buhs Montagsreport: Vom weisen Haus
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Matroids Matheplanet

\(\begingroup\) Vom weisen Haus
Ein rückseitiges Märchen

Zinbiel. Vor langer langer Zeit, also fast am Anfang, war die Rückseite des Matheplaneten öd und leer. Verstreut und vereinsamt kämpften die Witten und die Chatten und die noch unbekannteren Stämme ums Überleben.

Lange brauchte es, bis sie einander bei ihren Streifzügen näher kamen und irgendwann in der Gauss-Ebene ihren ersten Le wählten. Und der Le gab ihnen die weise Hütte, auf dass sie darin miteinander reden und die Jagd nach den R-Folgen optimieren sollten. Dieses war wohlgethan, und so wurden sie erfolgreicher und mehr.


Nach einiger Zeit aber hub einer an und sprach: "Wenn alle wir so auf dem Haufen hocken, gebet man viele vergebliche Worte." Und man müsse die Hütte teilen. Da ging der Le in sich und in den Wald und befragte das buhrakel, und der Wald und der Le schufen in der Nacht. Und am nächsten Tag hatte die Hütte zwei Räume, ein jeder so groß wie die weise Hütte vordem und die Hütte noch immer wie zuvor. Da war große Zufriedenheit, hatten sie doch einen Raum für die Optimierung der Jagd und ein Raum für den Schwätz.

Nicht lange jedoch, da hub wieder einer an und sprach: "Es ist recht schwer, in alledem das rechte Jagdkonzept zu finden." Und müsse man die Räume teilen. Da ging der Le in sich und in den Wald und befragte das buhrakel, und der Wald und der Le schufen in der Nacht. Und am nächsten Tag hatten die Räume ein jeder zwei Räume, allesamt so groß wie die Hütte vordem und die Hütte noch immer wie zuvor.
Da waren es die einen zufrieden und saßen immer in der Lobby, und nur manchmal ging einer in die Küche oder untern Growian.

Die anderen derweil verteilten ihre Jagden auf die Räume in ihren Räumen in der weisen Hütte, und deuchten sich gut. Nicht lang aber, da befanden sie sich in den Räumen als zu viele und einer hub an und sprach: "Wohlan, wir haben die Räume für die Jagden, aber der mit dem Messer und der mit der Falle reden über verschiedene Dinge. Lasst uns den Le bitten." Da ging der Le in sich und in den Wald und befragte das buhrakel, und der Wald und der Le schufen in der Nacht. Und am nächsten Tag hatten alle die Räume zwei Räume, auf das man die Jagd nach den R-Folgen weit differenzieren konnte. Und war es eine Zeit lang gut.

Alsbald aber hub wieder einer an und befand, man solle ein jedes Zimmer in Tradition und Aktual teilen, auch möge man der Fertigkeit Raum geben und ein Trivium, ein Magistrum und ein Gigantum schaffen. Und man bat den Le.
Da ging der Le in sich und in den Wald und befragte das buhrakel, und der Wald und der Le dachten lange in der Nacht und fanden eine schreckliche Divergenz für 2n und schufen in der Nacht. Und am nächsten Tag war da die große weise Hütte mit dem Schwätz und dem Jagdzimmer und keinem mehr.
Von da an optimierten sie alle ihre Jagd nach den R-Folgen wieder im gleichen Raum und lernten voneinander.

So rettete der erste Le die Zukunft.


Ein nachdenklicher
Leonardo ver Wuenschmi

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Ein rückseitiges Märchen Zinbiel. Vor langer langer Zeit, also fast am Anfang, war die Rückseite des Matheplaneten öd und leer. Verstreut und vereinsamt kämpften die Witten und die Chatten und die noch unbekannteren Stämme ums Überleben. Lange brauchte es, bis sie einander bei
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"buhs Montagsreport: Vom weisen Haus" | 4 Comments
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Re: Vom weisen Haus
von: Martin_Infinite am: Di. 03. Juni 2003 06:10:54
\(\begingroup\):D
Also das erinnert mich doch irgendwie an den
Religionsunterricht. Bloß dass hier mal etwas,
was wirklich (naja du hast da so deinen Stil)
passiert ist, schön beschrieben wurde. :)\(\endgroup\)
 

Re: Vom weisen Haus
von: matroid am: Mi. 04. Juni 2003 23:49:57
\(\begingroup\)Vielleicht sollten wir die Jagdgründe regelmäßig tauschen.

Gruß
Matroid\(\endgroup\)
 

Re: Vom weisen Haus
von: matroid am: Mo. 09. Juni 2003 11:19:04
\(\begingroup\)Hi buh,

gelegentlich, so jetzt, lese ich diese so poetische Geschichte erneut.
Ich mag den Satz: "Und der Wald und der Le schufen in der Nacht."
und auch "... und die Hütte noch immer wie zuvor."

Gruß
Matroid\(\endgroup\)
 

Re: Vom weisen Haus
von: buh am: Di. 10. Juni 2003 10:38:56
\(\begingroup\)So war es halt; und Märchen haben ja auch ihre eigene Sprache und ihre eigene Poesie.
Und manchmal ist es auch heute noch so.

Gruß von buh\(\endgroup\)
 

 
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