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Themenübersicht
gonz
Senior
Dabei seit: 16.02.2013
Mitteilungen: 3196
Herkunft: Harz
 Beitrag No.111, eingetragen 2019-09-16 10:28    [Diesen Beitrag zitieren]

Heinz Ohff - der grüne Fürst
Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau.

Angeregt durch die Frage "welches war doch der Park mit dieser kleinen Pyramide?" kamen wir gesprächsweise auf den Fürsten - und dann wurde diese Biographie beschafft. Abenteuerlich ist nicht übertrieben, und einiges was berichtet wird auch ein kleiner Einblick in das 19te Jahrhundert. Es hat Spaß gemacht das zu lesen! Ein kleiner Appetizer, wer das mag, wäre der Wikipedia Artikel.

Grüße aus dem wie immer verregneten Harz (da ist es immer gut ein oder auch zwei Bücher auf dem Nachttisch liegen zu haben!)
Gerhard/Gonz


gonz
Senior
Dabei seit: 16.02.2013
Mitteilungen: 3196
Herkunft: Harz
 Beitrag No.110, eingetragen 2019-08-14 09:36    [Diesen Beitrag zitieren]

Um das Thema nicht sterben zu lassen :)

Ich lese gerade "Die Bibel nach Biff" (eine Empfehlung aus diesem Thread!) und es gefällt mir, es enthält viele nette Ideen und Wendungen. Und: von Maxime Chattam "Das Pentagramm". Ein richtiger Thriller wie er sein soll... ein Serienmörder, zunächst unerklärliche Wendungen im Plot, ein wirklich furchtbarer Verdacht. Am Ende "ging alles mit rechten Dingen zu", aber es gibt auch kein Happy End (welche letztere ich auch eigentlich nicht mag, es darf ruhig etwas... dunkel sein). Leichte Unterhaltung, wie ich finde durchaus empfehlenswert wenn man so etwas mag :)

Grüße aus dem Harz
und gerne gespannt auf weitere Anregungen aus der Runde

Gerhard/Gonz


Delastelle
Senior
Dabei seit: 17.11.2006
Mitteilungen: 1348
Herkunft:
 Beitrag No.109, eingetragen 2019-06-28 00:18    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Bernhard!

2019-06-26 23:27 - Bernhard in Beitrag No. 108 schreibt:
2019-06-24 14:18 - Delastelle in Beitrag No. 103 schreibt:
...
Jules Verne - mehrere Kurz- und Langgeschichten
u.a. Reise um die Erde in 80 Tagen auf französisch (auf E-Book-Reader)
...

Kennst Du - ebenfalls von Jules Verne - das Buch "Der Kurier des Zaren"?

Viele Grüße, Bernhard
Ich selbt habe "Mathias Sandorf" auf Deutsch gelesen - wegen der Verschlüsselungstechnik mit einem Gitter.
Den "Kurier des Zaren" habe ich nur als ZDF-Weihnachtsvierteiler gesehen.
Der "Mac Guffin" (Aufhänger einer Geschichte siehe Alfred Hitchcock) beim Kurier war aber auch nicht so doll. Eine Nachricht muss im russischen Reich transportiert werden und ankommen, sonst bricht das Reich zusammen.

Viele Grüße
Ronald


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 6142
Herkunft: Merzhausen, Deutschland
 Beitrag No.108, eingetragen 2019-06-26 23:27    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-06-24 14:18 - Delastelle in Beitrag No. 103 schreibt:
...
Jules Verne - mehrere Kurz- und Langgeschichten
u.a. Reise um die Erde in 80 Tagen auf französisch (auf E-Book-Reader)
...

Kennst Du - ebenfalls von Jules Verne - das Buch "Der Kurier des Zaren"? Das ist ebenfalls so ein Reiseabenteuer und verdammt spannend.
Ich habe auch "Reise durch den Mittelpunkt der Erde" gelesen - auf Deutsch, später dann auch auf Französisch.
Das mache ich übrigens gerne so: Die Bücher, die ich von früher her kenne umd noch im Kopf habe, lese ich dann in der englichen oder französischen Originalsprache (bzw. Übersetzung). Dr. Dolittle, Der kleine Lord sind nr zwei Beispiele. Das ist dann eine lockere Lektüre, um die Fremdsprache etwas wachzuhalten oder aufzufrischen.
Solche Bücher habe ich aber nie extra gekauft oder bestellt. Die finde ich in Antiquariaten oder als Zufallstreffer auf Flohmärkten.

Viele Grüße, Bernhard


Ex_Senior
 Beitrag No.107, eingetragen 2019-06-24 19:21    [Diesen Beitrag zitieren]

Nur kurz: Das Gesundheits- ist nicht das Justizwesen, sodass erst recht bei sensiblen Entscheidungen wie der Organspende nur gesundheitliche Gründe eine Rolle spielen dürfen. (Das schließt auch "aber man könnte genialen Wissenschaftler X/ Staatschef Y retten" mit ein.) Als Patienten und damit Menschen genießen alle die gleiche Würde, welche unantastbar ist, also auch nicht durch Fehlverhalten verwirkt werden kann.

Cyrix


Kitaktus
Senior
Dabei seit: 11.09.2008
Mitteilungen: 6049
Herkunft: Niedersachsen
 Beitrag No.106, eingetragen 2019-06-24 18:31    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-10 12:06 - egf in Beitrag No. 97 schreibt:
2019-05-09 09:39 - Hans-Juergen in Beitrag No. 94 schreibt:
In der sogenannten "Volksrepublik" China hat man beides zugleich: Kapitalismus und Parteidiktatur.
... und die "Orthodoxie" wird gerade mittels Social Scoring in Code gegossen  wink
Ich habe vollstes Verständnis für Kritik an dem Versuch Parteiwünsche durch staatliche Eingriffe mittels Diskriminierung dem Volk aufzuoktroyieren.
Die Kritik sollte aber zum kritikwürdigen Kern vordringen (und nicht an der Oberfläche bleiben) und sie sollte nach Möglichkeit auch die hiesigen Verhältnisse reflektieren.
Als Denkansatz:
A überfällt B, um ihn auszurauben. Im Handgemenge stürzen beide eine Böschung hinunter und verletzen sich schwer. Ist es gerechtfertigt, dass A anschließen eine bevorzugte Krankenversorgung erhält, weil er privatversichert ist?
Welche Priorisierung wird als "gerecht" empfunden? A vor B? B vor A? Beide gleich? - und was wenn das nicht geht, es steht z.B. nur ein Spenderorgan zur Verfügung(*)?
Wie soll diese Priorisierung erreicht werden?

(*) OK, bei der Vergabe von Spenderorganen spielt die Krankenversicherung hoffentlich keine Rolle. Aber wie sieht es aus, wenn A etwas jünger oder etwas gesünder ist als B und daher etwas bessere Chancen hat eine Transplantation zu verkraften.

Ich möchte den Faden hier nicht kapern, würde mich aber trotzdem für Eure Meinung interessieren. Also gerne per PN an mich.


DerEinfaeltige
Senior
Dabei seit: 11.02.2015
Mitteilungen: 2139
Herkunft:
 Beitrag No.105, eingetragen 2019-06-24 14:35    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-10 12:06 - egf in Beitrag No. 97 schreibt:

Zum Thema:
Ich finde die Romane von James Clavell angenehm, lustig und spannend zu lesen. Fiktive Geschichten die aber historische Ereignisse zum Vorbild haben:


Diese Romane hatten mir als Jugendlicher auch sehr zugesagt.


