Informatik: Einführung in C - Das erste Programm
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Informatik

\(\begingroup\) Die Fortsetzung der Serie Einführung in C mit dem ersten Programm - Hello World!

C


[Teil 1: Installation eines C-Compilers] [Teil 3: Taschenrechner] [Teil 4: Advanced Track]

Allgemeines

Die Entwicklung der Sprache C fand in den frühen 70ern (72/73) statt - Ken Thompson so wie Dennis Ritchie waren für diese verantwortlich. Diese war stark mit dem damals neuen Betriebssystem UNIX verknüpft und baute auf Algol so wie B auf. Heute wird die Sprache hauptsächlich zur Implementierung von Systemen benutzt.

Es handelt sich bei C um eine prozedurale Programmiersprache, und sie fällt damit in die Übergruppe der imperativen Programmiersprachen. Seit der Definition von ISO-C (ISO/IEC 9899:1999) steht C relativ einheitlich für alle Systeme zur Verfügung.

Nach dem es sich um eine Hardwarenahe Sprache handelt - eine der großen stärken von C - ist es nicht zwangsläufig möglich, ein Programm 1:1 auf anderer Hardware laufen zu lassen, gegebenenfalls müssen um die Kompatibilität her zu stellen, entsprechende Modifikationen durchgeführt werden. Die Ausführung von Code geschieht ausschließlich über zuvor erzeugte Binaries.

Werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Typsystem, für jene die bereits Vorkenntnisse besitzen, dieses ist in C unsicher (es sind Operationen die zu Fehlerhaften Ergebnissen führen erlaubt), statisch (alle Typisierungsüberprüfungen finden bei der Erstellung des Programms statt, nicht zur Laufzeit) und schwach (es existiert keine Bindung zwischen Wert und Datentyp).

Hello World

Starten wir klassisch mit einem helloWorld.c: \sourceon C #include int main() { printf("Hello World!\n"); return 0; } \sourceoff helloWorld.c Das Zeichen # deklariert immer ein Präprozessor-Makro, welches sich in diesem Falle auf stdio.h bezieht, hierbei handelt es sich um eine so genannte Headerdatei, welche standardmäßig in jedem C-Compiler integriert ist. In dieser stehen diverse Deklerationen, wie beispielsweise die hier benutzte printf-Funktion. Mit include weisen wir den Compiler an, diese und ihre Definitionen für uns im Quelltext verfügbar zu machen und beim Kompilieren zu berücksichtigen. In der main-Funktion, welche jedes C-Programm besitzt, startet die Ausführung. Diese Funktion kann nicht explizit aufgerufen werden und muss immer den Typ int besitzen. Die geschwungenen Klammern geben den Definitionsbereich der Funktion an, damit klar ist, welche Teile des Programms zu dieser gehören. Die bereits erwähnte printf-Funktion gibt in unserem Programm "Hello World!" am Terminal aus. Sie ist die Standardfunktion was formatierte Ausgaben am Terminal betrifft. \n steht für einen Zeilenumbruch, d.h. es wird eine neue Zeile für weitere Ausgaben begonnen. Da unsere Funktion main vom Typ int ist, muss diese einen Rückgabewert liefern. Dies ist möglich mit return, in diesem Beispiel gibt return 0; die Zahl 0 an das System zurück - dies bedeutet, dass das Programm fehlerfrei beendet wurde. Die ; beenden jeweils eine Anweisung, das Layout wird dabei vom Compiler ignoriert, doch gehört es zum guten Stil, den Quellcode lesbar zu halten, einzurücken, und an entsprechenden Stellen Zeilenumbrüche einzufügen.

