadurch hat.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Tartaglia
MikTex und TeXNic Center  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-12-02
Schweinebacke
J

Ich möchte mich Marcos PS ausdrücklich und nachdrücklich anschließen. TeXnicCenter war einst der beste LaTeX-Editor, der kostenlos zu haben war. Bereits seit MiKTeX 2.7 wurden allerdings teils Bugs teils ungünstige Voreinstellungen darin deutlich bemerkbar. Vor allem Anfänger sind häufig gnadenlos damit überfordert, die daraus resultierenden Probleme zu umschiffen, obwohl es sehr gute Anleitungen dazu gibt – seltsamerweise werden die Probleme auf der TeXnicCenter-Homepage verschwiegen. Für mich ist offensichtlich, dass der Editor im Gegensatz zu diversen neueren Entwicklungen seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt und gepflegt wird. Ich bezweifle daher nicht nur, dass Anfänger kurzfristig damit wirklich glücklich werden. Ich bezweifle auch, dass es langfristig sinnvoll ist, sich daran zu gewöhnen.

Textsatz mit LaTeX
  
Thema eröffnet von: Wally
Änderungsdatum einer Datei einlesen  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-25
Schweinebacke
J

Wenn Du pdfTeX verwendest (das wird bei aktuellen TeX-Distributionen sowohl für latex als auch für pdflatex automatisch gemacht), dann geht das sehr einfach mit dem Primitiv \pdffilemoddate. Unter Zuhilfenahme des Pakets xstring kann man die Ausgabe dabei sehr einfach an die eigenen Wünsche anpassen:
LaTeX
\documentclass{article}
 
\usepackage{xstring}
 
\newcommand*{\showpdfmoddateiso}{%
  \begingroup
    \edef\currdate{\pdffilemoddate{\jobname.tex}}%
    \StrMid{\currdate}{3}{6}-\StrMid{\currdate}{7}{8}-\StrMid{\currdate}{9}{10}%
  \endgroup
}
 
\begin{document}
Diese Datei wurde zuletzt modifiziert am: \showpdfmoddateiso.
\end{document}

Näheres zu \pdffilemoddate (und was es sonst noch an nützlichen Primitiven bei pdfTeX gibt) ist »The pdfTeX user manual« zu entnehmen.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierungen - wie würdet ihr's machen?  
Beitrag No.19 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-18
Schweinebacke
J

2011-11-18 08:56 - Schlafmuetze in Beitrag No. 15 schreibt:
Meine Klasse ist scrartcl, was bedeutet " über das gesamte Dokument hinweg nummerieren" ?
Eine durchgängige Nummerierung, wie sie automatisch korrekt von scrartcl gemacht wird:
LaTeX
\documentclass{scrartcl}
\begin{document}
\listoffigures
\section{Abschnitt}
\begin{figure}
\caption{Abbildung mit schlichter Nummer}
\end{figure}
 
\section{Noch ein Abschnitt}
\begin{figure}
\caption{Wieder eine Abbildung mit schlichter Nummer}
\end{figure}
\end{document}

2011-11-18 08:56 - Schlafmuetze in Beitrag No. 15 schreibt:
Aprospos - ich will der übersichtlichkeit halber meine subsection zwar nummerieren aber nicht ins inhaltsverzeichnis aufnehmen - \subsection*{} löscht die subsection zwar aus dem verzeichnis, zudem aber auch die Nummerierung.
\subsection hat bezüglich tocdepth in scrartcl die Nummer 2, wenn Du also nicht bis zur Nummer 2 nummerieren willst, dann musst Du tocdepth natürlich auf einen kleineren Wert setzen.
LaTeX
\setcounter{tocdepth}{1}
Allerdings ist es etwas wenig, wenn im Inhaltsverzeichnis nur die Abschnitte (section) enthalten sind.