Jenen, die Musik und Fantasy mögen, muss man ansonsten noch die weniger populären Werke Tolkiens, insbesondere "Silmarillion" empfehlen.


Wer keine Probleme mit parteitreuen chinesischen Autoren hat, der kann auch mal "Der Überdruss" von Mo Yan lesen.
Um Ai Weiwei zu paraphrasieren:
"Er ist möglicherweise kein Intellektueller, der die heutige chinesische Zeit vertreten kann. Aber er ist ein guter Schriftsteller!"

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.103 begonnen.]


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
Mitteilungen: 2223
Herkunft:
 Beitrag No.104, eingetragen 2019-06-24 14:29    [Diesen Beitrag zitieren]

Hat jemand von euch zufällig Michael Köhlmeiers Roman "Abendland" gelesen?

Ich bin darauf aufmerksam geworden, weil es in dem Wikipedia-Artikel von Yutaka Taniyama Erwähnung findet.

Würde mich interessieren, was ihr zu sagen habt.

Ansonsten lese ich zur Zeit wieder viel zu selten und ausschließlich in besagten öffentlichen Verkehrsmitteln, weshalb ich nicht voran komme, weil ich mich dort selten konzentrieren kann und deshalb alles was ich lese direkt wieder vergesse und dann nochmal lesen muss...

Edit: Ich lese gerade, dass Gorō Shimura vor kurzem (3. Mai 2019) verstorben ist. Traurig.


Delastelle
Senior
Dabei seit: 17.11.2006
Mitteilungen: 1348
Herkunft:
 Beitrag No.103, eingetragen 2019-06-24 14:18    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

Boccaccio "Dekameron"
heitere und ernste Geschichten
wie Leute vor 500 Jahren gedacht haben

Conan Doyle "Sherlock Holmes" (komplett gelesen)
merke: wenn jemand eine dunkle Vergangenheit hat, war er Soldat in Indien

Joachim Fernau - mehrere Bücher
Autor schwankt zwischen unterhaltsam, tiefsinnig und etwas oberflächlich

Richard P.Feynman - 2 Bücher, unterhaltsam

Werner Finck - mehrere Bücher
Wortakrobat

Ephraim Kischon u.a. der Blaumilchkanal + diverse Kurzgeschichten

George Orwell "1984"
nahe an der heutigen Realität

Peter Scholl-Latour - mehrere Bücher
anschaulich, gute Wortwahl

Jules Verne - mehrere Kurz- und Langgeschichten
u.a. Reise um die Erde in 80 Tagen auf französisch (auf E-Book-Reader)

Alexander Wolkow - mehrere Bände
russische Version von "Wizzard of Oz"

Viele Grüße
Ronald

Edit: Marcel Pagnol: 4 dünne Taschenbücher Kindheitserinnerungen um 1900 in den Bergen um Marseille (auf französisch)


trunx
Senior
Dabei seit: 16.08.2003
Mitteilungen: 2786
Herkunft: Berlin
 Beitrag No.102, eingetragen 2019-05-10 21:19    [Diesen Beitrag zitieren]

@weird: es gab im osten einige verbotene bücher, dennoch gab es natürlich immer die möglichkeit, sie zu lesen. man musste nur die notwendigkeit der lektüre 'richtig' begründen. daher war orwells 'farm der tiere' durchaus ziemlich bekannt.


egf
Aktiv
Dabei seit: 25.03.2008
Mitteilungen: 552
Herkunft:
 Beitrag No.101, eingetragen 2019-05-10 20:36    [Diesen Beitrag zitieren]

@Hans-Juergen
Das bezog sich auf das Vorwort von Orwell und deine Anwendung/Link dessen auf die VR China. Die "Orthodoxie" ist im Vorwort ja so etwas wie: "durch sozialen Druck erzeugte 'frewillige' Selbstzensur". China, zusätzlich zu deinem Satz, baut gerade eben dieses mittels Social Scoring und Gamification.


Hans-Juergen
Senior
Dabei seit: 31.03.2003
Mitteilungen: 1345
Herkunft: Henstedt-Ulzburg
 Beitrag No.100, eingetragen 2019-05-10 20:00    [Diesen Beitrag zitieren]

@#97, 99:

"... und die 'Orthodoxie' wird gerade mittels Social Scoring in Code gegossen"

"Wobei man die Animationskunst nicht unterschätzen sollte..."

Unverständlich. Was soll das?!



Orthonom
Aktiv
Dabei seit: 02.09.2010
Mitteilungen: 553
Herkunft:
 Beitrag No.99, eingetragen 2019-05-10 17:21    [Diesen Beitrag zitieren]

@weird
Wobei man die Animationskunst nicht unterschätzen sollte...


weird
Senior
Dabei seit: 16.10.2009
Mitteilungen: 4968
Herkunft:
 Beitrag No.98, eingetragen 2019-05-10 13:24    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-09 14:18 - Kitaktus in Beitrag No. 95 schreibt:
Um auf das Thema zurückzukommen. Ich würde gerne etwas von Karl Popper lesen, ich finde nur das Buch gerade nicht, das ich mir vor einiger Zeit zugelegt habe.

Ja, Karl Popper gehört mit seinen Büchern (z.B. hier) zusammen mit George Orwell und Manes Sperber zu dem großen "Dreigestirn", wenn es um eine umfassende Kritik des Totalitarismus geht. Interessanterweise ist allen diesen gemeinsam, dass alle drei anfangs ein Nahverhältnis zum Kommunismus hatten, aber ihm später dann sehr kritisch gegenüberstanden.

Orwell's "Animal Farm" war in den Ostblockstaaten auf der Liste der verbotenen Bücher, und wenn man es gelesen hat, dann weiß man auch warum. Für mich ist es mit seiner scharfsinnigen Beschreibung des Ursprungs und der Funktionsweise von totalitären Strukturen eines der wichtigsten Bücher der Weltliteratur überhaupt und ich finde es daher ein bißchen schade, dass es hierzulande in meinen Augen zuwenig ernst genommen wird. An Letzterem mag wohl auch die Bearbeitung der Vorlage zu einem Zeichentrickfilm ein wenig schuld sein, welche der Ernsthaftigkeit des Themas unangemessen ist.

Und ja, Manes Sperber ist für mich einer der Lieblingsschriftsteller überhaupt und ich habe die meisten seiner Bücher richtiggehend verschlungen. Dieser Mann ist für mich die personifizierte Wahrhaftigkeit, eine Eigenschaft, die man heute in dieser ausgeprägten Form nur noch selten vorfindet. Besonders beeindruckt hat mich in dieser Hinsicht sein Buch "Bis man mir Scherben auf die Augen legt" (s. hier), wo schon vom Titel eine ungeheure Intensität ausgeht, die sich dann auch durch das ganze Buch durchzieht. Für jeden, dem Sperber noch kein Begriff ist, der ihn aber gern kennenlernen möchte, also ein idealer Einstieg!  wink


egf
Aktiv
Dabei seit: 25.03.2008
Mitteilungen: 552
Herkunft:
 Beitrag No.97, eingetragen 2019-05-10 12:06    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-09 09:39 - Hans-Juergen in Beitrag No. 94 schreibt:
In der sogenannten "Volksrepublik" China hat man beides zugleich: Kapitalismus und Parteidiktatur.
... und die "Orthodoxie" wird gerade mittels Social Scoring in Code gegossen  wink

Zum Thema:
Ich finde die Romane von James Clavell angenehm, lustig und spannend zu lesen. Fiktive Geschichten die aber historische Ereignisse zum Vorbild haben:

"Shogun":
Ein Engländer landet auf der Suche nach Handelsrouten im feudalen Japan des 16. Jhdt. und wird in einer Phase starker Veränderungen in die verworrene Politik einer ihm fremden Kultur hineingezogen.

