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94% Durchfallquote in einer MatheKlausur an der Uni Köln |
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Themenstart: 2012-02-23 20:23
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Hallo,
hier ein Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger, der über eine Klausur "Einführung in die Mathematik" (für Lehramt) berichtet, in der eine Durchfallquote von 94% erreicht wurde!
Studenten scheitern an Mathe
Über Facebook hab ich eine Aufgabe ausfindig machen können:
Aufgabe 1)
 
i) f:A->B eine Funktion und seien X,Y Teilmengen von A und U,V Teilmengen von B. Beweise, dass gilt: a) X \subsetequal\ Y => f(X) \subsetequal\ f(Y) b) U \subsetequal\ V => f^(-1) (U) \subsetequal\ f^(-1) (V) ii) \IP Menge aller Primzahlen. Bestimme die Menge menge(p \el \IP \| p^2 + 2 \el \IP)
Gruß, Christian
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davidz
Aktiv  Dabei seit: 11.04.2007 Mitteilungen: 112
Aus: An: Aus: An!
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2012-02-23 20:32
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Erstaunlich, normalerweise wird das doch verhindert indem man die benötigte Punktezahl an das Leistungsniveau der Studenten anpasst.
----------------- It needs to be about 20% cooler.
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RayMontag
Aktiv  Dabei seit: 10.02.2012 Mitteilungen: 148
Aus:
 |     Beitrag No.2, eingetragen 2012-02-23 20:35
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Zumindest die gefundene Aufgabe sieht nicht sonderlich schwierig aus...
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2012-02-23 20:36
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Ja finde es auch komisch, dass die Dozentin von der Schwäche der Leute weiß (in der Hinsicht hat Sie ja tendentiell nun mal auch recht), aber die Bestehgrenze dann nicht ein wenig abändert.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.1 begonnen.]
@RayMontag : bedenke, die Leute studieren Grundschullehramt und haben Mathematik als "Nebenfach"
[ Nachricht wurde editiert von Mathador111 am 23.02.2012 20:36:40 ]
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.4, eingetragen 2012-02-23 20:42
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Lehramt oder nicht, Nebenfach oder nicht spielt keine Rolle. Die Aufgabe i) ist extrem einfach. Ihr Zweck ist im Wesentlichen, zu testen, ob man in der Vorlesung auch nur halbwegs wach war. Wer solche Aufgaben am Ende des Semesters nicht lösen kann, hat es auch verdient, durchzufallen.
mfg Gockel.
----------------- Schwarzer Magier der Drachengilde,
Besitzer der magischen Ringe von Dedekind, Artin und Noether,
Verteidiger der aufgelösten Gruppen,
Hüter von SirJectives Freundschaft.
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Martin_Infinite
Senior  Dabei seit: 15.12.2002 Mitteilungen: 32943
Aus: Münster
 |     Beitrag No.5, eingetragen 2012-02-23 20:47
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„Wir studieren ja auf Lehramt und nicht Mathematik, das ist bei uns nur ein kleines Nebenfach.“
Da werden sich die Schüler aber freuen.
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2012-02-23 20:53
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@Martin
bei dem Zitat ist mir (auch?) schlecht geworden...
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davidz
Aktiv  Dabei seit: 11.04.2007 Mitteilungen: 112
Aus: An: Aus: An!
 |     Beitrag No.7, eingetragen 2012-02-23 21:00
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2012-02-23 20:47 - Martin_Infinite in Beitrag No. 5 schreibt:
„Wir studieren ja auf Lehramt und nicht Mathematik, das ist bei uns nur ein kleines Nebenfach.“
Da werden sich die Schüler aber freuen.
Das dürfte in 10 Jahren dann coole Dialoge geben.
Lehrerin: Schade Kevin *), das ist 'ne Fünf.
Kevin: Aber Frau Lehrerin, ich will doch später Superstar werden, da ist Mathe für mich nur ein kleines Nebenfach, geben Sie mir 'ne Zwei.
Lehrerin: Stimmt, das hab' ich in der Didaktikvorlesung so gelernt. *zweigeb*
*) Ja, der Junge heißt Kevin.
----------------- It needs to be about 20% cooler.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.5 begonnen.]
