Auswahl Aktion im Forum Suche Kontakt Für Mitglieder Mathematisch für Anfänger Wer ist Online | |
| Autor |
Maple in Abschlussarbeiten |
|
Klebeband
Aktiv  Dabei seit: 04.12.2009 Mitteilungen: 273
Aus: Münster
 |     Themenstart: 2012-06-24 23:45
|
Guten Tag,
ich schreibe grade fröhlich an meiner Abschlussarbeit und bin gezwungen*, einige Berechnungen mit Maple zu machen. Allerdings bin ich noch nicht so ganz zufrieden, wie ich das in der Arbeit einbringen kann.
Ich könnte:
1. Nur die Lösung angeben + Maple Berechnungen im Anhang
2. Den Lösungsweg erklären + Maple im Anhang
3. Auf Angabe der Lösung komplett verzichten + Maple im Anhang
alles nochmal, bloß die Maple Rechnung nicht anhängen und lediglich darauf verweisen, dass die Berechnungen damit durchgeführt worden sind.
Aktuell nutze ich Variante 2.
Allerdings wird dann der Lösungsweg doppelt erklärt (einmal im Text und an der Maplerechnung sieht man es auch). Das sorgt u.A. dafür, dass das den Umfang sprengt. Dazu kommt das Problem, dass ich extrem lange und hässliche** Lösungen habe, die ich wohl weiter benutze aber eigentlich auch angeben möchte. Ich weiß nicht wirklich damit umzugehen.
Hat da jemand einen Vorschlag?
Möchtet ihr eine Leseprobe haben um wirklich mal zu sehen, wie hässlich das ganze ist?
Danke!
* Faulheit hat sehr viel Macht
|
Profil
Quote
Link |
Kitaktus
Senior  Dabei seit: 11.09.2008 Mitteilungen: 2579
Aus: Gifhorn(NDS)/Panketal(BRB)
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2012-06-25 09:07
|
Hallo,
das würde ich schon von der Art des Problems abhängig machen. Für eine Rechnung, die man im Prinzip auch von Hand ausführen könnte (z.B. ein großes lineares Gleichungssystem lösen), muss man nicht unbedingt einen Quellcode angeben. Wenn man hier das Gleichungssystem angeben würde und darauf hinweist, dass man es mit einem CAS gelöst hat, sollte das reichen.
Wenn der Algorithmus zur Lösung deines Problems selbst ein Teil deiner Forschung war, dann sollte man den Pseudocode im Hauptteil und den Maple-Code eventuell im Anhang angeben.
Kleiner Hinweis: Wenn Du Maple (o.ä.) offiziell in Deiner Arbeit verwendest, sieh zu, dass Du eine offizielle Lizenz dazu hast. In vielen Fällen hat die Uni Lizenzen und Du kannst bei Bedarf angeben, dass Du die Rechungen an Uni-Rechnern gemacht hast.
Kitaktus
|
Profil
Quote
Link |
Klebeband
Aktiv  Dabei seit: 04.12.2009 Mitteilungen: 273
Aus: Münster
 |     Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2012-06-25 15:56
|
Das mit den Lizenzen ist ein sehr sehr guter Hinweis. An sowas hätte ich von selbst gar nicht gedacht. Allerdings mache ich die ganzen Rechnungen sowieso am Unirechner.
Es geht konkret um die Lösung partieller Differentialgleichungen (Euler-Lagrange Gleichungen). Die sind recht kompliziert und schwer per Hand zu lösen. Allerdings brauche ich analytische Lösungen (um weiter zu rechnen), was numerisch natürlich nciht so gut funktioniert. Auf der anderen Seite ist das eben nur ein "kleines" Teil des Problems. Ich möchte dafür nicht zu viele Seiten verschwenden (weil ich sowieso schon wieder viel zu viel habe und mit dem "interessanten" noch gar nicht angefangen).
Ich denke, ich werde das mal mit meinem Betreuer absprechen.
Danke für den Hinweis, Kitaktus!
|
Profil
Quote
Link |
|