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Matroids Matheplanet Forum Index » Erfahrungsaustausch » Mathematikstudium Uniauswahl und Fachrichtung
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Universität/Hochschule Mathematikstudium Uniauswahl und Fachrichtung
PortionGlueck
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2017-05-18


Hallo
Ich bin Marie, komme aus der Nähe von Berlin und habe gerade mein Abitur beendet. Ich habe während der 11 und 12 Klasse ein Schülerstudium der Mathematik an der Tu-Berlin absolviert und möchte nun auch gerne Mathematik studieren. Das Problem ist nur, dass ich mich nicht entscheiden kann wo ich studieren soll und welche genaue Richtung, also WIMA, Finanzmathematik oder reine Mathematik.
Während meines Schülerstudiums wurde mir schnell klar, dass ich nicht an solchen unstrukturierten Universitäten wie der TU-Berlin studieren möchte.
Ich suche eine Uni, die auf Persönlichkeit und vor allem Betreuung wert legt. Ich bin der Meinung, dass man nur so wirklich erfolgreich (gute Noten und Spaß an der Sache) Mathematik studieren kann.
Speziell interessiert mich die Analyse der Finanzmärkte sowie die Tätigkeit in Banken und Beratungen. Darum denke ich auch, dass ein angewanderes Studium in Richtung WIMA und Finanzmathematik keine schlechte Wahl wäre.
Nun zu den Universitäten:
Ich habe im Moment 5 Universitäten im Blickfeld wobei eine, die TU-München (Finanzmathematik) leider entfallen muss, da ich mir München nicht leisten kann und man so oder so 2-3 Semester auf einen Wohnheimplatz etc warten muss.:(
Die zweite Universität wäre TU-Chemnitz (Finanzmathematik) auf ihrer Homepage sowie nach einem kleinen Beratungsgespräch entspricht diese Uni meinen Vorstellungen. Durch diese intensive Ber´treuung sollten die Noten auch etwas besser sein und darum gute Chancen auf Internationalen Masterptogramme in Hinsicht auf quantitative finance.? Problem ist nur, dass es Chemnitz ist, also meilenweit entfernt von guten Praktika des Weiteren besitzt sie keine Austauschprogramme in Richtung England und der USA, womit man seinen CV und Sprachkenntnisse aufbessern könnte.
Die dritte wäre Magdeburg -> kaum Infos
Die vierte wäre Göttingen -> kaum Infos außer, dass sie wie auch die TU Chemnitz kleine Mathematikgruppen besitzt und eine gute Betreuung hat. Des Weiteren hat sie ein recht gutes Auslandsprogramm.
Die fünfte wäre Bonn, als beste (laut Rankings) Uni Deutschlands im bereich der Mathematik, gutes Auslandsprogramm, sehr viel Wahlmöglichkeit, viele Werstudenten und Praktikamöglichkeiten (da in der Nähe von Köln und Frankfurt) und wenn man scheitern sollte, gibt es die Möglichkeit auf ein renommiertes VWL-Programm zu wechseln (es gibt also einen Plan B, der an den anderen Unis außer TUM nicht vorhanden ist). Problem sehr viele Studenten, geringe Chancen auf gute Noten? und darum schlechte Chancen auf Internationalen Master? Und die Wohnungssuche gleicht fast München obwohl ich mich schon vor 5 Monaten beworben habe.


So ich hoffe ich konnte meine Gedankengänge etwas darlegen.
Wie man merkt bin ich etwas zukunftsorientierter und möchte nur das beste für mich rausholen, also bitte nicht denken ich sein Kariere-geil etc., aber man muss heutzutage in die Richtung denken.

Ich persönlich erhoffe mir, dass mir hier Jemand im Bezug zu den Universitäten helfen kann bzw andere Möglichkeiten nennen, ich bin für jeden Rat sehr dankbar.

Stimmt eigentlich die These "Kleine Uni = bessere Betreuung = bessere Noten) wenn ja wären diese ja vorzuziehen.
Also im Bachelor sind ja eigentlich alle Unis gleich (vom Stoff her) wäre da also ab. Chemnitz zu präferieren und dann im Master eine renommierte Uni besuchen?