Weiteres Grundlegendes

Ein weiteres kleines Beispiel: \sourceon C #include #include int main() { const int c=20; const double pi=3.141592653589793; int i; double k=pi/c; for(i=0;i<=c;i++) printf("%f\n" ,sin(k*i)); return 0; } \sourceoff sinTabelle.c In diesem Programm wird eine Schleife - for - in Verbindung mit einer Zählvariablen i benutzt, um eine Sinustabelle aus zu geben. Der ++-Operator inkrementiert dabei die Zählvariable i, d.h. erhöht diese bei jedem Durchlauf um 1. Wir sehen, das erste Argument gibt den Wert bei der Initialisierung vor, das 2 Argument ist die Bedingung, sobald diese nicht mehr erfüllt ist, bricht die Schleife ab, und drittes Argument wird bei jedem Schleifendurchlauf ausgeführt. Auch der Einsatz anderer Schlüsselworte wird im Beispiel sichtbar. Schlüsselwörter:
auto  break  case  char const continue default do
double else enum extern float for goto if
int long register return short signed sizeof static
struct switch typedef union unsigned void volatile while
Die Bibliotheken:
  • assert.h
  • ctype.h
  • errno.h
  • float.h
  • iso646.h
  • limits.h
  • locale.h
  • math.h
  • stdio.h
  • signal.h
  • stdarg.h
  • stddef.h
  • setjmp.h
  • stdlib.h
  • string.h
  • time.h
  • wchar.h
  • wctype.h
stdio.h Die verschiedenen Arten von Definitionen in dieser:
  • int scanf(const char *format, ...); -> Einlesen von Daten
  • char *gets(char *s); -> Einlesen eines Buchstabens vom stdin
  • int putchar(int c); -> Ausgeben eines Buchstabens
  • #define stdin <pointer to FILE rvalue> -> Zeiger zum Eingabe Objekt (ebenfalls mit stderr und stdout)
  • typedef o-type FILE; -> Objekt mit Kontrollinformationen gesetzt mit fopen für Lese- und Schreib-Informationen
  • [...]


