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Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?

Stimmt genau2 %  2.1% (11)
Stimmt meistens4 %  4.8% (25)
Überwiegend richtig5 %  5.2% (27)
Ich kenne viele Ausnahmen9 %  9.2% (48)
Das sagt überhaupt nichts28 %  28.5% (149)
Die Gleichnung ist falsch!50 %  50.2% (262)

abgegebene Stimmen: 522
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"Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?" 15 Kommentare
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von AimpliesB am Di. 02. August 2005 14:08:34


frustrierend...

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Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Rebecca am Di. 02. August 2005 17:02:16


Gutes Abi = gute Mathe-Noten im Abi ? Oder ist die Frage bewusst so unpräzise gestellt ?

Gruß
Rebecca

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Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Ex_Mitglied_40174 am Mi. 03. August 2005 10:53:50


Hab zwar gutes Abi (auch in Mathe), aber trotzdem macht mir Mathe im Studium die meisten Probleme. ( Aller guten Dinge sind Drei.)

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Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von cow_gone_mad am Mi. 03. August 2005 19:57:11


Also ich weiss gerne antworten würde: "Leider nicht." Ich fände es wirklich schön, wenn die Schule ein aussagekräftiges Notensystem hättest, was auch wirklich die Fähigkeiten der Schüler bewertet. Aber dies scheint ja wohl nach der Umfrage nicht der Fall zu sein. Irgendwie ist das schade ...

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Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Cerebus am Do. 04. August 2005 00:59:34


Mathe auf der Uni ist etwas anderes. Das Ziel der Schulausbilung in Mathe ist nicht primär die SchülerInnen auf ein Mathestudium vorzubereiten. Interessanter wäre die Frage wie gut Leute mit guten Mathenoten mit der Mathematik in anderen Bereichen zurechtkommen. Dann wüssten wir ob das Notensystem aussagekräftig ist.

lg. Michael

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von cow_gone_mad am Do. 04. August 2005 09:01:21


Was ist das Ziel der Schule fuer dich? Fuer mich es das Vorbereiten auf das Leben. Ob Mathe zu studieren eine Form des Lebens ist, koennte man noch fragen. Ich wuerde es bejaen. Also ist auch dies Ziel der Schule.

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Kleine_Meerjungfrau am Do. 04. August 2005 09:11:36


Du kannst aber nicht in der Schule auf sämtliche Studienfächer vorbereiten. In meinem Leitfaden für die gymnasiale Oberstufe stand drin, dass die LKs aufs Studium vorbereiten sollen, was sie aber auch nicht getan haben. Vielleicht wurden sie deshalb auch wieder abgeschafft, der eigentliche Sinn und Zweck wurde ja nicht erfüllt. Das Abitur nennt sich allgemeine Hochschulreife (an einem allgemeinbildenden Gymnasium), denn du sollst hinterher alle Fächer studieren können und nicht schon ein Fachidiot sein. Du sollst von allem etwas mitbekommen haben. Das versteht man unter Vorbereitung aufs Leben. Spezialisieren kannst du dich dann immer noch. Und es ist auch eine Tatsache, dass einige erst sehr spät wissen, was sie nach dem Abi machen wollen, ja teilweise sogar ein "Gammeljahr" einlegen, weil sie es immer noch nicht wissen. Worauf willst du die in der Schule vorbereiten?

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von cow_gone_mad am Do. 04. August 2005 13:34:36


Es steht in meinem letzten Kommentar: ich forderte eine Vorbereitung "auf das Leben", ohne zu sagen, wie ich sie mir vorstelle, was vor allem dadran liegt, dass ich nicht weiss wie sie aussehen sollte. Allerdings bringt diese Unwissenheit einen nicht zum Verzweifeln, wenn man auf das Leben vorbereitet ist, da man weiss, dass man meistens nicht mehr weiter weiss. Genau diese Faehigkeit selbstzurechtzukommen ist doch das Tolle.

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Iterator am Sa. 06. August 2005 11:12:05


Das Ziel der Schule ist auch nicht primär, gezielt auf irgendwelche Studienfächer vorzubereiten, obwohl viele das leider glauben.
Daher ist es auch überflüssig, in der Schule alle möglichen Studienfächer abzudecken, denn sonst könnte man an allen Schulen ja gleich BWL, Jura, Medizin, etc. unterrichten, wenn man so etwas vorhätte...
(dass sowas nicht geplant ist, sieht man schon an von studenten stark frequentierten Fächern wie Latein, Altgriechisch, Musik,...)
Den Sinn der Schule sehe ich vielmehr darin, den Schülern das Lernen zu lehren und noch wichtiger eine Allgemeinbildung (ungeachtet der Studientendenzen) zu vermitteln. Darüber hinaus soll in der Schule noch eine gewisse "Stressresistenz" herausbildet und die Schüler zur "Planung" ( vgl. Hausaufgaben, Prüfungsmarathon) befähigt werden.
Daher bin ich der Überzeugung, dass ein gutes Abi (zumindest hier im Süden) in den meisten Fällen zu einem erfolgreichen Studium führt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Und unter einem guten Abi versteh ich ein Zeugnis mit guten Noten in allen Fächern (auch in Mathe). Ich möchte nur betonen, dass meine Schulzeit oftmals unangenehmer war als mein bisheriges Mathestudium (man denke nur an gewisse Leute, die ständig mit Notenbüchern rumlaufen, einem mit Exen, Ausfragen, und einem halben Dutzen Klausuren alle paar Monate, bedrohen *schauder*. Aber das hat sich ausgezahlt.