Vielen Dank im voraus.
Lg Marie



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darkhelmet
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2017-05-18


2017-05-18 21:19 - PortionGlueck im Themenstart schreibt:
Stimmt eigentlich die These "Kleine Uni = bessere Betreuung = bessere Noten)

Bei kleine Uni = bessere Betreuung bin ich sehr skeptisch. Wenn die Uni so klein ist, dass eine Vorlesung wie eine Schulklasse ist, ok. Aber warum jetzt eine Vorlesung mit 100 Leuten besser sein soll als eine mit 500 Leuten, verstehe ich nicht. Fragen stellen ist so oder so nicht drin. Und ob es jetzt 5 Tutorien mit je 20 Studenten gibt oder 25 Tutorien mit je 20 Studenten ist auch egal.

2017-05-18 21:19 - PortionGlueck im Themenstart schreibt:
Wie man merkt bin ich etwas zukunftsorientierter und möchte nur das beste für mich rausholen, also bitte nicht denken ich sein Kariere-geil etc., aber man muss heutzutage in die Richtung denken.

Der letzte Nebensatz irritiert mich etwas. Warum muss man das? Auch als Zweierfinanzmathematiker mit nationalem Master von einer Wald- und Wiesenuni braucht man keine Zukunftsangst zu haben.
Andererseits braucht man sich nicht dafür zu rechtfertigen, wenn man Karriere machen oder die Beste sein will.



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2017-05-18


Wir hatten ja schon oft dieses Thema hier und letztendlich kristalisierte sich immer ein enorm wichtiger Punkt heraus: Man muss sich an der Uni und deren Umgebung wohlfühlen und zwar ganz losgelöst von den Lehrbedingungen, die ja weitestgehend austauschbar sind.

Also besuche die vier Unis die dir vorschweben und verbringe am besten 2-3 Tage in der Umgebung/Stadt. Wer sich in seiner Umgebung wohl fühlt studiert auch besser. Wenn dann immer noch zwei Unis übrigbleiben, kannst du die Lehrbedingungen etc. mit einbeziehen.

Alles Gute für's Studium! smile


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Drei kleine Regeln, die dich sicher durchs Leben bringen. 1. Vertritt mich mal eben! 2. Oh, gute Idee, Chef! 3. Das war bestimmt jemand anders! (Homer Simpson)



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PortionGlueck
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2017-05-19




Der letzte Nebensatz irritiert mich etwas. Warum muss man das? Auch als Zweierfinanzmathematiker mit nationalem Master von einer Wald- und Wiesenuni braucht man keine Zukunftsangst zu haben.
Andererseits braucht man sich nicht dafür zu rechtfertigen, wenn man Karriere machen oder die Beste sein will.


Man muss das, da wie ich hörte sehr viele Mathematiker sonst keinen Job finden oder stark unterbezahlt werden. Natürlich sollte man Mathematik nicht wegen dem späteren Gehalt studieren, aber wenn man soviel verdient, dass man gerade so ordentlich Leben kann rentiert sich das Studium nicht. Ich persönlich möchte Mathematik studieren weil es mir Spaß macht/gemacht hat und ich mich selber weiter Entwickeln will. Der Punkt Geld spielt aber eine genauso wichtige Rolle und deshalb finde ich, man sollte schon früh wissen wo es hingehen soll.
Schlussendlich geht es mir nur darum eine Uni zu finden, die mir eine super Ausbildung im Bachelor bietet und wo  mir Mastermöglichkeiten von England bis Zürich offen stehen ohne bedenken haben zu müssen, dass ich aufgrund der Uni nicht genug Fähigkeiten erlangt habe, um an den großen renommierten zu bestehen und nicht als zweite Klasse eingestuft zu werden.
Das Ding ist ja, wenn es leichter ist an kleinen Unis, dank der guten Betreuung, bessere Noten zu bekommen, müssten einen ja im späteren auch mehr Möglichkeiten offen stehen, als in Bonn mit mittelmäßigen Noten.
Warum sollte man es sich schwerer machen, wenn man es auch einfacher haben kann.  

Damit meine ich nicht, dass man das Studium geschenkt bekommt, oh Gott nein, es wird hart, aber es sollte nicht noch mit absiecht komplizierter gemacht werden um so viele wie möglich rauszuprüfen. Kann man meinen Gedankengang verstehen?




