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Warum ist 1. September "meteorologischer" Herbstanfang? |
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Themenstart: 2009-09-01 23:35
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Hallo Zusammen!
Aus gegebenem Anlaß eine Frage zur Festlegung der Jahreszeiten:
Der "astronomische" Frühlingsanfang, Sommeranfang usw. ist jeweils an bestimmten astronomischen Ereignissen festgelegt (Tag-und-Nacht-Gleiche, höchster Sonnenstand etc.).
Die biologischen oder phänologischen Jahreszeitdefinitionen orientieren sich an langjährigen Beobachtungen saisontypischer Ereignisse in der lebenden Natur (Baumblüten, Obstreife, Blätterabwurf etc.).
An was für meteorologischen Ereignissen oder Beobachtungen orientiert sich nun die Definition der meteorologischen Jahreszeiten?
Falls hier aber nur grob jeweils 3 Monate zusammengebündelt wurden, kann das eigentlich kein Meteorologe gewesen sein. Das traue ich einem Wissenschaftler nicht zu.
Viele Grüße, Bernhard
----------------- "Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein
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matroid
Senior  Dabei seit: 12.03.2001 Mitteilungen: 12356
Aus: Solingen
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2009-09-01 23:44
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Hi Bernhard,
eine gute und berechtigte Frage. Bis ich 45 war, gab es noch gar keinen met. Herbstanfang. Irgendwann seitdem müssen sich die Met. gedacht haben, dass sie sich irgendwie wichtiger machen müssten, und da haben sie dann ihren eigenen Herbstanfang definiert. Für mich ist das ausgesprochene Miesmacherei, wenn 3 Wochen vor dem richtigen Herbstanfang schon ein Herbstanfang konstatiert wird. Ich weiß, dass das Wetter sich ab Mitte August sich schon verändert. In München ist das auch für mich immer schon ab Mariä Himmelfahrt spürbar gewesen.
Wann ist denn der mathematische Herbstanfang?
Gruß
Matroid
----------------- "Die Erde ist ein Matheplanet."
Java Programmers wear glasses, because they can't C #
[ Nachricht wurde editiert von matroid am 01.09.2009 23:48:14 ]
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syngola
Senior  Dabei seit: 21.10.2003 Mitteilungen: 2401
Aus: Edinburgh
 |     Beitrag No.2, eingetragen 2009-09-01 23:45
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Hallo Bernhard,
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jahreszeit" target=blank>Wikipedia (weiter unten) sagt, dass der Grund statistischer Natur ist. Es ist wohl einfacher Statistiken zu erstellen, wenn man die Jahreszeiten jeweils an einem 1. eines Monats anfangen laesst.
Gruss, Peter
PS: Mein Deutsch ist heute auch nicht mehr so besonders... ^_^
[Die Antwort wurde vor Beitrag No.1 begonnen.]
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lula
Senior  Dabei seit: 17.12.2007 Mitteilungen: 7383
Aus: Sankt Augustin NRW
 |     Beitrag No.3, eingetragen 2009-09-01 23:47
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Hallo
Die Definition von "Herbstanfang ist ja auch nix wissenschaftliches. Die Metereologen haben sich einfach drauf geeinigt immer vom 1. des monats, in dem eine Jahreszeit anfaengt von dieser zu reden. dadurch haben sie dann wirklich Jahreszeiten von genau 3 Monaten.
bis dann lula
----------------- Physik Rechnungen ohne Einheiten sind keine!
[Die Antwort wurde vor Beitrag No.1 begonnen.]
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Juergen
Senior  Dabei seit: 20.10.2003 Mitteilungen: 2243
Aus: Leipzig
 |     Beitrag No.4, eingetragen 2009-09-01 23:48
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Hi Bernhard,
die sind einfach zu ..., nein zu faul gewesen zu rechnen: siehe wikipedia
Andere Quellen (nach google) beschreiben es ´ähnlich.
Gruß
Jürgen
[Die Antwort wurde vor Beitrag No.1 begonnen.]