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endy
Senior  Dabei seit: 10.01.2011 Mitteilungen: 1989
Aus:
 |     Beitrag No.8, eingetragen 2012-02-23 21:01
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Es scheint leider so zu sein,dass mittlerweile ein sehr großer Anteil der Mathe Lehramtsstudenten so denkt.Diejenigen,die nicht so denken,gehören vermutlich zum großen Teil zu den 6 Prozent.endy
----------------- Don Zagier : "The dilogarithm is the only mathematical function with a sense of humor"
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RayMontag
Aktiv  Dabei seit: 10.02.2012 Mitteilungen: 148
Aus:
 |     Beitrag No.9, eingetragen 2012-02-23 21:07
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Wo bitte steht, dass das Grundschullehramtsstudenten sind? Da steht nur waws von Lehramtsstudenten.
Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Ohne jetzt jmd. beleidigen zu wollen (es soll ja auch ernsthafte Lehrer geben), durch solche Zitate werden meine Vorurteile gegenüber Lehramtsstudenten, von denen ich ja inzwischen auch viele kennenlernen durfte nur gestärkt. Viele machen einfach den Eindruck, als ob sie nicht wussten, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten, dachten dann "mir gefiel dieses oder jenes Fach in der Schule, dann studier ich es mal auf Lehramt", dann sahen sie aber "oh, man braucht ja noch ein Nebenfach, Mathe konnte ich ja in der Schule ganz gut" und so kommen dann solche Ergebnisse zustande.
Klar gibt es auch viele, die dieses Studium ernst nehmen und denen es Spaß macht Menschen etwas beizubringen, bei den Lehramtsstudenten in meinen Hörsälen sehe ich dieses jedoch zum Großteil nicht.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.7 begonnen.]
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Irrlicht
Senior  Dabei seit: 06.09.2004 Mitteilungen: 985
Aus: Eching bei Ikea
 |     Beitrag No.10, eingetragen 2012-02-23 21:08
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*lol*
Du hast recht, Johannes. Es ist extrem einfach. Allerdings wollen sehr viele Lehramtsstudenten wegen der Aussicht auf Verbeamtung Lehrer werden. Es geht da scheinbar um nichts anderes... Außderdem finde ich zur Zeit wieder gehäuft (Zeitungs-)Artikel, die berichten, dass Lehrer Fachidioten seien und die Pädagogik auf der Strecke bliebe. Bitte alle mal lachen! Ich gehe davon aus, dass das auch die Vorstellung ist, mit der viele Studenten an die Sache herangehen: Hauptsache duzi-duzi mit den Schülern - der Peter Alexander unter den Lehrern! Wer braucht da schon Fachkenntnis, man muss nur singen können. ;-)
Außerdem ist immer der Professor Schuld. Niemals die eigene Lern- und/oder Denkunfähigkeit.
Einige Kommentare zu diesem Artikel ist nett:
"Was ist schlimmer: eine Matheklausur bei der 90% durchfallen oder - was es anscheinend auch gibt - eine Matheklausur bei der 90% bestehen?"
"Was haben die 6%, die bestanden haben, falsch gemacht?"
Manchmal frage ich mich, wieso viele überhaupt ihr Fach studieren (fachübergreifend). Man studiert das doch hoffentlich, weil man es lernen will?! Und nicht, weil es später dann mal mehr Rente gibt...
Smile, smile, smile,
Alex
PS: Die Lehrer, die ich als "gut" empfinde, beherrschen ihr Fach sehr gut.
----------------- Anführerin der Drachengilde
Bewerterin vollkommener Körper
Besitzerin von Gockels Vertrauen
Beschützerin der Toastbrote
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.6 begonnen.]
[ Nachricht wurde editiert von Irrlicht am 23.02.2012 21:10:14 ]
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vandercluus
Senior  Dabei seit: 12.12.2008 Mitteilungen: 631
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.11, eingetragen 2012-02-23 21:09
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Stadt-Anzeiger? Ich les nur den Express.
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Max_Cohen
Senior  Dabei seit: 14.12.2011 Mitteilungen: 1761
Aus:
 |     Beitrag No.12, eingetragen 2012-02-23 21:10
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Pikante Insiderinformation: in Köln können die Grundschullehrer bald mehr als die Gymnasiallehrer, denn die B.Ed.-Studenten hören nun statt dem üblichen Analyis- und Lineare-Algebra-Zyklus Mathematik für Physiker
@RayMontag: Die angegebene Vorlesung ist eine Primarschulvorlesung.
Da ich über zwei Ecken eine wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhls kenne, werde ich versuchen, die gesamte Klausur zu organisieren.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.9 begonnen.]