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darkhelmet
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2017-05-19


Ich meine ja nur, wenn du Mathe studieren willst, überdurchschnittlich intelligent bist und jetzt schon weißt, was du dann damit machen willst, stehst du, was Zukunftssicherheit angeht, besser da als die meisten deiner Altersgenossen. Wenn du noch mehr machen willst ("CV aufpolieren"), ist das deine freie Entscheidung. Zukunftsangst sollte dafür nicht die Grundlage sein.

Zur eigentlichen Frage habe ich ja schon etwas geschrieben. Ich würde an deiner Stelle auch nicht gerade nach Bonn gehen. Das mit der schlechten Betreuung glaube ich gar nicht, aber die guten Noten kriegt man um so schwerer, je besser die direkten Mitstudenten sind. Die Vorteile (Spitzenforschung, beste Köpfe, etc.) bringen dir nur teilweise was, wenn du gar nicht in die Forschung willst und evtl. auch nach dem Bachelor woanders hingehst.



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PortionGlueck
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2017-05-19


Ok
Ich persönlich habe nur Angst, dass wenn ich nun an eine kleinere Uni wie Chemnitz oder Göttingen etc gehe, dass ich mir damit den Weg an eine renommierte (in Deutschland oder Ausland) Uni zb im Bereich Finance verbaue. Des Weiteren machen mir die Praktika etwas sorgen, denn die großen Unternehmen sitzen nun mal nicht in Kleinstädten.
Und was mir am meisten sorgen macht, ist der Punkt, dass wenn ich das Studium nicht schaffen sollte und danach zb ein WIWI-Studium beginne, erstmal Umziehen müsste. Da die Unis für mich nur in Hinsicht auf Mathematik interessant sind, bedeutet der Plan b wäre dann nicht vorhanden.



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lula
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2017-05-19


Hallo
 ich glaube nicht dass Bonn- die Spitze in reiner Mathematik- für dich die beste Wahl ist.  Allerdings. wenn du die Zimmersuche nicht auf Zentrum Bonn beschränkst, sondern Fahrrad oder ÖPVN von bis zu 30 Min in kauf nimmst ist die Zimmersuche leichter. Ein Austausch innerhalb des Bachelorstudium ist so oder so selten, nach dem Bachelor kannst du dich unabhängig vom Studienort für ein Auslandstudium bewerben, dazu reicht die Empfehlung deines B. Betreuers, wenn du gut bist. Praktika sind in Bonn, Köln zwar viele aber auch viele Bewerber! Da man Praktika in den Semesterferien macht, ist der Uni Standort unwichtig, da kannst du Deutschlandweit suchen.
mit deinen Wünschen würde ich nach Chemnitz gehen, evtl, Göttingen- da weiss ich aber nicht über Finanzmathe Bescheid-
Gruß lula


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.4 begonnen.]


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Mein Leben ist zwar recht teuer,  aber dafür bekomm ich jedes Jahr umsonst eine Reise einmal um die Sonne



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Slash
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2017-05-19


(2017-05-19 16:33 - PortionGlueck in <a
Und was mir am meisten sorgen macht, ...

Das ist der Punkt, Marie - du machst dir zu viele Sorgen. smile

Komm erstmal wieder runter. In deinen Beiträgen spiegelt sich genau das wieder, was in den letzen 10 Jahren an deutschen Schulen falsch läuft. Es ist damit nicht deine Schuld so zu denken, aber mit dieser Einstellung wirst du im Mathematikstudium höchstwahrscheinlich scheitern bzw. keine Freude haben und deswegen aufgeben. Bei Mathe geht es um Interesse und Leidenschaft, und wenn du diese nicht aufbringen oder entwickeln kannst, wirst du es eben sehr schwer haben. Vergiss einfach alles, worum du dir im Augenblick Sorgen machst. Diese sind völlig unangebracht und unrealistisch.

Um deine Art Sorgen mal auf die Spitze zu treiben: Was wäre, wenn du aus gesundheitlichen Gründen ein Semester ausfallen lassen müsstest, du vielleicht schon jetzt älter als 17 bist, noch kein Chinesisch kannst und nicht nur Einser haben wirst... Dann kannst du alle deine Zukunftspläne vergessen, da dir andere vorgezogen werden. wink


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Chandler
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, eingetragen 2017-05-19


Angst frisst freie Geister auf...

Selbstoptimierung schon in der Wahl des Studienortes? Maximierung des Notenschnittes bei gegebenen Aufwand?

