Die Mathe-Redaktion - 26.05.2013 03:37
Auswahl
Aktion im Forum
Suche
Stichwortsuche in Artikeln und Links von Matheplanet
Suchen im Forum
Suchtipps

Bücher
Englische Bücher
Software
Suchbegriffe:
Mathematik bei amazon
Naturwissenschaft & Technik
In Partnerschaft mit Amazon.de
Kontakt
Mail an Matroid
[Keine Übungsaufgaben!]

Impressum

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, unsere Datenschutzerklärung und
die Forumregeln.

Sie können Mitglied werden oder den Newsletter bestellen.

Der Newsletter April 2013

Für Mitglieder
Mathematisch für Anfänger
Wer ist Online
Aktuell sind 353 Gäste und 7 Mitglieder online.

Sie können Mitglied werden:
Klick hier.

Über Matheplanet
 
Zum letzten Themenfilter: Themenfilter:
Matroids Matheplanet Forum Index
Moderiert von Fabi Siah Gonzbert
Lineare Algebra » Lineare Abbildungen » Endomorphismus auf Hilbertraum = 0
Druckversion
Druckversion
Autor
Universität/Hochschule J Endomorphismus auf Hilbertraum = 0
NihilJapp
Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 01.11.2010
Mitteilungen: 87
Aus: Aachen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2012-01-11 20:36


Hallo Matheplanet,

an folgender Aufgabe scheitere ich.

Es sei H ein endlichdimensionaler komplexer Hilbertscher Raum und f ein Endomorphismus darauf. Falls \left( f(x) \, | \, x \right) = 0 für alle x \in H gilt, so ist f = 0.

Dabei ist (\; | \;) das Skalarpodukt (eine positiv definite hermitesche Sesquilinearform).


Angenommen, f \neq 0. Dann existiert ein y \in H mit z = f(y) \neq 0. Aber:
\left( z \, | \, y \right) = 0
Und nun?

Ob es besser wäre, eine Basis zu betrachten?


Viele Grüße

Nihil



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Gockel
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 22.12.2003
Mitteilungen: 22288
Aus: Jena
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2012-01-11 20:42


Hi.

fed-Code einblenden

mfg Gockel.


-----------------
Schwarzer Magier der Drachengilde,
Besitzer der magischen Ringe von Dedekind, Artin und Noether,
Verteidiger der aufgelösten Gruppen,
Hüter von SirJectives Freundschaft.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
NihilJapp
Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 01.11.2010
Mitteilungen: 87
Aus: Aachen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-11 22:37


Hey Gockel,

danke für deine Antwort.

Ich versuche also:

0 = \langle f(x + y) | x + y \rangle = \langle f(x) | x \rangle + \langle f(x) | y \rangle + \langle f(y) | x \rangle + \langle f(y) | y \rangle = \langle f(x) | y \rangle + \langle f(y) | x \rangle = 0

Setze y = f(x), dann folgt

\lVert y \rVert = - \langle f(f(x)) | x \rangle

Das bringt mich nun nicht weiter. Ich schaffe auch nicht wirklich, einfließen zu lassen, dass H ein komplexer Vektorraum ist. Ich weiß, dass die Behauptung für euklidische Vektorräume *nicht* zutrifft.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Gockel
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 22.12.2003
Mitteilungen: 22288
Aus: Jena
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2012-01-11 23:02


Das ist ein entscheidender Punkt. Umformuliert in einen Hinweis: Irgendwo muss in deinem Beweis i vorkommen.

mfg Gockel.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
NihilJapp
Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 01.11.2010
Mitteilungen: 87
Aus: Aachen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-12 09:49


Neuer Tag, neues Glück.

ist das denn wirklich so schwierig? Am sinnvollsten scheint mir doch eine Betrachtung von \langle f(x + ix) | x + ix \rangle, aber auch das führt zu nichts.

Es ist mir ja fast peinlich, aber; hast du / habt ihr vielleicht noch einen Tipp?