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.13, vom Themenstarter, eingetragen 2012-02-23 21:11
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Wo das steht? Vielleicht nicht in dem Artikel, aber ich als Lokalmathador ( ) weiß es nun mal. Die Klausur fand an der Humanwissenschaftlichen Fakultät statt, dort gibt es nur (Mathe)Klausuren für Grundschul-Haupt-und Realschule.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.9 begonnen.]
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vandercluus
Senior  Dabei seit: 12.12.2008 Mitteilungen: 631
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.14, eingetragen 2012-02-23 21:17
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Aus den Kommentaren:
"Meine Tochter ist mit betroffen. Und um allen Unkenrufen vorzubeugen: Sie hat Wochen lang gelernt, ist zu Tutorien gefahren, hatte freiwillige Mathekurse besucht und hatte dennoch Bedenken vor dieser Klausur.
Ach ja, das noch, meine Tochter stand in Mathe bis zum Abitur meistens auf 15 Punkten, es hatte ihr IMMER Spaß gemacht und sie wusste was es heißt, selbständig zu lernen.
Ich hatte die meiste Zeit bis zum Abi ebenfalls eine Eins in Mathe und während meines Studiums, zu dem auch Mathe als eine Nebenfach gehörte, hatte ich nie Probleme in Mathe, aber den Stoff, den mir meine Tochter für Lehramt Sonderpädagogik, kleines (Neben-) Fach Mathe gezeigt hat, war mir zum Großteil unbekannt.
Das die Dozentin angibt, bei ihr imn Rumänien könnten das die SchülerInnen der 8.Klasse bereits lässt mich etwas zweifeln, oder warum zählt Rumänien zu den Armenhäusern Europas?
Natürlich sollen Studenten lernen, selständig zu arbeiten, aber wir sollten doch die Füße am Boden lassen."
LOLOLOLOL erinnert mich an den Russen, der mir erzaehlt hat, Hilberts Basissatz sei bei ihm Schulstoff gewesen. Ja, ja, die Qualitaet der Matheausbildung eines Volkes erkennt man an dessen Bruttoinlandsprodukt.
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epsilonkugel
Aktiv  Dabei seit: 13.11.2010 Mitteilungen: 218
Aus: Duisburg
 |     Beitrag No.15, eingetragen 2012-02-23 21:40
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Statt rumzujammern, sollten die jetzt mal die Zeit zum Lernen nutzen. Uni ist nicht gleich Schule. Und so sollte es auch mal bei mir an der Uni sein, da sitzen auch genug Lehramtsstudenten (für die gymnasiale Oberstufe) mit einer Einstellung, bei der mir immer nur schlecht wird. Und viel zu viele Dozenten richten sich dann auch nach ihnen (Extremes Senken der Anforderungen/Spezielle Lehramtsaufgaben auf den Übungszetteln/ Weglassen von wichtigen Inhalten in Vorlesungen etc.), schön zu wissen, dass es auch noch anders geht!
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huepfer
Senior  Dabei seit: 19.11.2003 Mitteilungen: 6789
Aus: Münster/ eigentl. Allgäu
 |     Beitrag No.16, eingetragen 2012-02-23 21:43
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Ach die arme Mutter...
ich habe solche Sachen schon so oft gelesen, die dann jeglicher Grundlage entbehrten. Ich kenne natürlich die übrigen Aufgaben nicht, aber von den Teilaufgaben sollte jeder Student (i) und (ii) hinbekommen. Dass das in Rumänien Achtklässler hinbekommen, glaube ich unbesehen. Ich habe auch die Hoffnung, dass es solche Achtklässler auch in Deutschland noch gibt. (iii) müsste ich selbst ausführlicher nachdenken, aber dazu sollte auch was in der Vorlesung gemacht worden sein. Sie passt nur nicht so recht in den Kontext.
Gruß,
Felix
PS: Ich würde mich darüber freuen mal die komplette Klausur zu sehen.
----------------- Quidquid agis, prudenter agas et respice finem.

Thanks to Irrlicht und totedichterin.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.14 begonnen.]
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Martin_Infinite
Senior  Dabei seit: 15.12.2002 Mitteilungen: 32943
Aus: Münster
 |     Beitrag No.17, eingetragen 2012-02-23 21:46
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Das Problem ist ja eher dieses dumme Auswendiggelerne ... da können sich die Studenten (ob nun Lehramt oder nicht, spielt keine Rolle) noch so lange in die Bibliotheken setzen oder sich in Tutorien berieseln lassen: Wer nicht Mathe selbst wie ein großes Abenteuer erfährt, an dem gleitet es nur ab.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.15 begonnen.]
