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An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveranstaltungen zu bewerten.

Ja69 %  69.8% (264)
Nein3 %  3.4% (13)
Gibt es das?1 %  1.9% (7)
Warum das?1 %  1.3% (5)
Nützt auch nichts!6 %  6.9% (26)
Fände ich gut!5 %  5.3% (20)
Bin kein Student10 %  10.8% (41)
Ist/wäre mir egal0 %  0.5% (2)

abgegebene Stimmen: 378
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"An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveranstaltungen zu bewerten." 12 Kommentare
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von buh am Di. 17. Juni 2003 07:24:21


Ist das nun das Sieb des Matroid oder eine versteckte Form eines Bernoulli-Experimentes?

Gruß von buh

[Bearbeiten]


Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von Ex_Mitglied_40174 am Fr. 27. Juni 2003 08:11:07


bei uns an der uni haben sie bei den evaluationsbögen lustige sachen beobachtet...
einmal gab es 5 kästchen bei allen ankreuzfragen und die breite merheit hat bei den meisten fragen einfach die mitte angekreuzt...
dann haben die das nächste mal 6 kästen zum auwerten und da war es viel klarer was die leute besser oder schlechter finden.. =o)

[Bearbeiten]


Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von kelvin am Do. 03. Juli 2003 19:55:52


interessanterweise gibt es diese umfragen bei uns nur im den faechern, bei denen man sowieso nix aussetzen kann.

die professoren, die handgeschriebene (oft unleserliche) hausaufgabenzettel verteilen und von deren faechern es noch nicht mal ein skript gibt (!!!), wissen wohl schon, warum sie lieber nicht an umfragen interessiert sind.


gruß
kelvin


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Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von matroid am Do. 03. Juli 2003 20:41:27


Hi Kelvin,

es scheint so, daß Formen der Selbstevaluation schon Standard sind.
122 mal Ja spricht eine klare Sprache. Aber es gibt Abstufungen, an die ich bei dn Antwortmöglichkeiten nicht gedacht hatte. Hmm.
Segelkurse werden bewertet, aber Ana III nicht.
Das ganze erscheint doch dann als Feigenblatt. Die Uni sagt 'Ja, wir machen das!', und genau wie hier, wird vergessen zu fragen, inwieweit die Bewertungen flächendeckend eingesammelt werden, wo sie veröffentlicht werden und welche Reaktionen auf bestimmte Bewertungen vorgesehen sind.

Ich arbeite nicht an einer Uni, aber in der Firma wurde auch eine Zeit lang jährlich ein für jede Abteilung ein 'Abteilungsindikator' ermittelt. Inhaltlich ging es um Zufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld, der Arbeit, den Entwicklungsmöglichkeiten und dem Gehalt. Seit zwei Jahren ist es wieder eingeschlafen. Wesentliche Erkenntnisse hat das wohl nicht gebracht - oder es ist neuerdings nicht mehr so modern. Ich wüßte auch nicht von irgendwelchen Erkenntnissen, die man nicht viel klarer schon ohne Befragung gewußt hatte.

Gruß
Matroid

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von euklid am Di. 08. Juli 2003 18:58:18


Aber glaub mir: Kein Skript zu haben ist in dem Moment ein Segen, wo der Lieblingssatz des Dozenten wird: "Wen das interessiert, der kann sich dass dann ja durchlesen" und du zum semesterende vor 280 Seiten Analysisskript sitzt.
Der zweite Lieblingssatz ist: "Das brauchen sie jetzt noch n icht sofort ins Repertoire aufnehmen" und auf dem nächsten Aufgabenblatt brauchste es dann doch....Ich finde es besser wenn ich mich auf das verlassen kann was in der Vorlesung gemacht wurde, als dass eine Vorlesung zu einer kompletten autodidaktischen Angelegenheit wird.

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von Ex_Mitglied_40174 am Do. 06. April 2006 21:32:03


Die schlechten Profs fürchten sich vor schlechten Statistiken, das wirds sein.
Bei uns ist die Matheabteilung ziemlich klein. Bei solchen Umfragen sind meist keine "freien" Entscheidungen zu treffen, sondern immer mit dem hintergedanken daran, dass der Prof deine Handschrift wiedererkennt.

