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antikes Weltbild
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Das antike Weltbild

Wie bereits behauptet, läßt sich das geozentrische Weltbild mit der Erde in Form einer Kugel ganz logisch und allein unter der Annahme, es gäbe die 4 Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer unter den Bedingungen der Schwerkraft herleiten. Ein historisches Zeugnis dieser Vorstellungen liefert uns Plinius der Ältere im 2. Kapitel (Kosmologie) seiner Naturkunde, der historia naturalis (siehe hier). Diese Vorstellungen kann man sich leicht selbst erarbeiten - unter den Bedingungen der Schwerkraft schichten sich die leichteren Stoffe auf den schweren. Daher sollte das Element "Erde" zuunterst sein (nochmal unterteilt in schwere Erden ganz unten, leichte Erden weiter oben), darüber eine Schicht Wasser, darüber die Luftschicht und zuoberst das leichteste Element "Feuer" in Form der Sonne und der Sterne. Dies entspricht auch dem Alltag - schwere Dinge fallen nach unten, leichte Dinge, z.B. das Feuer flackert nach oben. Diese lokale Anordnung kann nun auf zweierlei Weise global fortgeführt werden, zum einen flächig ausgedehnt in der Ebene, zum anderen um ein Zentrum herum. Da es ebenfalls zur antiken Alltagserfahrung gehörte, dass sich die Sonne und die Sterne um die Erde zu drehen schienen bzw. es deutliche Probleme gegeben hätte, den Sonnenuntergang mit einer unendlich ausgedehnten Ebene zu erklären, lag letztlich eine Schichtung um ein Zentrum nahe. Mit einem Punktzentrum ist also diese Schichtung radial, d.h. die Erde ist mehr oder weniger eine Kugel und die Wasser-, Luft- und Feuerschichten sind sphärisch darüber angeordnet. Soweit passte alles perfekt, nur der Mond tanzte aus der Reihe, denn er bestand augenscheinlich nicht aus dem Element "Feuer", wie er hätte sollen, sondern aus dem Element "Erde".
 
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