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Dixon
Senior  Dabei seit: 07.10.2006 Mitteilungen: 3943
Aus: wir können alles, außer Flughafen, S-Bahn und Hauptbahnhof
 |     Beitrag No.18, eingetragen 2012-02-23 21:50
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" 23.02.2012, 14.32 Uhr, d-harry
Habe ich das schon in den 90er gefunden. Da hatte eine Bekannte von mir massive Probleme mit Mathe im Studiom zur Grundschullehrerin.
Nachdem wir sie gemeinsam durchbekamen, stellte ich nur lapidar fest, das der gleiche Stoff in der Lehre zum Kommunikationselektroniker in den ersten 3 Monaten Blockunterricht abgehandelt wurde.
Da war sie ziemlich beleidigt, es stimmte aber. "
Grüße
Dixon
----------------- "Avec toute l’algèbre du monde on n’est souvent qu’un sot lorsqu’on ne sait pas autre chose." - Friedrich II
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RayMontag
Aktiv  Dabei seit: 10.02.2012 Mitteilungen: 148
Aus:
 |     Beitrag No.19, eingetragen 2012-02-23 22:06
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Und da wundert sich noch einer, dass unser Bildungssystem den Bach runtergeht... Nicht nur, dass wir Politiker haben, die es kaputtreformieren, nein, wir haben auch noch Lehrer, die nicht für diesen Beruf leben bzw. in nicht mit Leidenschaft ausfüllen. Letzterer Typus ist zu einer Rarität verkommen. Wenn ich an meine Lehrer denke, hatte ich genau zwei solche Lehrer (mein Mathe- und mein Physiklehrer, Günter Roolfs und Kurt Gehrmann, die sind auch bundesweit, zumindest unter Lehrern ihres Fachs, bekannt), an der ganzen Schule gab es vielleicht 6 oder 7 unter den vielen, die ich kennenlernen durfte.
[ Nachricht wurde editiert von RayMontag am 23.02.2012 22:08:04 ]
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Hans-Juergen
Senior  Dabei seit: 31.03.2003 Mitteilungen: 1018
Aus: Henstedt-Ulzburg
 |     Beitrag No.20, eingetragen 2012-02-23 22:07
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Das meiste, was hier bisher geäußert wurde, empfinde ich als überheblich und nicht sachgerecht.
Hans-Jürgen
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.18 begonnen.]
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reneeeee
Aktiv  Dabei seit: 19.11.2011 Mitteilungen: 87
Aus:
 |     Beitrag No.21, eingetragen 2012-02-23 22:07
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ich finde die aufgabe garnicht so übel.
in i) und ii) wird getestet ob man die grundlagen(hier geht es wohl darum dies formal zu beweisen,die aussage ist an sich ja klar)
beherscht.und teil iii) ist eine schöne aufgabe mit der man testen kann ob die lehrer auch potentielle aufgaben für ihre schüler lösen können :)
überaschend finde ich trotzdem die quote.
normalerweise wird der notenspiegel doch immer so angepasst dass wenigstens 40-50% bestehen(so kenne ich das zumindest von meiner uni,wo es ärger gibt wenn dies nicht der fall ist :D )
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.18 begonnen.]
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RayMontag
Aktiv  Dabei seit: 10.02.2012 Mitteilungen: 148
Aus:
 |     Beitrag No.22, eingetragen 2012-02-23 22:12
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2012-02-23 22:07 - Hans-Juergen in Beitrag No. 20 schreibt:
Das meiste, was hier bisher geäußert wurde, empfinde ich als überheblich und nicht sachgerecht. :-|
Ich denke, diese Äußerungen haben wir uns durch unsere Erfahrungen in diesem Bildungssystem angeeignet. Pauschalisierungen sind sicherlich nicht angebracht, leider trifft es jedoch auf viele Lehramtsstudenten zu (zumindest heutige, ich weiß nicht, wie es früher war) .
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PhysikRabe
Senior  Dabei seit: 21.12.2009 Mitteilungen: 1019
Aus:
 |     Beitrag No.23, eingetragen 2012-02-23 22:36
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Diese Klausur soll zu schwer gewesen sein? Das ist ja echt lächerlich. Da weiß ich gar nicht mehr was ich sagen soll.
Und solche Leute unterrichten dann irgendwann mal Schüler... wundert sich noch jemand, warum das Niveau an den Schulen im Keller ist?