Ob man nun für eine Bachelorarbeit scrreprt (beginnend mit Ebene \chapter) oder scrartcl (beginnend mit Ebene \section) verwendet, hängt IMHO von der tatsächlichen Art der Arbeit ab. Generell würde ich zu scrreprt tendieren. Dass man bei der vorherigen Verwendung von amsart einen Wechsel zu scrartcl empfohlen hat, sollte Dich nicht weiter wundern. amsart ist ja ebenfalls eine Artikelklasse. Also hat man Dir logischerweise den Wechsel zu einer anderen Artikelklasse empfohlen, weil man damals davon ausgegangen ist, Du hättest schon mit Bedacht eine Artikelklasse gewählt. Schließlich will Dich hier niemand bevormunden. wink

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierungen - wie würdet ihr's machen?  
Beitrag No.14 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-18
Schweinebacke
J

Wenn Kapitel die oberste Ebene sind (beispielsweise bei Klasse book, report, scrbook oder scrreprt) würde ich nach Kapiteln (chapter) nummerieren.

Wenn Abschnitt die oberste Ebene sind (beispielsweise bei Klasse article oder scrartcl) würde ich über das gesamte Dokument hinweg nummerieren. Als Alternative würde ich hier gelten lassen, nach Abschnitten (section) zu nummerieren.

PS: Diese Antwort gilt übrigens nicht nur für Sätze, Defitionen und ähnliches, sondern auch für Abbildungen, Tabellen und Gleichungen.
[ Nachricht wurde editiert von Schweinebacke am 18.11.2011 08:47:37 ]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierungen - wie würdet ihr's machen?  
Beitrag No.12 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-18
Schweinebacke
J

2011-11-17 15:23 - Schlafmuetze in Beitrag No. 9 schreibt:
und im gegensatz zu euch scheine ich eure variante als leserunfreundlich zu empfinden
Ich zitiere mal, was die beiden anerkannten Typografen Willberg und Forssmannn zu solchem Laien-Empfinden schreiben:

Willberg/Forssmann schreibt:
Das Selbermachen ist längst üblich, die Ergebnisse oft fragwürdig, weil Laien-Typografen nicht sehen, was nicht stimmt und nicht wissen können, worauf es ankommt. So gewöhnt man sich an falsche und schlechte Typografie.
und etwas später
Willberg/Forssmann schreibt:
Jetzt könnte der Einwand kommen, Typografie sei doch Geschmachssache. Wenn es im Dekoration ginge, konnte man das Argument vielleicht gelten lassen, da es aber bei Typografie in erster Linie um Information geht, können Fehler nicht nur stören, sondern sogar Schaden anrichten.

Forssmann gilt derzeit übrigens als einer der besten, wenn nicht sogar der beste lebende Typograf.

Dass Dein Nummerierungsschema nicht funktioniert, hast Du ja eigentlich selbst erkannt. Da ist letztelich die Ursache dafür, dass Du nun nicht nummerierte Überschriften mit nummerierten mischen willst. Dass das ein schlechter Ausweg ist, sollte jedem einleuchten. Ob eine Gliederungsüberschrift eine Nummer trägt oder nicht, sollte nicht davon abhängen, ob in der Nähe etwas steht, was mit dieser Gliederungsüberschrift nichts zu tun hat. Es sollte allein von der Gliederungstiefe und der Art des Inhalts des Gliederungspunktes abhängen. Notlösungen dieser Art sind also abzulehnen. Statt Ausnahmen in das gewählte Schema einzubauen, sollte man das gewählte Schema insgesamt überdenken und an die Erfordernisse anpassen. Eine Lösung wäre hier, Definitionen und Sätze grundsätzlich anders - in diesem Fall einfach in der üblichen seit Jahrhunderten etablierten Form - zu nummerieren. Eine andere Lösung könnte sein, die entsprechende Gliederungsebene insgesamt nicht zu nummerieren. Das wäre aber beispielsweise unpraktisch, wenn Querverweise auf diese Ebene zwingend sein sollten. Bei diesem Ausweg muss man also weit vorsichtiger planen, damit er nicht wieder zur Sackgasse wird.

