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Der Annihilator im Prähilbertraum |
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ThumpsUp
Aktiv  Dabei seit: 06.12.2010 Mitteilungen: 130
Aus: Berlin
 |     Themenstart: 2012-01-15 15:19
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Hi,
EDIT:
 
[Statt (U^\senkrechtauf\ )^\senkrechtauf\ !=U war natürlich (U^\senkrechtauf\ )^\senkrechtauf\ !=U^- gemeint! Vielen Dank an Buri]
 
Ich soll einen Prähilbertraum X angeben, und einen UVR U mit (U^\senkrechtauf\ )^\senkrechtauf\ !=U^- (Gleichheit gilt ja, wenn X ein Hilbertraum ist und allgemein gilt U^- \subsetequal\(U^\senkrechtauf\ )^\senkrechtauf ). Bisher kenne ich nur zwei Prähilberträume, die keine Hilberträume sind. Zum einen X=\{ (a_n) | es ex. ein n_o \in \IN mit a_n=0 \forall\ n >= n_o \} mit <a_n , b_n> =sum(a_k*b_k,k=1,\infty). Hier habe ich schon viele Unterräume ausprobiert der Art U=span (x_n ,y_n) mit expliziten Folgen x_n und y_n , dass hat nie geklappt. Dann habe ich es mit dem Prähilbertraum X=C[-1,1] und <f,g> =int(f*g,x,-1,1) probiert. Hier dachte ich, mit U=C^1 [-1,1] klappt es vielleicht, aber hier habe ich keine Ahnung, wie der Abschluss bezüglich der induzierten Norm aussieht. Wenn ich eine feste Funktion f wähle und U=\{ a*f | a\in \IR \} gilt auch immer nur Gleichheit. Kann mir vielleicht jemand ein Tipp geben, welchen Unterraum man nehmen sollte? Vielen Dank
[ Nachricht wurde editiert von ThumpsUp am 16.01.2012 13:08:38 ]
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Buri
Senior  Dabei seit: 02.08.2003 Mitteilungen: 34684
Aus: Dresden
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2012-01-15 17:02
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2012-01-15 15:19 - ThumpsUp im Themenstart schreibt:
Gleichheit gilt ja, wenn X ein Hilbertraum ist ... Hi ThumpsUp,
ja, aber nur dann, wenn U ein abgeschlossener Unterraum ist.
Indessen wird dies manchmal in die Definition von "Unterraum" mit eingearbeitet.
Es gilt U⊥⊥ = U immer dann, wenn U vollständig, also selbst ein Hilbertraum ist. Natürlich ist diese Bedingung für abgeschlossene Unterräume eines Hilbertraums X erfüllt, nicht aber für beliebige lineare Unterräume, und auch dann nicht, wenn X nur ein Prähilbertraum ist.
Der Raum F der endlichen Folgen, ausgestattet mit dem Standard-Skalarprodukt, ist ein gutes Beispiel für einen Prähilbertraum.
 
Dann ist U=menge(u |u_1/1+u_2/2+...+u_n/n+...\ =0) ein abgeschlossener Unterraum von F (Irrtum vorbehalten), und U^\senkrechtauf besteht nur aus dem Nullelement. \small\ Beweistipp: Der Vektor aus U^\senkrechtauf müßte proportional zum Vektor (1\,1/2\,1/3\,...\,1/n\,...) sein, aber das geht nicht, weil es ein Element von F sein muß.
Dann ist also U⊥⊥ = F und somit verschieden von U.
Gruß Buri
[ Nachricht wurde editiert von fed am 15.01.2012 17:04:29 ]
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ThumpsUp
Aktiv  Dabei seit: 06.12.2010 Mitteilungen: 130
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-17 10:08
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Hi Buri, ich konnte bei deinem Tipp leider nicht zeigen, dass U^-\neq F ist. Mit U=\{ ( a_n )_(n\in \IN) \in F | sum(a_n,n=1,\infty)=0 } ging es sehr einfach zu zeigen. Denn hier kann man leicht sehen, dass U^\senkrechtauf\ =0 und dass e_1 \notel\ U^- ist. Vielen Dank für den Tipp! Gruß ThumpsUp
[ Nachricht wurde editiert von ThumpsUp am 17.01.2012 10:11:35 ]
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ThumpsUp
Aktiv  Dabei seit: 06.12.2010 Mitteilungen: 130
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2012-01-17 23:16
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Mir ist grade aufgefallen, das mein Gegenbeispiel nicht funktioniert, und zwar ist doch e_1 \in U^- , und man kann zeigen dass U^-=d ist. Also bin ich wieder dabei, mir Buris U anzugucken :D. Mir fehlt noch zu zeigen, dass es folgende Eigenschaft hat: U^- \neq d. Ich hab bisher probiert zu zeigen, das e_1 \notel\ U^- ist, aber ich kriegs nicht hin. Genausowenig kann ich eine Folge konstruieren die gegen e_1 geht.. Gibts vielleicht ein Element, das nicht in U^- liegt, wo es einigermaßen klar ist?
[ Nachricht wurde editiert von ThumpsUp am 17.01.2012 23:19:34 ]
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