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von cow_gone_mad am Sa. 06. August 2005 11:47:23


"Den Sinn der Schule sehe ich vielmehr darin, den Schülern das Lernen zu lehren und noch wichtiger eine Allgemeinbildung (ungeachtet der Studientendenzen) zu vermitteln." als Liste von Fähigkeiten reicht meiner Meinung nach nicht aus. Es gibt etwas, was im Englischen als "Public Speech" bezeichnet wird. Dadrunter fallen die ganzen Fähigkeiten wie vor Leuten etwas erzählen zu können, sich richtig mündlich ausdrücken zu können, so dass Leute es verstehen (kann ich noch immer nicht), nicht vor Lampenfieber wegrennen zu wollen, usw... Das ist zum Beispiel eine Fähigkeit, die man in der Schule auch lernen sollte. Dies spiegelt sich ja dann auch in den mündlichen Abinoten nieder.
Oder was man auch irgendwann in der Schule gelernt haben sollte, ist mit Menschen aus verschiedenen Lebenslagen zurechtzukommen. Allerdings spiegelt sich das nicht unbedingt im Abi nieder.

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Kleine_Meerjungfrau am Sa. 06. August 2005 12:05:37


So etwas gibt es bei uns schon länger. Das Modell nannte sich bei seiner Einführung noch Seminarkurs, jetzt heißt es glaube ich "besondere Lernleistung". In seiner Anrechenbarkeit wurde es fast jedes Jahr geändert. Jedefalls ist es ein freiwilliges Angebot und funktioniert das so: Man hat in Klasse 12 zwei Halbjahre Seminarkurs. Man muss in dieser Zeit in Gruppen ein Thema erarbeiten, dass am Ende in einer schriftlichen Seminararbeit und einer 45 minütigen Präsentation seinen Abschluss findet. Zu der Präsentation ist die ganze Schule eingeladen, die Kursteilnehmer müssen dabei sein. Jetzt kommt es vor, dass praktisch nur die Kursteilnehmer anwesend sind, bei unserer Präsentation damals waren beispielsweise auch noch drei oder vier andere Klassen anwesend. Nach der Präsentation gibt es eine Manöverkritik (nur von den Lehrern und den Kursteilnehmern, die anderen Zuschauer haben nix zu melden. Was macht man nun während dem Schuljahr? Da gibt es jede Woche diverse Übungen zu Vortragsstilen, Präsentationsstilen etc. Ein- bis zweimal muss man vortragen und es wird auf Video aufgenommen. Hinterher wird das dann besprochen.
Hört sich alles ganz toll an, ist es aber nicht. Unser Kurs war so groß (30 Leute etwa), dass gar nicht so gearbeitet werden konnte, dass es viel gebracht hätte.

Zusätzlich gibt es seit dem letzten Schuljahr noch sogenannte GFS (gleichwertig feststellende Schülerleistung) für alle Klassenstufen außer Klasse 5 und 6. Für 12/13 gibt es das schon etwas länger. GFS bedeutet, dass man zu einem Thema etwas erarbeiten muss und das - je nach Lehrer - schriftlich oder mündlich abzuliefern hat. Meist ist jedoch immer was mündliches dabei, auch wenn es schriftlich ist. Es kommt darauf an, dass es eine gute Präsentation ist und gut rüber gebracht wird, denn es handelt sich um Schulstoff, der dann nicht mehr vom Lehrer besprochen wird. Die GFS wurde übrigens auch an den Realschulen eingeführt.
Wie gut oder schlecht das ist, kann ich nicht beurteilen, das gibt es ja noch nicht so lange. Aber was ich so von meinen Nachhilfeschülern mitkriege, gibt es da meistens sehr sehr schlechte GFS, denn die schleppen immer die Handouts an mit den Worten, sie hätten es nicht kapiert, es sei so schlecht gewesen und es wäre Klassenarbeitsstoff. Auch gibts wohl nur ne Note aber keine Kritik oder Verbesserungsvorschläge.