Übrigens: Professoren sind in typografischer Hinsicht nicht unbedingt das Maß der Dinge. Die kennen sich in ihrem Fachgebiet aus. Typografie gehört leider selten dazu. Wenn man sich (mit etwas typografischen Sachverstand) mal die Vorschriften für Facharbeiten an verschiedenen Instituten anschaut, dann hat man den Beweis. Meist wissen Laien gar nicht, was sie an einer typografisch schlechten Arbeit stört. Das kann auch dazu führen, dass sie den Inhalt schlechter einschätzen, obwohl die Form das Problem ist.

Aber wie gesagt: Es ist Deine Arbeit. Du musst entscheiden. Ich kann Dir - vor allem da Du gefragt hast - nur Hinweise geben, wie man es richtig macht.

BTW: Obwohl ich selbst viele Jahre als Setzer und Layouter tätig war und zum Thema Typografie fast mehr Bücher gelesen habe, als zu meinem eigentlichen Fachbereich, würde ich mich noch immer als interessierten Laien bezeichnen. Ich vertrauen also noch immer nicht recht meiner eigenen typografischen Meinung, sondern verlasse mich lieber auf die anerkannter Typografen von Renner bis Forssmann.
[ Nachricht wurde editiert von Schweinebacke am 18.11.2011 08:05:02 ]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierungen - wie würdet ihr's machen?  
Beitrag No.8 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-17
Schweinebacke
J

Wie Alex bereits schrieb kann die Tiefe der Nummerierung über secnumdepth gesteuert werden. Keinesfalls sollte man das aber innerhalb des Dokuments ändern. Das macht alles nur Inkonsistenz und für den Leser verwirrend.

Wenn ich Dich richtig verstehe, dann ist Dein Hauptproblem eigentlich, dass Du die Nummerierung der Sätze und Definitionen schlicht zu tief ansetzte. Darauf wurdest Du auch schon früher hingewiesen. Du handelst Dir so nur Probleme ein. Nummeriere die Sätzt und Definitionen allenfalls in Abhängigkeit der Kapitel aber nicht in Abhängigkeit der Abschnitte, Unterabschnitte oder Unterunterabschnitte. Das wird jeder, der halbwegs Ahnung vom Buchsatz hat (dazu gheören leider nicht alle Professoren), verstehen.

Wenn Du aber mal wieder zum Schaden des Lesers auf Deinen unüblichen Formatierungen bestehen willst: Alle Gliederungsbefehle haben Sternformen, die keine Nummer erhalten, nicht ins Inhaltsverzeichnis aufgenommen werden und auch keinen Kolumnentitel beeinflussen.
[ Nachricht wurde editiert von Schweinebacke am 17.11.2011 15:14:58 ]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierungen - wie würdet ihr's machen?  
Beitrag No.4 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-17
Schweinebacke
J

Ich stimmte TrF vollkommen zu. Wobei ich zu bedenken gebe, dass selbst nicht nummerierte subsubsections (eine Klasse mit Kapiteln=chapter vorausgesetzt) in meinen Augen bereits eine zu tiefe Gliederung darstellen. Man kann eine Arbeit auch zergliedern.

Leider ist das ein häufiger Fehler, weshalb man sich diesbezüglich nicht auf seine Vorgänger verlassen sollte. Standardwerke in Buchform sind hier hilfreicher. Dabei sollte man ruhig berücksichtigen, dass eine Bachelor-Arbeit i. d. R. eher ein Büchlein (wenn nicht sogar nur ein Aufsatz) als ein Buch ist und deshalb eher mit weniger als mehr Gliederungsebenen auskommen sollte.