"Tai Pan":
Ein englischer Opiumhändler versucht in der Zeit der Gründung Hong Kongs ein Firmenimperium aufzubauen. Dabei muss er sich mit europäischer und chinesischer Politik, mit Piraten und Rivalen herumschlagen.

"Noblehouse":
Bin ich gerade am lesen. Es spielt einige Generationen nach "Tai Pan".


trunx
Senior
Dabei seit: 16.08.2003
Mitteilungen: 2786
Herkunft: Berlin
 Beitrag No.96, eingetragen 2019-05-09 15:55    [Diesen Beitrag zitieren]

da hier ja immer wieder auch gesellschaftskritik thema ist, könnte das buch von quinn 'ishmael' interessant sein.


Kitaktus
Senior
Dabei seit: 11.09.2008
Mitteilungen: 6049
Herkunft: Niedersachsen
 Beitrag No.95, eingetragen 2019-05-09 14:18    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-09 09:39 - Hans-Juergen in Beitrag No. 94 schreibt:
Orwell hatte in politischer Hinsicht zumindest einen berühmten geistigen Vorläufer: Leo Tolstoi soll gesagt/geschrieben haben: "Bislang haben die Kapitalisten geherrscht, dann würden Arbeiterfunktionäre herrschen." (Wikipedia) Mit "dann" war gemeint, wenn es zur "Diktatur des Proletariats" kommt.
Wobei ich dieses Argument nicht nachvollziehen kann. Danach gäbe es auch keinen Unterschied zwischen (absolutistischer) Monarchie und Demokratie. In der einen Form herrscht der Adel, in der anderen Form sind es Volksvertreter.

Meinen "Arbeiterfunktionär" kann ich bei der nächsten Betriebsratswahl einfach abwählen, wenn ich mit seinen Entscheidungen unzufrieden bin.
Bei meinem "Kapitalisten" funktioniert das nicht.

Wenn Du die Betonung auf dem Wort "Diktatur" siehst, dann sollte man Bedenken, dass dieser Begriff im 19. Jahrhundert anders verwendet wurde als heute.


In der sogenannten "Volksrepublik" China hat man beides zugleich: Kapitalismus und Parteidiktatur.
Kapitalistische Diktaturen gibt es haufenweise. In den 1970er Jahren waren mehr als die Hälfte der Länder Südamerikas kapitalistische Diktaturen und auch in Europa gab es prominente Beispiele (Griechenland, Spanien).
Woran man mal wieder sieht, dass man die Begriffspaare kapitalistisch/sozialistisch und Demokratie/Diktatur nicht verwechseln sollte.
Nebenbei: Der chinesische "Kapitalismus" ist schon sehr speziell.

Um auf das Thema zurückzukommen. Ich würde gerne etwas von Karl Popper lesen, ich finde nur das Buch gerade nicht, das ich mir vor einiger Zeit zugelegt habe.


Hans-Juergen
Senior
Dabei seit: 31.03.2003
Mitteilungen: 1345
Herkunft: Henstedt-Ulzburg
 Beitrag No.94, eingetragen 2019-05-09 09:39    [Diesen Beitrag zitieren]

Danke, Bernhard, für Deinen Hinweis!

In unserem eigenen Land gilt es nicht als "schicklich" oder ist sogar verboten, über bestimmte Ereignisse und Entwicklungen öffentlich zu reden oder zu schreiben. (Gerechter Weise bei der Leugnung des Holocausts und anderer Naziverbrechen.)

Orwell hatte in politischer Hinsicht zumindest einen berühmten geistigen Vorläufer: Leo Tolstoi soll gesagt/geschrieben haben: "Bislang haben die Kapitalisten geherrscht, dann würden Arbeiterfunktionäre herrschen." (Wikipedia) Mit "dann" war gemeint, wenn es zur "Diktatur des Proletariats" kommt.

In der sogenannten "Volksrepublik" China hat man beides zugleich: Kapitalismus und Parteidiktatur.

Viele Grüße
Hans-Jürgen



Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 6142
Herkunft: Merzhausen, Deutschland
 Beitrag No.93, eingetragen 2019-05-09 00:24    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-08 22:48 - Hans-Juergen in Beitrag No. 92 schreibt:
Und dann gab's auch noch von George Orwell die Farm der Tiere. Darüber wird hier berichtet mit interessanten Details bezüglich des Vorworts.

Hallo Hans-Jürgen!

Ich wußte gar nichts von diesem Vorwort. Als wir das damals in der Schule gelesen haben (im "Westen" gehörte das ja zur Pflichtlektüre), da wurde das ja noch nicht mit abgedruckt. Ich habe mir das jetzt mal hereingezogen (unten im Wikipediaartikel ist ja auch ein Link zur deutschen Übersetzung: Das ursprünglich vorgesehene zensierte Vorwort „Freedom of Press“ in deutscher Übersetzung). Das ist ja hochbrisant und gerade heutzutage auch wieder (oder noch?) erschreckend aktuell! gut verständlich, daß das damals niemand abdrucken wollte. Das ist leider heute oft ganz genauso.
Danke für den Hinweis!

Viele Grüße, Bernhard


Hans-Juergen
Senior
Dabei seit: 31.03.2003
Mitteilungen: 1345
Herkunft: Henstedt-Ulzburg
 Beitrag No.92, eingetragen 2019-05-08 22:48    [Diesen Beitrag zitieren]

Und dann gab's auch noch von George Orwell die Farm der Tiere. Darüber wird hier berichtet mit interessanten Details bezüglich des Vorworts.


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 6142
Herkunft: Merzhausen, Deutschland
 Beitrag No.91, eingetragen 2019-05-07 23:06    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo PrizessinEinhorn!

2019-05-07 03:34 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 83 schreibt:
Ich weiß gar nicht, welchen Film ich als letzten gesehen habe.
Aber ich weiß, dass der letzte gute Film den ich gesehen habe, 'Die zwölf Gewschworenen' war und das ist schon drei Jahre her und der Film ist von 1952. smile

Das freut mich zu hören, denn diesen Film wollte ich hier auch schon erwähnen. Weil der so ganz anders ist. Eigentlich ist das ja gar kein Film - ohne jegliche typisch filmischen Elemente. Der ganze Inhalt wird rückwärts aufgerollt und ergibt sich nach und nach aus dem Dialog dieser zwölf Leute. Keine Action, keine Filmusik, keine Lichteffekte. Und trotzdem verdammt spannend bis zum Schluß. Der Inhalt ist übrigens später nochmals in Farbe von jemand anders verfilmt worden. Diese Version kommt aber nicht an das Original heran, ist aber auch nicht viel schlechter, da dieses Format dem Regisseur eben kaum Spielraum bietet, etwas am Kozept frei zu verändern und damit zu verpfuschen. Aber durch das Schwarzweiß-Format wirkt die ältere Verson noch etwas puristischer und konzentriert sich noch mehr auf das Gespräch.