Zur Fortsetzung >>> [Teil 3: Taschenrechner]
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Einführung in C - Das erste Programm [von matph]  
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201204-04 (17x)http://google.de/url?sa=t&rct=j&q=programming object c formeleditor
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"Informatik: Einführung in C - Das erste Programm" | 19 Comments
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Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Luke am: Sa. 07. April 2007 10:17:51
\(\begingroup\)hi, meine meinung dazu: schön und gut inhaltlich. aber: da das hier ja der matheplanet ist, denke ich es ist für die meisten nutzer hier von mehr nutzen ist c++ zu lernen als c. als hauptgründe nenne ich mal: - objektorientierung - die möglichkeit operatoren zu überladen (EIN beispiel: man implementiert C oder H oder mengenalgebra.. oder so, wenn man nicht gerade std::complex nutzt oder so) wollte ich nur so anmerken ohne eine diskussion zu entfachen\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: kostja am: Sa. 07. April 2007 17:51:30
\(\begingroup\)Hallo the_luke ;-), ich wollte nur anmerken, dass Du nicht der Einzige bist, der diese Meinung vertritt. Außerdem muss ja gesagt sein, dass man schon beim nutzen von std::complex längst in C++ schreibt. 😄 MfG Konstantin\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Kobe am: So. 08. April 2007 12:43:25
\(\begingroup\)Wenn ich mich nicht täusche, sollte MatLab (und andere Mathe-Programme?!) mit C arbeiten, nicht mit C++.\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Luke am: So. 08. April 2007 17:17:23
\(\begingroup\)es geht hier darum wie man sachen am einfachsten implementieren kann zu welchem zweck auch immer.. aber auf programmierebene und es ist fakt dass man mit c++ n paar mehr möglichkeiten hat um das ganze eleganter über die bühne zu bringen als mit c, wo man im prinzip nur die möglichkeit hat den c++-stil "so gut wie möglich" zu kopieren beispiele habe ich oben genannt (operatoroverloading ist eins)\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: matph am: So. 08. April 2007 17:53:03
\(\begingroup\)Hallo the_luke, Ich stimme mit dir leider nicht ganz überein. So ist sicherlich der falsche Ansatz in C den C++ Programmierstil übernehmen zu wollen. Auch ist C einfach ein Standard Sprache welche wohl ein jeder Programmierer zumindest in den Grundzügen kennen muss. Wenn du elegante Programme schreiben möchtest, dann empfehle ich allerdings Haskell... 😄 -- mfg matph\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Stateus am: So. 08. April 2007 20:17:57
\(\begingroup\)Mal ein kleines Zitat meinerseits, das seit längerem im Netz kursiert, und wohl seine wahren Seiten hat (imho): "In einer Ankündigung, die die Computerindustrie verblüffte, haben Ken Thompson, Dennis Ritchie und Brian Kernighan zugegeben, dass das von ihnen geschaffene Betriebssystem Unix und die Programmiersprache C ein raffinierter Aprilscherz sind, der sich über 20 Jahre am Leben erhalten hat. Bei einem Vortrag vor dem letzten UnixWorld-Software-Entwicklungsforum enthüllte Thompson: [...] Im Übermut beschlossen wir, Parodien zur Multics-Umgebung und zu Pascal zu verfassen. Dennis und ich waren für die Betriebssystemumgebung verantwortlich. Wir sahen uns Multics an und entwarfen ein neues System, das so komplex und kryptisch wie möglich sein sollte, um die Frustration der gelegentlichen Nutzer zu maximieren. Wir nannten es Unix in Anspielung auf Multics und fanden es auch nicht gewagter als andere Verballhornungen. Danach entwickelten Dennis und Brian eine wirklich perverse Pascal-Version namens 'A'. Als wir bemerkten, dass einige Leute tatsächlich versuchen, in A zu programmieren, fügten wir schnell einige zusätzliche Fallstricke hinzu und nannten es B, BCPL und schließlich C. Wir hörten damit auf, als wir eine saubere Übersetzung der folgenden Konstruktion erhielten: for(;P("\n"),R--;P("!"))for((e=C;e-- ;P("_"+(*u++/8)%2))P(" | "+(*u/4)%2); Der Gedanke, dass moderne Programmierer eine Sprache benutzen würden, die solch eine Anweisung zuließ, lag jenseits unseres Vorstellungsvermögens. Wir dachten allerdings daran, alles den Sowjets zu verkaufen, um ihren Computerfortschritt 20 Jahre und mehr zu behindern. Unsere Überraschung war groß, als dann AT&T und andere US-Unternehmen tatsächlich begannen, Unix und C zu verwenden! Sie haben 20 weitere Jahre gebraucht, genügend Erfahrungen zu sammeln um einige bedeutungslose Programme in C zu entwickeln, und das mit einer Parodie auf die Technik der 60er Jahre! Dennoch sind wir beeindruckt von der Hartnäckigkeit (falls nicht doch Gemeinsinn) des gewöhnlichen Unix- und C-Anwenders. Jedenfalls haben Brian, Dennis und ich in den letzten Jahren nur in Pascal auf einem Apple Macintosh programmiert, und wir fühlen uns echt schuldig an dem Chaos, der Verwirrung und dem wirklich schlechten Programmierstil, der von unserem verrückten Einfall vor so langer Zeit ausging." So, C-generierte Programme sind zwar recht schnell und klein, was in manchen Situation sehr nützlich sein kann; für den gelegentlichen Hobbyprogrammierer gibt es jedoch bessere Alternativen. mfg P.S.: Dieser Beitrag soll natürlich niemandem die Arbeit mit C vermiesen. Auch ich hatte meine ersten "Programmiererfahrungen" mit C (hierfür ist es durchaus, wegen seines relativ kleinen Sprachumfangs, geeignet - ohne die zahlreichen Pakete versteht sich), aber für größere Projekte würde ich es sicherlich niemanden empfehlen.\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: murmelbaerchen am: So. 08. April 2007 21:34:35
\(\begingroup\)Liebe Leute lasst's Euch sagen, 13 hat's hier gleich geschlagen. Jahr ein, Jahr aus, zur selben Zeit, macht sich eine Diskussion hier breit. Wie programmiert man schnell und besser, welche Sprache ist doch viel kesser. Ob objektbasiert oder prozedural für manch einen die reine Qual. Ein jeder hier scheint stets allwissen führt die Diskussion darum sogar verbissen. Soll sich doch ein jeder in die Sprache seiner Wahl verlieben, ich sag nur Gott sei's gedankt: Geschmäcker sind verschieden! Viele Grüße Murmelbärchen\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Wally am: Mo. 09. April 2007 07:40:34
