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Matroids Matheplanet Forum Index » Erfahrungsaustausch » Tipps und Tricks für die Bachelorarbeit
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Universität/Hochschule Tipps und Tricks für die Bachelorarbeit
Marm
Junior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 06.06.2015
Mitteilungen: 5
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2015-09-09


Hallo :)


Ich schreibe momentan an meiner Bachelorarbeit (habe schon etwa 20 Seiten) und weiß in vielen Situationen nicht, wie ich damit umgehen soll. Daher stelle ich euch einfach mal alle meine hier auf einmal und hoffe, dass mir jemand, wenigstens einige Fragen beantworten kann.

1. Wer muss meine Bachelorarbeit verstehen können? Nur mein Prof.? oder auch Studenten, die mit mir die gleichen Module gehört haben?
Ich habe es bisher so gemacht, dass es auch Studenten verstehen können.

2. Sollte die Bachelorarbeit eher erzählerisch geschrieben werden, oder eher trocken? (Die meisten Skripte, die ich gesehen habe waren trocken).
Bisher habe ich den Inhalt eher erzählerisch verfasst.

3. Wann ist etwas trivial genug um weggelassen werden zu können? Habe ihr hier vielleicht einige Beispiele?

4. Ich habe mir letztens ein Skript angeschaut und fand dort eine schöne Definition. Wenn ich diese genauso (fast genau so) übernehme, muss ich das irgendwo kenntlich machen?

5. Passend zu 4: Wo ist die Grenze zwischen: "Ich muss die Quelle angeben" und "Ich muss die Quelle nicht angeben"? Wann muss man die Quelle auf jeden Fall angeben?

6. Was sind typische Fehler? Was sind die Fehler, die ihr vielleicht begangen habt und nie wieder tun würdet?

7. Und die letzte Frage: Was muss eine Bachelorarbeit leisten?

Ich hoffe, dass mir einige von ihren Erfahrungen berichten können und

Ich bedanke mich schonmal im Voraus für die Antworten :)



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mastu
Ehemals Aktiv Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 27.12.2005
Mitteilungen: 641
Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2015-09-09


Hallo Marm,
ich starte mal mit meiner Meinung zum Thema Abschlussarbeiten:

1. Die Bachelorarbeit sollte jeder Student, der die gleichen Voraussetzungen hat wie du, lesen können. Dein Prof recht flüssig, die anderen zumindest mit Einarbeitung.
2. Ich verstehe nicht ganz, wie du das meinst...
3. Stelle dir die Frage Nr. 1: Würde jeder Student das sofort verstehen? Z.B. äquvalente Umformungen muss man sicher nicht so kleinschrittig machen, dass sie jeder Siebstklässler verstehen könnte, aber doch so, dass sie jeder Student verstehen könnte, ohne sich noch selber eine Nebenrechnung zu machen.
4.+5. Wenn du einzelne Teile übernimmst, musst du die Quelle natürlich angeben. Falls du aber ein Buch/Skript/Paper hast, was die Grundlage deiner Arbeit bildet, dann kannst du in die Einleitung den Quellenverweis schreiben, und brauchst ihn nicht an jeder einzelnen Stelle wiederholen.
6. Ich habe in Bachelor- und Masterarbeit viel Wert auf die Formeln und Beweise gelegt, aber weniger auf den roten Faden, auf Einleitung und Schluss. Das würde ich heutzutage anders machen und mehr darauf achten, dass es "rund" wird.
7. Die Bachelorarbeit soll zeigen, dass du dich in Themen einarbeiten kannst und dir fehlende Beweisschritte selber überlegst. Es müssen keine neuen Erkentnisse oder ähnliches gefunden werden.

Dies ist jetzt alles nur meine persönliche Meinung/Erfahrung und da wird dir bestimmt jeder etwas anderes zu sagen.

Viele Grüße
Mastu



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grosser
Senior Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 26.07.2002
Mitteilungen: 672
Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2015-09-09


Anmerkung zu 3.4./5.
Ordentlich zitieren ist sehr wichtig. Grundsätzlich lieber mehr als zu wenig.
Bei den Grundlagen braucht man vielleicht nicht jedes kleinere Ergebnis selbst beweisen, hier reicht oft eine möglichst detaillierte Quellenangabe.
Wenn du einen Abschnitt nach Vorbild eines Buchs o.ä. gestaltet solltest du dies mindestens in der Einleitung zu selbigen erwähnen.
Definitionen benötigen eigentlich keine Quellenangabe, vor allem nicht wenn es Standarddefinitionen sind, z.B. Stetigkeit. Gibt es in der Literatur verschiedene Versionen, so ist es sinnvoll hier eine Quelle mit anzugeben.

Anmerkung zu 1.
zu mir meinte mein Betreuer: Schreibe so, dass deine Kommilitonen es verstehen.
Bzw. ein anderer(sinngemäß): Wenn du nachts besoffen nach Hause kommst, musst du es noch nachvollziehen können




-----------------
"Der Kreis ist eine geometrische Figur, bei der an allen Ecken und Enden gespart wurde."



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Marm
Junior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 06.06.2015
Mitteilungen: 5
Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2015-09-14


Danke für die Antworten :)

An mastu:

Zu meiner zweiten Frage: Gemeint ist, ob eher ein eher trockener, sachlicher Schreibstil oder ein eher lockerer, erzählerischer Schreibstil gemeint ist. Als würde ich den Leser and die Hand nehmen und Schritt für Schritt durch den Urwald bringe :).

Eine zusätzliche Frage: Wenn ich ein Skript aus einer fremden Uni benutzt habe, um den Stoff aus der Literatur besser zu verstehen, muss ich das auch irgendwo erwähnen? Vor allem dann, wenn ich die Reihenfolge und Schreibweise der Definitionen so benutze, wie im Skript?