Zurück zu den Büchern. Was mir neulich in die Hand gefallen ist:
Erich Kästner, Die Konferenz der Tiere.
Ein Buch, heute genauso aktuell wie damals! So eine Tierkonferenz könnten wir dringend wieder brauchen!!!

Diese Kinderbücher von damals, die oft eine gesellschaftskritische Botschaft beinhalteten und damit noch immer aktuell sind, sollte man nicht unterschätzen.

Viele Grüße, Bernhard


stpolster
Senior
Dabei seit: 27.03.2014
Mitteilungen: 1009
Herkunft: Chemnitz
 Beitrag No.90, eingetragen 2019-05-07 22:20    [Diesen Beitrag zitieren]

Meine Topliste der Filme:

1 The Imitation Game
2 Contact
3 Fräulein Smillas Gespür für Schnee
4 Leben des Brian
5 Privileg
6 Passengers
7 Blutige Erdbeeren
8 Per Anhalter durch die Galaxis
9 Avatar - Aufbruch nach Pandora
und 10 Dirty Dancing (egal, ob ihr lacht)

Zumindest von 2, 3, 7 und 8 gibt es auch eine schöne Buchvorlage.

LG Steffen


HyperPlot
Aktiv
Dabei seit: 06.01.2019
Mitteilungen: 352
Herkunft: Kneedeep in the Dead
 Beitrag No.89, eingetragen 2019-05-07 18:05    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-07 01:18 - Slash in Beitrag No. 82 schreibt:
Filme

Judge Dredd.
Iron Eagle und Iron Eagle II.
Und noch eine Serie (aktuell in Staffel 2); aber die nenne ich nicht - da muss jeder selbst drauf kommen.


Slash
Aktiv
Dabei seit: 23.03.2005
Mitteilungen: 7579
Herkunft: Cuxhaven-Sahlenburg
 Beitrag No.88, eingetragen 2019-05-07 11:12    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-07 03:34 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 83 schreibt:
Ansonsten hat mir auch der Film 'Bauernopfer' gefallen, der die Schachweltmeisterschaft zwischen Boris Spassky und Bobby Fischer 1972 thematisiert.

Ich habe den Film zwei mal gesehen und musste beides mal weinen, als am Ende Boris Spassky seinem Gegner für die gespielte Partie applaudiert. :')

Sorry, aber "Bauernopfer" ist der letzte Mist. Ich hatte mich auf den Film gefreut und war total enttäuscht. Wenn du diese hervorragende Doku über ihn gesehen hast und auch die Biographie von Brady (der ihn persönlich kannte und begleitet hat) gelesen hast, wirst du wissen warum. Tobey Maguire ist auch die totale Fehlbesetzung.

2019-05-07 03:34 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 83 schreibt:
Grundsätzlich gibt es allerdings nur 7 gute Filme:

Das Schweigen der Lämmer
Mulan
Das letzte Einhorn (offensichtlich!)
Die Verurteilten
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Batman - The Dark Knight (wer hätte das gedacht?)

Uhh, hier sträuben sich mir die Nackenhaare biggrin . Vor allem bei den letzten beiden Filmen. Naja, ist ja alles Geschmackssache und auch eine Sache des Alters. Hier möchte ich ein paar Hitchcock Filme empfehlen (die ja alle auf Büchern und Kurzgeschichten beruhen - um dem Threadthema gerecht zu werden wink ): Vertigo, Das Fenster zum Hof, Der fremde im Zug, Bei Anruf Mord, Der unsichtbare Dritte, Die 39 Stufen, Psycho, Marnie, Die Vögel, ...


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
Mitteilungen: 2223
Herkunft:
 Beitrag No.87, eingetragen 2019-05-07 09:49    [Diesen Beitrag zitieren]

Ja, den Film habe ich mal gesehen. Ich weiß aber nicht ob von Anfang bis Ende.
Das ist so ein Film den meine Mutter öfters mal sieht.

Ein Film für zahnfleischschwitzende Verrückte.

(Edit: Tut mir leid, wenn das jemandem sauer aufgestoßen ist, aber das ist bei mir vom Film im besonderen hängen geblieben.)


Diophant
Senior
Dabei seit: 18.01.2019
Mitteilungen: 1900
Herkunft: Rosenfeld, BW
 Beitrag No.86, eingetragen 2019-05-07 09:27    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

[Beitrag wieder gelöscht, es ging um den Film 'Der Club der toten Dichter']


Gruß, Diophant


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
Mitteilungen: 2223
Herkunft:
 Beitrag No.85, eingetragen 2019-05-07 09:12    [Diesen Beitrag zitieren]


Was sind denn Deine Kriterien für "gut"?

Schwierige Frage.
Filme sind einfach nicht mein Ding.

Vielleicht schlicht, dass ich einen Film mehrmals sehen kann, oder möchte. Und das schaffen nur die aller wenigsten.



Kitaktus
Senior
Dabei seit: 11.09.2008
Mitteilungen: 6049
Herkunft: Niedersachsen
 Beitrag No.84, eingetragen 2019-05-07 08:44    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-07 03:34 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 83 schreibt:
Grundsätzlich gibt es allerdings nur 7 gute Filme:

Hier habe ich den zwinkernden Smiley vermisst wink

Was sind denn Deine Kriterien für "gut"?

Mir "reicht" es, wenn es dem Film gelingt mich zu unterhalten, mich zum Nachdenken anregt und keine so groben Schnitzer enthält, dass ich mich darüber aufrege.
Das muss nicht mal die große Hollywood-Produktion sein, auch Fernsehserien können das schaffen, wie die britische Serie Sherlock beweist.


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
Mitteilungen: 2223
Herkunft:
 Beitrag No.83, eingetragen 2019-05-07 03:34    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-05-07 00:24 - Dixon in Beitrag No. 81 schreibt:
Hallo PrinzessinEinhorn

Gut erkannt.
"Limit" ist genauso, nur gefühlt doppelt so lang razz
Also wohl eher nichts für Dich.


Wie fandest du denn die Bücher?
Also ich hatte die meiste Zeit während dem Lesen ja schon Spaß damit.
Es war letztendlich aber nicht das was ich erwartet hatte, oder erwarte, wenn ich ein Buch lese.



Na da haben wir doch einen Ansatz: welchen Filmgenuß bereust Du nicht? wink

Ich weiß gar nicht, welchen Film ich als letzten gesehen habe.
Aber ich weiß, dass der letzte gute Film den ich gesehen habe, 'Die zwölf Gewschworenen' war und das ist schon drei Jahre her und der Film ist von 1952. smile

Ansonsten hat mir auch der Film 'Bauernopfer' gefallen, der die Schachweltmeisterschaft zwischen Boris Spassky und Bobby Fischer 1972 thematisiert.

Ich habe den Film zwei mal gesehen und musste beides mal weinen, als am Ende Boris Spassky seinem Gegner für die gespielte Partie applaudiert. :')
Ich weiß auch nicht, was da bei mir falsch ist. xD

Aber es ist ja auch ein wundervoller Akt der Anerkennung.

Grundsätzlich gibt es allerdings nur 7 gute Filme:

Das Schweigen der Lämmer
Mulan
Das letzte Einhorn (offensichtlich!)
Die Verurteilten
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Batman - The Dark Knight (wer hätte das gedacht?)