\(\begingroup\)Ach, Weisheitsbärchen, wie Recht du hast! Es ist doch nicht verboten, eine Serie "Programmieren in C" und eine "Programmieren in C++" und "Programmieren in Haskell" und "Programmieren in Pascal" und vieles andere mehr zu schreiben. Ostereierliche Grüße Wally \(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: pendragon302 am: Mo. 09. April 2007 13:17:58
\(\begingroup\)Hallo, da sich dieser Artikewl auch an Anfänger richten soll, finde ich man sollte auch dafür sorgen, dass man etwas auf der Konsole sieht. Wenn man lediglich den Quelltext aus diesen Artikeln hier rauskopiert und dann versucht alles zu kompilieren und auszuführen erscheint nur kurz die Eingabeforderung, die auch gleich wieder verschwindet. Vielleicht sollte man sich dran gewöhnen vor dem " return 0; " noch ein " system("PAUSE"); " zu setzen, damit die Konsole auch stehen bleibt und sich nciht selbst schliesst. Ich glaube nicht, dass Anfänger dies wissen. Gruß \(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Luke am: Mo. 09. April 2007 15:20:44
\(\begingroup\)\quoteon Ich stimme mit dir leider nicht ganz überein. So ist sicherlich der falsche Ansatz in C den C++ Programmierstil übernehmen zu wollen. Auch ist C einfach ein Standard Sprache welche wohl ein jeder Programmierer zumindest in den Grundzügen kennen muss. 😄 \quoteoff da stmme ich dir schon überein mir gings darum dass viele versuchen mit structs und externen funktionen das zu imitieren was man in c++ mit klassen und den andern features macht wollte das keineswegs empfehlen zu haskell kann ich nich viel sagen (mehr als gesehen hab ichs noch nicht) \quoteon Es ist doch nicht verboten, eine Serie "Programmieren in C" und eine "Programmieren in C++" und "Programmieren in Haskell" und "Programmieren in Pascal" und vieles andere mehr zu schreiben. \quoteoff ja ich wollte eigentlich ganz gerne mit meinem ersten kommentar ne c++-serie anregen ;) \quoteon da sich dieser Artikewl auch an Anfänger richten soll, finde ich man sollte auch dafür sorgen, dass man etwas auf der Konsole sieht. \quoteoff du scheinst ja ne komische konsole zu haben die zu geht wenn man ein programm ausführt.. evtl liegts auch einfach am betriebssystem das du nutzt ;)\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: pendragon302 am: Mo. 09. April 2007 15:54:50
\(\begingroup\)@the_luke Ich bestreite ja garnicht, dass es am Betriebssystem liegt, doch finde ich, man sollte es für den größten Teil der Leser zugänglich machen, und der größte Teil nutzt nunmal das gleiche Betriebssystem wie ich. In jeder Dokumentation die ich bisher gelesen habe zu C beantwortet der Autor immer die Frage "Was ist zu tun, wenn die Konsole nach Ausführen der datei, sich schliesst". Ich bin der Meinung, dass sollte hier auch gesagt werden. Und so ausführlich ist die Antwort darauf auch nicht, dass man sie verschweigen müsste Gruß\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: matph am: Mo. 09. April 2007 16:06:16
\(\begingroup\)Hallo, An diese Art von Problemen habe ich leider gar nicht gedacht... 2 Vorschläge:
  • ausführen (win&r drücken) -> cmd -> hier ausführen
  • oder die Ausgaben in eine Datei mit name.exe > datei.txt umleiten
-- mfg matph\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Hans-Juergen am: Di. 10. April 2007 10:31:21
\(\begingroup\)Hi, Ihr lieben Diskutierer! Es gibt noch mehr erstaunliche Zitate im Internet in diesem Zusammenhang. So soll Bjarne Stroustrup, der Entwickler der Programmiersprache C++, in einem Interview gesagt haben: "Anyone with half a brain can see that object-oriented programming is counter-intuitive, illogical and inefficient." (Quelle: www.olivernemitz.de/) Selber programmiere ich am liebsten prozedurorientiert in einer Sprache, die veraltet ist wie Pascal, ebenso mächtig wie dieses und mit einer von überflüssigem Ballast befreiten Syntax. Sie wurde seinerzeit nur wenig bekannt und heißt Comal. Die in ihr geschriebenen Programme sind bei gleicher Zielsetzung kürzer und übersichtlicher als in C und C++. Viele Grüße, Hans-Jürgen \(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: Ex_Mitglied_40174 am: So. 22. April 2007 13:30:30
\(\begingroup\)\quoteon Da unsere Funktion main vom Typ int ist, muss diese einen Rückgabewert liefern. Dies ist möglich mit return, in diesem Beispiel gibt return 0; die Zahl 0 an das System zurück - dies bedeutet, dass das Programm fehlerfrei beendet wurde. \quoteoff Was heißt das genau: sie muss einen Rückgabewert liefern? und was heißt return? Dass ich die return-Taste drücke? und was bedeutet die 0? Grüße Sebastian\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: matph am: Mi. 02. Mai 2007 11:51:43
\(\begingroup\)Hallo Sebastian, In C muss die Funktion main einen Wert zurückgeben, dies geschieht mit return. Die 0 bedeutet, dass das Programm fehlerfrei beendet wurde. Return sollte im Quelltext stehen - siehe Beispiele - und steht nicht im Zusammenhang mit irgendeiner Taste. -- mfg matph\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: jukka am: So. 06. Mai 2007 13:23:33
\(\begingroup\)Erst einmal vielen Dank mathp für deine Mühen. Bei anderen c compilern hatte ich schon mit der Installation große Probleme. Ein weiterer Dank gilt auch pendragon302, der die kleine Schwachstelle des Artikels erkannt hat: der Artikel ist nunmal für Anfänger und viele davon nutzen Windows, wenn ich das mal behaupten darf. Durch den Pause Befehl kann ich nun sehen, dass mein erstes "Programm" auch korrekt läuft. Naja und solch "coole" Kommentare im Anschluss kann man einfach überlesen.\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: robbe am: So. 27. Mai 2007 00:22:30
\(\begingroup\)Hmm bei allen Beispielen öffnet sich bei der Ausführung bei mir zwar kurzzeitig ein Fenster, es schliesst sich allerdings sofort wieder... weiß jemand woran das liegen kann?? 😵 edit: ah sorry, hab jetzt erst die kommentare vor mir gelesen\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: UnnamedPlayer am: Sa. 06. Oktober 2007 16:01:18
\(\begingroup\)Bei uns an der Uni wird in Numerik hauptsächlich in C programmiert! Daher ist das hier goldrichtig!\(\endgroup\)
 