Bei wissenschaftlichen Arbeiten dieser Art empfiehlt sich eigentlich eine sehr grobe Kapiteleinteilung der Art: "Motivation", "Theoretische Grundlagen", "Praktische Ausführungen", "Schlussfolgerungen", "Ausblick". Die "Praktischen Ausführungen" sind dann bei einer theoretischen Arbeit die eigenen theoretischen Ausführungen, bei einer praktischen Arbeit umfassen sie eine Art Zusammenfassung der Experimenten (die Protokolle der Experimente würde ich eher in den Anhang stellen). In meiner eigenen (theoretischen und praktischen) Diplomarbeit vor zwei Jahrzehnten habe ich dieses Kapitel in drei Kapitel aufgeteilt, weil drei sehr verschiedene Ansätze verfolgt wurden.

Jedes Kapitel sollte eine kurze Einführung (direkt nach der Kapitelüberschrift ohne zusätzliche eigene Überschrift!) besitzen und dann mit Abschnitten in klar abgegrenzte Teilgebiete gliedern. Darunter sollte es dann eigentlich nur noch bei Bedarf Unterabschnitte geben. Das reicht in der Regel. Bei vielen Arbeiten, die tiefer gliedern ist die weitere Untergliederung entweder überflüssig oder hätte auf höherer Ebene erfolgen sollen. Ich dachte bei meiner Diplomarbeit damals auch erst, ich bräuchte eine weitere Ebene. Nach einigem Nachdenken, stellte ich jedoch fest, dass eine Überarbeitung der Gliederung die Arbeit tatsächlich verbesserte.

BTW: Ein guter Hinweis darauf, dass eine Gliederungebene eingespart werden kann, ist, wenn auf eine Gliederungsüberschrift direkt und ohne einleitende Sätze eine Überschrift der nächst tieferen Ebene folgt.

Abbildungen, Tabellen und Gleichungen habe ich natürlich kapitelweise nummeriert, wie das von TrF vorgeschlagen wurde.

Mögen diese, meine Ausführungen demjenigen nützen, der sich dafür interessiert, und niemanden stören, dem sie gleichgültig sind.


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.2 begonnen.]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Anhang als Überschrift im Anhang  
Beitrag No.9 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-15
Schweinebacke
 

Du verwendst jetzt schlicht ein Paket, das KOMA-Script aushebelt. Vielleicht schaust Du Dir mal die ähnliche Frage auf mrunix an. Dort gibt es ebenfalls Lösungsansätze und einen kritischen Beitrag zur Idee selbst.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Yrr
Hauptteil twocolumn - Appendix onecolumn  
Beitrag No.7 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-13
Schweinebacke
J

Klasse revtex4 deaktiviert \onecolumn und \twocolumn, weil es ltxgrid verwendet. AFAIK kann man aber mit \onecolumngrid und \twocolumngrid umschalten. Näheres sollte auch irgendwo in der Anleitung stehen ... vermutlich Abschnitt 18.3: Grid Changing ...


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.5 begonnen.]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Simon_St
Spracheinstellungen (Deutsch) bei Lyx  
Beitrag No.4 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-06
Schweinebacke
 

Meinst Du das Datum im Dokumenttitel? Das macht nicht LyX, das macht die Klasse und ist deshalb von der Klasse abhängig. Man kann das Datum normalerweise durch die Anweisung
LaTeX
\date{DATUM}
vor Ausgabe des Titels ändern, also beispielsweise mit \date{} ein leeres Datum setzen.
LyX setzt aber normalerweise bereits von sich aus ein leeres Datum, solange man nicht über die Format-Eigenschaft Datum (unter Vorspann) ein anderes Datum setzt. Jedenfalls ist das bei mir so.


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.2 begonnen.]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierung subsection ändern  
Beitrag No.21 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-06
Schweinebacke
J

Demnach ist die Frage für Dich beantwortet. Also setze ich mal den Haken für Dich ...

