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Aktuelles und Interessantes » Schwarzes Brett » Börsenguru sucht Matheguru zum Erfahrungsaustausch
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Kein bestimmter Bereich Börsenguru sucht Matheguru zum Erfahrungsaustausch
MyCh1
Neu Letzter Besuch: im letzten Monat
Dabei seit: 09.10.2017
Mitteilungen: 2
Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2017-10-09 11:30


Hi zusammen,

auf diesem Weg suche ich jemanden, der vertraut mit der Mathematik ist und sich für das Trading begeistert, aber vielleicht "keine Ahnung" von der Materie hat.
Genau diese beiden Punkte würden uns vereinen, ich bin seit mehreren Jahren (nebenbei) am Traden und bin der Meinung, dass sich mit Wahrscheinlichkeiten mehr Geld verdienen lässt als mit Indikatoren, betrachten der Charts o.ä.

Ich beschäftige mich mit dem Forex sowie dem binären Traden von Optionen, kann die Prinzipien jedem beibringen und bin zudem in der Lage, automatisierte Handelsprogramme zu entwickeln (Hier sehe ich übrigens eine Menge Potenzial!).
Da ich selber Wirtschaftsinformatik studiert habe, ist mir die Mathematik nicht vollkommen unbekannt. Z.B. Grundlagen der Stochastik sind mir bekannt, aber ich bin kein "Profi". Zudem habe ich aufgrund des Tradings bereits Erfahrungen mit Martingale-Prinzipien (angepasster Martingale, anti Martingale usw.)

Natürlich kann ich bereits einige Ideen einbringen und ich bin bereit, diese mit Dir zu teilen! Und natürlich unterstütze ich Dich bei allen technischen Angelegenheiten (Konto eröffnen, Tradingsoftware installieren usw.).
Zum Schluss sei gesagt, dass keine Kosten für irgendetwas anfallen! Bevor Geld investiert wird, wird gründlich auf einem Demokonto getestet!

Über Nachrichten würde ich mich freuen, dürfen natürlich auch private Nachrichten sein ;-)

Beste Grüße,

Christian

PS: Ich verfolge keinerlei kommerzielle Interessen, es handelt sich ausschließlich um einen Erfahrungsaustausch!



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cyrix
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Aus: Flensburg
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2017-10-09 18:33


Sollte man sich nicht eher einen Psychologen als einen Mathematiker suchen, um die Entscheidungen, wann andere Menschen bestimmte Produkte kaufen oder verkaufen, besser zu verstehen?

M.W. ist - auf kurze Sicht - der Markt völlig zufällig, sodass man unter Einbeziehung des Spreads zwischen Kauf und Verkauf immer an "die Bank" verliert...

Cyrix



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jacha2
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2017-10-09 21:45


Salut,
es geht nicht um den Markt, ...
2017-10-09 18:33 - cyrix in Beitrag No. 1 schreibt:
Sollte man sich nicht eher einen Psychologen als einen Mathematiker suchen, um die Entscheidungen, wann andere Menschen bestimmte Produkte kaufen oder verkaufen, besser zu verstehen?

M.W. ist - auf kurze Sicht - der Markt völlig zufällig, sodass man unter Einbeziehung des Spreads zwischen Kauf und Verkauf immer an "die Bank" verliert...
Cyrix
...sondern um Börsenhandel. Hier wohl obendrein mit Derivaten. Wer den besseren (=teurer, schneller, mehr Bandbreite) Zugang und die clevereren Tools hat, kann ihn beeinflussen. Also kommt neben geschickter Arbitrage der angesprochene Adressatenkreis durchaus in Frage.
Außerdem ist das Kurzzeit-Spektrum von Preisschwankungen nicht von "normaler" Stochastik geprägt, sondern von den Regeln der jeweiligen Plattform. Und einigen andern Einflußgrößen.
Selbstredend muß man das "Mauthäuschen" der Bank entweder im Auge behalten oder ... mit jemanden kooperieren. Was mich stutzig macht, ist, daß der Poster hier einerseits vom fehlenden Kostenrisiko schreibt, dann aber mit "Bevor..." weitermacht. Wenn er nur einen Algorithmen-Theoretiker sucht, der sich mit dem Laufzeitverhalten dessen, was er da entwickelt, auskennt, kann es dem egal sein, was für Risiken der Plakateur eingeht.  