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chryso
Senior  Dabei seit: 07.02.2009 Mitteilungen: 9581
Aus: Österreich
 |     Beitrag No.5, eingetragen 2009-09-02 00:23
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2009-09-01 23:44 - matroid in Beitrag No. 1 schreibt:
Wann ist denn der mathematische Herbstanfang?
Am 18.9. (= Treffen der MP-ler) oder eventuell am 21.9. (nach dem Treffen der MP-ler)
----------------- Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2009-09-02 00:25
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Hallo!
Nur warum nennen die das dann "meteorologisch"!
Ich als Meteorologe würde mich jedenfalls schämen..
Da wäre ein ökonomischer Wetteranfang noch sinnvoller:
Mit dem Ende des Sommerschlußverkaufs bzw. der Präsentation der Herbstmode.
@ Martin:
Sind nicht auch zu dieser Zeit wegen dem Semesterbeginn die häufigsten Neuanmeldungen auf dem MP? Das wäre dann der mathematische Herbstanfang!
Viele Grüße, Bernhard
----------------- "Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.4 begonnen.]
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Rebecca
Senior  Dabei seit: 18.07.2002 Mitteilungen: 6187
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.7, eingetragen 2009-09-02 00:38
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Hi,
dazu habe ich gefunden:
Da die astronomischen Ereignisse wie Winter-Sonnenwende, Frühlings-Äquinoktium (Tag- und Nachtgleiche) usw. für den Normalbürger ziemlich uninteressant sind, wurde bereits 1780 auf Anregung der Pfälzischen Gesellschaft für Meteorologie der Begriff "Meteorologischer Jahreszeitenanfang" eingeführt. Die meteorologischen Jahreszeiten-Anfänge wurden (für die mittleren Breiten) auf den jeweils 1. des Monats gelegt, in dem der entsprechende astronomische Punkt liegt, also 1.12., 1.3., 1.6., 1.9.. Dies entsprach der Erfahrung der europäischen Meteorologen und der Normalbürger.
International setzte sich die meteorologische Jahreszeit bei den Wissenschaftlern in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts durch. Dafür sprachen auch statistische Gründe: Da es noch keine Computer gab, ließ sich mit den Daten einfacher umgehen, wenn der Beginn der Jahreszeiten auf den jeweils Ersten eines Monats fällt.
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO, Nochfolgerin der 1878 in Wien gegründeten Internationalen Meteorologischen Organisation), seit 1951 eine Unterorganisation der UN, hat 1958 offiziell die meteorologischen Jahreszeiten eingeführt, die jeweils genau drei Monate lang sind und mit dem ersten Tag des Monats beginnen, in dem der astronomische Beginn der Jahreszeit liegt.
Gruß
Rebecca
----------------- Man soll Denken lehren, nicht nur Gedachtes
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Dixon
Senior  Dabei seit: 07.10.2006 Mitteilungen: 3950
Aus: wir können alles, außer Flughafen, S-Bahn und Hauptbahnhof
 |     Beitrag No.8, eingetragen 2009-09-02 17:48
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Hallo zusammen,
ich lese hier immer nur "Herbstanfang", wir haben doch schon längst
Winter. Hervorstechenstes Merkmal ist die reiche Auswahl an
Weihnachtsgebäck.
Die Frage nach dem mathematischen Herbstanfang wird in Juergens
Link in #4 beantwortet, einfach etwas hochscrollen:
"Der astronomische Herbst beginnt, wenn die scheinbare geozentrische
Länge der Sonne 180° beträgt. Dies ist der Zeitpunkt der Herbst-Tagundnachtgleiche (Sekundar-Äquinoktium). Er fällt bis auf wenige Sekunden mit dem Zeitpunkt zusammen, in dem die Sonne den Himmelsäquator von Norden nach Süden durchschreitet. "
Unpraktischerweise fällt dieses Datum also mitten in einen Monat
(im Revolutionskalender wurden die Monate aber an den astronomischen
Zeiten orientiert) und wechselt auch noch ein bischen im Laufe der
Zeit (22./23. September).
Grüße
Dixon
----------------- "Avec toute l’algèbre du monde on n’est souvent qu’un sot lorsqu’on ne sait pas autre chose." - Friedrich II
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.9, vom Themenstarter, eingetragen 2009-09-02 22:57
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(2009-09-02 17:48 - Dixon in Beitrag No.
