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Antworte auf:  Ionenstärke von broetchen
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jacha2
Senior
Dabei seit: 28.05.2013
Mitteilungen: 955
Herkunft:
 Beitrag No.1, eingetragen 2019-04-24 14:11    [Diesen Beitrag zitieren]

Salut,

jedenfalls ich bin angesichts der Darstellung
2019-04-18 14:12 - broetchen im Themenstart schreibt: ... folgendes Szenario:
- 20 ml Stammlösung (SL): Destilliertes Wasser mit 1M KCl
- ph Wert gemessen und mittels KOH HCl auf 7 gebracht
- daraus Arbeitslösungen unterschiedlicher KCl Konzentrationen hergestellt (bestimmtes Volumen aus SL pipettiert und mit destilliertem Wasser auf 20 ml gebracht)

Jetzt muss ich die Ionenkonzentration bestimmen.
...
Meine "einfach Lösung" wäre:
\[J=\frac{1}{2}\sum c_iz^2_i=\frac{1}{2}\left( c(K)*1^2 + c(Cl)*1^2 \right)= c(KCl)\]
Aber ich denke, dass das nicht ganz so einfach sein kann, bzw. wenn doch, dass ich mit dem pH-Wert (7=neutral das weiß ich gerade noch) argumentieren muss.

Idee wäre zu sagen, durch den pH-Wert 7 ändert sich durch Zugabe der KCl Ionen nichts am "Gleichgewicht" (ist das so?) und deshalb reicht es nur diese zu betrachten, wenn ich nur an der Änderung interessiert bin.
...auch verwirrt. Hauptsächlich darüber, daß
1.) von einer Stammlösung gegebener Zusammensetzung unterschiedliche Hinzufügungen unbekannter Quantitäten unterschiedliche Lösungen hergestellt werden, die halt eine bestimmte Protonenkonz. aufweisen sollen (insoweit wäre Deiner Überlegung beizupflichten, daß pH 7 eine zu beachtende Bedingung aufstellt, solange wir bei ca. 293 K bleiben)
2.) unklar ist, auf welche Sorte Ionen davon sich die Berechnung beziehen soll
3.) ob mit Inonenstärke bei Dir dasselbe gemeint ist wie Ionenkonzentration (was eigentlich nur für verdünnte Lösungen zuträfe) und
4.) ob damit die Summe der Molzahlen aller in irgendeiner Form auftretenden geladenen Teilchen gemeint sein soll oder die Angabe der Konzentrationen jeweils einer der Ionensorten. In den Mixturen, die sich nach Deiner Prozedur einstellen, feiern Hydronium-, Hydroxyl-, Chlorid- und Kaliumionen ein fröhliches Stelldichein - bestenfalls unter Beachtung der Elektroneutralität der gesamten ménagerie und des pH 7 aka [H3O+]=10-7mol/dm3.

Etwas genauere Beschreibung der Aufgabenstellung und des Procedere - falls vorhanden - wäre hilfreich.

Adieu



broetchen
Aktiv
Dabei seit: 06.03.2012
Mitteilungen: 51
Herkunft:
 Themenstart: 2019-04-18 14:12    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Leute,

ich bin in Chemie wie ihr gleich feststellen werdet nicht gerade eine Leuchte und benötige Hilfe.

Ich habe folgendes Szenario:

- 20 ml Stammlösung (SL): Destilliertes Wasser mit 1M KCl
- ph Wert gemessen und mittels KOH HCl auf 7 gebracht
- daraus Arbeitslösungen unterschiedlicher KCl Konzentrationen hergestellt (bestimmtes Volumen aus SL pipettiert und mit destilliertem Wasser auf 20 ml gebracht)

Jetzt muss ich die Ionenkonzentration bestimmen.

Ich bin verwirrt wie ich vorgehen, bzw was ich betrachten muss.

Meine "einfach Lösung" wäre:
\[J=\frac{1}{2}\sum c_iz^2_i=\frac{1}{2}\left( c(K)*1^2 + c(Cl)*1^2 \right)= c(KCl)\]
Aber ich denke, dass das nicht ganz so einfach sein kann, bzw. wenn doch, dass ich mit dem pH-Wert (7=neutral das weiß ich gerade noch) argumentieren muss.

Idee wäre zu sagen, durch den pH-Wert 7 ändert sich durch Zugabe der KCl Ionen nichts am "Gleichgewicht" (ist das so?) und deshalb reicht es nur diese zu betrachten, wenn ich nur an der Änderung interessiert bin.

Ich wäre über Hilfe sehr dankbar.



 
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