Und den siebten habe ich vergessen. (Edit: Es ist glaube ich Und täglich grüßt das Murmeltier)


Als nächstes lese ich übrigens: Schneeland von Kawabata Yasunari


Slash
Aktiv
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 Beitrag No.82, eingetragen 2019-05-07 01:18    [Diesen Beitrag zitieren]

Da dies ja ein Buch-Thread ist, aber auch anspruchsvolle Filme erwähnt werden...

Wie schon geschrieben kann ich den Film zum Buch "Der Zementgarten" empfehlen. Ich fand es auch überhaupt nicht schlimm zuerst den Film gesehen und dann erst das Buch gelesen zu haben. Bitte nichts auf diverse Beschreibungen des Inhalts zu DVDs, etc. geben. Die liegen alle falsch und sind irreführend. Am besten erst gar nicht durchlesen. Ist leider einer der wenigen Filme zu denen es keinen gratis Stream gibt.

Gruß, Slash


Dixon
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 Beitrag No.81, eingetragen 2019-05-07 00:24    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo PrinzessinEinhorn

2019-05-04 16:16 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 78 schreibt:
Die meiste Zeit hatte ich gar nicht so recht das Gefühl ein Buch zu lesen, sondern mehr einen Film, oder eine Serie zu sehen.

Gut erkannt.
"Limit" ist genauso, nur gefühlt doppelt so lang razz
Also wohl eher nichts für Dich.

2019-05-04 16:16 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 78 schreibt:
Ich muss dazu sagen, dass ich aber auch recht anspruchsvoll bin. Filme gucke ich selten und wenn ich doch mal einen sehe, bereue ich es im nachhinein meistens.

Na da haben wir doch einen Ansatz: welchen Filmgenuß bereust Du nicht? wink

Grüße
Dixon


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.80, eingetragen 2019-05-04 22:48    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-27 10:08 - willyengland in Beitrag No. 73 schreibt:
Habe es mir gestern mal aus der Bibliothek geholt und die Wolf Geschichte gelesen. Was ist daran so toll?
Ein Wolf wittert die außerirdischen Sandkörner.
Warum weiß der Astronaut auf einmal, dass er genau 3 verloren hat???
Und dann finden sie die 3 Körner mit der Wolfsnase.
Ok.
Haut mich jetzt nicht um. Keine Pointe oder habe ich was nicht verstanden?

Auch "9 Erzählungen" von J.D. Salinger bekannt durch den "Fänger im Roggen". ca 1950.
Letzterer machte ihn so reich, dass er bis 2010 sorgenfrei "Koks und Weiber" leben konnte, wenn man das sorgenfrei nennen will.
Jede Story besser als die die andere, keiner konnte wie er schreiben.
(ich schrieb eine Hommage an ihn laurakamhuber.click/test/banana-word3.html)

Besser noch S. King: Vielleicht dessen " on writing " ich mal reinziehen werde.





psyphy
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Dabei seit: 27.04.2019
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 Beitrag No.79, eingetragen 2019-05-04 16:33    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

zwar kann ich alle Bücher von Max Frisch nur empfehlen, würde aber wirklich jedem Literaturinteressierten, und unter ihnen gerade jenen, die sich auch für Naturwissenschaften begeistern können, den 'Homo Faber' von ihm ans Herz legen.

In diesem Buch erzählt Frisch vom Leben des Homo Faber, eines rationalen Ingenieurs, in dessen Alltag im Verlauf der Geschichte Zufälle und seine unverarbeitete Vergangenheit eindringen, und stellt damit in einer nüchternen Sprache, an der man sich freuen kann,  die Gegensätze zwischen Rationalität und (Alltags-)Zufall dar. Ein Stück deutschsprachige Literaturgeschichte, das mich vor allem durch seine sprachliche Schönheit beeindruckt hat.

MfG,

psyphy


PrinzessinEinhorn
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Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.78, eingetragen 2019-05-04 16:16    [Diesen Beitrag zitieren]

Ich habe vor kurzem nun 'Der Schwarm' von Frank Schätzing beendet.

Als ich noch zur Schule ging, hatte ich von einigen Mitschülern und Lehrern unabhängig von einander mitbekommen, wie gut sie es fanden und dachte mir dann spontan, dass ich dem ganzen mal eine Chance geben sollte.

Was ich auf jeden Fall gemerkt habe, nachdem ich zuvor diese anderen Bücher gelesen habe, was das für einen Unterschied macht, wenn man dann auf einmal so einen Thriller ließt.

Die meiste Zeit hatte ich gar nicht so recht das Gefühl ein Buch zu lesen, sondern mehr einen Film, oder eine Serie zu sehen.
Das Buch ist so einfallsreich geschrieben, dass es sehr anregend für die Fantasie ist.
Auch das immer mal wieder technische, oder biologische Details für den Leser ausgeführt wurden, fand ich wirklich interessant zu lesen.

Das war mal eine nette Abwechslung und ich habe nun ja auch in den letzten 1,5 Wochen mehr gelesen als in den 3-4 Monaten davor...


Allerdings hatte ich gegen Ende dann doch so meine Schwierigkeiten das Buch zu beenden.
Im letzten drittel, was immerhin über 300 Seiten sind, hat mich das Buch irgendwie komplett verloren.
Dass was ich vorher gut fand, fing an mich zu nerven.
Warum genau, weiß ich eigentlich gar nicht so sehr.

In dem Buch werden mehrere Handlungsstränge parallel erzählt, die dann im Endeffekt natürlich zusammenlaufen und im letzten drittel hatte mich ein Handlungsstrang im besonderen wirklich gelangweilt.

Besonders schade fand ich, dass auf den letzten 150 Seiten das Buch dann irgendwie so endet, wie ein recht plumper Action-Film.
Vor allem ließ Frank Schätzing auch irgendwie kein Klischee dann wirklich aus.


Fand ich das Buch also am Ende gut?
Nicht wirklich.

Hatte ich Spaß es zu lesen?
Ja, schon. :D

Ich muss dazu sagen, dass ich aber auch recht anspruchsvoll bin. Filme gucke ich selten und wenn ich doch mal einen sehe, bereue ich es im nachhinein meistens.
Und weil mir das Buch eher vorkam wie ein Film, komme ich wohl letztendlich zu dieser Einschätzung...

Ich fühle mich seitdem irgendwie leer...
Als hätte ich mit der ganzen Zeit was sinnvolleres anfangen können, was ein generelles Problem von mir ist.

War bei den anderen Büchern jedenfalls nicht so.


Jetzt muss ich mir überlegen, was ich als nächstes lesen möchte. Déjà-vu.


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
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 Beitrag No.77, eingetragen 2019-04-28 18:15    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Willy!

2019-04-28 16:50 - willyengland in Beitrag No. 76 schreibt:
Ich lese gerade
Natascha Kampusch "10 Jahre Freiheit"

Ich finde das sehr, sehr beeindruckend, wie intelligent sie ist und wie sie das alles analytisch durchschaut. Sie kann sich sehr gewählt ausdrücken.
Mich wundert, dass sie nicht studiert.
Ein Vorbild!