Grüßli


Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von humml am Fr. 04. Juli 2003 20:49:51


Hehe :) Also bei uns wird ALLES evaluiert und zwar relativ umfrangreich (Fragebogen mit 16 Fragen, Möglichkeiten Kommentare abzugeben usw.). Anschließend bekommen die Profs Ihre Umfragebögen und eine Auswertung mit Durchschnitten usw wieder und für die größten Vorlesungen werden Diagramme erstellt und ausgehängt.
Und ich hatte das Glück diese Evaluation dieses Jahr fälschen ähh... auswerten zu dürfen... :o)

ciao humml

[Bearbeiten]

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von matroid am Fr. 04. Juli 2003 22:46:36


Hi Humml,

und was war das Ergebnis?
Im Grnde bewertet man ja für die nachfolgenden Jahrgänge, oder wie siehst Du das?

Gruß
Matroid

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von humml am So. 06. Juli 2003 13:49:17


Ja, so würd ich das auch sehen. Das Ergebnis, das ich mir davon versprechen würde ist, dass die Profs, die "schlechte(re)" Bewertungen bekommen haben, über selbige nachdenken und überlegen, ob da was dran sein könnte...
Das funktioniert natürlich nicht in jedem Fall, manche werden sich nie ändern :o)
Aber ich denke doch, dass durch so eine Evaluation die "guten" und "vernünftigen" Profs noch besser werden können und die Profs, die nur "vernünftig" sind vielleicht auch "gut" werden können.

ciao humml

Ps.: In den aushängenden Grafiken der größten Vorlesungen wird auch immer der Vergleich zum Vorjahr angestellt.

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von yleph am Mi. 09. Juli 2003 13:46:22


Das Problem bei der Evaluierung ist, dasz da Leute etwas bewerten sollen, von dem sie keine Ahnung haben.
Natürlich kann man auf so einem Fragebogen fragen, ob es ein Skript gibt. Aber was sagt das denn ueber die Qualitaet der Vorlesung aus?
Will man Stephen Hawking durch Evaluation dahin bringen, deutlicher zu sprechen?
Natuerlich ist ein Feedback erwuenscht, aber ist das Semesterende nicht ein schlechter Zeitpunkt zu kritisieren, dasz der Lesende zu klein schreibt?
Wer daran interessiert ist etwas zu verbessern, sollte doch mit dem Betreffenden persoenlich darueber reden, weil der dann eine weitaus hoehere Motivation hat, etwas zu aendern, als wenn irgendwann ein Haufen anonymer Zettel rumgeht, wo jeder seinen Frust ueber zu schwere Hausaufgaben auf die Qualitaet der Lehrveranstaltung schiebt.
Ich kann natuerlich nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber die sieht folgendermaszen aus.
Evaluationen als solche werden nur bei hinreichend groszer Studentenzahl durchgefueht. Dh. in der Mathematik fast nur in Grundvorlesungen. Hier ist es nun so, dasz die Studenten noch nie 'richtige' Mathematik gesehen haben. Somit muessen sie mit einer Flut ganz neuartiger Dinge zurechtkommen. M. E. ist die Analysis schwerer als die lineare Algebra. Und genau diese Meinung laeszt sich an den Evaluationsergebnissen bestaetigen. Dozenten der LA kriegen um ganze Noten 'bessere' Urteile als die Analytiker - weil sie ja viel verstaendlicher lesen als die anderen.
Auszerdem ist die Abbrecherquote auch moderat; aber diese Leute, denen das eh alles zu schwer ist, beurteilen auch mal fleiszig mit.
So koennen sich die LA-Dozenten auf ihren wohlverdienten Lorbeeren ausruhen und die Analysis-Lesenden weiterhin schwitzend ueber noch bessere, leichter verstaendliche Didaktikkonzepte nachgruebeln.
Eine Moeglichkeit waere ja einfach die Stoffmenge herabzusetzen und dann in den Pruefungsfragen das Niveau zu senken. Das wuerde den Lernenden sicherlich gnaedig bei der Bewertung der Verstaendlichkeit stimmen und die Lesenden der LA heftig unter Druck setzen, dasz die sich mal was einfallen lassen muessen.

Naja  vielleicht war diese Kritik ein wenig einseitig aber eben solche Argumentationen sind vielen Verfechtern der studentischen Mitbestimmung und der Lehrevaluation als Mittel der Wahl zur Verbesserung der Lehre haeufig fremd.

