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Flächenmoment zweiter Ordnung eines Dreiecks |
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Philipp86
Aktiv  Dabei seit: 17.01.2006 Mitteilungen: 87
Aus:
 |     Themenstart: 2007-04-19 08:36
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Hallo Ich habe heute versucht mir das Flächenmoment 2.er Ordnung für das Dreieck herzuleiten. Dazu habe ich das Koordinatensystem in den Schwerpunkt des Dreiecks gelegt und habe gesagt: Iyy=int(z^2,A,A) dA = dx*dy*(1/2) und habe dann meine Grenzen in das Integral eingesetzt: Iyy=int(,,-a/2,a/2) int(z^2,z,-h/3,(2*h)/3) dy*(1/2) ich komme dann auf Iyy=(h^3*a)/18, herauskommen soll aber (h^3*a)/36 kann muir jemand helfen? ich weis nicht was ich falsch mache und finde im internet keine passende herleitung für das dreieck. beim rechteck gehe ich ja nicht anders vor. ich lege mein koordinatensystem in den schwerpunkt, sage dA=dy*dz, und meine grenzen -b/2 bis +b/2 und -h/2 bis + h/2. integriere, setze die grenzen ein und bin fertig. lg philipp
[ Nachricht wurde editiert von Philipp86 am 19.04.2007 08:38:23 ]
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Milch01
Senior  Dabei seit: 22.11.2006 Mitteilungen: 387
Aus: jetzt Bochum
 |     Beitrag No.1, eingetragen 2007-04-19 13:41
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globalPKs
Aktiv  Dabei seit: 11.06.2005 Mitteilungen: 628
Aus: Rostock
 |     Beitrag No.2, eingetragen 2007-04-19 13:47
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[ Nachricht wurde editiert von globalPKs am 19.04.2007 15:41:18 ]
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Milch01
Senior  Dabei seit: 22.11.2006 Mitteilungen: 387
Aus: jetzt Bochum
 |     Beitrag No.3, eingetragen 2007-04-19 13:50
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Aber geht es denn nicht um ein Integrationsmaß?
LG
Milch
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KingGeorge
Senior  Dabei seit: 15.04.2005 Mitteilungen: 6990
Aus: Münster
 |     Beitrag No.4, eingetragen 2007-04-19 13:58
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Hallo Phillip,
für das Flächenelement dA (infinitesimales Rechteck) in kartesischen Koordinaten gilt
dA=dx*dy
Außerdem ist deine obere Integrationsgrenze nicht korrekt. z ist eine Funktion von y, und zwar eine Geradengleichung.
lg
Georg
Edit: Um "Stunden" zu spät.
----------------- Mit Schlechtreibung verbuchtelt man die Wechsstaben und läuft Gefahr sich verdrückt auszukehren.
Ich weiß, daß ich nichts weiß und Halbwissen ist gefährlich.

[Die Antwort wurde vor Beitrag No.1 begonnen.]
[ Nachricht wurde editiert von KingGeorge am 19.04.2007 14:00:02 ]
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Philipp86
Aktiv  Dabei seit: 17.01.2006 Mitteilungen: 87
Aus:
 |     Beitrag No.5, vom Themenstarter, eingetragen 2007-04-19 15:46
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danke für eure mühe.
da es sich um ein infinitesmales stück handelt, verstehe ich wieso man dA=dx*dy handelt.
wenn ich KingGeorge richtig verstehe stimmen meine grenzen -a/2 bis +a/2. wie schaut aber meine zweite grenze aus? geht die von -h/3 bis k*x+d? ich verstehe nich wie ich da eine geradengleichung für die obere grenze aufstellen soll.
ich fand die herleitung beim kreis bzw. rechteck wesentlich einfacher als beim dreieck.
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elmio
Senior  Dabei seit: 31.01.2007 Mitteilungen: 524
Aus: verschiede Orte, D
 |     Beitrag No.6, eingetragen 2007-04-19 17:14
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Hallo,
ich hab mir deine rechnung schon lange angeschaut und mich gewundert, wieso sie nicht stimmen soll.. ich glaub ich sehs jetzt:
Das 1/2 gehoert meiner Meinung nach zur Dreiecksfläche. Du hast es aus dem Integral rausgezogen. lass es doch drin und beim z stehen (im Quadrat). Schließlich geht es um das 2te Moment der Dreiecksfläche, und nicht um die Dreiecksfläche eines 2ten Moments. also
das 1/2 also zu z hinzu, und dann das quadrat erst bilden... das kann auch falsch sein, weil zwischen erkenntnis uns abschicken dieses beitrages nur 4 minuten vergangen sind...
EDIT: also zumindest das Ergebnis stimmt dann:
 