Hallo zusammen,
ich lese hier immer nur "Herbstanfang", wir haben doch schon längst
Winter. Hervorstechenstes Merkmal ist die reiche Auswahl an
Weihnachtsgebäck.
Du muß dich verschätzt haben!
Es werden doch überall bereits die neuen Kalender angeboten...
Bernhard
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Albert Einstein
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viertel
Senior  Dabei seit: 04.03.2003 Mitteilungen: 21589
Aus: Hessen
 |     Beitrag No.10, eingetragen 2009-09-02 23:14
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<offtopic>
2009-09-02 17:48 - Dixon in Beitrag No. 8 schreibt:
Die Frage nach dem mathematischen Herbstanfang wird in Juergens
Link in #4 beantwortet, einfach etwas hochscrollen:
Interessant finde ich die verschiednen Sichtweisen des Scrollens:
Der eine sagt "runterscrollen", weil der Scrollbalken nach unten gezogen wird, der andere "hochscrollen", weil der Text nach oben geschoben wird.
Das ist genauso relativ wie die blöde Anweisung des Fahrprüfers: "Halten Sie mal vor dem Auto da am Rand."
Ja also, bitte, wo bei einem Auto vorne und hinten ist, ist ja klar, wenn ich also vor dem Auto stehe, dann doch wohl vor der Motorhaube (wenn das fragliche Auto am Rand natürlich auch in unserer Fahrtrichtung geparkt ist).
Oder ist die Anweisung doch eher zeitlich gemeint: "Halten Sie, bevor Sie an dem Auto vorbeifahren."?
Da könnte ich stundenlang mit denen diskutieren.
</offtopic>
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.11, vom Themenstarter, eingetragen 2009-09-02 23:58
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Hallo Viertel!
Deine "Offtopic-Frage" ist eigentlich leicht zu beantworten:
Wenn die Posts chronologisch von oben nach unten (wie hier) geordnet sind, haben wir eigentlich immer noch das geschriebene Papier im Kopf. Das heißt, wie man die Augen nach oben wirft, um vorherliegende Zeilen zu lesen, scrollt man hier "nach oben", wenn der Text auch dabei nach unten geht. Ich jedenfalls komme mit diesen Ausdrücken nur in Verlegenheit, wenn die Posts, wie manchmal auch üblich, in der anderen Reihenfolge sortiert sind. Dann kommen sich nämlich Leserichtung im Post und Thread ins Gehege.
Viele Grüße, Bernhard
PS.: Ich hoffe, uns passiert das nicht mit den Jahreszeiten:
Dez - Jan - Feb , September-Oktober-November , Juni-Juli-August , März-April-Mai
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Albert Einstein
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fru
Senior  Dabei seit: 03.01.2005 Mitteilungen: 20152
Aus: Wien
 |     Beitrag No.12, eingetragen 2009-09-04 01:48
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Hallo Martin (und alle anderen)!
2009-09-01 23:44 - matroid in Beitrag No. 1 schreibt:
Wann ist denn der mathematische Herbstanfang?
Der ließe sich vielleicht durch folgende Überlegungen festlegen:
Für den Sommer ist doch der hohe Sonnenstand charakteristisch, für den Winter der niedere (man könnte stattdessen auch die Tageslängen heranziehen).
Daher wäre es logisch (mathematisch?), die Sonnenwenden (wenn die Sonne besonders hoch bzw. tief kulminiert, also den längsten bzw. kürzesten Tag des Jahres) zur Mitte des Sommers bzw. des Winters zu erklären. Die Äquinoktien (wenn also Tag und Nacht gleich lang sind) wären dann natürlich die Mitten des Frühlings und des Herbstes.
Was sich daraus für den (mathematischen) Herbstanfang ergäbe, erspare ich mir, hier weiter auszuführen.
