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Spielmaterial:

  1. Ein Schachbrett (Ich werde hier dieselbe Notation wie beim Schachspiel verwenden)

  2. 16 Spielsteine wie beim Damespiel, mit dem Unterschied, dass sie auf der einen Seite weiß, auf der anderen schwarz sind. Falls nicht vorhanden, geht auch ein Satz mit den 24 Damesteinen. Tipp: Ein schwarzes und ein weißes starkes Papier oder Karton aufeinander kleben und dann ausschneiden. Müssen ja nicht rund sein.

Ausgangsstellung:


Es spielen 2 Spieler am Schachbrett gegenüber, der eine weiß, der andere schwarz.
Jeder Spieler legt 8 Steine mit seiner Farbe nach oben auf die gleichfarbigen Felder der ersten beiden Reihen vor sich.
Die Farben werden ausgelost.

Ziel:

Es gewinnt, wer zuerst 4 Steine seiner Farbe auf die Felder mit seiner Farbe in der gegenüberliegenden letzten Reihe gebracht hat. Es darf dabei kein anderes Feld dieser Reihe mit einem Stein der eigenen Farbe belegt sein.

Spielzüge:

Die beiden Spieler ziehen abwechseln mit Steinen ihrer Farbe. Sie haben dabei folgende Möglichkeiten:
  1. Einen Einzelschritt geradeaus oder schräg nach vorne oder nach rechts oder links, aber niemals nach hinten.


    Einzelschritte:


  2. Überspringen und Schlagen eines Steines wie beim Damespiel und das in dieselben Richtungen wie beim Einzelschritt: geradeaus oder schräg nach vorne oder nach rechts oder links, aber niemals nach hinten. Hierbei gelten ein paar Sonderregeln:

    1. Steine, welche auf einem Feld ihrer eigenen Farbe liegen, sind quasi in Tarnung und deshalb geschützt.
    2. Beim Überspringen können sie darum nicht geschlagen werden, aber sie werden enttarnt, also umgedreht und wechseln die Farbe, den Besitzer und somit auch die Zugrichtung. Alternativ wird der Stein gegen einen andersfarbigen von denen, die bei der Ausgangsstellung übriggeblieben sind, ausgetauscht.
    3. Das gilt unabhängig davon, ob ein Spieler über einen Stein seines Gegners oder einen eigenen springt.
    4. Die eigenen Steine können nicht geschlagen werden.


    Beispiele verschiedener Springzüge:



    Nach dem Springen:


    Die dargestellten Beispiele zu den Springmöglichkeiten sind nicht vollständig, da neben der Richtung eben auch die Farbe des übersprungenen Steins und des Feldes, auf dem er liegt, eine Rolle spielen. Durch Anwendung der oben aufgeführten Regeln müßten die weiteren Sprünge aber zu erschließen sein.

  3. In der ersten Reihe ist das Springen noch verboten. Sonst könnte z.B. Weiß bereits am Anfang durch einen Zug von b1 ⇒ c1 und beim nächsten Zug durch Überspringen c1 ⇒ e1 auf dem Platz d1 einen schwarzen Stein setzen, den der Gegner dort nie wieder wegbekommen würde.

Mögliche Varianten:

Man könnte sich aber durchaus auch Veränderungen oder Erweiterungen der Regeln vorstellen. Einige, die mir eingefallen sind, habe ich hier notiert. Ob sie wirklich sinnvoll und interessanter sind oder das Spiel nur unnötig verkomplizieren, habe ich leider noch nicht vergleichen können.
  1. Gerade mit dem Springen bin ich noch etwas unentschlossen, weil es hier mehrere Möglichkeiten gäbe, die Regeln zu variieren:

    1. Soll das Schlagen der gegnerischen Figuren auf andersfarbigen Feldern verpflichtend sein oder optional bleiben? Dann bliebe er einfach liegen und würde auch nicht umgedreht.
    2. Soll man in Ketten springen dürfen, also – falls möglich – gleich weitere Sprünge anschließen können, wie beim Damespiel auch (rückwärts springen natürlich ausgeschlossen)?
    3. Wäre es sinnvoll beides zu kombinieren, also z.B. das Weiterspringen nur zu erlauben, wenn dabei auch geschlagen wird - oder eben nicht?

  2. Man könnte für den Sieg noch zusätzlich zur Bedingung machen, daß nicht nur 4 Steine auf der gegnerischen Grundlinie liegen müssen, sondern sich auch noch alle weiteren noch erhaltenen Steine in dessen Hälfte befinden müssen.
    Das böte folgende interessante Möglichkeit: Falls noch genügend eigene Steine vorhanden sind und diese bereits hinreichend fortgeschritten sind, der Gegner sich aber noch näher am Sieg befindet, könnte man Zeit gewinnen, indem man einen eigenen Stein überspringt und ihn so in einen gegnerischen verwandelt, den der dann erst noch zurückführen muß.
 
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