\ Iyy=int(z^2,A,A) dA = dx*dy Iyy=int(,,-a/2,a/2) int((1/2 *z)^2,z,-h/3,(2*h)/3) dy
und: es ändert sich das z über das dz mit 1/2... dasselbe dürfte rauskommen wenn du mit der geradengleichung arbeitest.
[ Nachricht wurde editiert von elmio am 19.04.2007 17:22:27 ]
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KingGeorge
Senior  Dabei seit: 15.04.2005 Mitteilungen: 6990
Aus: Münster
 |     Beitrag No.7, eingetragen 2007-04-19 19:08
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Hallo elmio, es mag vielleicht das korrekte Ergebnis rauskommen, aber die Argumentation mit der du aus dem z^2 ein (1/2 z)^2 machst, kann ich nicht nachvollziehen. @Phillipp wenn du den Satz von Steiner kennst und ihn auch benutzen darfst, würde ich bei einem gleichschenkligen Dreieck das Koordinatensystem wie eingezeichnet festlegen.
 
Jetzt kann man das Moment für das blaue Teildreieck berechnen. Dort ist die gesuchte Geradengleichung die Gleichung der Hypothenuse und nimmt die einfachste Form an, sodaß die Integration am unkompliziertesten ist. Anschließend kann man mit dem Satz von Steiner dieses Moment auf den \(roten\) Gesamtschwerpunkt umrechnen. Verbleibt dann nur noch das erhaltene Ergebnis mit 2 zu multiplizieren um das FM für das gesamte Dreieck zu erhalten. \(dies ist wegen der Symmetrie möglich\) Kannst du jetzt das Integral berechnen? Bedenke, daß du zuerst über z integrieren mußt, da z von y abhängt. Hier ist es also nicht möglich die Integrationsreihenfolge zu vertauschen. lg Georg
----------------- Mit Schlechtreibung verbuchtelt man die Wechsstaben und läuft Gefahr sich verdrückt auszukehren.
Ich weiß, daß ich nichts weiß und Halbwissen ist gefährlich.

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Philipp86
Aktiv  Dabei seit: 17.01.2006 Mitteilungen: 87
Aus:
 |     Beitrag No.8, vom Themenstarter, eingetragen 2007-04-20 08:59
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Danke Georg, mit deiner Methode hat es funktioniert. Allerdings sind bei mir trotzdem noch ein paar Fragen offen.
Ich verstehe nicht wie du auf h/(a/2)*y kommst. Alleine hätte ich das nie herausgefunden. Kannst du mir vielleicht erklären wieso du das so machst.
Und noch eine Verständnisfrage: Wenn man sagt Iyy sei ein Integral über die Fläche z^2 dA, dann beschreibt z den Abstand zu dem infinitesimalen Stück, das ich "herausgschnitten" habe oder?
Danke Philipp
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KingGeorge
Senior  Dabei seit: 15.04.2005 Mitteilungen: 6990
Aus: Münster
 |     Beitrag No.9, eingetragen 2007-04-20 09:23
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Hallo Phillip, ein Integral ist nichts anderes als eine Summe über alle ''Elemente'' Betrachtet man ein festes y und summiert über alle z, fängt man bei z=0 an und ''wandert'' nach ''oben'' bis man an die obere Grenze \(hier die Hypothenuse des roten Dreiecks\) stößt. Diese Grenze ist bei einem Dreieck für verschiedene y nicht konstant, sondern variiert. Deswegen z(y) als obere Integrationsgrenze bei der Integration über z. Die Gleichung einer Geraden z(y) lautet z(y)=m*y+b wobei m die Steigung und b der Schnittpunkt mit der z-Achse ist. Hier ist b=0, weil die Gerade durch den Koordinatenursprung geht. Für m ergibt sich m=(\Delta\ z)/(\Delta\ y)=h/(a//2) Zu deiner abschließenden Frage : Ja, das kann man so sagen. lg Georg
----------------- Mit Schlechtreibung verbuchtelt man die Wechsstaben und läuft Gefahr sich verdrückt auszukehren.
Ich weiß, daß ich nichts weiß und Halbwissen ist gefährlich.