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Nummerierung subsection ändern  
Beitrag No.19 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-06
Schweinebacke
J

Ich glaube Dein grundsätzliches Missverständnis ist, dass Du glaubst, Sätze in Abschnitten wären Untergliederungen von Abschnitten und Sätze in Unterabschnitten wären Untergliederungen von Unterabschnitten. Dem ist aber nicht so. Sätze sind Konsultationsobjekte außerhalb der Gliederung. Das ist schon daran einfach zu erkennen, dass bei einer Gliederung ein Gliederungspunkt am Anfang des nächsten Gliederungspunktes gleicher oder höherer Ebene, also immer an einer Überschrift endet. Ein Satz endet aber nicht an einer Überschrift, sondern am Ende des Satzes.

Der Satz ist damit ein Element wie eine Tabelle oder eine Abbildung. Au dem Grund, steht da auch nicht einfach eine Nummer gefolgt von einem Titel, sondern es steht immer "Satz" dabei. Es ist üblich, all diese Elemente entweder über das gesamte Dokument durchgehend oder abhängig von der obersten Gliederungsebene zu nummerieren. Es ist deshalb überhaupt kein Problem, wenn der erste Satz in Unterabschnitt 2.3 die Nummer 39 oder die Nummer 2.17 trägt.

Wenn Du Dich über diese Gepflogenheiten hinweg setzen willst, geht das aber durchaus:
LaTeX
\documentclass{scrartcl}
\usepackage{amsmath}
\usepackage{amsthm}
 
\newtheorem{satz}{Satz}[section]
\makeatletter
\@addtoreset{satz}{subsection}
\makeatother
\renewcommand*{\thesatz}{%
  \ifnum\value{subsection}=0 \thesection.\else\thesubsection.\fi\arabic{satz}%
}
 
\begin{document}
 
\section{Abschnitt}
\begin{satz}
Bla.
\end{satz}
 
\subsection{Unterabschnitt}
\begin{satz}
Blabla.
\end{satz}
 
\section{Abschnitt}
\begin{satz}
Bla.
\end{satz}
 
\end{document}



[Die Antwort wurde nach Beitrag No.15 begonnen.]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
amsart -- Warnung: 'Label(s) may have changed' bei der Nutzung von subsection  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-05
Schweinebacke
J

Die Meldung ist schlicht eine Ente, wie man sofort erkennt, wenn man die aux-Datei von Lauf n mit der von Lauf n+1 vergleicht. Die sind nämlich absolut identisch und Labels stehen in der aux-Datei, also hat sich auch kein Label geändert.

amsart ist übrigens eine Klasse, die spezielle für Publikationen bei der AMS gedacht ist. Für andere Publikationen sollte man sie eher nicht verwenden. Stattdessen würde ich jederzeit eine Klasse wie scrartcl vorziehen. Und siehe da, wenn ich
LaTeX
\documentclass[12pt]{scrartcl}
\usepackage{amsmath,amsthm}
an Stelle von amsmath verwende, dann ist das Problem auch schon weg.

PS: Die Umdefinierung von \baselinestretch und das \normalsize kannst du Dir sparen. Das ist die Voreinstellung. Außerdem ist die Umdefinierung von \baselinestretch seit der offiziellen Einführung von NFSS 2.0 im Jahre 1994 veraltet. Seither gibt es nämlich \linespread. Die \changefont-Anweisung ist ebenfalls ausschließlich für Dokumente brauchbar, in denen man diverse Fonts demonstrieren will, und auch dann wäre es besser \usefont (siehe fntguide) zu verwenden. Schriftumschaltungen macht man in normalen Dokumenten mit \rmfamily, \sffamily, \ttfamily, \bfseries, \itshape etc. Grundschriften ändert man über Schriftpakete, die wiederum \familydefault, \rmdefault, \sfdefault, \ttdefault etc. umdefinieren. Siehe auch zu diesen Anweisungen den fntguide, der Bestandteil jeder LaTeX-Distribution ist.
[ Nachricht wurde editiert von Schweinebacke am 05.11.2011 18:15:40 ]

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Mystikal
Excel-Diagramme in Latex einbinden  
Beitrag No.38 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-03
Schweinebacke
 

