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Mathematik » Stochastik und Statistik » Chiquadrat-Anpassungstest
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Universität/Hochschule J Chiquadrat-Anpassungstest
Mych
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2012-08-09 22:16


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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2012-08-10 19:13


Hallo, Mych!


Was sollen die y_i bezeichnen? Das habe ich Deinem Text noch nicht entnehmen können.

---

Du sollst hier die Hypothese testen, dass die Anzahl der Emissionen in einem Intervall von 10 Sekunden zum Parameter \lambda poissonverteilt ist.


Dazu berechnest Du, wieviele Beobachtungen im Mittel in einer Klasse liegen müssten, wenn die X_i tatsächlich so verteilt wären. Und diese Häufigkeiten sind eben E(U_k)=n\cdot p_k, da die Klassenhäufigkeiten binomialverteilt sein sollen.


Es macht auch Sinn, anzunehmen, dass die Klassenhäufigkeiten binomialverteilt sind, da man sie als Summe bernouilliverteilter Zufallsvariablen schreiben kann (nämlich von Indikatorfkt., die jeweils "zählen", ob ein x_i in die Klasse fällt oder nicht).


Da die Klassenhäufigkeiten natürlich nicht voneinander unabhängig sind, ist deren gemeinsame Dichte halt von irgendeiner komplizierteren Form (wenn sie unabhängig wären, könnte man die gemeinsame Dichte ja viel leichter hinschreiben), hier geht man davon aus, dass sie eine Multinomialverteilung ist, also sozusagen eine Binomialverteilung in n Dimensionen. Im Endeffekt ist aber nur wichtig, dass die einzelnen Klassenhäufigkeiten (also die Randverteilungen) binomialverteilt sind.


Dass sich theoretische und empirische Daten "vermischen", liegt in der Natur der Teststatistik begründet, denn Du sollst ja gerade vergleichen, ob die theoretisch benötigten Häufigkeiten mit den empirisch festgestellten "übereinstimmen" bzw. sich nahe kommen.
  :-)  
[ Nachricht wurde editiert von dennis2012 am 10.08.2012 20:02:56 ]

[ Nachricht wurde editiert von dennis2012 am 11.08.2012 11:53:40 ]



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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-11 08:17


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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2012-08-11 11:51


2012-08-11 08:17 - Mych in Beitrag No. 2 schreibt:
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Ja, richtig. Das ist die Hypothese, die man zu testen hat. Man behauptet, die X_i seien so verteilt.

2012-08-11 08:17 - Mych in Beitrag No. 2 schreibt:
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Die U_i bezeichnen die Anzahlen der X_i in einer Klasse. Die Klasse Nr. 3 sei zum Beispiel "5 bis 10 Emissionen in 10 Sekunden" und es fallen z.B. X_1 und X_{11} in diese Klasse (d.h. zwei Mal wurden 5-10 Emissionen in 10 Sekunden gemessen) , also u_3=2. Dann soll U_3 binomialverteilt sein.

Die Häufigkeiten U_i zusammen sollen multinomialverteilt sein. Die Multinomialverteilung ist nichts Anderes als die multivariate Verallgemeinerung der Binomialverteilung.

(Die Randdichte einer Multinomialverteilung ist eine Binomialverteilung, es passt also alles zusammen.)

 
2012-08-11 08:17 - Mych in Beitrag No. 2 schreibt:
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Dein Würfelbeispiel passt hier nicht (ist aber richtig berechnet), denn es handelt sich bei diesem Würfelwurf nicht um eine binomialverteilte Zufallsgröße.

Sei Z eine gemäß der Parameter n und p binomialverteilte Zufallsvariable. Dann lautet der Erwartungswert E(Z)=n\cdot p. Kannst Du ja mal versuchen zu beweisen.

[ Nachricht wurde editiert von dennis2012 am 11.08.2012 12:02:20 ]



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Mych
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-11 12:17



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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2012-08-11 12:20


Wieso ist das nicht dasselbe wie n\cdot p_k?


U_k ist binomialverteilt gemäß den Parametern n und p_k!





[ Nachricht wurde editiert von dennis2012 am 11.08.2012 12:21:56 ]



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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-11 12:33


Habs kapiert!
Super!!!Danke^1000



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Mych hat die Antworten auf ihre/seine Frage gesehen.
Mych hat selbst das Ok-Häkchen gesetzt.
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