Die Mathe-Redaktion - 26.05.2013 05:01
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Analysis » Rationale und reelle Zahlen » Mengen
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Kein bestimmter Bereich J Mengen
PubliusOvidius
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 26.12.2003
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2004-10-23 11:02


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Rodion
Senior Letzter Besuch: vor mehr als 3 Monaten
Dabei seit: 29.10.2002
Mitteilungen: 2050
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2004-10-23 11:14


Hallo Naso!

Bei solchen Aufgaben ist es oft nützlich, einfach mal zu schauen, wie die definierten Mengen für gewissen Spezialfälle aussehen. Wie ist es z.B., wenn einer der beteiligten Mengen leer ist? Wie ist es, wenn eine der Mengen unbeschränkt ist? Wenn beide beschränkt sind?

Mit diesen 3 Fragen sollte bereits alles zu klären sein.

Gruß

Rodion



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Buri
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 02.08.2003
Mitteilungen: 34720
Aus: Dresden
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, eingetragen 2004-10-23 15:54


Hi PubliusOvidius,
bei a) kommt es darauf an, welche Vorzeichen die Elemente aus
M bzw. N haben.
Ein Gegenbeispiel ist M = N = [-2 , -1].
Eine hinreichende Bedingung ist inf M >= 0, inf N >= 0 und M und N nichtleer.
Allerdings nur, wenn man
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Solche Funktionen treten in der Maß- und Integrationstheorie in der Fassung auf, die ihr Bourbaki verliehen hat, sowie in der Dualitätstheorie von Fenchel, die mit nichtlinearer Optimierung zu tun hat.

Noch schwächer, aber auch noch hinreichend, ist diese Bedingung:
inf M >= - sup M und inf N >= - sup N und M und N nichtleer.

b) gilt jedenfalls dann, wenn M und N nichtleer sind.

Die Fälle, daß eine der Mengen M und N leer ist, zu betrachten,
ist im Grunde genommen langweilig und führt zu keinen wesentlichen
Erkenntnissen.
Wenn M die leere Menge ist, dann ist
inf M = Unendlich   und   sup M = - Unendlich.
Gruß Buri


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Cette question nous entraînerait trop loin. (Diese Frage würde uns zu weit führen)
Henri Poincaré (1854-1912)



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PubliusOvidius
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 26.12.2003
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, vom Themenstarter, eingetragen 2004-10-23 18:00


Hi,

also das mit Gegenbeispiel mit de Intervall [-2,-1] ist ja klar, man auf so was könnte ich auch mal selber kommen...  

Naja, ich frage mich nur wir man darauf kommt, das wenn
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das ist mir nicht ersichtlich...




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PubliusOvidius
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 26.12.2003
Mitteilungen: 2592
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, vom Themenstarter, eingetragen 2004-10-23 21:11


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shadowking
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Aus:
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2004-10-23 21:22


Hallo Publius,

dies folgt direkt aus der Definition von Infimum und Supremum.
Das Infimum einer Menge M ist die größte untere Schranke für
die Elemente von M - das ist für die leere Menge eben Unendlich.
Das Supremum ist entsprechend die kleinste obere Schranke für die
Elemente von M.

Gruß shadowking



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PubliusOvidius
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
Dabei seit: 26.12.2003
Mitteilungen: 2592
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, vom Themenstarter, eingetragen 2004-10-23 21:49


Hi,

irgendwie wird mir das jetzt immer schleierhafter...  

Hat die leere Menge den überhaupt Elemente? Ich meine deshalb heißt sie ja leer...!?!?



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Buri
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Dabei seit: 02.08.2003
Mitteilungen: 34720
Aus: Dresden
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2004-10-23 21:58


Hi PubliusOvidius,
vergiß es mit der leeren Menge, es ist vielleicht doch zu schwierig.
Aber die Frage will ich doch beantworten:
Ja, sup (leere Menge) = - Unendlich und inf (leere Menge) = Unendlich
ist eine reine Definition.
Man kann es aber auch beweisen, so wie Norbert es angedeutet hat.
Diese Festlegung ist, wenn man sup (leere Menge) und inf (leere Menge)
überhaupt definieren möchte, die einzig sinnvolle Wahl, ansonsten kann man sich natürlich dafür entscheiden, sup (leere Menge) und inf (leere Menge) undefiniert zu lassen.

Viele Lehrbücher definieren den Begriff des Supremums und Infimums ausdrücklich nur für nichtleere Mengen, manchmal wird zusätzlich vorausgesetzt, daß die Mengen beschränkt sind.
In diesem Fall ist gewährleistet, daß Supremum und Infimum reelle Zahlen, und nicht Unendlich oder Minus-Unendlich sind.

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Cette question nous entraînerait trop loin. (Diese Frage würde uns zu weit führen)
Henri Poincaré (1854-1912)

[ Nachricht wurde editiert von Buri am 23.10.2004 22:04:24 ]



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PubliusOvidius
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2004-10-23 22:25


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PubliusOvidius
Senior Letzter Besuch: in der letzten Woche
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.9, vom Themenstarter, eingetragen 2004-10-27 15:12


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PubliusOvidius
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.10, vom Themenstarter, eingetragen 2004-10-27 20:28


*hochschieb*

Heute ist ja ne Menge Traffic hier...   



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shadowking
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.11, eingetragen 2004-10-29 00:34


Hallo Publius,


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Gruß shadowking




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Niemand ist hoffnungsloser versklavt als der, der fälschlich glaubt frei zu sein.
- Johann Wolfgang von Goethe




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