Mir ist das bereits bei ihrem ersten Buch aufgefallen, das sie im Jahr nach ihrer wiedererlangten Freiheit geschrieben hat. Das war nicht nur eine einfache Niederschrift zur Vergangenheitsbewältigung, obwohl das zu dieser Zeit wohl der wichtigste Aspekt war, sondern hatte eben auch literarisch Niveau. Hat mich schon damals sehr beeindruckt.

2019-04-26 11:01 - AnnaKath in Beitrag No. 70 schreibt:
Hallo Prinzessin,

da es anscheinend auf lustige Unterhaltungsliteratur hinausläuft ...

@ Prinzessin Anna Katharina die Einhörnige:
Ich jedenfalls benötige häufig eher etwas lockere Literatur zum Entspannen nach "des Tages Müh und Plag". Und zur Bettlektüre taugen tiefsinnige Philosophen auch nicht. wink

Vielleicht geht es manchem hier ähnlich.

Viele Grüße, Bernhard


willyengland
Aktiv
Dabei seit: 01.05.2016
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 Beitrag No.76, eingetragen 2019-04-28 16:50    [Diesen Beitrag zitieren]

Ich lese gerade
Natascha Kampusch "10 Jahre Freiheit"

Ich finde das sehr, sehr beeindruckend, wie intelligent sie ist und wie sie das alles analytisch durchschaut. Sie kann sich sehr gewählt ausdrücken.
Mich wundert, dass sie nicht studiert.
Ein Vorbild!



PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.75, eingetragen 2019-04-27 13:56    [Diesen Beitrag zitieren]


Tja und total überraschend, was bei allen bisherigen Beiträgen [...] bisher nicht ein einziges Mal berücksichtigt wird, [...] nämlich dass es tatsächlich Menschen in diesem Forum gibt die ein Interesse an Mathematik haben.

Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich danach gefragt habe, was außerhalb der Fachliteratur so gelesen wird. :)
Aber das könnt ihr natürlich auch mitteilen.


homa09
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Dabei seit: 17.04.2019
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 Beitrag No.74, eingetragen 2019-04-27 13:41    [Diesen Beitrag zitieren]

Es ist kein Liebesroman, Harry Potter ist auch nicht dabei, Wünsche, Glaube, Hoffnung spielen keine Rolle, aber spannend, es macht Spass und man fühlt sich echt gut wenn man darin geschmökert hat.

Tja und total überraschend, was bei allen bisherigen Beiträgen in diesem Thread mit geschätzten 5000-10000 Zeilen bisher nicht ein einziges Mal berücksichtigt wird (glatter Rassismus, kleiner Scherz) nämlich dass es tatsächlich Menschen in diesem Forum gibt die ein Interesse an Mathematik haben.

Und diese Menschen die ein Interesse an Mathematik haben, kommen bei meiner Buchempfehlung voll auf ihre Kosten:
hier

Das Buch wurde auch "verfilmt" hier zu finden:
hier
Vom Autor gibt es auch einen youtube-channel:
hier
Eigentlich alles von diesem Autor ist "lesenswert" und ist von grossem Interesse inbesondere für Mathematikbegeisterste.


willyengland
Aktiv
Dabei seit: 01.05.2016
Mitteilungen: 209
Herkunft:
 Beitrag No.73, eingetragen 2019-04-27 10:08    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-26 01:06 - Dixon in Beitrag No. 71 schreibt:
Wo wir schon in Rußland/SU sind: Die Kurzgeschichten von Bilenkin sind auch eine Empfehlung wert. Die bekannteste ist sicher "Die Stadt und der Wolf".
Habe es mir gestern mal aus der Bibliothek geholt und die Wolf Geschichte gelesen. Was ist daran so toll?
Ein Wolf wittert die außerirdischen Sandkörner.
Warum weiß der Astronaut auf einmal, dass er genau 3 verloren hat???
Und dann finden sie die 3 Körner mit der Wolfsnase.
Ok.
Haut mich jetzt nicht um. Keine Pointe oder habe ich was nicht verstanden?


Goswin
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Dabei seit: 18.09.2008
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 Beitrag No.72, eingetragen 2019-04-27 01:21    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-26 11:01 - AnnaKath in Beitrag No. 70 schreibt:
Da es anscheinend auf lustige Unterhaltungsliteratur hinausläuft empfehle ich Dir "Lamb: The Gospel According to Biff, Christ’s Childhood Pal" bzw. auf Deutsch "Die Bibel nach Biff" (von Christopher Moore).

Ich lobe deinen nüchternen Scharfblick, dass es sich hierbei um Comedy bzw "lustige Unterhaltungsliteratur"* handelt. Leider sind heutzutage viele** Menschen zu beschränkt, das zu merken. wink

(*) Den Unterhaltungswert des ganzen habe ich freilich nicht geprüft.
(**) Bis vor kurzem gehörte ich selber dazu, und hätte so ein Buch für Schleichwerbung gehalten.


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.71, eingetragen 2019-04-26 16:55    [Diesen Beitrag zitieren]

Zum Thema Religion bisschen Humorvoll betrachtet:

1. Und Gott sprach: Wir müssen reden!  von Hans Rath.

www.medimops.de/hans-rath-und-gott-sprach-wir-muessen-reden-taschenbuch-M03499259818.html?variant=UsedVeryGood

2.David Safier "Mieses Karma":

www.buecher.de/shop/berlin/mieses-karma/safier-david/products_products/detail/prod_id/23335178/

In dem sich eine junge durch Unfall verstorbene Frau mit Kind als Ameise wiederfindet und sich "hocharbeiten" will..., was ein quasi buddhistisches Konzept ist.

Im letzteren wird eine Frage gestellt die mich umhaute:

"...ob das Prinzip der Reinkarnation ein göttliches Konzept ist..?"

Er bleibt die Anwort schuldig.

3. auch von Safier : Jesus liebt mich.

www.buecher.de/shop/berlin/jesus-liebt-mich/safier-david/products_products/detail/prod_id/39962640/




AnnaKath
Senior
Dabei seit: 18.12.2006
Mitteilungen: 3222
Herkunft: hier und dort (s. Beruf)
 Beitrag No.70, eingetragen 2019-04-26 11:01    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Prinzessin,

da es anscheinend auf lustige Unterhaltungsliteratur hinausläuft* empfehle ich Dir "Lamb: The Gospel According to Biff, Christ’s Childhood Pal" bzw. auf Deutsch "Die Bibel nach Biff" (von Christopher Moore).

Dies erzählt äußert unterhaltsam die Geschichte eines Menschen Jesus, mit allen seinen Fehlern und Stärken (etwa seiner Liebe zu Maria aus Magdala, oder auch die Messias-Ausbildung bei den drei Weisen aus dem Morgenland und die bereits legendäre Zusammentreffen mit den acht Konkubinen...) aus der Sicht seines Bruders Biff.**

lg, AK.


*) und auch da Hans-Jürgen eher interessante Vorschläge unterbreitet
**) Ich lese das Buch auch gleich noch einmal, Danke Dir für diesen Thread!


Kitaktus
Senior
Dabei seit: 11.09.2008
Mitteilungen: 6049
Herkunft: Niedersachsen
 Beitrag No.69, eingetragen 2019-04-26 10:20    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-26 01:06 - Dixon in Beitrag No. 71 schreibt:
2019-04-20 08:26 - stpolster in Beitrag No. 37 schreibt:
Empfehlen kann ich auch "Die geschützten Männer" von Robert Merle, da das Buch irgendwie genau in unsere heutige Zeit passt.

