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Das Zentralabitur

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"Das Zentralabitur" 19 Kommentare
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.

Re: Das Zentralabitur
von Ex_Mitglied_40174 am Do. 16. August 2007 12:35:35


Hallo,

Ich mag generell die zentralen Klausuren der Landesregierung nicht, da sie keinen mathematischen Anspruch haben, sondern stattdessen in jeden simplen Sachverhalt irgendwelche total verrückten angewandten Situationen erzwingen. Wenn ich Anwendungen haben will, dann schreibe ich doch Informatik, Technik oder Physik, und nicht Mathe!
Wenn dann noch dazu kommt, dass man zum Zwecke der Wiederholung für das Zentralabitur im Leistungskurs (!) ein halbes Jahr lang nur solche Anwendungsaufgaben macht (der Kurs bzw. die Schule soll ja nicht schlecht abschneiden) und deshalb einen ganzen Themenkomplex (bei uns Stochastik, das habe ich seit der 7. oder 8. Klasse nicht mehr gemacht und weiß so ziemlich nichts mehr darüber) wegfallen lässt, dann kriege ich wirklich nen Hals!
Ich bezweifle mittlerweile stark, dass unsere Bildungspolitiker wirklich daran glauben, mehr "Vergleichbarkeit" zu erreichen. Die Kurse, die alle Themenkomplexe, also auch Stochastik, machen, wissen m.E. mehr, werden aber mit Sicherheit, statistisch gesehen, im Zentralabi schlechter abschneiden. Davon abgesehen zählt das schriftliche Abitur nur etwas mehr als 21% der gesamten Abiturnote, der Rest ist so gut wie ganz Lehrer-abhängig. Wir haben zum Beispiel im Abiturfach Pädagogik mittlerweile (Anfang der 13. Klasse) den dritten Lehrer und 3 Kurse zu 2 Kursen gemacht. Alle haben einen unterschiedlichen Stand, ein Kurs hatte ein Quartal lang gar keinen Unterricht. Und dann wollen die uns erzählen, das Zentralabitur sei fair? Es gibt keine faire Lösung, das sollten die Personalchefs endlich einsehen und entsprechend reagieren.

MfG

[Bearbeiten]


Re: Das Zentralabitur
von huepfer am Do. 16. August 2007 15:23:40


Ich halte das Zenralabitur prinzipiell für den richtigen Schritt. Bevor man es jetzt aber per "Hau-Ruck"-Aktion bundesweit einführt, sollte man es erst einmal in allen Bundesländern einführen und die Lehrpläne entsprechend anpassen.
Wie man bei Zentralabitur aber ganze Blöcke wie Stochastik weglassen kann, so wie das im ersten Kommentar angeschnitten wird, ist mir schleierhaft, da das Zentralabitur ja gerade dadurch, dass der Lehrer die Aufgaben vorher nicht kennt, soetwas verhindert. Es muss alles gemacht werden, weil ja auch alles abgefragt werden kann.
Ich habe selbst ein Zentralabitur geschrieben (Bayern 2003) und mich dabei heftig über die Matheprüfung aufgeregt, weil die meiner Ansicht nach einfach zu schwer war. Aber das kann immer passieren. Der vorteil des Zentralabiturs ist dann aber, dass eben alle dieses Problem haben und nicht eine kleine Gruppe von Schülern benachteiligt wird, weil ihr Lehrer eine schwere Prüfung stellt, viele ein faires Abi haben und dann noch eine kleinere Gruppe bevorzugt wird, weil sie eine zu leichte Prüfung haben.
In Bayern funktioniert das seit Jahren recht gut und man weiß auch im wesentlichen, was einen erwartet, da man die alten Abiprüfungen kennt und die Lehrer, die die Prüfungen zusammenstellen, sich i.d.R auch am Schwierigkeitsniveau der Vorjahre orientieren.

