buhs Montagsreport: Nachhaltigkeit und Rechnen
Released by matroid on Mo. 17. Februar 2020 20:58:12 [Statistics]
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Matroids Matheplanet

\(\begingroup\) Reverses Urlogo für buhs Montagsreport Nachhaltigkeit und Rechnen Zu Herkunft und Zukunft der Zahlen Zinbiel: Auch die Rückseite des Matheplaneten ist von so nicht vorhersehbaren Veränderungen betroffen. Und das nicht zu knapp! Während sich auf der sogenannten FrontPage alles um Meeresspiegel, Klimawandel und essbares Unfleisch dreht, drohen der Rückseite des Matheplaneten die Zahlen auszugehen! Einer soeben veröffentlichten Studie des MM* zufolge wird es möglicherweise in wenigen Jahren nur noch vereinzelt ZAHLEN geben‼ Eine Zahlenknappheit droht! Die Gründe dafür sind

vielgestaltig: Anders als auf der FrontPage sind Zahlen auf der Rückseite nicht selbstexistierend; sie werden in einem aufreibenden Prozess aus Tönen gewonnen. In den Algebraischen Bergen des Infini-Massivs*** werden in quasi-unendlich tiefen Tongruben Töne abgebaut; dazu bedarf es speziell ausgebildeter Tonmeister und Tontechniker, die dort unten arbeiten. Die Töne werden mithilfe einer Tonleiter an die Oberfläche gebracht und dort unter Leitung der Tonlore zur Tonnotation weitergeleitet. In der Tonnotation werden die Töne einer Tonsur unterzogen, tonfirmiert und tonpressiert, bis sie weitgehend tonform sind. Die Tonabnehmer schließlich bestimmen die Tonsur der gelieferten Tonnagen und zerlegen sie in infinitesimale Scheiben, die ZAHLEN. Bisher schien dieser Prozess selbsterhaltend; zumindest schien es so, als seien immer Töne vorhanden, aus denen man neue Zahlen formen konnte. In den letzten Annien jedoch wurde mit den Zahlen offenbar ungemein verschwenderisch umgegangen: Alte Zahlen wurden in Zahlengräbern verscharrt, man versuchte sie wieder in Musik**** zu verwandeln, in den Straßenlokalen wurden sie in Form von Si- und Kosinusskuchen, -ecken und –süppchen zum Verzehr angeboten, und in Algebratröhren wurden sie vielfach auch einfach verbraten. In der Folge dieses Raubbaus konnten die Tongruben den Bedarf an Zahlen bei weitem nicht mehr decken; die als Ersatz eingesetzten Variablen mussten derart inflationär inkludiert werden, dass denen vermutlich in nächster Zeit das gleiche Schicksal wie den Zahlen bevorsteht. Ist das das Ende der Marthermatik?? Ich hoffe nicht, aber dazu bedarf es gemeinsamer harter Arbeit aller Reversianer:
  • Nachhaltige Verwendung und schonender Umgang mit ALLEN Zahlen muss für jeden selbstverständlich werden.
  • Anstelle der Kompostierung in Zahlengräbern müssen Verfahren zum Recycling der Zahlen gefunden werden. Erste Versuche ergaben, dass man aus einer gut erhaltenen Acht in der Regel noch zwei Dreien (und manchmal sogar noch einen Rest) gewinnen kann.
  • Neben Recycling müssen auch alle Formen des Transforming, das sogar mehrzahlbildend sein kann, intensiv untersucht werden. In einem aufsehenerregenden Versuch gelang es dem Experimentalmarthermatiker Einar von Vielen, von einer ausgedienten Neun durch einen homöoapathischen Hilfslotschnitt eine Eins abzutrennen und sie mit dem Neunerrest zu einer Zehn zu komplettieren.
Die Studie des MM ist alarmierend, und deshalb werde ich bis auf Weiteres hier vor Ort verweilen und meine bescheidenen Kräfte zur Verfügung stellen, liegt mir doch das Wohl der Rückseite sehr am Herzen. Nachhaltig und freundlichst grüßt
Leonardo ver Wuenschmi
*: Marthermatisches Museum zu Zinbiel, vermutlich das bedeutendste marthermatische Institut der Rückseite, trotz einiger kürzlich eingetretener Irritationen**. **: HIER finden sich Informationen dazu. ***: Zur Georographie der Rückseite siehe HIER ****: Veranstaltungen wie "Singen nach Zahlen" oder die "Wertumwandlung in Tonhöhe" verbrauchen bis zu 218-mal so viele Zahlen wie effektives Rechnen.
\(\endgroup\)
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"buhs Montagsreport: Nachhaltigkeit und Rechnen " | 4 Comments
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Re: Nachhaltigkeit und Rechnen
von: Delastelle am: Mo. 17. Februar 2020 21:36:06
\(\begingroup\)Hallo, zu den wichtigen Problemen gesellt sich noch ein anderes: in meinem Profil fallen immer die MP-Stäbchen um! Da wäre eine Buchstütze ratsam. Viele Grüße Ronald\(\endgroup\)
 

Re: Nachhaltigkeit und Rechnen
von: Leonardo_ver_Wuenschmi am: Di. 18. Februar 2020 10:30:07
\(\begingroup\)Verehrter Herr Delastelle, an Ihrem Hinweis wird erkennbar, dass gerade die unscheinbaren Dinge oft Gewaltiges auslösen. Die von Ihnen beschriebene permanente Entropieänderung auf dieser Seite des Planeten hat vermutlich auf dem Weg über einen Inversionstunnel dazu geführt, dass der Goldbach Hochwasser führt; es droht eine Überschwemmung der fermatierten Wiesen. Somit bedroht Ihr Stäbchenwackeln potentiell die Demien der Rückseite, die sich häufig auf den Wiesen versammeln. Versuchen Sie möglichst schnell des Entropiechaos' Herr zu werden, bittet freundlichst Leonardo ver Wuenschmi \(\endgroup\)
 

Re: Nachhaltigkeit und Rechnen
von: Bernhard am: Mi. 26. Februar 2020 23:37:34
\(\begingroup\)Sehr geehrter Herr Ver Wuenschmi! Ein Pi ist doch eine ganz gute Zahlenreserve, oder? Könntet Ihr nicht den genialen Mathematikus A.R.Chimedes anheuern? Ich habe gehört, der beschäftigt sich sehr viel mit Kreisen. Ein Kreis - ein Pi, da wird doch einiges zusammenkommen. Vielleicht kann der Euch auch noch andere Tricks zeigen. Viele Grüße, Bernhard\(\endgroup\)
 

Re: Nachhaltigkeit und Rechnen
von: Leonardo_ver_Wuenschmi am: Sa. 29. Februar 2020 16:50:05
\(\begingroup\)Verehrter Herr Bernhard, es sollte Ihnen nicht entgangen sein, dass in einer irrationalen Welt, wie sie die Rückseite des Matheplaneten darstellt, Werte wie Pyth (frontseitig wohl PI) und Äul als Maß dienen, mithin sehr klar sind. Falls Sie mit Ihrem Hinweis den berühmten R. Chimäres gemeint haben sollten: Die Gebeine selbigens sollen im Mare Matroidum (unter einem SdW genannten Stein) verborgen sein. Dies ist ein Grund, ihn nicht mehr befragen zu wollen, meint freundlichst Leonardo ver Wuenschmi \(\endgroup\)
 

 
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