Worum geht es da? Ich fühle mich schon wieder unter Lesezwang, da ich weiß, das ich das habe.
Es ist ein utopischer Roman, der in einer nahen Zukunft spielt (aus Sicht des Erscheinungsjahrs 1974), in der die meisten Männer(!) einer Seuche zum Opfer gefallen sind.
In dieser Welt sind Männer einer marginale Minderheit, die Macht liegt in den Händen der Frauen. Heterosexuelle Beziehungen sind viel seltener als homosexuelle.
Während eine Gruppe versucht, ein Gegenmittel zu entwickeln, stellen sich andere die Frage, ob es nicht besser wäre, den Status Quo aufrechtzuerhalten.

Ich bekomme selber wieder Lust auf Robert Merle, von dem ich in den 80igern einige Bücher gelesen habe (u.a. "Ein vernunftbegabtes Tier" bzw. "Der Tag der Delphine", "Madrapour").


gonz
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Dabei seit: 16.02.2013
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 Beitrag No.68, eingetragen 2019-04-26 08:39    [Diesen Beitrag zitieren]

... und. Liest man doch in dem Wiki-Text zu "Prey":

"Der ehemalige Informatiker und jetzige Hausmann Jack [...]"

Und das erinnert mich an

"Das Odfeld" von Wilhelm Raabe

Heisst es doch bei Wiki:

"Angeleitet von dem weisen und erfahrenen Magister Noah Buchius bestehen die Flüchtlinge in vielen gefährlichen Situationen." ( ok, das ist übertrieben und etwas reißerisch. Vielleicht ist Wiki doch nicht der Weisheit letzter Ratschluss. Nebenbei ist Buchius auf den ersten Blick kein Gewinner-Type. )

Es ist ausserdem in gutem Sinne Heimatliteratur.


gonz
Senior
Dabei seit: 16.02.2013
Mitteilungen: 3196
Herkunft: Harz
 Beitrag No.67, eingetragen 2019-04-26 08:02    [Diesen Beitrag zitieren]

Dabei fällt mir auf - auch

"Prey" (oder... "Beute") von Michael Crichton

ist erwähnenswert - sozusagen stellvertretend für so vieles....


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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Herkunft:
 Beitrag No.66, eingetragen 2019-04-26 01:23    [Diesen Beitrag zitieren]


Zu den von PrinzessinEinhorn gelesenen Klassikern kann ich nur sagen: [ ].

Und was heißt das?

@Der Schwarm:

Das habe ich vor Jahren mal gelesen.
Und etwas später dann "Limit" vom selben Autor, da ist man ein paar Tage beschäftigt...

Also wenn ich die anderen Bücher in dem Tempo gelesen hätte... :)

Bisher finde ich es wirklich super und komme kaum davon los.
Es ist auch ein bisschen unfair, denn die einzelnen Kapitel sind nicht so lang, sodass man ich mir immer wieder sage: Eins geht noch.

Da das Buch auch sehr viel Dialog enthält täuschen die knapp 1000 Seiten etwas.


Dixon
Senior
Dabei seit: 07.10.2006
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 Beitrag No.65, eingetragen 2019-04-26 01:06    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo zusammen,

na das ist vielleicht eine Frage, da mußte ich erstmal mein Bücherregal besichtigen, um das wieder zusammenzubekommen.
Also hier, unchronologisch, aus den letzten Monaten:
Theroux, "Der alte Patagonien-Express"
Bryson, "Frühstück mit Känguruhs"
(kitaktus, leider geht er nicht auf die Frage ein, ob in Australien lebende Känguruhs auch immer ein paar Bände der MEW mit sich herumtragen)
Least Heat Moon, "Blue Highways"
Heyerdahl, "Tigris"
(Um seine Reise besser zu verstehen, sollte man vorher das unbedingt empfehlenswerte Buch von Bibby "Dilmun" lesen)
Anläßlich seiner Aussonderung Ceram "Enge Schlucht und Schwarzer Berg" (und wer sich jetzt fragt, warum?, es ist nur die Paperback-Ausgabe gemeint, da ich die durch eine gebundene Ausgabe ersetzt habe  razz )
Moers, "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär"
Pratchett, "Rincewind, der Zauberer" (ein Sammelband)

Außer der Reihe sei erwähnt zu Gestalten wie cis und shadowking: Weiß, "Die autoritäre Revolte : die Neue Rechte und der Untergang des Abendlandes"

Zu den von PrinzessinEinhorn gelesenen Klassikern kann ich nur sagen: [ ].
King: Nein danke. Habe auch mal was von Hohlbein gelesen, selber Kommentar.
Bitte kein Mann und bloß nicht Fontane (weil wir gerade im Fontanejahr sind... ).

2019-04-19 13:43 - juergen007 in Beitrag No. 22 schreibt:
An sich ist es aber meist besser erst die Bücher zu lesen.
"Nachtzug nach Portugal" ist auch sehr lesenswert.

"Nachtzug nach Lissabon"  - das Hörbuch kam vor ein paar Jahren im Radio, ich glaube, der Sprecher ist Axel Milberg, der kann das gut. Später habe ich erst das Buch gelesen, das ist umfangreicher.
 
2019-04-19 22:35 - cyrix in Beitrag No. 26 schreibt:
An Sci-Fi-Serien muss ich aber unbedingt noch Babylon 5 erwähnen. Das ist die einzige Serie, die ich kenne, in der knapp 90 Prozent der Folgen von ein und demselben Autor geschrieben wurden, sodass sich ein zusammenhängender Handlungsbogen über alle 5 Staffeln a' 22 Folgen ergibt. Einfach großartig gemacht. smile (Und aus Kult-Gründen sei hier auch die Raumpatrouille Orion erwähnt, die zeitgleich mit der ersten Star Trek Staffel in Deutschland produziert wurde -- nur etwas weniger Geld zur Verfügung hatte wink )

Zustimmung!

2019-04-20 07:58 - gonz in Beitrag No. 36 schreibt:
Neuromancer von William Gibson ( Teil einer Trilogie )

Bitte nicht, ich fühle mich unter Zwang gesetzt... ich habe die Trilogie in einem Band... wink

2019-04-20 08:26 - stpolster in Beitrag No. 37 schreibt:
Empfehlen kann ich auch "Die geschützten Männer" von Robert Merle, da das Buch irgendwie genau in unsere heutige Zeit passt.

Worum geht es da? Ich fühle mich schon wieder unter Lesezwang, da ich weiß, das ich das habe.

2019-04-20 08:26 - stpolster in Beitrag No. 37 schreibt:
Mein Lieblingswerk ist "Menschen wie Götter" von Sergej Snegow. Unvorstellbare Science-Fiction, die auch heute noch unverfilmbar ist. Gerade der 3.Teil "Der Ring der Gegenzeit" ist sehr anspruchsvoll und sehr verwirrend.  

Notiert.
Wo wir schon in Rußland/SU sind: Die Kurzgeschichten von Bilenkin sind auch eine Empfehlung wert. Die bekannteste ist sicher "Die Stadt und der Wolf".