Gruß,
   Felix

[Bearbeiten]

Re: Das Zentralabitur
von Ex_Mitglied_40174 am Do. 16. August 2007 21:33:43


@huepfer: Zu dem Weglassen der Stochastik: Bei uns in NRW ist es so, dass die Lehrer Aufgaben auswählen können. Dann kommen so merkwürdige Sachen zustande.

MfG

Re: Das Zentralabitur
von huepfer am Do. 16. August 2007 21:38:32


In Bayern können die Lehrer auch auswählen. Allerdings ist es dort so, dass es zu den drei Bereichen (Analysis, analytische Geometrie, Stochastik) jeweils zwei Aufgaben gibt und jeweils eine davon gewählt werden muss.

Gruß,
   Felix

Re: Das Zentralabitur
von Kleine_Meerjungfrau am So. 19. August 2007 11:04:45


Auch zum Weglassen der Stochastik:
In BaWü steht (bzw. stand aber ich glaube es ist immer noch so) Stochastik nicht im Lehrplan für 12/13 (wurde nach dem Abi 1996 gestrichen). Da ist das einfach kein Abistoff und es gibt auch keine Aufgaben dazu. In 11 steht es wohl im Lehrplan drin, zumindest für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Zug, aber viele Lehrer behandeln das einfach nicht, weil es kein Abistoff ist und sie lieber mehr Kurvendiskussion machen. Kann ich ehrlich gesagt auch verstehen, auch wenn das bisschen Bäumchen malen in Klasse 10 nicht wirklich was bringt und mehr haben wir da nicht gemacht.
Wie gesagt, mein Stand ist schon ein paar Jahre alt und ich weiß auch, dass da im Zuge des 8jährigen Gyms was geändert werden sollte aber ob das schon passiert ist, weiß ich nicht.

Re: Das Zentralabitur
von hugoles am So. 19. August 2007 15:15:09


Hallo,
bis jetzt sind die Oberstüfler ja immer noch im G9. Die ersten G8-Schüler kommen jetzt in Klasse 8, das heißt, die Oberstufe ist ist noch 3 Jahre entfernt.
Der Trend geht schon dahin, dass die Stochastik wieder kommt. Wir haben schon die Standards, aber es gibt noch keine Schulbücher für die (neue) Oberstufe, so dass es noch nicht klar ist, wie diese Standards umgesetzt werden und welche Ausmaße die Stochastik annimmt. Aber ich denke, sie kommt in verstärktem Maße. Bis dahin wird dann auch das Abitur angepasst sein (im G9 ist die Stochastik, wie die KMJF schon sagte, nicht abiturabel.
Und wenn ich ehrlich sein soll, lasse ich dieses Kapitel in Klasse 11 zugunsten der Vertiefung der Analysis auch immer weg.)

Im Übrigen finde ich das Zantralabitur auf Bundeslandebene nicht schlecht, hat man doch  objektiver die Vergleichsmöglichkeit der Abiturschnitte in diesem Land - falls das Korrekturverfahren dann auch mehrstufig und chiffriert ist. Bei uns in BaWü korrigiert der Fachlehrer als erstes, danach ein (dem Fachlehrer nicht bekannter) Kollege eines Gymnasiums aus dem Regierungsbezirks und abschließend der Drittkorrektor (den ersten beiden Korrektoren nicht bekannt), der die Note endgültig festlegt.

Bevor wir ein bundesweit einheitliches Zentralabitur haben (wollen), müssen natürlich noch ganz viele Steine aus dem Weg geräumt werden. Es müssen noch einheitlichere Bildungsstandards her, vergleichbare Stundentafeln, usw.


Re: Das Zentralabitur
von Eik am Fr. 17. August 2007 09:35:22


Da haben ja schon richtig viele Leute abgestimmt. Interessiert das niemanden oder sitzen die alle in der Sonne? (Wenn ja, wo? ;/ )

Ich bin gegen Zentralabitur.

