Bearbeiten von: Abschnitt [Änderungshistorie]
  Zeilenumbrüche automatisch mache ich selbst mit HTML    

Ich möchte eine Mail an , nachdem mein Vorschlag bearbeitet ist.
  Nachricht zur Änderung:

Input assistance tools (JavaScript): [Link extern intern] [MathML?] [$$?]
[fed-area] [LaTeX-inline] [LaTeX-display] [Tikz] [hide-area][show-area] [Source code [num.]][?]
[Link zurück zum Artikelabschnitt]

Vorschau:
There Are Infinitely Many Prime Twins
\(\newcommand{\IX}{\mathbb{X}} \newcommand{\IW}{\mathbb{M}} \newcommand{\politician}[1]{\text{Ich habe die Frage nicht verstanden. #1}} \newcommand{\ba}{\begin{aligned}} \newcommand{\ea}{\end{aligned}} \newcommand{\bpm}{\begin{pmatrix}} \newcommand{\epm}{\end{pmatrix}} \newcommand{\bc}{\begin{cases}} \newcommand{\ec}{\end{cases}} \newcommand{\on}{\operatorname} \newcommand{\ds}{\displaystyle}\)
Am 26. Mai 2004 veröffentlichte der amerikanische Mathematiker Richard Arenstorf aus Nashville einen 35-seitigen Beweis. Der Titel lautet: "There Are Infinitely Many Prime Twins"
Zu finden im Internet: arxiv.org/PS_cache/math/pdf/0405/0405509.pdf.

Seine Arbeit beginnt so:
There Are Infinitely Many Prime Twins

Daran schließt sich eine zweieinhalb-seitige Einleitung an, in der Arenstorf eine Skizze des folgenden Beweises gibt. Davon verstehe ich nicht so viel. Ich verstehe aber, daß Arenstorf der Name sein wird, wenn der Beweis den kommenden Prüfungen standhält. Ich freue mich schon jetzt darüber, wenn ein so altes Problem mit - wie es heißt - "using methods from classical analytic number theory." bewiesen werden konnte.
Arenstorf hat nach eigener Aussage 20 Jahre an dem Problem gearbeitet. In dieser Zeit hat er Höhen und Tiefen erlebt, ist falschen Fährten gefolgt und hat sich verrannt. Bis, schließlich, er einen machbaren Weg durch diesen Dschungel gefunden hat. Aufschlußreich gibt seine Arbeit Einblick in die Umwege der Erkenntnis, gibt Auskunft über die vielen Sackgassen und kontraproduktiven Ansätze. Meist endete Arenstorf in einer solchen, wenn er tat, was alle Welt für angemessen und 'am aussichtsreichsten' hielt. Er hat - schon gesagt - 20 Jahre gebraucht, um Spreu vom Weizen zu trennen.

Niemand dürfte Arenstorf auf der Liste gehabt haben. Er hat nicht viel veröffentlicht in den letzten 27 Jahren - alle 10 Jahre einen Fachartikel, der letzte (eigene Monographie) 1993. Mittlerweile ist er emeritiert.

Sein Lebenswerk wird der Beweis der Primzahlzwillingvermutung sein. Es ist ein langer und komplizierter Weg, mit unerwarteten Abzweigungen und ebenso unerwarteten Richtungswechseln.
Richard Arenstorf hat für mich das längste mathematische Adventure Game gespielt, das ich mir denken kann.

Ich wünsche seiner phantastischen und ehrlichen Arbeit, daß sie richtig ist, und ihm, daß er der Wiles des 21. Jh. wird.

Matroid, 31.5.2004

 
All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest © 2001-2021 by Matroids Matheplanet
This web site was originally made with PHP-Nuke, a former web portal system written in PHP that seems no longer to be maintained nor supported. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
Ich distanziere mich von rechtswidrigen oder anstößigen Inhalten, die sich trotz aufmerksamer Prüfung hinter hier verwendeten Links verbergen mögen.
Lesen Sie die Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, die Datenschutzerklärung und das Impressum.
[Seitenanfang]