[ Nachricht wurde editiert von KingGeorge am 20.04.2007 09:32:52 ]
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Philipp86
Aktiv  Dabei seit: 17.01.2006 Mitteilungen: 87
Aus:
 |     Beitrag No.10, vom Themenstarter, eingetragen 2007-04-20 09:31
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Super danke! Habe jetzt alles verstanden.
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Folgende Antworten hat der Fragesteller vermutlich noch nicht gesehen. Er/sie war noch nicht wieder auf dem Matheplaneten |
kaydeay
Neu  Dabei seit: 31.07.2012 Mitteilungen: 1
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 |     Beitrag No.11, eingetragen 2012-07-31 15:25
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bitte steinigt mich nicht, dass ich diesen uralten Thread wieder raushole - aber ich habe genau zu dieser Aufgabenstellung eine Frage.
Mit der Methode die George genannt hat, komme ich ebenfalls auf ein richtiges Ergebnis (Gesamtes Moment ausrechnen, Steineranteil abziehen, mal 2 rechnen).
Allerdings müsste das auch anders gehen - mit einfacher Integration (und da müsste ja folglich auch dasselbe rauskommen...)
Ich komme da aber irgendwie auf nichts sinnvolles.
Mein bisheriger Ansatz:
 
int(z^2 * b(z),z,0,H) b(z) müsste in disem Fall a/2H * z sein, oder täusche ich mich da? (Annahme : b(0) = 0 und b(H) = a/2) eingesetzt also : int(z^2 * a/2H * z,z,0,H) = a/2H int(z^3,z,0,H) = a/2H * (H^4/4) = (a*H^3)/8. Mit dem Ansatz von George komme ich allerdings auf (H^3*a)/24 - wo ist mein Fehler?
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KingGeorge
Senior  Dabei seit: 15.04.2005 Mitteilungen: 6990
Aus: Münster
 |     Beitrag No.12, eingetragen 2012-07-31 19:28
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Knaaxx
Senior  Dabei seit: 06.05.2006 Mitteilungen: 2544
Aus:
 |     Beitrag No.13, eingetragen 2012-08-01 14:47
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2012-07-31 15:25 - kaydeay in Beitrag No. 11 schreibt:
Allerdings müsste das auch anders gehen - mit einfacher Integration (und da müsste ja folglich auch dasselbe rauskommen...)
Ich komme da aber irgendwie auf nichts sinnvolles.
Mein bisheriger Ansatz:
 
int(z^2 * b(z),z,0,H) b(z) müsste in disem Fall a/2H * z sein, oder täusche ich mich da? (Annahme : b(0) = 0 und b(H) = a/2) .... ....
- wo ist mein Fehler?
Hallo, probiers hiermit (Steiner brauchst zusätzlich)
b(z) = a/2 - a/(2H) *z
Ohne Steiner musst das b(z) so "anpassen", dass es zu "Schwerpunkt liegt nun auf y- bzw x-Achse" passt. Mit Schwerpunkt vertikal verschoben, wäre das, b(0)= a/2-a/6 =a/3 (= 2/3 * a/2).
Alternativ kannst auch den Integranden anpassen, anstatt das Dreieck zu verschieben.
[ Nachricht wurde editiert von Knaaxx am 01.08.2012 23:14:33 ]
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