[Bearbeiten]


Re: Das Zentralabitur
von Janik am Fr. 17. August 2007 10:42:35


Ich glaube nicht, dass das Zentralabitur an sich das Problem ist, sondern eher die gewohnt schlecht Umsetzung. Wenn es irgendwo mit Zentralabitur besser funktioniert, könnte das nämlich statt am Zentralabitur an sich auch einfach daran liegen, dass sich da irgendwelche Leute Mühe geben... diesen Eindruck hatte ich während meienr Schullaufbahn irgendwie nie...

[Bearbeiten]


Re: Das Zentralabitur
von grosser am So. 19. August 2007 20:49:57


Ich bin auch für ein Zentralabitur. Ein bundesweites Zentralabi wird es wohl nicht geben, da sich die Länder sicherlich dagegen stemmen werden. Aber zumindestens auf Landesebene sollte es ein Zentralabitur geben. Denn dadurch wird ein einheitlicher Standard geschaffen und die Abiturleistungen sind somit auch besser vergleichbar (auch wenn die Abiturprüfung nur einen geringen Anteil ausmacht). Im übrigen zeigen auch mehrere Studien, dass bei zentralen Prüfungen die allgemeinen Standards höher sind.

[Bearbeiten]

Re: Das Zentralabitur
von shadowking am Di. 21. August 2007 21:37:31


Wichtiger als die Frage, ob das Zentralabitur gerecht ist, ist die Frage, ob die Bildungsstandards damit erhalten bleiben. Bei den Ausbildern und Arbeitgebern stellen sie seit langem einen Trend zu weniger Wissen und Fähigkeiten fest, weshalb Gymnasiasten heute die Stellen besetzen, die früher Realschüler oder gar Hauptschüler besetzten. So wird das Abitur entwertet, und Gesamtschulen halten diesen Trend auch nicht auf.
Ich habe mein Abitur an einer Schule gemacht, das den Ruf hatte, ein schwieriges Abitur zu haben. An anderen Schulen war das Niveau schon niedriger, und durch das Zentralabitur ist es nun möglich, einheitlich die Standards anzupassen, wenn etwa gefordert wird, es müsse mehr Studienanfänger geben.

Re: Das Zentralabitur
von Kleine_Meerjungfrau am Mi. 29. August 2007 16:18:11


Ehrlich gesagt verstehe ich den Beitrag nicht wirklich. Wenn Gymnasiasten heute Jobs bekommen, die früher Real- und Hauptschülern vorbehalten waren, dann zeigt das in meinen Augen genau das Gegenteil von dem, was du sagst: es gibt keinen Trend zu weniger Wissen, sondern es wird immer mehr verlangt, so dass es Schüler, die eben "nur" Mittlere Reife oder Hauptschulabschluss haben, es deutlich schwerer haben, einen Job zu bekommen. Die Arbeitgeber stellen doch mit dem Abitur viel höhere Anforderungen an die Bewerber.

Re: Das Zentralabitur
von Gockel am Mi. 29. August 2007 16:56:04


Hi Nixe.

Nein, das ist umgekehrt gemeint: Die Anforderungen der Arbeitgeber sind gleich geblieben, die Schüler können aber weniger, sodass erst der eigentlich "höhere" Abschluss das liefert, was die Arbeitgeber haben wollen.

mfg Gockel.

Re: Das Zentralabitur
von Kleine_Meerjungfrau am Mi. 29. August 2007 17:47:32


Hm okay... aber ob das stimmt? Ich weiß es nicht...