Grüße,
Rabe
----------------- "Non est ad astra mollis e terris via" - Seneca
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Mathador111
Senior  Dabei seit: 09.03.2007 Mitteilungen: 1070
Aus: Köln, Deutschland
 |     Beitrag No.24, vom Themenstarter, eingetragen 2012-02-23 22:46
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Mal ganz im Ernst Leute: Die Grundschullehrer von Morgen sollten vermitteln können, und zwar den Zahlenbereich 1-1000, addieren,subtrahieren etc.
Klein Kevin möchte mit 7 Jahren noch nicht wissen, ob i) gilt oder nicht und wenn ja, wie man es beweist.
Ich finde, die vermittelten Inhalte in einer Grundlagen Didaktik Veranstaltung klaffen zum eigentlich Praktizierten später weit auseinander.
Also ich hatte nicht die Absicht, mit dem Posten dieses Artikels, dass derartige Kommentare zurückkommen.
Fest steht: die Leute müssen nicht rumheulen, dass es zu schwer war (die anderen Aufgaben kenn ich allerdings nicht) und haben sicherlich vor Beginn der Veranstaltung eine ganz andere Erwartungshaltung.
Aber: Mir ist es lieber, der Lehrer kann die Inhalte von dem Grundschulstoff(!) den Schülern gut vermitteln, als das er 3-Zeiler Beweise easy going beherrscht.
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gobsch
Aktiv  Dabei seit: 20.02.2009 Mitteilungen: 191
Aus: Regensburg
 |     Beitrag No.25, eingetragen 2012-02-23 22:52
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Achja... alles dumme Grundschullehrer.
Ist jemand so nett und erklärt mir, was die Antwort zu ii) sein soll bzw. wie man das begründet?
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.23 begonnen.]
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ZetaX
Senior  Dabei seit: 24.01.2005 Mitteilungen: 2057
Aus: Wenzenbach
 |     Beitrag No.26, eingetragen 2012-02-23 22:54
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Die Erfahung lehrt, dass man Wissen umso besser vermitteln kann, je besser man es selbst beherrscht. Gerade deshalb ist so eine Klausur sehr angemessen. Dass diese Leute jetzt rumheulen war zu erwarten, erst nix können (wollen!), dann jammern...
Bei uns gab es mal eine "Petition", dass Leerämtler (und nicht nur Grundschule) einfachere Klausuren und weniger SToff bekommen sollen; wir reden von Analysis 1 und Linearar Algebra 1, nicht von irgendetwas höherem.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.24 begonnen.]
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22285
Aus: Jena
 |     Beitrag No.27, eingetragen 2012-02-23 22:57
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@gobsch: Schau dir die Sache einmal mod 6 an.
mfg Gockel.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.25 begonnen.]
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Phaeton
Senior  Dabei seit: 03.07.2008 Mitteilungen: 1476
Aus: Berlin
 |     Beitrag No.28, eingetragen 2012-02-23 23:17
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Ich will gar nichts Genaues beitragen.
Nur so viel:
- Die gesamte Klausur ist nicht bekannt, es liegt eine einzige Aufgabe vor, von der nicht klar ist, ob sie auch nur ansatzweise repräsentativ ist.
- Es ist nicht bekannt, wie Vorlesungen und Übungen inhaltlich selbst waren, und wie sie zu dieser Klausur passt.
- Es ist nicht bekannt, um wen es sich handelt. Kleines Nebenfach? Also Kombibachelor mit Haupt- und Nebenfach, oder Lehrer mit mehr als zwei Fächern, oder Grundschullehrern?
Und anhand dieser total eindeutigen Informationen werden hier diverse Allgemeinplätze herausgehauen bishin zur Verteufelung fast aller Lehrer, der angehenden Lehrer, Infragestellung ihrer Grundmotivation, des gesamten Bildungssystems, bestimmt auch der Menschheit an sich...wow.
Nur eines möchte ich näher ausführen: ZetaX, meine Erfahrung zeigt hingegen, dass gerade diejenigen, die ihr Fach gut verstehen, das Wissen noch lange nicht vermitteln können, sei es bei Lehrern oder Professoren. Ein Lehrer, der keine Ahnung hat, wie die Konstruktion der Zahlbereiche exakt funktioniert, dafür aber mit Schülern gut umgehen kann und ein pädagogisches und psychologisches Grundgespür hat (und das hatten viele der Lehrer, mit denen ich Kontakt hatte, sei es als Schüler oder anderweitig, überhaupt nicht), ist mir da bedeutend lieber als ein fachliches Genie ohne solche Fähigkeiten. Wenn das bedeutet, dass z.B. eine Fachvorlesung weicht und dafür eine Psychologie-Vorlesung ins Curriculum gelangt - an der HU gibt es Psychologie im Lehramtsstudiengang z.B. so gut wie gar nicht -, dann wäre mir das sehr Recht.
