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Re: Revolution im Matheunterricht - Rechnen durch Raten
Lieber buh, die mir mehrfach durch den Kopf gehende Frage "Wovon redet buh denn da überhaupt?" erschloss sich dann vollends beim letzten P.P.S. Das heißt um ehrlich zu sein, ich habe schon vorher geahnt, was kommen wird, weil ich das Argumentationsmuster einfach schon zu oft gehört habe. Was den Unterhaltungsfaktor angeht -- nu ja, wem's gefällt... Was die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Thematik betrifft -- aus meiner Sicht unbefriedigend. Meine zwei Kritikpunkte: 1) Mit der "Übersetzung" von der Schriftsprache in die Sprache der Mathematik werden alle Nuancen weggebügelt. Klar, "3x8>44" kann man leicht als sinnentleertes Gestammel abtun. Wer nicht mehr als das kann, der kann ja praktisch gar nichts. Möchte man es aber immer noch als sinnloses Gestammel abtun, wenn eine Schülerin schreibt "Ongel Heins tut mia we."? Ich wage das mal zu bezweifeln. Denjenigen möchte ich erstmal kennen lernen, der dann noch sagt "Lern erst mal richtige Rechtschreibung!" 2) Das die Methode "Lesen durch Schreiben" Auswirkung auf die Rechtschreibung haben kann, erscheint mir als Laie möglich und diskussionswürdig. Ich habe aber meine Zweifel, wie Ergebnisoffen eine Diskussion geführt wird, wenn man potentielle Nachteile anderer Methoden in dem Zusammenhang überhaupt nicht thematisiert. Es gibt in Deutschland Millionen funktionale Analphabeten und ein großer Teil davon wurde noch "nach alter Schule" unterrichtet. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, dass früher einmal vorhandene Lese- und Schreibkenntnisse verkümmerten, weil sie nicht benutzt wurden. Ich habe mehrere Menschen kennengelernt, die bereits in der Schule das Schreiben weitestgehend eingestellt haben, um sich keine Blöße wegen ihrer schlechten Orthographie zu geben. Meine These (und die von anderen): ein striktes Drängen auf korrekte Orthographie, führt bei einem bestimmten Anteil der Schüler zu einem inneren Boykott der Schriftsprache. Das Fehlerbild sind dann keine vollgeschriebenen Seiten mit vielen Fehlern sondern einfach leere Seiten(*). Die bergen natürlich viel weniger Ulkpotential, sind aber eigentlich das größere Problem. (*) oft inklusive fehlender Lesefähigkeit Mir fehlen die Möglichkeiten diese These zu überprüfen, es ist also nur eine These. Ich kenne allerdings auch keine "Lesen durch Schreiben"-kritische Veröffentlichung, die sich mit dem Aspekt überhaupt beschäftigt. Die (vermeintlichen) Nachteile von Methode A aufzuführen, ohne auf mögliche Nachteile von Methode B einzugehen, lässt m.E. kaum eine objektive Beurteilung zu. Fazit: Du kannst die Methode gerne karikieren. Das ersetzt aber keine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema. Mich als Elternteil interessieren dann doch mehr die echten Vor- und Nachteile verschiedener Methoden und weniger das humoristische Potential.
 
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