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Resolution der Identität und wesentliches Supremum |
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Dark_Querulant
Aktiv  Dabei seit: 17.06.2002 Mitteilungen: 245
Aus: Flensburg
 |     Themenstart: 2012-08-14 11:44
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Hallo,
ich habe einen Beweis indem folgende Schlussfolgerung vorkommt:
 
int(abs(f-g_n),E_(x+i^k y),\Omega,)<=norm(f-g_n)_\inf E_(x+ i^k y)(\Omega)<=norm(f-g_n)_\inf norm(x+i^k y)^2 für alle x,y,k. E bezeichnet eine Resolution der Identität. norm(*)_\inf ist das wesentliche Supremum.
Ich verstehe nicht wo weder die erste noch die zweite Ungleichheit herkommt und hoffe ihr könnt mir da weiterhelfen.
Gruß
DQ
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Dark_Querulant
Aktiv  Dabei seit: 17.06.2002 Mitteilungen: 245
Aus: Flensburg
 |     Beitrag No.1, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-14 11:56
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Die letzte Ungleichheit würde ich verstehen wenn es eine Gleichheit wäre. Mir ist schon klar dass eine Gleichheit nicht ausgeschlossen ist, aber in dem Fall würde ich es verwirrend finden, wenn man behauptet es wäre kleiner als oder gleich, wenn im Grunde die Gleichheit genügt.
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22284
Aus: Jena
 |     Beitrag No.2, eingetragen 2012-08-14 13:21
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Hi.
Es würde sicherlich helfen, wenn du erklärst, was du da eigentlich tust. Ganz speziell hätte ich gerne ein "Dramatis personae" von dir. Wer sind x,y,k,f,g und Omega eigentlich? Ist i die komplexe Zahl oder irgendetwas anderes?
mfg Gockel.
----------------- Schwarzer Magier der Drachengilde,
Besitzer der magischen Ringe von Dedekind, Artin und Noether,
Verteidiger der aufgelösten Gruppen,
Hüter von SirJectives Freundschaft.
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Dark_Querulant
Aktiv  Dabei seit: 17.06.2002 Mitteilungen: 245
Aus: Flensburg
 |     Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-14 13:41
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H ist ein Hilbertraum. x,y \el\ H. {g_n} ist eine folge reeller simpler Funktionen. f ist eine reelle funktion (f\el\ L^\inf (E)). i=sqrt(-1). k ist eine natürliche Zahl. \Omega ist eine Menge. M ist eine \sigma-Algebra, die Teilmengen von \Omega enthält. B(H) ist die Menge von begrenzten Operatoren in H. E:M->B(H) ist eine Resolution der Identität.
Ich hoffe ich hab nichts vergessen.
P.S. letzendlich soll gezeigt werden dass
 
abs(int(f,E_(x+i^k y),\Omega,)-int(g_n,E_(x+i^k y),\Omega,))->0 für n-> \inf
[ Nachricht wurde editiert von Dark_Querulant am 14.08.2012 13:46:16 ]
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22284
Aus: Jena
 |     Beitrag No.4, eingetragen 2012-08-14 13:55
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So ergibt das keinen Sinn. Es soll sicherlich f\in\ L^\infty\.(\Omega) sein und \Omega soll keine beliebige Menge, sondern Teilmenge von \IC sein. Du hast auch immer noch nicht gesagt, was x und y sind. Ich nehme an, es handelt sich um Operatoren H\to\ H und \Omega ist das Spektrum von x+i^k\.y. Da die Aussage nicht von x,y,k abhängt, ist es also sinnvoll, x+i^k\.y mit T zu bezeichnen. Dann ist die Behauptung int(g_n,E_T,\Omega) \to int(f,E_T,\Omega) Diese Behauptung ist offenkundig falsch, da die g_n und f nichts miteinander zu tun haben. Du musst also in irgendeiner Form g_n\to\ f fordern, z.B. im L^1-Sinne. Der erste Post sieht so aus, als würdest du sogar L^\infty, also gleichmäßige Konvergenz fordern. Die Aussage E_T(\Omega) <= norm(T) ergibt erst einmal keinen Sinn, weil links ein Operator und rechts eine Zahl steht. Ich nehme an, es ist norm(T)*id_H gemeint.
mfg Gockel.
P.S.:
 
i=sqrt(-1) ist bööööööse! Wurzeln in \IC sollte man nicht verwenden, wenn nicht völlig klar ist, wie das definiert ist \(was es schon dann nicht mehr ist, wenn mehr als eine einzige Person darüber nachdenkt\).
P.P.S.: Der deutsche Begriff heißt "beschränkter Operator", nicht "begrenzt". "bounded" wird eigentlich immer mit "beschränkt" übersetzt. Ich kenne keine Situation, in der es mit "begrenzt" übersetzt werden müsste.
[ Nachricht wurde editiert von Gockel am 14.08.2012 14:21:44 ]
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Dark_Querulant
Aktiv  Dabei seit: 17.06.2002 Mitteilungen: 245
Aus: Flensburg
 |     Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2012-08-14 14:12
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Gockel
Senior  Dabei seit: 22.12.2003 Mitteilungen: 22284
Aus: Jena
 |     Beitrag No.6, eingetragen 2012-08-14 14:20
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Im Eindimensionalen wäre das richtig. Du hast nun aber ein Projektor-wertiges Maß, also kann es so einfach nicht sein. Die Aussage folgt aber aus ganz allgemeinen Überlegungen zu den Integralen und sollte im Zuge der Definition dieses Integrals schon dran gewesen sein.
mfg Gockel.
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Link | | Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen. |
AlexanderKiel
Senior  Dabei seit: 16.09.2006 Mitteilungen: 476
Aus: Kiel
 |     Beitrag No.7, eingetragen 2012-08-18 02:40
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Hallo zusammen,
ich glaube, ihr redet etwas aneinander vorbei:
 
E ist eine Zerlegung der Identität (so wird meines Wissens nach ''resolution of identity'' übersetzt), die ggf. von einem vorgegeben Operator T kommt, aber das scheint hier nicht so wichtig (und ist für den Beweis auch irrelevant). Man verwendet dann üblicherweise für u,v\el H die Notationen E_u,v (A) := braket(E(A)u,v) und E_u := E_u,u , also ist E_u,v ein signiertes Maß und E_u ein (gewöhnliches) Maß. Außerdem ist E_u ein endliches Maß, denn E_u(\Omega) = braket(E(\Omega)u,u) = braket(u,u) = norm(u)^2. (Dies sollte aus der Definition von ''resolution of identity'' folgen.) Die fragliche Ungleichung ist also einfach die übliche Standardabschätzung int(abs(f),\mu,\Omega,) <= \mu(\Omega) * norm(f)_\inf, wobei man für norm(f)_\inf entweder die ''echte'' Supremumsnorm wählt oder das wesentliche Supremum in Bezug auf E-Nullmengen, also Mengen A\el M mit E(A)=0 \el B(H), angewendet auf das Maß \mu=E_u und u=x+i^k y. Schöne Grüße, Alexander
[ Nachricht wurde editiert von AlexanderKiel am 18.08.2012 02:42:46 ]
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