Die Mathe-Redaktion - 25.05.2013 03:57
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Strukturen und Algebra » Ringe » Ganzheitsringe sind noethersch
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Universität/Hochschule J Ganzheitsringe sind noethersch
kajano
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2012-08-08 18:37


Hallo und hi.


Ich habe ein kleines Problemchen... Wahrscheinlich ist der Beweis im Endeffekt trivial, aber ich sehe im Moment den Wald vor lauter Bäumen nicht - bzw. die Ideale vor lauter Untermoduln nicht... ;-)

Also, zur Sache:


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Ich bedanke mich schonmal herzlich für eure Hilfe...


MfG
kajano



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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2012-08-08 18:57


Das ist ganz allgemein so: Z-Untermoduln von endlich-erzeugten Z-Moduln sind endlich-erzeugt (weil Z noethersch ist). Wenn du nun eine Z-Algebra R hast, welche als Z-Modul endlich-erzeugt ist, so ist R ebenfalls noethersch: Das sieht man entweder mit Hilberts Basissatz (welcher sogar zeigt, dass es ausreichen würde zu fordern, dass R als Z-Algebra endlich-erzeugt ist), oder eben so: Jedes Ideal I von R ist ein R-Untermodul von R, insbesondere ein Z-Untermodul von R. Nach bereits Gesagtem ist dann I endlich-erzeugt als Z-Modul. Dann ist aber offensichtlich I erst Recht endlich-erzeugt als R-Modul (dasselbe Erzeugendensystem tut es, mache dir das klar).
[ Nachricht wurde editiert von Martin_Infinite am 08.08.2012 19:00:02 ]



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kajano
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-09 14:53


Und warum reicht es nicht, wie folgt zu argumentieren...

R ist als R-Modul endlich erzeugt, ein Ideal I von R ist ein R-Untermodul von R, also insbesondere als R-Modul endlich erzeugt.

Das meinte ich mit "ohne den Umweg über Z" gehen zu müssen...


Abgesehen davon:
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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2012-08-09 15:27


Untermoduln endlich-erzeugter Moduln müssen nicht endlich-erzeugt sein - dies ist genau über noetherschen Ringen der Fall. Aber genau das willst du ja zeigen ...



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kajano
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-12 07:23


Hmm... Also irgendwie steig ich da noch nicht so wirklich durch... :-(

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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2012-08-14 09:30


Das ist genau der Beweis in Beitrag 1 (bedenke, dass Z-Moduln dasselbe wie abelsche Gruppen sind). Im übrigen geht es nicht darum, I als Ring endlich zu erzeugen. Wiederhole sämtliche Definitionen.

[ Nachricht wurde editiert von Martin_Infinite am 14.08.2012 09:31:31 ]



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kajano
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-21 10:33


Okay, dann starte ich nochmal von "I ist eine endlich erzeugte abelsche Gruppe" aus...

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So korrekt - oder hab ich etwas übersehen...?



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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2012-08-21 10:42


Schon der erste Satz ist falsch. Lese dir die Definition von "Erzeugendensystem" durch und achte auf die Logik (Quantoren etc.). Die Logik ist wichtig und sollte nicht einfach so vernachlässigt werden, als ob sie nur Balast wäre. Vielmehr ist sie das Fundament aller mathematischen Aussagen.

Du meinst: Es gibt x1,...,xn in I, sodass gilt: Für alle y in I gibt es ... etc.



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kajano
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-21 14:05


Ich bitte um Verzeihung... Die Hitze schlägt offenbar ein wenig auf mein Logik-Zentrum... ;-) Neuer Versuch:

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Martin_Infinite
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2012-08-21 14:40


So ist es richtig. Wichtig ist übrigens nicht die Formalisierung der Sprache durch Formeln (also \forall anstatt "für alle"), sondern die Reihenfolge und Schachtelung der Aussagen.



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