Grüße

Nihil

edit: Betrachte ich doch mal x+y und x + iy...

edit2:

\langle f(x+y), x+y \rangle = \langle f(x), y \rangle + \langle f(y), x \rangle = 0

\langle f(x+iy), x+iy \rangle =  i\langle f(y), x \rangle - i \langle f(x), y \rangle = 0
g.d.w.
\langle f(y), x \rangle - \langle f(x), y \rangle = 0

zusammen g.d.w.
2 \langle f(x), y\rangle = 0 \Leftrightarrow f = 0
[ Nachricht wurde editiert von NihilJapp am 12.01.2012 11:16:05 ]



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Gockel
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 22.12.2003
Mitteilungen: 22288
Aus: Jena
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2012-01-12 15:14


Ja, genauso funktioniert es.

mfg Gockel.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
NihilJapp
Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 01.11.2010
Mitteilungen: 87
Aus: Aachen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-12 17:13


Vielen Dank, Gockel.

Mit dem Tipp, dass f von vorn herein nilpotent ist, habe ich auch noch eine Lösung geschrieben:

Angenommen, \lambda \neq 0 wäre ein Eigenwert von f mit Eigenvektor v.

\langle f(v), v \rangle = \lambda \langle v, v \rangle

Nun muss \langle v, v \rangle = 0 gelten, also v = 0. Widerspruch dazu, dass v ein Eigenvektor ist. Damit hat f, wenn überhaupt, nur den Eigenwert 0.

Weil H Hilbertraum ist, hat f aber auf jeden Fall einen Eigenwert, und zwar 0.

Angenommen, f \neq 0.
Dann \exists \, x : f(x) \neq 0, f^2(x) = 0.
0 = \langle f(x+f(x)), x + f(x)\rangle
   \qquad = \langle f(x), x \rangle} + \langle f(x), f(x) \rangle + \langle f(f(x)), x \rangle + \langle f(f(x)), f(x) \rangle
   \qquad = \langle f(x), f(x) \rangle
\Rightarrow f(x) = 0 Widerspruch!


Er will meine \underbraces nicht kompilieren. :/
1., 3. und 4. Summand fallen weg.

Viele Grüße
Nihil



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Gockel
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 22.12.2003
Mitteilungen: 22288
Aus: Jena
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2012-01-12 17:34


fed-Code einblenden

mfg Gockel.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
NihilJapp
Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 01.11.2010
Mitteilungen: 87
Aus: Aachen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-12 18:21


An welcher Stelle liegt das Problem?

f ist nilpotent, also auch f^2. Die Abbildungen beider Kerne sind also nicht-trivial. Deswegen existiert, unter der Annahme, dass f \neq 0 ist, das geforderte x.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
Gockel
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 22.12.2003
Mitteilungen: 22288
Aus: Jena
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2012-01-12 18:30


Achso, jetzt verstehe ich, was du meinst. Ja, dann funktioniert der Beweis.

mfg Gockel.



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
NihilJapp
Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 01.11.2010
Mitteilungen: 87
Aus: Aachen
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-12 18:32


Dann ist ja gut. :)

Viele Grüße

Nihil



  Profil  Quote  Link auf diesen Beitrag Link
NihilJapp hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
NihilJapp hat selbst das Ok-Häkchen gesetzt.
NihilJapp wird per Mail über neue Antworten informiert.
Bewerte diesen Thread:
[Was sonst bewertet wurde]
 Neues Thema [Neues Thema]

 Druckversion [Druckversion]


Wechsel in ein anderes Forum:
 Suchen    
 
All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest © 2001-2013 by Matroids Matheplanet
This web site was made with PHP-Nuke, a web portal system written in PHP. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
Ich distanziere mich von rechtswidrigen oder anstößigen Inhalten, die sich trotz aufmerksamer Prüfung hinter hier verwendeten Links verbergen mögen.
Lesen Sie die Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, die Datenschutzerklärung und das Impressum.
[Seitenanfang]