2011-11-02 18:27 - Mystikal in Beitrag No. 37 schreibt:
dies ist momentan das größte Problem. Ich weiß nicht, wie ich ein PDF-File erstelle ohne diesen lästigen weißen Rand. Es ist immer eine ganze Din A4 Seite und daher kommen auch die Probleme in LaTeX.
Dass ich auf pdfcrop hingewiesen habe, hat schon seinen Grund.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Mystikal
Excel-Diagramme in Latex einbinden  
Beitrag No.36 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-02
Schweinebacke
 

JPEGS mit gimp oder ImageMagick in eps umzuwandeln führt teilweise zu riesigen Dateien. Man sollte dafür besser jpep2ps verwenden, das die jpeg-Dateien gar nicht auspackt, sondern mit einem PS-Wrapper versieht. Es gibt davon auch eine Windows-Version.

BTW: Wenn man eine Grafik in eine Datei druckt, sollte man sicherstellen, dass man keine ganze Seiten druckt, sondern nur die Grafik, bzw. dass die Seitengröße auf die Grafikgröße reduziert wurde. Anderenfalls hat man jede Menge unerwünschtes Weiß um die Grafik. Außerdem sollte man darauf achten, dass man auch EPS und nicht nur PS erzeugt. Eine Umwandlung nach PDF, Nachbearbeitung mit pdfcrop und Rückwandlung in EPS (siehe oben) kann hier ebenfalls nützlich sein.

pdflatex kann bei direkter PDF-Ausgabe JPEGs direkt einbinden. Ein Grund mehr sich damit zu beschäftigen, wie man PSTricks mit pdflatex verwenden kann.

Textsatz mit LaTeX
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Mystikal
Excel-Diagramme in Latex einbinden  
Beitrag No.34 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2011-11-02
Schweinebacke
 

Im Allgemeinen empfehle ich Werkzeuge, die tausendfach erprobt sind und auch funktionieren. Das gilt auch in diesem Fall. Die beiden von mir genannten, alternativen Wege sind auch keineswegs auf Linux beschränkt, sondern funktionieren auch unter Windows. Ich empfehle die Verwendung von auto-pst-pdf. Allerdings ist die von der Einrichtung etwas schwieriger, wenn man die Anleitung auf der PSTricks-Homepage nicht genau befolgt. Der Weg über pdftops ist deshalb der einfachere und wirklich von jedermann zu bewältigen.

Zum Ausprobieren:
LaTeX
\begin{filecontents*}{test.eps}
%!
%%BoundingBox:100 100 172 172
100 100 moveto
72 72 rlineto
72 neg 0 rlineto
72 72 neg rlineto
stroke
100 100 moveto
/Times-Roman findfont
72 scalefont
setfont
(A) show
showpage
\end{filecontents*}
\documentclass{article}
\usepackage{graphicx}% ACHTUNG: Niemals eine der Optionen pdftex oder dvips angeben!
\begin{document}
\includegraphics{test}
\end{document}
Jetzt einmal latex für dieses Dokument aufrufen. Das führt u. a. zu test.eps. Dann einmal
cmd
epstopdf test.eps
Das führt zu test.pdf. Nun einmal
cmd
pdftops -eps test.pdf
Das führt zu einer geänderten test.eps. Wenn Du nun dafür wieder den Weg latex --> DVI --> PDF gehst, sollte das angezeigte Ergebnis mit dem ursprünglichen identisch sein, obwohl von pdftops (unter dem Link gibt es auch Original-Binaries für Windows) eine neue EPS-Datei erzeugt wurde.

Für die alternative Verwendung von auto-pst-pdf mit pdflatex seit noch einmal explizit auf die PSTricks-Homepage hingewiesen. Alternative Wege sind dort ebenfalls zu finden. Weitere Diskussionen zu den Möglichkeiten zur Verwendung von PSTricks mit pdflatex finden sich außerdem auf tex.stackechange.com.
  

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