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Sandwich-Lemma für Funktionen. Wahr oder falsch? |
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Themenstart: 2010-01-06 14:30
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Hallo,
ich habe folgende Aufgaben. Zunächst die 1.
 
Beweis oder Gegenbeispiel! 1. f,g,h : \IR->\IR Funktionen mit f(x) <= g(x) <= h(x) für alle x\el\ \IR. Wenn lim(x->\inf, f(x)) und lim(x->\inf, h(x)) existieren, dann auch lim(x->\inf, g(x) und es gilt lim(x->\inf,f(x)) <= lim(x->\inf,g(x)) <= lim(x->\inf, h(x)) Also das Sandwich-Lemma gilt für Folgen, aber vorausgesetzt muss doch auch werden, dass L:= lim(x->\inf,f(x)=lim(x->\inf,h(x) gilt. Das ist hier aber nicht der Fall, insofern denke ich nicht, dass es stimmt?
Gruß, Christian
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2010-01-06 14:32
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2010-01-06 14:41
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Hi,
danke für die schnelle Antwort und dem sehr schönen Beispiel, nach sowas habe ich gesucht.
 
2. Dasselbe wie oben nur mit vorausgesetzter Gleichheit. Den Beweis führe ich dann wohl auf Folgen zurück ? 3. Es seien g,h : \IR -> \IR wachsende Funktionen mit g(x) <= h(x) für alle x\el\ \IR. Wenn lim(x->\inf, h(x)) existiert, dann auch lim(x->\inf,g(x)) und es gilt lim(x->\inf, g(x) <= lim(x->\inf, h(x)) So, da die Einschränkung wachsende Funktionen zusätzlich gegeben ist, müsste dies eigentlich stimmen. -- edit: schwachsinniger Beweisversuch --
Vielen Dank schonmal.
Gruß, Christian
[ Nachricht wurde editiert von Mathador111 am 06.01.2010 15:15:23 ]
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.3, eingetragen 2010-01-06 14:49
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2010-01-06 14:52
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Hi,
stimmt, der Einwand leuchtet ein, da war ich was vorschnell.
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2010-01-06 15:13
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Hallo,
so neuer Gedanke.
 
Es heißt ja, wenn der Grenzwert von h(x) existiert. Also sei \lambda := lim(x->\inf,h(x) Da h(x) wachsend, folgt: h(x) <= \lambda Weil g(x) <=h(x)<= \lambda und ebenfalls wachsend, müsste ja grob gesagt eigentlich lim(x->\inf,g(x)) ungefähr h(x) sein, woraus die Behauptung folgt.
Also zufrieden bin ich damit noch nicht
Gruß, Christian
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.6, eingetragen 2010-01-06 15:14
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Ja, weils falsch ist. Der Limes von g hat herzlich wenig mit dem von h zu tun außer der Ungleichung, die hier zu zeigen ist.
mfg Gockel.
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.7, vom Themenstarter, eingetragen 2010-01-06 15:20
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Hi,
ja ich frage mich gerade auch, was mich eigentlich daran hindert, folgendes aufzuschreiben:
 
h(x) wachsend und lim(x->\inf, h(x)) existiert => 1)h(x) <= lim(x->\inf,h(x)) g(x) ist wachsend und durch h(x) beschränkt. => 2) lim(x->\inf, g(x)) existiert. aus 1) und 2) folgt: lim(x->\inf, g(x)) <= lim(x->\inf, h(x))
Gruß, Christian
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.8, eingetragen 2010-01-06 15:21
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Du musst schon begründen, weshalb der Limes existiert. Du hast ja nur Vorausetzung und Behauptung nochmal aufgeschrieben, mehr nicht.
mfg Gockel.
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.9, vom Themenstarter, eingetragen 2010-01-06 15:31
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Folgt es denn nicht aus den Eigenschaften wachsend und beschränkt, dass ein solcher Grenzwert existieren muss?
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.10, eingetragen 2010-01-06 15:38
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Ja, das folgt. Aber nicht ohne Begründung. Habt ihr einen Satz, der das aussagt, bewiesen? Wenn nicht, wirst du es auf die Variante mit den Folgen zurückführen müssen, die habt ihr garantiert bewiesen.
Außerdem wäre es noch begründenswert, wieso der Grenzwert einer monotonen Funktion eine obere Schranke sein soll, das hast du ja z.B. für h benutzt. (Das fällt bei obiger Argumentation aber mit ab)
mfg Gockel.
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