----------------- Das Leben ist komplex, da es sowohl reelle als auch imaginäre Bestandteile besitzt.
[ Nachricht wurde editiert von Phaeton am 23.02.2012 23:27:11 ]
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OmmO
Senior  Dabei seit: 01.12.2006 Mitteilungen: 1638
Aus: Kiel
 |     Beitrag No.29, eingetragen 2012-02-23 23:17
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@gobsch mod 3 gehts auch.
Grüße OmmO
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.27 begonnen.]
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gobsch
Aktiv  Dabei seit: 20.02.2009 Mitteilungen: 191
Aus: Regensburg
 |     Beitrag No.30, eingetragen 2012-02-23 23:23
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2012-02-23 23:17 - OmmO in Beitrag No. 29 schreibt:
@gobsch mod 3 gehts auch.
Grüße OmmO
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.27 begonnen.]
Ja, vor allem geht es mit Zettel. :)
Im Übrigen möchte ich mich Phaeton anschliessen.
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mint
Aktiv  Dabei seit: 20.05.2011 Mitteilungen: 295
Aus:
 |     Beitrag No.31, eingetragen 2012-02-23 23:25
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Betrachten wir das ganze mal wissenschaftlich:
Wir wissen nicht, wie die Klausur gewertet wurde.
Wir wissen nicht genau welcher Stoff und wie in der Vorlesung behandelt wurde.
Wir wissen nicht mal, wie die vollständige Klausur aussah.
Wir haben gerade mal eine!! Aufgabe gesehen (davon finde ich übrigens den Primzahlteil schwierig)
Edit: Doch es ist bekannt wie groß der Jahrgang ist..sorry
Ansonsten nur Anekdoten gegen Lehrämtler in diesem Faden (der Plural von Anekdote ist übrigens nicht Evidenz).
Die Evidenz ist meiner Meinung schlicht nicht ausreichend.
Aber! Es geht hier ja gar nicht um Wissenschaft, sondern und Klatsch und Tratsch, und da gibt es fast nichts schöneres wenn Vorurteile bestätigt werden.
Mir geht es eigentlich gar nicht so sehr darum die Lehrämtler in Schutz zu nehmen, und es ist gut möglich das da einiges schief läuft, aber das Niveau hier ist ja einfach lächerlich, könnt ihr nicht mal warten bis ihr die komplette Klausur gesehen habt bevor ihr euch das Maul zerreist?
@Phaeton: Ha, da warst du wohl schneller ;)
----------------- mint wie Minze
[ Nachricht wurde editiert von mint am 23.02.2012 23:32:11 ]
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chryso
Senior  Dabei seit: 07.02.2009 Mitteilungen: 9547
Aus: Österreich
 |     Beitrag No.32, eingetragen 2012-02-23 23:32
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2012-02-23 22:52 - gobsch in Beitrag No. 25 schreibt:
Achja... alles dumme Grundschullehrer.
Ist jemand so nett und erklärt mir, was die Antwort zu ii) sein soll bzw. wie man das begründet?
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.23 begonnen.]
Probier es einmal für die ersten Primzahlen.
Dann vermute mal etwas.
Das zu beweisen ist dann nicht mehr schwer.
----------------- Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.27 begonnen.]
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Bernhard
Senior  Dabei seit: 01.10.2005 Mitteilungen: 4385
Aus: Merzhausen, Deutschland
 |     Beitrag No.33, eingetragen 2012-02-24 00:04
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2012-02-23 21:08 - Irrlicht in Beitrag No. 10 schreibt:
Allerdings wollen sehr viele Lehramtsstudenten wegen der Aussicht auf Verbeamtung Lehrer werden. Es geht da scheinbar um nichts anderes... Ich glaube auch.
Außderdem finde ich zur Zeit wieder gehäuft (Zeitungs-)Artikel, die berichten, dass Lehrer Fachidioten seien und die Pädagogik auf der Strecke bliebe.
Bitte alle mal lachen! Ich gehe davon aus, dass das auch die Vorstellung ist, mit der viele Studenten an die Sache herangehen: Hauptsache duzi-duzi mit den Schülern - der Peter Alexander unter den Lehrern! Wer braucht da schon Fachkenntnis, man muss nur singen können. ;-)
Die Didaktik auf der Strecke und Fachidiotie auf dem Niveau?
