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Neuer Abschnitt in Eine fluroeszierende Angelegenheit
Plötzlich verschwimmen auch die Konturen die eben noch die Menschen um mich herum gekennzeichnet haben. Ich bleib entsetzt stehen. „Scheiße, was geht denn hier ab?“ Ich starre auf grün. Es fluoresziert. Und es ist grün. „Hallo? Wie kommen Sie hier rein?“ Ich schrecke auf. Neben mir steht eine junge Frau, die ein wenig zersauselt auf dem Kopf aussieht und komische Klamotten an hat. „Häh? Ich hab doch Eintritt bezahlt!“ „Eintritt?“, fragt die Frau mich verwirrt. Ich sehe mich um und erkenne plötzlich das ich gar nicht mehr in der Disko bin, sondern in einer Art Kohlenlager oder so was. Jedenfalls liegen hier Berge von schwarzem Zeug rum, das aussieht wie Kohle. Und dann sind da noch Unmengen von Geräten. In einem Glaskolben vor mir entdecke ich die grün fluoreszierende Masse. Alles klar, denk ich mir so. Das ist wohl wieder eine dieser Zeitreisen. "Ähm... und Sie sind?", frage ich die struppige Frau. "Marie Sklodowska! Ach ich meine Curie! Ich habe immer noch nicht ganz verinnerlicht das ich verheiratet bin. Aber jetzt würde ich gerne wissen was Sie in diesem Labor zu suchen haben? Und wer sind Sie überhaupt?" Ich starre Sie erschrocken an! Marie Curie! Marie! Ist sie etwa die Lösung, die mich von dieser ewigen Zeitreiserei befreit? "Mein Name ist auch Marie. Ich bin hier weil ich durch die Zeit reise um berühmten Wissenschaftlern bei der Arbeit zuzuschaun." Die Marie vor mir schaut mich entsetzt an und redet etwas auf Polnisch. Dann sagt sie: "Mon dieu, Tante Olga hatte also doch recht!" Ich muss schon sagen das diese Frau wirklich bemerkenswert ist. Sie schaft es nicht nur mich mit polnischen Wortfetzen zu verwirren, nein jetzt fängt sie auch noch mit Französisch an. "Warum reden Sie denn Französisch?", frage ich sie irritiert. "Weil wir in Frankreich sind!", antwortet Sie. Ich setz mich erstmal auf einen dieser pekigen Kohlensäcke. Mir fällt ein Schriftzug auf, der sich auf dem Sack befindet: "Pechblende". "Achso, also keine Kohle. Pechblende. Ja klar! Hatten wir doch in Chemie, da drin hat die Curie dieses komische Element gefunden." "Bitte?", fragt mich Marie Curie etwas verwirrt. Sie war wohl in Gedanken noch bei ihrer Tante Olga. "Na, das hier.", ich zeige auf das grün fluoreszierende Ding in dem Glaskolben. "Das haben Sie doch gerade entdeckt, oder?" "Ja, es weist ebenso wie Uranium eine Strahlung auf. Desswegen denke ich das "Radius" als Name ganz passend wäre." Auf meinen fragenden Blick hin ergänzt sie: "Radius kommt aus dem Latein und bedeutet Strahl." "Achso, ja das ist wohl passend. Leuchtet es desswegen so? Weil es strahlt?" "Es leuchtet nur wenn es dunkel ist. Normalerweise ist es eher silbrig glänzend und ganz weich. Wir müssen es in diesem Glaskolben aufbewahren, weil es sich an der Luft sofort schwarz färben würde. Wissen Sie, wir haben hier ein ganz neues Phänomen entdeckt. In diesem Jahr wurde durch einen Kollegen ein Element gefunden, dass ebenfalls strahlt. Er nannte es Uran. Aber mein Mann und ich haben durch unsere Arbeit mit der Pechblende heraus gefunden, das es ein Element geben muss, welches eine größere Strahlung hat, als die des Urans. Und hier haben wir es entdeckt: Ein neues strahlendes Element! Daraus folgt, dass das Phänomen der Strahlung nicht nur auf ein einziges Element zurückzuführen ist." "Ihr Mann Pierre Curie? Seit wann sind Sie eigentlich verheiratet?" Marie strahlt mich an. "Seit dem 25.Juli letzten Jahres!" Toll, denk ich mir, dass hilft mir natürlich, wo ich ja auch weiß wann Marie Curie gelebt hat. "Wann war denn letztes Jahr?", frage ich sie also. "Letztes Jahr?", Maries Lächeln gefriert so schnell wie es erschienen war. "Vor einem Jahr würd ich wohl meinen!" Ich verdreh die Augen. "Ach, dass hatte ich für einen Moment vergessen! Sie sind ja eine Zeitreisende! Wir haben das Jahr 1896!"
 
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