Adieu



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stpolster
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2017-10-09 21:58


Hallo,
2017-10-09 11:30 - MyCh1 im Themenstart schreibt:
Ich verfolge keinerlei kommerzielle Interessen, es handelt sich ausschließlich um einen Erfahrungsaustausch!
Ich tausche meine Erfahrungen gern aus:
Mein erster Finanzberater erklärte mir, nachdem ich einen hohen fünfstelligen DM-Betrag mit seinem "mathematisch abgesicherten" Anlagesystem verloren hatte, ich sollte nun unbedingt neu investieren, da es nun wieder besser wird. Blöd für ihn, er war nun mein Ex-Finanzberater.

Mein zweiter Finanzberater hatte sich eine "absolut sichere" Day-Trading-Strategie ausgedacht. Genauer gesagt: mit Tages-Verlusten des DAX wollte er viel Geld machen und ich sollte es wahrscheinlich bezahlen.
Nachdem ich seine Strategie mit den realen(!) Daten der DAX-Entwicklung der vorhergehenden Jahre getestet hatte und nahezu immer Verluste eintraten, hatte ich Glück, denn ich war jetzt sein Ex-Kunde und er mein beleidigter Ex-Finanzberater. (siehe mathematikalpha.de/dax-entwicklung )

Meinen dritten Finanzberater habe ich, nachdem er mir eine sichere Rendite von mindestens 9 % versprach, gefragt, ob er mich für dumm (wörtlich!) hält. Er verzichtete auf seine "mathematische Begründung" und hat mir seit nun fast 15 Jahren nie wieder "mathematisch optimierte und sichere Anlageformen" angeboten.
Freunde sind wir nicht, aber er ist mein Finanzberater und ich sein Kunde.
Reich bin ich nicht geworden, aber viel wichtiger, auch nicht arm.

LG Steffen

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.1 begonnen.]



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Dixon
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Aus: wir können alles, außer Flughafen, S-Bahn und Hauptbahnhof
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2017-10-10 01:42


2017-10-09 11:30 - MyCh1 im Themenstart schreibt:
Ich beschäftige mich mit dem Forex sowie dem binären Traden von Optionen, kann die Prinzipien jedem beibringen und bin zudem in der Lage, automatisierte Handelsprogramme zu entwickeln (Hier sehe ich übrigens eine Menge Potenzial!).

 biggrin Du bist mir ein schöner Börsenguruguru, wenn Du nicht weißt, daß sowas seit Jahren gang und gäbe ist. Sowas irres wie High-Speed-Trading (wo Firmen extra dafür bezahlen, ganz besonders dicht am Börsenrechner ihre eigenen Rechner platzieren zu dürfen) ist ohne Computer gar nicht möglich.
Was Du da vorhast dürfte der schnellste Weg zur Armut sein - Hin und her macht Taschen leer, die Bank verdient immer. Überlaß' das mal den großen Kindern, die werden dann wenigstens vom Steuerzahler gerettet.

Grüße
Dixon


-----------------
Man sollte seine Probleme nämlich nicht lösen, sondern genießen.
- Max Goldt



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jacha2
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Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2017-10-10 03:14


Salut,

auch wenn ich kein Matheguru bin (was immer das sein soll): Meine Erfahrung besteht darin, Finanzberater zu meiden. Das erste und einzige Mal (vor 20 Jahren, also vor der Einführung von weitergehenden Beratungspflichten und Auskunftsrechten in D), als sich einer von denen in meiner seinerzeitigen Bank an mich herangemacht hatte, habe ich mir seine Vorausschau für seine Lebensversicherung geben lassen, mit einem Excel-Sheet nachgerechnet, ihm das Ergebnis gezeigt und als er dann herumzureden begann, gebeten, mir seine Rückkaufwerttabelle zu zeigen. Klappe zu, Thema durch.

Der Bankangestellte, der das Gespräch eingefädelt hatte, meinte hinterher, daß er sich das nicht so genau angeschaut hatte (klar,  hätte ja bloß ein Mini-Provisiönchen bekommen, dafür machte man sich doch nicht die Mühe).