Daß er (von den Astronomen) auf den Zeitpunkt der mathematischen Herbstmitte gelegt wurde (und daß alle astronomischen Jahreszeiten gegenüber den mathematischen um ca. 1/8 Jahr verschoben sind), hat sicherlich nicht nur den Grund, daß die mathematischen Mitten astronomisch leichter definierbar sind als die mathematischen Grenzen:
Die astronomischen Jahreszeiten stimmen auch wesentlich besser als die mathematischen mit ihrer umgangssprachlichen Bedeutung (im Sommer ist es heiß, usw.) überein. Das ist wohl auf eine gewisse Trägheit des durchschnittlichen Wetters zurückzuführen; es dauert eben einige Wochen, bis die Variationen des Sonnenhöchststandes und der Tageslänge in einer merklichen Veränderung des Atmosphärenzustandes manifest werden.
Liebe Grüße, Franz
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Curufin
Senior  Dabei seit: 24.08.2006 Mitteilungen: 1679
Aus: Stuttgart
 |     Beitrag No.13, eingetragen 2009-09-04 01:56
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Hallo,
meiner Meinung nach liegt das daran, dass unser Kalender einfach verquert ist.
Habt ihr euch schon einmal gefragt, wer es verbockt hat, dass das Jahr mitten im Winter beginnt?
Eine intelligente und meiner Meinung nach natürliche Vorgehensweise wäre, den Jahresanfang auf den Frühlingsanfang zu legen und dafür zu sorgen, dass die Monate so lang sind, dass Sommer- und Wintersonnenwende und eben die zwei Äquinoktien jeweils auf den ersten Tag des jeweiligen Monats fallen.
Unser Kalender soll ja die astronomischen Verhältnisse abbilden. Leider tut er das auf eine recht merkwürdige Art.
Ich vermute nur, dass sich mein Vorschlag nicht durchsetzen wird.
VG
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Kiddycat
Senior  Dabei seit: 18.03.2001 Mitteilungen: 520
Aus: Feldkirch
 |     Beitrag No.14, eingetragen 2009-09-04 09:21
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Dazu siehe hier: www.festjahr.de/jahr/anfang.html
"Der 31. Dezember als Jahresende und der 1. Januar als Jahresanfang sind willkürliche Setzungen, "Buchhaltertermine" ohne kulturelle oder religiöse Verwurzelungen. Diesen Termin gibt es aber schon seit mehr als 2.000 Jahren: 46 vor Christus hat ihn Julius Caesar bei seiner - später so genannten - julianischen Kalenderreform eingeführt. Caesar löste mit dieser Setzung offiziell den 1. März als Jahresbeginn ab, der bei der Revision des römischen Kalenders 153 vor Christus festgelegt worden war. Der 1. März wurde aber auch nach der julianischen Kalenderreform von vielen Menschen beibehalten. Bis in unsere Tage lässt sich dies noch an unseren Monatsnamen ablesen: Der September (lat. septem = sieben) und der Dezember (lat. decem = zehn) geben noch die alten Monatsfolgen an, wenn vom März als erstem Monat gezählt wird."
Und bezüglich Herbstanfang: Gestern habe ich versucht eine kurze Hose zu kaufen. Die Verkäuferin hat gerufen "eine was?" und ist dann erstmal in den Tiefen ihres Ladens verschwunden um dann mit einer einzigen wieder aufzutauchen, die noch übrig war...
Also in der Modewelt ist schon Herbst.
Das Wetter sieht auch schon verdammt danach aus...
[ Nachricht wurde editiert von Kiddycat am 04.09.2009 09:23:52 ]
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Dixon
Senior  Dabei seit: 07.10.2006 Mitteilungen: 3950
Aus: wir können alles, außer Flughafen, S-Bahn und Hauptbahnhof
 |     Beitrag No.15, eingetragen 2009-09-04 16:50
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Hallo curufin,
im Revolutionskalender hat man das schon versucht, da begann das
Jahr aber trotzdem am Herbstanfang. Das paßte revolutionstechnisch
besser. Das größte Problem des Kalenders war die Woche: zehn Tage
lang und rate mal, wieviel davon frei waren.
Das hatten schon die alten Ägypter.
Über Kalenderreformen wurde immer wieder mal gestritten, ich habe den
Eindruck, gegenwärtig ist das kein Thema. So komisch und einseitig
er auch ist, man hat sich halt dran gewöhnt...
