| Autor |
Grenzwert einer gebrochenrationalen Folge |
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Undertaker
Aktiv  Dabei seit: 17.10.2006 Mitteilungen: 1126
Aus:
 |     Themenstart: 2009-12-12 18:31
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Hallo,
 
Zu zeigen ist, dass ((a_n))_(n \el \IN)=(n^3+2n)/(3n^3-6) für n->\inf gegen a=1/3 konvergiert - und dies nur mit der Definition des Grenzwertes (...also ohne spezielle Rechenregeln wie L'Hopital oder Ausklammern der größten Potenz, Grenzwertrechengesetze, etc.).
Da dies die erste Aufgabe dieser Art ist, würde ich gern meinen Rechenweg absichern und euch fragen, ob man derartig vorgehen kann?
 
Zu zeigen ist: \forall \epsilon>0 \exists n_0 \el \IN \forall n>=n_0 : abs(a_n-a)<\e <=>\forall \epsilon>0 \exists n_0 \el \IN \forall n>=n_0 : abs((n^3+2n)/(3n^3-6)-1/3)<\e Da würde ich zunächst einige Umformungen vornehmen: abs((n^3+2n)/(3n^3-6)-1/3)=abs((n^3+2n)/(3*(n^3-2))-1/3)=1/3*abs((n^3+2n)/(n^3-2)-1)=1/3*abs((2n+2)/(n^3-2))=2/3*abs((n+1)/(n^3-2)) Der Term in den Betragsstrichen ist für hinreichend große n (ich glaube, bereits n>=2 reicht) stets positiv, sodass man bei der Grenzwertbildung die Betragsstriche weglassen kann. Wir suchen folglich einen Index n_0 in Abhängigkeit von \e ,sodass 2/3*(n_0+1)/((n_0)^3-2)<\e Das ganze würde ja zu einer kubischen Gleichung führen, die mitunter drei Lösungen haben kann. Bin ich auf dem richtigen Weg oder geht das noch eleganter bzw. ganz anders?
Besten Dank.
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Yves
Senior  Dabei seit: 26.07.2003 Mitteilungen: 2479
Aus: Saarbrücken/Trier
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2009-12-12 18:43
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Hi Undertaker Bis 2/3*(n_0+1)/((n_0)^3-2)<\e sieht es nach kurzem Überfliegen sehr gut aus. Nutze jetzt aus, dass du ja nicht das genaue n_0 brauchst, ab dem die Epsilon-Bedingung erfüllt ist und versuche, sowohl Zähler als auch Nenner gut abzuschätzen. Hilft das weiter? Gruß Yves
[ Nachricht wurde editiert von fed am 12.12.2009 18:43:55 ]
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Undertaker
Aktiv  Dabei seit: 17.10.2006 Mitteilungen: 1126
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 |     Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2009-12-12 19:27
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Okay, dann bin ich beruhigt, dass es bis dahin stimmt:
 
2/3*(n_0+1)/((n_0)^3-2)<(n_0+1)/((n_0)^3-2)<1/((n_0)^3-2)<1/(n_0-2) Nun soll 1/(n_0-2) kleiner als \e sein. Also: 1/(n_0-2)<\e <=> 1<n_0*\e-2\e <=> n_0>(1+2\e)/\e Also ist für alle n>=n_0 das jeweilige Glied a_n in der \e-Umgebung von a=1/3, somit ist a Grenzwert der Folge. Ist das so in Ordnung oder müsste ich streng genommen die Beweisrichtung umdrehen und beginnen mit: Sei \e=.... und dann so gesehen rückwärts umformen?
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Yves
Senior  Dabei seit: 26.07.2003 Mitteilungen: 2479
Aus: Saarbrücken/Trier
 |     Beitrag No.3, eingetragen 2009-12-12 19:30
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Undertaker
Aktiv  Dabei seit: 17.10.2006 Mitteilungen: 1126
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 |     Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2009-12-12 19:41
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Yves
Senior  Dabei seit: 26.07.2003 Mitteilungen: 2479
Aus: Saarbrücken/Trier
 |     Beitrag No.5, eingetragen 2009-12-13 02:37
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Undertaker
Aktiv  Dabei seit: 17.10.2006 Mitteilungen: 1126
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 |     Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2009-12-13 10:41
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Dr_Sonnhard_Graubner Senior  Dabei seit: 06.08.2003 Mitteilungen: 29268
Aus: Sachsen
 |     Beitrag No.7, eingetragen 2009-12-13 13:32
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Undertaker
Aktiv  Dabei seit: 17.10.2006 Mitteilungen: 1126
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 |     Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2009-12-13 13:54
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