2017-05-18 21:19 - PortionGlueck im Themenstart schreibt:
also bitte nicht denken ich sein Kariere-geil etc., aber man muss heutzutage in die Richtung denken.

Wer sagt das? Der Markt? Die Statistiken? Oder vielleicht sogar die Politik? Sind sind das die gleichen Leute, die uns "Reisen" und "Shopping" als Hobby verkaufen wollen?

Also ich will hier nun weder in Kapitalismuskritik enden noch den Eindruck erwecken als möchte ich deine Sorgen nicht ernst nehmen. Aber ich finde es erschrecken, dass eine junge Frau (wie alt bist du eigentlich?) denkt, schon vor der Wahl ihres Studiums die nächsten 5 Jahre durchplanen zu müssen und Noten als ein wichtiges Kriterium sieht.

Vielleicht eine hilfreiche Antwort: Willst du vielleicht nicht eher VWL mit Nebenfach/Beifach/Zusatz Mathematik studieren? Ich kenne da einige die dies in Mannheim gemacht und durchaus tiefgehende Mathematik betrieben haben, aber letztendlich ähnliche Wünsche und Ziele wie du hatten.

2017-05-19 13:16 - PortionGlueck in Beitrag No. 3 schreibt:
Das Ding ist ja, wenn es leichter ist an kleinen Unis, dank der guten Betreuung, bessere Noten zu bekommen, müssten einen ja im späteren auch mehr Möglichkeiten offen stehen, als in Bonn mit mittelmäßigen Noten.
Warum sollte man es sich schwerer machen, wenn man es auch einfacher haben kann.  

Überschätze mal nicht den "Betreuungsfaktor" im Mathematikstudium. Mathematik lernt man hauptsächlich alleine, am Schreibtisch, während man es Kommilitonen versucht zu erklären oder während man nachdenkend durch die Fußgängerzone läuft, aber nicht unbedingt, weil man einfach nur gut betreut wird.


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"vegan sausage in our bowels"
Hier ein super Hörbuch.



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PortionGlueck
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, vom Themenstarter, eingetragen 2017-05-19




Wer sagt das? Der Markt? Die Statistiken? Oder vielleicht sogar die Politik? Sind sind das die gleichen Leute, die uns "Reisen" und "Shopping" als Hobby verkaufen wollen?

Also ich will hier nun weder in Kapitalismuskritik enden noch den Eindruck erwecken als möchte ich deine Sorgen nicht ernst nehmen. Aber ich finde es erschrecken, dass eine junge Frau (wie alt bist du eigentlich?) denkt, schon vor der Wahl ihres Studiums die nächsten 5 Jahre durchplanen zu müssen und Noten als ein wichtiges Kriterium sieht.

Vielleicht eine hilfreiche Antwort: Willst du vielleicht nicht eher VWL mit Nebenfach/Beifach/Zusatz Mathematik studieren? Ich kenne da einige die dies in Mannheim gemacht und durchaus tiefgehende Mathematik betrieben haben, aber letztendlich ähnliche Wünsche und Ziele wie du hatten.

Danke erst einmal für die Anteilnahme.

Ich bin momentan 19 und werde aber bald 20.
Das Problem ist ja, dass man Heutzutage regelrecht vorgelebt bekommt, dass wenn man später mal etwas erfolgreicher werden möchte alles durchplanen muss. Natürlich habe ich da überhaupt keine Lust drauf, generell möchte ich einfach nur ein schönes Studentenleben haben, ein Studium was mir Spaß macht, mich persönlich weiter bringt und im Studium 1-2 Semester ins Ausland. Ich möchte mir am liebsten keine Sorgen machen müssen was nach dem Bachelor ist, oder nach dem Master. Aber es ist nun mal leider so, dass reines Interesse an einem Studium nicht ausreichend ist. Man benötigt heutzutage Auslandserfahrung, gute bis sehr gute Noten und Praktika um Fuß zu fassen. (gut diese Dinge sind ja eigentlich  logisch und ich selbst würde sie so oder so machen wollen:))  Und genau da spielt doch der Standort der Uni eine wichtige Rolle, denn in einem Kuhdorf wird man als angehender Mathematiker bestimmt nicht fündig, jedenfalls wäre dies dann wahrscheinlich nicht förderlich in Hinsicht des Lebenslaufes, genauso wie schlechte noten)

Ich verstehe ja, was ihr mir sagen wollt, aber andererseits ist es heute nun mal leider so.
Es bekommt später nur der einen Job, der die notwendigen Bedingungen erfüllt.
Und ja das Bildungssystem ist einfach Sch.....