Grüße
Dixon
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Curufin
Senior  Dabei seit: 24.08.2006 Mitteilungen: 1679
Aus: Stuttgart
 |     Beitrag No.16, eingetragen 2009-09-04 16:56
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Hallo Dixon,
ich habe natürlich nur gemeint, dass es natürlicher insofern ist, als es die astronomischen Verhältnisse besser widerspiegeln würde.
So eine Umstellung wäre momentan mit solch gigantischen Kosten verbunden, dass man sich schon fragen dürfte, ob die Ästhetik solche Kosten rechtfertigt!
Die Antwort darauf ist schnell gefunden: Ein klares Nein. Dennoch muss man sich im Gegenzug dann mit solchen Skurrilitäten wie dem meteorologischen Herbstbeginn befassen.
VG
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Redfrettchen
Senior  Dabei seit: 12.11.2005 Mitteilungen: 5641
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.17, eingetragen 2009-09-04 18:03
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Hallo Curufin!
2009-09-04 01:56 - Curufin in Beitrag No. 13 schreibt:
Ich vermute nur, dass sich mein Vorschlag nicht durchsetzen wird.  Wir schaffen es ja nicht einmal, diese unsinnige Sommer-/Winterzeitregelung abzuschaffen
Beste Grüße!
Thomas
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.18, vom Themenstarter, eingetragen 2009-09-04 23:05
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Hallo Curufin!
2009-09-04 01:56 - Curufin in Beitrag No. 13 schreibt:
Ich vermute nur, dass sich mein Vorschlag nicht durchsetzen wird. 
Wieso klappt es dann mit dieser Zeitrechnung?
[...]
Doch ein Gebot, trotz Buß und Beten,
hat man schon öfter übertreten,
und dies Gebot, das man verletzt,
heißt so - von Luther übersetzt - :
"Sechs Tage lang sollst du was tun,
am siebten aber sollst du ruhn!",
doch nie und nirgends wird gesprochen
von unseren Fünf-Tage-Wochen!-
Ob dadurch nun, mein lieber Christ,
das lange Weekend Sünde ist?
(Heinz Erhardt)
Viele Grüße, Bernhard
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"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein
[ Nachricht wurde editiert von Bernhard am 04.09.2009 23:06:20 ]
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Radix
Senior  Dabei seit: 20.10.2003 Mitteilungen: 5041
Aus: Wien
 |     Beitrag No.19, eingetragen 2009-09-05 11:15
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Ich finde diese Monatseinteilung ohnehin äußerst unpraktisch. Rechnet einmal im Kopf aus, welches Datum wir in 15 Wochen haben werden. Viel Vergnügen! Ich würde einfach von Tag 1 bis Tag 365 durchzählen und in Schaltjahren gibts einen 366. als Feiertag.
Und wenn wir schon einmal dabei sind: Diese Einteilung in 24 Stunden und 60 Minuten nervt auch. Die armen Kinder werden mit Aufgaben gequält wie: Der Zug fährt 3 Stunden und 52 Minuten lang und kommt um 2:17 an. Wann ist er losgefahren? Das ist ungefähr so effizient, wie wenn man Subtraktionen in römischen Zahlen durchführt. Nein, der Tag sollte in 1000 gleichlange Intervalle unterteilt und kürzere Zeiträume durch Kommastellen angegeben werden.
Eine Generation hätte Umgewöhnungsprobleme, aber alle künftigen Generationen wären dankbar und würden kopfschüttelnd im Geschichtsunterricht lernen, wie unnötig schwer es sich die Menschen früher gemacht haben.
Gruß,
Radix
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.20, vom Themenstarter, eingetragen 2009-09-05 23:12
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@ Radix:
Warum nicht anderesherum?
Leibniz wollte ja das 12er-System als verbindlich einführen.
Dann hätten wir jetzt noch weniger Schwierigkeiten.
Weder mit der Zeitrechnung, noch der Winkelberechnung und es ließen sich auch viele Brüche besser darstellen.
Viele Grüße, Bernhard
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Radix
Senior  Dabei seit: 20.10.2003 Mitteilungen: 5041
Aus: Wien
 |     Beitrag No.21, eingetragen 2009-09-05 23:59
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Auch nicht schlecht. Aber Kindern erklären zu müssen, warum auf einmal 3*5=13 ist, wäre nicht ohne.