Re: Das Zentralabitur
von Wauzi am Do. 30. August 2007 02:20:09


Gockel hat eindeutig recht. Wenn ich heute die gleichen Anforderungen im Unterricht (Realschule) stellen würde wie vor zB 20 Jahren, wären mehr als 2/3 nicht mehr in der Lage mitzumachen. Die geistigen Fähigkeiten sind in einem Maß gesunken, das zutiefst erschreckt. Dabei sind die Ursachen unterschiedlich, Hauptgrund aber ist mE das zugenehmende Desinteresse an Bildung bei breiten Schichten der Jugend zusammen mit Veränderungen in den Lebensgewohnheiten. Es wird mehr konsumiert (geistig, also zB Computerspiele usw) und kaum noch aktiv etwas unternommen (zB Bücher lesen, mit anderen diskutieren usw)
Die ständig sinkenden Anforderungen der Schulen an die Schüler tun ihren Teil. Statt Anforderungen zu stellen, wird das Niveau gesenkt, damit die Schnitte stimmen.
Ob allerdings ein Zentralabitur weiterhilft, wage ich zu bezweifeln. Natürlich ist es der einzig richtige Weg, da gibt es nichts dran zu rütteln. In Bayern haben wir ja Erfahrung damit. Und keine schlechten.(Auch an der Realschule, da eben dann mit der Abschlußprüfung)
Aber:
Definitiv weiß ich, daß in Physik die Prüfungsanforderungen gesenkt wurden, um nicht mehr so schlechte Noten zu bekommen....
(Vor 20 Jahren waren die Noten übrigens noch recht gut!)

Gruß Wauzi

Re: Das Zentralabitur
von ReXx3r am Do. 13. September 2007 16:18:56


Mein Eindruck ist, das viele Leute einfach nur schlecht sind, weil sie stinkend faul sind und GARNICHTS für die Schule machen, nicht einmal Hausaufgaben. Und wenn ein Lehrer kontrolliert ob welche gemacht werden, dann wird vorher schnell bei jemandem abgeschrieben der es hat(in Französisch waren das bei uns zB maximal 1/3 der Leute die die Hausaufgaben selbst gemacht haben - Ja am Gymnasium). Man müsste die Schüler also irgendwie für Bildung interessieren.

Zentralabitur bietet wie schon erwähnt den Vorteil der Vergleichbarkeit, aber es darf keine Niveausenkung geben, nur damit irgendwelche Schnitte stimmen, denn was hat Deutschland/die Betriebe von Schulabgängern die zwar einen Guten Schnitt, aber genauso wenig Wissen haben, als wäre er nicht gesenkt worden. Dies verringert nur die Vergleichbarkeit mit vorherigen Jahrgängen.


Re: Das Zentralabitur
von Naphthalin am Sa. 25. August 2007 06:44:49


meiner meinung nach ist das zentralabitur der richtige weg... schon allein deshalb, weil die anforderungen und damit die ergebnisse von bundesland stark differieren, wäre es fair, da in der uni normalerweise nicht geschaut wird, ob man vlt. ein schwereres abitur hatte oder so. allerdings sollte man sich dann auch gedanken über schwerpunkte etc. machen und wie im letzten kommentar angesprochen (als negatives beispiel) die art der aufgaben vernünftig wählen... wenn ich unsere physik-übungsaufgaben anschaue, denke ich mir manchmal "was hat denn das mit physik zu tun. nix denken, nur in formeln einsetzen und genau lesen." vor allem letzteres passt da iwie nicht so ganz rein... aber das steht ja nicht im widerspruch zu zentralabitur.

Naphthalin

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Re: Das Zentralabitur
von Ex_Mitglied_40174 am Mi. 29. August 2007 16:47:03


Die Kleinstaaterei mag vielleicht bei einigen Fragen gut sein, aber nicht wenn es um die Bildung und Ausbildung geht.

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Re: Das Zentralabitur
von marvinius am So. 09. September 2007 12:39:57


lieber matroid,

kannst du mal bitte die vorverurteilung derjenigen, die eine art  zentralabitur abgelegt haben und das auch als richtigen weg ankreuzen wollen, aus der fragestellung ("ist der richtig Weg") beseitigen? ;-)

liebe grüße,
rené.

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Re: Das Zentralabitur
von matroid am So. 09. September 2007 12:43:44


subtil subtil


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