Warum gehen die nicht gleich zu RTL? Das sind für eine Karriere dort die besten Voraussetzungen und außerdem verdient man auch mehr.
Und man kann bei RTL auch auf bessere Quoten hoffen..
Außerdem ist immer der Professor Schuld. Niemals die eigene Lern- und/oder Denkunfähigkeit.
Nur Pech, daß die zukünftigen Profs hier gerade ausgebildet werden ..
Einige Kommentare zu diesem Artikel ist nett:
"Was ist schlimmer: eine Matheklausur bei der 90% durchfallen oder - was es anscheinend auch gibt - eine Matheklausur bei der 90% bestehen?"
"Was haben die 6%, die bestanden haben, falsch gemacht?"
Die sind gut - aber bezeichnend: Man soll sich heutzutage geradezu schon Vorwürfe machen, wenn man (in der Schule/Ausbildung) besser als andere ist.
Manchmal frage ich mich, wieso viele überhaupt ihr Fach studieren (fachübergreifend). Man studiert das doch hoffentlich, weil man es lernen will?! Und nicht, weil es später dann mal mehr Rente gibt...
Wie oben gesagt: Solche Leute haben bei RTL bessere Chancen. Oder sie schreiben ein Buch: "Vorerst nicht gescheiter" oder so…
Die Lehrer, die ich als "gut" empfinde, beherrschen ihr Fach sehr gut.
Ging mir auch immer so. Wer sein Fach verstand, vermochte auch zu überzeugen und die Inhalte "an den Mann zu bringen". Vor solchen hatte man auch noch Respekt - zumindest in der Oberstufe. Während der Pubertät sind für einen Schüler ja oft auch andere Sachen für das Verhältnis zu einem Lehrer ausschlaggebend. Da sind dann wieder Didaktik und Pädagogik gefragt.
@ Phaeton: Da hats du - teilweise - schon recht: Es kommt viel auf die Klassenstufe an. Mit den höheren Klassen werden von Seiten der Schüler die fachlichen Fähigkeiten eines Lehrers immer mehr wahrgenommen und geschätzt.
Viele Grüße, Bernhard
----------------- "Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen"
"Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben"
Albert Einstein
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.27 begonnen.]
[ Nachricht wurde editiert von Bernhard am 24.02.2012 00:11:26 ]
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chryso
Senior  Dabei seit: 07.02.2009 Mitteilungen: 9547
Aus: Österreich
 |     Beitrag No.34, eingetragen 2012-02-24 00:18
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Mich stört es schon, dass die Anforderungen immer weiter heruntergeschraubt werden.
Ich sehe das nur für Österreich:
Früher gab es bei uns keinen Unterschied beim Studium in Mathematik, ob jemand als Lehrer in einem Gymnasium arbeiten wollte oder eine Hochschulkarriere anstrebte.
Für die Grundschule und auch für die Hauptschule gab es andere Anforderungen und Ausbildungen.
Dann wurde das geändert und die Anforderungen für das Gymnasiallehramt heruntergesetzt. Differentialgleichungen z.B. sind überhaupt nicht mehr verlangt und das, obwohl ein Lehramtsabsolvent auch in HTLs (etwa für Elektrotechnik) unterrichten kann, wo sie das über mehrere Jahre unterrichten müssen.
Da man nun die Ausbildung der Gymnasiallehrer immer mehr der der Hauptschullehrer angleichen will, beabsicht man, die Lehramstausbildung gar nicht mehr an Universitäten durchzuführen, sondern auf den "Pädagogischen Hochschulen".
Das heißt, die Lehrer, die die Schüler auf eine Universitätsausbildung vorbereiten sollen, werden dann selbst gar nicht an der Universität ausgebildet werden.
**********
Die Aufgaben im Themenstart sind so einfach, wie sie kaum einfacher stellen kann.
Außerdem sehe ich bei ii) nicht einmal, dass das Ergebnis auch bewiesen werden muss.
Dass diese Aufgabe - auch ohne spezielles Training - sofort von Schülern der 6.-8. Klasse (ohne Beweis) gelöst werden kann, bin ich mir sicher.
Schüler, die bei Wettbewerben teilnehmen, können das sicher auch ab der 7. Klasse beweisen.
Was ist iii) ?
LG chryso
----------------- Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.32 begonnen.]