Gruß,
Radix
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matroid
Senior  Dabei seit: 12.03.2001 Mitteilungen: 12356
Aus: Solingen
 |     Beitrag No.22, eingetragen 2009-09-06 00:00
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Das muss man ja nicht erklären, das kleine 1 mal 12 muss einfach nur gut gelernt sein.
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Realshaggy
Senior  Dabei seit: 20.03.2008 Mitteilungen: 1291
Aus:
 |     Beitrag No.23, eingetragen 2009-09-06 00:14
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2009-09-04 09:21 - Kiddycat in Beitrag No. 14 schreibt:
Und bezüglich Herbstanfang: Gestern habe ich versucht eine kurze Hose zu kaufen. Die Verkäuferin hat gerufen "eine was?" und ist dann erstmal in den Tiefen ihres Ladens verschwunden um dann mit einer einzigen wieder aufzutauchen, die noch übrig war...
Also in der Modewelt ist schon Herbst.
Meine Sandalen sind kaputtgegangen, und ich habe beschlossen, mir ein paar neue zu kaufen. Was für eine verwegene Idee, mitten im Sommer. Die Verkäufern meinte dann auch, nachdem ich eine Weile durch den Laden geirrt bin: "Sommerschuhe? Da müssen sie im Winter wiederkommen...". Meinen Einwand, dass meine Schuhe aber nun mal jetzt kaputt wären, hat sie irgendwie nicht gelten lassen.
----------------- Ein zusammenhängender Wald heißt Baum.
(Vorlesung Graphentheorie)
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xycolon
Senior  Dabei seit: 11.11.2004 Mitteilungen: 2632
Aus: Herten
 |     Beitrag No.24, eingetragen 2009-09-06 02:14
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2009-09-06 00:14 - Realshaggy in Beitrag No. 23 schreibt:
2009-09-04 09:21 - Kiddycat in Beitrag No. 14 schreibt:
Und bezüglich Herbstanfang: Gestern habe ich versucht eine kurze Hose zu kaufen. Die Verkäuferin hat gerufen "eine was?" und ist dann erstmal in den Tiefen ihres Ladens verschwunden um dann mit einer einzigen wieder aufzutauchen, die noch übrig war...
Also in der Modewelt ist schon Herbst.
Meine Sandalen sind kaputtgegangen, und ich habe beschlossen, mir ein paar neue zu kaufen. Was für eine verwegene Idee, mitten im Sommer. Die Verkäufern meinte dann auch, nachdem ich eine Weile durch den Laden geirrt bin: "Sommerschuhe? Da müssen sie im Winter wiederkommen...". Meinen Einwand, dass meine Schuhe aber nun mal jetzt kaputt wären, hat sie irgendwie nicht gelten lassen.
mir passiert sowas auch immer. ich frage mich dann immer, ob ich in irgendeiner art unnormal bin. aber ich kaufe doch keine sachen, die ich dann erstmal ein paar monate wegstellen muss, weil ich sie nicht anziehen kann
----------------- "Dieses Lied ist leider nicht verfügbar in ihrem Land. Unsere Antwort kennt ihr sicher: sie heißt Widerstand.
6 Milliarden Terabyte, die Leitung brennt wie nie. Das hier ist kein Klingelstreich, das ist Anarchie."
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4390
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.25, vom Themenstarter, eingetragen 2009-10-04 19:35
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Hallo!
Vor einem Monat hatte ich diese Frage gestellt. Jetzt kann man vorläufige Bilanz ziehen:
Diese Meteorologen müssen schon komische Vögel sein!
Erst sagen sie, daß der Sommer mit dem September aufhören soll und jetzt beklagen sie sich, daß dieser Monat zu heiß und zu trocken gewesen sei.
Ich kann nur sagen:Selber schuld! Viele Grüße, Bernhard
----------------- "Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein
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Bernhard hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen. Das Thema wurde von einem Senior oder Moderator abgehakt. | | Bernhard wird per Mail über neue Antworten informiert. | |
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