Auch die Bank zählt mich zu ihren Exkunden.

Adieu



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AnnaKath
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.0, eingetragen 2017-10-10 04:20


Huhu Christian,

was genau stellst Du Dir vor?

Glaubst Du nicht, dass Banken bereits ein paar Mathematiker gefunden haben, die sich für den Handel begeistern und ein wenig von der Materie verstehen - und die darüber hinaus auch noch die Ressourcen zur Verfügung gestellt bekommen haben, diese Ideen in einem Maße zu verwirklichen, das Dir und welchem Partner auch immer mit erdrückender W'keit versagt sind?

lg, AK.



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MyCh1
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.13, vom Themenstarter, eingetragen 2017-10-10 09:52


Leute,

der Grund dieses Threads ist NICHT zu fragen, ob es Sinn macht an der Börse zu handeln.
Ebenso ist der Grund dieses Threads ebenfalls NICHT, dass ihr von euren bisherigen Erfahrungen berichtet.

Ich werde jetzt nicht anfangen eure Aussagen zu kommentieren, aber weder das hochfrequentierte Handeln noch das fundamentale Trading beeinflusst in irgendeiner Art und Weise die Entscheidung für mein Handeln. Es geht weder darum der Erste zu sein, noch geht es darum der Schnellste zu sein! Das "Schwimmen mit dem Strom" trifft die Sache eigentlich ganz gut.


Ich finde es toll, dass ihr auf meinen Thread geantwortet habt und bedanke mich dafür, aber lasst uns bitte beim Thema bleiben.



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Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen.
Er/sie war noch nicht wieder auf dem Matheplaneten
juergen007
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.14, eingetragen 2017-10-10 11:36


Hallo
Es gibt wohl Leute die mit Hedgefonds und Leerverkäufen sehr reich geworden sind. Aber andere sin dadurch arm geworden, s.o.
Frage mich aber immer wieder, wenn diese oder wer auch immer Werbungen schalten: " Erwin verdiente mit Methode y in x tagen n Taused 312 Euro" warum sie das nicht einfach selber machen und den Trick für sich behalten?
Es gibt kein vorhersehbaren Kursschwankungen, ausser man hat gewisse Insider Infos. Genauso wenig wie es Roulettesysteme gibt.
Man wettet, dass der Kurs soundso um x$ steigt in 10 Minuten...
Da kann man auch auf Pferde wetten, das ist aber nur meine Meinung.



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Dixon
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Aus: wir können alles, außer Flughafen, S-Bahn und Hauptbahnhof
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, eingetragen 2017-10-12 00:09


2017-10-10 11:36 - juergen007 in Beitrag No. 14 schreibt:
Frage mich aber immer wieder, wenn diese oder wer auch immer Werbungen schalten: " Erwin verdiente mit Methode y in x tagen n Taused 312 Euro" warum sie das nicht einfach selber machen und den Trick für sich behalten?

Da hast Du den springenden Punkt gefunden. Manche Leute haben einfach zuviel Geld und wollen dennoch, daß es sich vermehrt. Das sind die, die man über den Tisch ziehen kann.
Dem Autor des Startbeitrages unterstelle ich aber keine Betrugsabsicht. Es mangelt ihm offenbar nur an einigen mathematischen Kenntnissen, die er gerne von anderen haben möchte.

Grüße
Dixon



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juergen007
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, eingetragen 2017-10-12 12:56


ja dazu noch ne Story:
Ein Freund von mir hat ein Programm.. System oder so gekauft was auch tatsächlich von 1000 auf 1200 in einer Woche hoch ging mit einem automatischen in MT5 geschriebenen Skript.
Dann vergaß er es Freitag Abend mit Schluss der Börse in Hongkong zu beenden. Montag früh beschlossen einige Schweizer Banken oder die Regierung, einige Milliarden Euros aufzukaufen zur Stützung desselben.
Und weg waren die 1200, man nennt das margin call.
Da hilft keine Mathematik.
Evtl. aber hellseherische Fähigkeiten.
Empfehle mal den Film "der grosse Crash" mit Kevin Spacey.




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