LG Marie



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DerJoker
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2017-05-19


Hi,

von wem kommen denn alle diese Behauptungen? Ich bin gerade fertig mit dem Mathematik Studium. Habe mich fast ausschließlich mit Algebra beschäftigt, kein Auslandssemester gemacht und auch nur ein Praktikum an der Uni. Einen guten Job habe ich trotzdem sehr schnell gefunden. Den meisten meiner ehemaligen Kommilitonen geht es ähnlich. Wo her diese übertriebene Angst? Ich kann dich beruhigen. Es ist alles nicht so schlimm wie du denkst :).

Gruß

DerJoker



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PortionGlueck
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, vom Themenstarter, eingetragen 2017-05-22


Man sagt halt, dass man mit Mathematik kaum Chancen auf einen guten Job hat, da man eben zu theoretisch ist. Natürlich studiere ich Mathematik hauptsächlich aus Spaß und Interesse, aber ich möchte später nicht mit nur 1500 Euro Netto im Monat klar kommen müssen. !500 Euro sind zwar viel, aber große Sprünge sind nicht machbar.

Aber jetzt mal eine andere Frage...
Kann ich mit einen Mathematik, WiMa oder FiMA Bachelor an eine größere vlt sogar renommiertere Uni für den Master wechseln, ohne das es größere Probleme gibt? Z.B. wenn ich mich dazu entscheide FIMA in Chemnitz zu studieren und merke, dass ich gerne meinen Master in Bonn machen möchte.
Oder muss man alles an einer Uni machen?



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wessi90
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In der Regel sollte der Wechsel nach dem Bachelor keine Probleme bereiten. Da man sich meistens eh erst im Master wirklich spezialisiert, macht es auch durchaus Sinn, sich dann nach einer Uni umzuschauen, die auf dem Fachgebiet was zu bieten hat.

Ich glaube aber, dass du mit einem Mathematik Master keine Probleme haben wirst einen Job zu finden, jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass es da größere Probleme gäbe bei vielen.



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Chandler
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2017-05-22 15:16 - PortionGlueck in Beitrag No. 11 schreibt:
Natürlich studiere ich Mathematik hauptsächlich aus Spaß und Interesse, aber ich möchte später nicht mit nur 1500 Euro Netto im Monat klar kommen müssen. !500 Euro sind zwar viel, aber große Sprünge sind nicht machbar.

So langsam wird das hier doch absurd. Was ist dein allergrößter Wunsch im Leben? Ein lückenloser Lebenslauf?

Mal zur Info: Das durchschnittliche Bruttogehalt in Deutschland lag 2016 bei 33.396 EUR im Jahr. Das heißt zwischen 1500 und 2000 Netto im Monat befindet man sich in einem durchschnittlichen Verdienst.

Und ich wage mal zu behaupten, dass die meisten Mathematiker (und eine Stichprobe ist auch hier auf dem Matheplaneten zu finden) nach dem Abschluss einen guten Job gefunden hat, der wahrscheinlich schon beim Einstiegsgehalt über diesen Durchschnittswert lag.

Als Mathematiker ist man also durchaus einen angenehmeren Position als viele andere. Deswegen verstehe ich nicht, warum du noch vor Studienbeginn dir selbst solch eine Panik machst. Was ist denn, wenn nach 2 Semestern merkst, dass du viele Chemie studieren würdest? Ist das dann keine Option mehr, da du deinen Plan hier schon so festgelegt hast? Ich würde mal jegliche Jobbeschreibungen und Gehälter weglegen und erstmal anfangen zu studieren. Wenn du in 5 Jahren mit dem Studium fertig bist,  kann die Welt sowieso wieder vollkommen anders aussehen.


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DerJoker
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.14, eingetragen 2017-05-22


Hallo,

wer sagt man hätte als Mathematiker schlechte Chancen? Ich habe nur zwei Bewerbungen geschrieben. Bei beiden Firmen nach dem Vorstellungsgespräch eine Zusage erhalten. Und das obwohl ich mich fast nur mit theoretischer Mathematik beschäftigt habe. Mein Eunstiegsgehalt liegt auch deutlich über dem Durchschnitt. Ähnlich geht es ehemaligen Kommilitonen.



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