Re: Einführung in C - Das erste Programm
von: viertel am: So. 02. März 2008 18:23:25
\(\begingroup\)Mal ein Wort zu diesem "Konsole schließt sich gleich wieder" Problem: Wie der Typ dieser Konsole-Programme schon sagt, sind sie dazu gedacht, in der Konsole aufgerufen zu werden. Also: DOS-Fenster öffnen und dann das Programm ausführen. Dann schließt sich natürlich auch nicht dieses Fenster. Startet man ein solches Programm aus dem Explorer per Doppelklick, dann ist Windows so freundlich, und startet temporär ein Konsole-Fenster. Ist dann aber auch wieder so (un)freundlich, es zu schließen (schließlich ist die Arbeit ja getan). Gleiches passiert, wenn man das Programm aus seiner Entwicklungsumgebung heraus startet: ein Konsole-Fenster wird geöffnet, das Programm wird ausgeführt und dann wird wieder aufgeräumt. Das sollte sich jeder bewußt machen. Um den Übereifer des Fenster-wieder-schließen von Windows zu bremsen ist es notwendig, das Programm am Ende künstlich zum stehen zu bringen. Es ist also völlig normal, daß die Konsole wieder verschwindet, wenn man das Programm "falsch" aufruft. Es ist im Gegenteil falsch, von Windows zu verlangen, anders als bestimmungsgemäß zu handeln. Der andere Programmtyp im Gegensatz zur Konsole sind die GUI-Programme. Diese sorgen selbst dafür, daß an der Windowsoberfläche etwas zu sehen bleibt, nämlich das Fenster des Programms. Da mischt sich Windows auch nicht ein. Ein dritter Zwitter sei nicht verschwiegen: ein GUI-Programm, das gar kein Fenster anzeigt. Hä? Was soll das denn sein? Nun, ein Programm, das wie ein Konsoleprogramm eine gewisse Aufgabe erledigt, wozu es aber keine Konsole Ein-/Ausgabe benötigt, und sich dann still und diskret wieder zurückzieht. Oder auch nicht, sondern still weiter im Hintergrund lauert, ob es noch was zu tun gibt (wem fallen da nicht gleich Viren oder Trojaner ein; es gibt aber auch anständige Programme, die so agieren). Gruß vom 1/4\(\endgroup\)
 

 
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