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Kommentar Also, ich bin mit dem Fischer sehr gut zurecht gekommen. Und das, was manche Leute an diesem Buch bemängeln, ist für andere Leser wiederum ein "Pluspunkt". Mir persönlich gefällt z.B. die etwas trockene Art der Darstellung des Stoffes ganz gut. Für Witz und Unterhaltung kann man schließlich auch anderweitig sorgen. Ich selbst hab in der Schule in Mathematik nur durchschnittliche Leistungen erbracht - und das Ganze auch noch in einem nordrhein-westfälischen "Gammel"-Grundkurs. Meine fachlichen Voraussetzungen waren zu Studienbeginn also eher bescheiden. Trotzdem hab ich sofort mit dem Fischer begonnen und brauchte natürlich zunächst eine gewisse Eingewöhnungszeit. Zeitweilig war ich ziemlich frustriert, weil der Sprung von der Schule hin zur Uni-Mathematik nun mal sehr gewaltig ist. In einem labilen Moment habe ich einige Tage mit dem entsprechenden LA-Buch von A. Beutelspacher gearbeitet und musste feststellen, dass meine Schwierigkeiten im Grunde gar nichts mit den (vermeintlich!) fehlenden Erklärungen im Fischer-Text zu tun hatten - mir also der Beutelspacher mit seiner "ich-nehm-Dich-an-die-Hand"-Mentalität gar nichts genützt hat. Ich bin davon überzeugt, dass das Problem, welches viele Studienanfänger in Mathematik haben, darin besteht, überhaupt erst mal mit der typisch mathematischen Herangehensweise vertraut zu werden. Lieb gemeinte Erklärungen in anderen Büchern können da oftmals nicht wirklich weiterhelfen. Es geht wohl eher darum zu begreifen, wie eine Theorie aufgebaut wird und wie in diesem Rahmen beweistechnisch vorgegangen werden kann. Der ständige Ruf nach Ausblicken auf Anwendungen des behandelten Stoffes hat für mich eher den Charakter einer naiven "wozu-brauch-ich-das-alles"-Attitüde, etwa in derselben Art wie ein Mittelstufenschüler geradezu zwanghaft bemüht ist, dem behandelten Unterrichtsstoff einen Anstrich der Irrelevanz zu verpassen. Ich meine, was soll mit diesen ewigen Nörgeleien eigentlich bezweckt werden? Soll daraus die Legitimation abgeleitet werden, die Stoffaneignung zu verweigern? Jedenfalls kann man mit dem Buch von Fischer meiner Erfahrung nach all das, worauf es in den ersten Semestern wirklich ankommt, sehr gut erlernen. Man muss sich nur ernsthaft damit auseinander setzen und seine "Entertain me!"-Haltung ablegen. Auf dieser Grundlage entfaltet das Buch dann im Laufe der Zeit seine Stärken - und lässt andere Lehrbücher weit hinter sich. Rütli-Borat
 
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