Grusz yleph

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von Cosa am Fr. 18. Juli 2003 12:04:36


Naja das mit der Bevorzugung von LinA gegenüber Ana hat - zumindest hier in Bayreuth -  auch andere Gründe.
In Analysis sind die Übungsblätter hammerschwer (Im ersten Semester hatten unsere Hiwis trotz Musterlösung massive Probleme die Lösungen nachzuvollziehen - sehr motivierend wenn Du in der Übung hockst, ne Frage zu der Lösung hast, die der Hiwi gerade anschreibt und dann als Antwort nur ein Schulterzucken und "Gute Frage, das steht halt da, keine Ahnung wie der da draufkommt". Es gibt kein Skript, die Vorlesung ist teilweise etwas... zerstreut (Beispiele zu Sätzen von vor 2 Wochen tauchen auf einmal zwischen "neueren" Sätzen auf, man verwendet in Sätzen Tatsachen, die erst später gezeigt werden, jedoch ohne Probleme auch VOR dem betreffendem Satz hätten gezeigt werden können usw.). Die Klausur im ersten Sem. sah so aus, dass insgesamt ca 16 Leute von um die 100 auf Anhieb bestanden, davon waren ca 10 nicht vertiefte, die insgesamt wohl 25% der Gesamthörer ausmachten. Durch die Nachklausur bestanden weitere 4 vertieft Studierende.
Im Gegensatz dazu LinA: Ein sehr netter, etwas älterer Prof, der sein Skript tagesaktuell ins Netz stellt ("Passen sie lieber auf als mitzuschreiben, da haben sie mehr davon") und dem man auch ohne Probleme in der Vorlesung Fragen stellen kann. Die Übungsaufgaben sind gut gestreut (einfach bis harte Nuss ist alles dabei) und in der Klausur bestanden AFAIR ca 60%. Des Weiteren geht unser LinA Prof auch auf Anwendungen ein bzw. bringt die auf Übungsblättern (z.B. bei Gruppentheorie, Lemma von Cauchy-Frobenius: Berechnung von Isomeren).
Solche Unterschiede zwischen den Vorlesungen sind dann doch recht Schade, ich finde ein getipptes Skript sollte einfach "Pflicht" werden, soo umständlich ist das MitTeXen ja nicht...

Re: An meiner Uni werden Studenten gebeten, die Lehrveransta
von Ex_Mitglied_40174 am Do. 07. August 2003 12:50:18


Diese Argumentation lässt sich aber auch gut gegen dich verwenden. Prinzipiell ist das Nichtverstehen das Problem des Nichtverstehenden, nicht die des Übermittlers. Da dieser aber mit Sicherheit auch Interesse daran hat, dass du etwas aus seiner Vorlesung mitnimmst, kannst du ihm das durchaus mitteilen, worauf er dir wahrscheinlich einige Hinweise geben wird, mit denen du dich dann zuhause nochmals an den Lehrstoff machen kannst.
Die Ausrede das der Tutor das nicht kann ist ziemlich lahm, da einen solchen Tutor, der mit Achselzucken reagiert offensichtlich fehl am Platze ist und du dann doch lieber den Lesenden fragst. Dass von 100 Studenten nur 16 bestehen heisst erstmal nur, dass die anderen 84 zuwenige Fragen beantwortet haben. Der Schluss, das ein Unfähiger Dozent euer Leben durch schlechte Ausbildung versaut ist nicht zulässig.


Es gibt höchstwahrscheinlich keinen AnaI-Kurs, der soviel Stoff hat, dass man damit überfordert sein könnte. Lediglich die Formulierung kann zugegebenermaszen unterschiedlich abstrakt (und u.U. auch unverständlich für den Anfänger) sein. Doch auch dann gibt es Mittel und Wege; beispielsweise begleitend zur Vorlesung ein gutes Buch, mit dem der Lehrstoff abgeglichen wird.

Die LA dagegen wurde von dir verstanden, was sicher nicht daran liegt, dass du aus Freude an der Sache mehr Zeit dafür investiert hast. Es wird eher so sein, dass der Stoff eingänglicher war - was eben in der Natur der Sache liegt.

Und die Sache mit dem Skript? Naja Pflicht geht sowieso nicht - Freiheit der Lehre. Und da es Befürworter wie auch Gegner gibt entscheidet das nunmal jeder selbständig und begründet es auch selbst. Wenn du das MitTEXen nicht so aufwendig findest, biete es doch einfach mal deinem Prof an, dass du das machst - du kannst noch viel dabei lernen.


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