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epsilonkugel
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 13.11.2010
Mitteilungen: 1018
Aus: Münster
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2015-09-14


hey, ich hab meine Bachelorarbeit schon hinter mir und ich musste das nicht machen und andere die ich kenne, die auch bei anderen Profs geschrieben haben, auch nicht. Besser ist, wenn man ein Buch oder Paper als Quelle angibt, worauf sich das Kapitel bezieht.
In der Einleitung kannst du dann, wenn du was zum Aufbau der Arbeit schreibst und die Kapitel kurz vorstellst, jedesmal sowas schreiben wie "Grundlage des sechsten Kapitels ist das Buch ... von ..., (entsprechendes Kürzel im Quellenverzeichnis oder so)."
Damit gibst du dann die Quellen an, die du benutzt hast, um dir das Zeug anzulesen.

Allerdings würd ich solche Sachen auch nochmal mit dem Prof besprechen. AUch bezüglich des Schreibstils hab ich da bisher unterschiedliches gesehen. Es gibt Profs, die wollen möglichst wenig Bla-Bla und alles ziemlich trocken und so knapp wie möglich haben, um sich hinterher Arbeit zu ersparen. Andere wiederrum legen Wert auf Bla-Bla-Stellen und einem eher lockeren Stil.

Was so als trivial angesehen wird, was man in Beweisen eher nicht so ausführen braucht sind so Sachen wie bspw.: Linearität von Abbildungen anchweisen, zeigen das iwas nen Unetrraum ist etc., also falls man das wirklich leicht sehen sollte und man genug Platz für schwerere Aussagen lassen sollte.

Typische Fehler sind: Schönheitsfehler im Ausdruck und Tippfehler generell. Was ich bei der Masterarbeit unbedingt machen werde: Einen im Thema vertrauten Mathematiker korrekturlesen lassen, kann ich echt nur empfehlen. Man wird selbst so unfassbar fehlerblind...

Anspruch in der Bachelorarbeit: Variiert ziemlich stark.. Manche haben einfach nur Glück und manche müssen schon ziemlichw as leisten.
Aber so allgemein kann man sagen: Sich ein Thema erarbeiten, etwas bekanntes verständlicher aufbereiten und die nötige Theorie dazu raussuchen. Dabei muss man nichts Neues entwickeln, das Höchste der Gefühle ist, die Beweise etwas zu füllen, also Beweise auszuarbeiten, die in der Literatur oft knapp gehalten werden.
Manche bekommen etwas aus einem Buch, womit sie arbeiten müssen, andere Zeugs aus einem Paper.
Gruß





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Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen.
Er/sie war noch nicht wieder auf dem Matheplaneten
Agsl
Neu Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 07.02.2018
Mitteilungen: 1
Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2018-02-07 17:19


Hallo zusammen,

da Marm wohl schon (hoffentlich zumindest) mit seiner Bachelorarbeit fertig ist, hier ein paar Anregungen für die, die diesen Post lesen und Hilfe suchen. In erster Linie ist das der Prof. als Prüfer das Maß aller Dinge. Doch damit eine Anschlussarbeit auch Spaß macht, sollte man sich nicht zu sehr verbiegen. Aber ein zu lockerer Erzählstil passt eigentlich bei keiner wissenschaftlichen Ausarbeitung.
Wichtig ist vor allem, dass die formalen Kriterien eingehalten werden. Gerade das Zitieren wird oft nicht korrekt gemacht. (Tipps zum Zitieren in Bachelorarbeiten dazu gibt es z. B. unter studi-lektor.de/tipps/zitieren.html
Durch falsches Zitieren kann zu Abzügen in der Note kommen. Das ist aber so unnötig, zumal man sich mit dem gesamten Prozess schon so viel Mühe gemacht hat. Darin liegen die typischen Fehler.
Bei den Quellenangaben bietet es sich an, lieber einmal mehr eine Quelle anzugeben, als einmal zu wenig. Zumal eine Quellenbandbreite dem Prüfer zeigt, dass man sich mit dem Thema intensiv auseinander gesetzt hat.
Und ein Hinweis von einem, der es schon hinter sich hat: Die Abschlussarbeit soll auch Spaß machen.






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phiregen
Aktiv Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 18.08.2010
Mitteilungen: 454
Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2018-02-13 23:16


Ich ergänze auch mal:

Der Haupttipp:

Nicht sofort anfangen etwas zu Texen (=in Tech aufschreiben).

Erstmal per Hand auf Blätter aufschreiben (nicht zu viel pro Seite. Nehmt Kopierpaper) und dann den logischen Aufbau der Arbeit auf dem Schreibtisch arrangieren. Eine Nacht drüber schlafen und dann schauen was fehlt. Dann ein Einhaltsverzeichnis erstellen (nicht in Tex) und sich fragen ob das so passt oder nicht Kapitel X dann viel zu voll wird.

Und dann kann man anfangen das zu Texen.

Ansonsten: Früh mit dem/ einem Thema beschäftigen. Im Thema/Stoff drinne sein und dann erst zum Prof. Unvorbereitet zum Prof ist sehr suboptimal.

1. Kann schnell peinlich werden und ihr fliegt raus.
2. Ihr merkt erst bei der Bearbeitung, was ihr dann für einem Thema zugestimmt habt. Im schlimmsten Fall, verzockt ihr eure Bachelorarbeit deshalb.
3. Selbst wenns noch die Chance für einen Rückzieher gibt, kann das beim Prof. immensen Reputationsverlust für euch bedeuten....und ... naja ihr wollt doch vielleicht auch noch den Master machen?




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