Also was ich eigentlich sagen will: das, was du forderst, gibt es (bei uns) schon aber vielleicht müsste man das System nochmal überarbeiten oder die Lehrer besser schulen, so dass sie das nicht nur als notwendiges, zeitraubendes Übel ansehen.

Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von cow_gone_mad am Sa. 06. August 2005 16:56:00


Der gute Wille reicht halt nicht ... Du beschribst ein System, das nach deiner Aussage nicht funktioniert, das ist nicht was ich fordere.


Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von shadowking am Do. 04. August 2005 13:33:30


Ein gutes Abitur bedeutet erstmal nichts weiter, als dass ein Schüler die Anforderungen des Gymnasiums erfüllen kann und leistungsbereit ist. Mit einem solchen Abitur kann er dann das studieren, was er möchte.
Die Anforderungen der Schule richten sich aber nicht nach denen bestimmter Fächer, sondern die Schule muss die "gesellschaftliche Nachfrage" nach ausbildungsfähigen Jugendlichen aller Richtungen bedienen, daher kommt es zur Diskrepanz zwischen rechnungsorientierter Schulmathematik und abstrakter Hochschulmathematik. Ich hatte eine Kommilitonin im ersten Semester mit einem Einser-Abischnitt, aber sie kam bereits mit Linearer Algebra nicht zurecht und hat nach nur einem Semester aufgeben müssen. Andererseits gibt es auch Leute, die mit dem "Rechnen" in der Schule auf Kriegsfuß stehen und hier nur mittlere Noten bekommen, deren logisches Denkvermögen aber das Überstehen des schwierigen Mathe-Grundstudiums ermöglicht. Und danach ist man eigentlich eignungsmäßig über den Berg. Leider werden durch das Schulrechnen viele prinzipiell Begabte dauerhaft von der Mathematik verschreckt.

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Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von Germanicus am Mi. 17. August 2005 10:33:38


Das wissenschaftliche Niveau an einer Uni ist was völlig anderes als der Schulunterricht! Da sind oftmals gerade jene Schüler in Gefahr, denen auf der Schule erklärt wird, wie gut sie doch seien und folglich mit einem unangebrachten Selbstbewusstsein herumlaufen.

Das gilt auch für andere Fächer:
So wimmelt es im ersten Informatiksemester vor Hackern, Java und Co -Experten.
In der Physik laufen Technik-Machos rum mit dem Drang zum Basteln statt denken
usw..

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Re: Gutes Abi = erfolgreiches Mathe-Studium?
von matroid am Mi. 24. August 2005 21:08:39


Wie im Fußball, die Bayern sind schon 4 Spieltage vor Schluß theoretisch uneinholbar. So auch hier. Dieses Ergebnis wird man nicht mehr umdrehen. Ich werde die Umfrage bald ersetzen. Vorher vielleicht noch ein Abschlußkommentar:

Ich finde insbesondere wichtig, was Iterator und shadowking sagen.
Die Uni ist nicht eine verlängerte Schule (auch wenn meine Oma das immer dachte?)
Dennoch: Gute Leistungen als Schüler sind ein günstiges Vorzeichen für das Studium, aber sicher ist nichts. Und da Mathematiker eine noch strengere, eingeschränktere Auffassung von einem Beweis haben als Juristen, kann man gerade hier auf dem Matheplaneten die meisten Antworten, die die Umfrage angeboten hat, nur als unbewiesen oder durch ein Gegenbeispiel widerlegt abweisen.

Allen die für
  'Ich kenne viele Ausnahmen   8.2% (32)',
  'Das sagt überhaupt nichts   26.7% (104)' oder
  'Die Gleichnung ist falsch! 54.0% (210)'
gestimmt haben, haben methodisch korrekt gewertet und hatten vermutlich ein gutes Abitur, zumindest hätten sie es heute verdient.
Ich will nicht hoffen, daß ihr euer eigenes Gegenbeispiel wart.

Die anderen, die
   'Stimmt genau   1.8% (7)',
   'Stimmt meistens   4.1% (16)' oder
   'Überwiegend richtig   5.1% (20)'
gestimmt haben, werden dafür Indizien haben - vielleicht sich selbst, ein paar Freunde oder ihre feste Hoffnung.

Ein gutes Abitur hat m.E. derjenige, der motiviert, zielstrebig, ehrgeizig, etwas fleißig und intelligent oder weniger fleißig und sehr intelligent ist, und der mit einem robusten Selbstvertrauen ausgestattet ist.
Unter solchen Voraussetzungen und mit solchen Gaben schaffen viele auch ihr Mathe-Studium.
Darum glaube ich selbst, daß beides, gute Abi und gute Studium, aus dem gleichen folgen, aber das zweite nur wenig bis nicht vom ersten abhängt.

Gruß
Matroid

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