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darkhelmet
Senior  Dabei seit: 05.03.2007 Mitteilungen: 1216
Aus: Stuttgart
 |     Beitrag No.35, eingetragen 2012-02-24 08:56
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Hallo,
ich sehe auf die Schnelle nicht, was bei ii) rauskommen soll, und ich denke schon, dass mich das Grundschullehramt mathematisch nicht überfordern würde.
Außerdem finde ich die Frage unpräzise gestellt. Was heißt schon "bestimme"? Wenn die Menge endlich ist, heißt das vermutlich "Gebe die Elemente in Dezimalnotation an". Aber wenn sie unendlich ist, müsste schon genauer vorgegeben werden, in welcher Hinsicht die Definition der Menge noch vereinfacht werden soll.
So was hat mich schon immer gestört, ob es hier relevant ist, weiß ich nicht.
Viele Grüße
Stefan
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Martin_Infinite
Senior  Dabei seit: 15.12.2002 Mitteilungen: 32943
Aus: Münster
 |     Beitrag No.36, eingetragen 2012-02-24 09:07
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@Stefan: Es ist irrelevant.
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Ig0r
Neu  Dabei seit: 24.02.2012 Mitteilungen: 4
Aus:
 |     Beitrag No.37, eingetragen 2012-02-24 09:30
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Also abgesehen davon, dass wir so gut wie nichts über die Klausur wissen. Es ist in diesem Fall nicht einmal so, dass alle (keine?) dieser Studenten Mathe-Lehramt studieren, sondern zwei ganz andere Fächer und nur als Grundlagendidaktik diese Vorlesung hören mussten.
Allerdings die Aussage "die wollen in die Grundschule" ist ja Unsinn. Denn es ist ja Lehramt "Grund-, Haupt-, Realschule" damit soll man also durchaus auch Realschüler unterrichten können.
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chryso
Senior  Dabei seit: 07.02.2009 Mitteilungen: 9547
Aus: Österreich
 |     Beitrag No.38, eingetragen 2012-02-24 10:44
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2012-02-24 09:30 - Ig0r in Beitrag No. 37 schreibt:
Denn es ist ja Lehramt "Grund-, Haupt-, Realschule" damit soll man also durchaus auch Realschüler unterrichten können.
ad ii) Hier wird nichts abgeprüft, was man Realschülern beibringen sollte, sondern ein minimales (!) mathematisches Verständnis zu Grundlagen. Ein Beweis ist gar nicht verlangt.
Es ist nichts anderes als die leicht versteckte - weil angewendete - Frage: "Was ist eine Primzahl?"
LG chryso
----------------- Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen.
Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
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Hellfish
Senior  Dabei seit: 21.12.2011 Mitteilungen: 855
Aus:
 |     Beitrag No.39, eingetragen 2012-02-24 11:36
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ohne viel von Zahlentheorie gehört hab lässt sich auch ii) relativ leicht lösen.
Zuerst probiert man ein bisschen rum wie denn die Antwort wahrscheinlich aussehen wird:
2^2+2 = 6 also nicht prim
3^2+2 =11 prim
5^2+2 =27 nicht prim
7^2+2 =51 nicht prim
11^2+2 =123 nicht prim
Irgendwann fällt einem auf das sich diese zahlen abgesehen von der 11 durch 3 teilen lassen.
Dann weiß man schonmal das jede zahl wenn man sie durch 3 teil entweder den rest 0,1 oder 2 besitzt. 0 ist nur für die 3 möglich, da sonst die Zahl keine Primzahl sein kann.
wenn der Rest 1 ist so ergibt sich beim quadrieren :
k element der natürlichen Zahlen
(3k+1)^2 = 9 k^2 + 6 k + 1^2 das heißt der rest ist wieder 1
1+2 =3 daher ist diese zahl durch 3 Teilbar
Wenn der rest 2 ist so ergibt sich beim Quadrieren:
(3k+2)^2 =9k^2 + 12k + 2^2
da 4+2 =6 so ist auch diese zahl durch 3 Teilbar.
Wenn der rest 0 ist so ergibt sich beim Quadrieren :
(3k)^2 = 9k^2
0+2=2 2 ist nicht durch 3 teilbar.
da aber die einzige Primzahl die durch 3 Teilbar ist, die 3 ist,
so ist das der einzige möglich Kandidat für die Menge.
Insbesonder ist 11 Prim ==> nur die 3 liegt in der menge.
(Für den Fall das jemand sich mit mod nicht auskennt oder die lange antwort haben möchte).
MFG Hellfish
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