2019-04-21 18:14 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 46 schreibt:
Nun ja, von all den hier genannten Büchern, und nachdem ich sagte, ich würde die Herr der Ringe Bücher als nächstes lesen, habe ich nun 'Der Schwarm' von Frank Schätzing bestellt. Ein Buch, was hier nicht genannt wurde. biggrin

Das habe ich vor Jahren mal gelesen.
Und etwas später dann "Limit" vom selben Autor, da ist man ein paar Tage beschäftigt... Leider ist es schon etwas überholt, da Kim Jong Un _nicht_ im Jahre 2018 einem Anschlag zum Opfer fiel wink

2019-04-21 18:22 - Hans-Juergen in Beitrag No. 49 schreibt:
H. P. Lovecraft war in meinen Augen ein unglücklicher, bedauernswerter Vielschreiber, dessen dem Obskuren und Grauenvollen gewidmeten Werk ich nichts abgewinnen kann. Hierbei stütze ich mich auf die Wikipediaseite über ihn und diesen "Spiegel"-Artikel.

Nun ja, an Lovecraft scheiden sich die Geister. Er schrieb etwas, das man Phantastik nennt, das ist nicht SF und auch nicht Fantasy. Und ja, es geht in diesem Genre um das Obskure und Grauenhafte.
Ganz vergessen oben: den Suhrkamp Band mit den Geschichten "Der Fall Charles Dexter Ward" und "Schatten über Innsmouth" habe ich ja auch gelesen... Ich muß aber sagen, dem "Aussenseiter" und der "Farbe aus dem All" kann ich mehr abgewinnen.
Persönlich war er auch eher schwer verdaulich. Und da ein Buch mit Briefen und Aufsätzen von ihm unter dem Titel "Against Religion" veröffentlicht wurde, wundert mich Deine Ablehnung nicht wink

Grüße
Dixon


Bernhard
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Dabei seit: 01.10.2005
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 Beitrag No.64, eingetragen 2019-04-24 23:00    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo!

Habt ihr es eigentlich mitbekommen? Gestern, am 23. April war der Welttag des Buches!

Viele Grüße, Bernhard


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.63, eingetragen 2019-04-24 17:52    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-22 18:56 - Goswin in Beitrag No. 62 schreibt:

Kein Übersetzungsfehler, nur aus dem Zusammenhang gerissen.

Wie geschrieben steht, aß Eva "vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen" (Gen.2:17) und mit Erkenntnis ist in jenem Zusammenhang eine intime Beziehung gemeint: "Der Mensch erkannte seine Frau und sie wurde schwanger" (Gen.4:1).


Woraus die sog. christ. Kirche eine Verteufelung der Sexualität machte,  Einführung des Zölibats etc..und auch dem was z.Z. in allen Schagzeilen steht...

Schade, ich würde gern mal aramäisch lernen, und die unzensierten Texte lesen.




Goswin
Senior
Dabei seit: 18.09.2008
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 Beitrag No.62, eingetragen 2019-04-23 14:47    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-23 14:35 - Kitaktus in Beitrag No. 68 schreibt:
Gerade weil es Fantasy ist, werden Perspektivwechsel möglich, die dem Leser - mit etwas Glück - eine ganz neue Sicht eröffnen.

Das gilt wohl auch für gute Science-Fiction, nur dass es da einigen Lesern nicht so offenbar ist.


Kitaktus
Senior
Dabei seit: 11.09.2008
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 Beitrag No.61, eingetragen 2019-04-23 14:35    [Diesen Beitrag zitieren]

Mein Lieblingsautor ist auf jeden Fall Terry Pratchett, bekannt für seine Fantasy-Romane von der Scheibenwelt. Besonders die späteren Bücher, in denen die Nachtwache oder die Hexen im Mittelpunkt stehen, sind großartig.
Obwohl es "nur" Fantasy ist, greift Pratchett viele aktuelle Fragen auf -- humorvoll _und_ hintergründig.
Und gerade weil es Fantasy ist, werden Perspektivwechsel möglich, die dem Leser - mit etwas Glück - eine ganz neue Sicht eröffnen.

Mein liebstes Hörbuch sind die Känguru-Chroniken und deren Fortsetzungen geschrieben und gelesen von Marc-Uwe Kling.

Mein "bestes" Buch ohne fiktionale Elemente der letzten Zeit war "Wir brauchen neue Namen" von NoViolet Bulawayo, ein autobiographischer Roman, der in Simbabwe spielt.


Goswin
Senior
Dabei seit: 18.09.2008
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 Beitrag No.60, eingetragen 2019-04-23 13:20    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-23 00:27 - Bernhard in Beitrag No. 65 schreibt:
Nicht zuletzt wegen dieser Mißverständnisse, die aus den unterschiedlichen Übertragungen und Auslegungen der Bibel immer wieder entstanden sind und noch entstehen, wünschte ich mir, hebräisch und griechisch zu verstehen, um diese Schriften wirklich mal im Original lesen zu können.

Auch die Muttersprache ist auslegungsbedürftig. Und soweit ich informiert bin, sind sich messianische Juden und griechische Gelehrte da ebenso unqeinig. razz


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
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 Beitrag No.59, eingetragen 2019-04-23 00:27    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo cyrix!

2019-04-22 20:01 - cyrix in Beitrag No. 63 schreibt:
Böse formuliert: Die Menschen werden zwar nach Gottes Abbild erschaffen, sollen aber selbst nicht gottgleich sein. Durch die Erkenntnis von gut und böse sind sie nun aber fähig (anders als die Tier- und Pflanzenwelt) Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Das ist nicht böse formuliert, sondern genau darum geht es. In der Natur gibt es kein "Gut und Böse". Nur das nützlich und schädlich im Sinne der Arterhaltung. Die Evolution mit ihren darvinschen Gesetzen ist das einzige Gericht. Der Mensch ist das erste und einzige Wesen, das bewußt anderen Schaden zufügen kann, dieses aber auch als solchen erkennen und sich davon abwenden kann. Also auch Verantwortung übernehmen kann, wie Du oben sagst.
Und so ist das auch gemeint, wenn Gott in der Schöpfungsgeschichte sein Werk dem Menschen übergibt. Etwas unglücklich übersetzt mit "Macht euch die Erde untertan!" und deshalb oft mißverstanden. Das ist zu verstehen wie "Ich mache Euch zu Verwaltern über meine Schöpfung, weil ihr die einzigen seit, die dafür Verantwortung übernehmen können."

Und um zum Hauptthema dieses Threads zurüchzukehren:
Nicht zuletzt wegen dieser Mißverständnisse, die aus den unterschiedlichen Übertragungen und Auslegungen der Bibel immer wieder entstanden sind und noch entstehen, wünschte ich mir, hebräisch und griechisch zu verstehen, um diese Schriften wirklich mal im Original lesen zu können.

Viele Grüße, Bernhard


Hans-Juergen
Senior
Dabei seit: 31.03.2003
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 Beitrag No.58, eingetragen 2019-04-22 20:03    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Heinrich (Goswin),

danke für die wichtige Ergänzung. Selber schrieb ich etwas dazu hier.

Hallo juergen007,

Deinen Satz "Das halt ich aber für quatsch, auch dies Bild das wir alle arme Sünderlein sind und die Erbsünde wieso denn?" halte ich, mit Verlaub, nicht für genügend durchdacht. Da kann man für sich mehr machen und kommt evtl. zu interessanten, neuen Erkenntnissen. ("Arme Sünderlein" ist sowieso nur spöttisch-ironisch gemeint, und der Begriff "Erbsünde" hat unter den Theologen eine lange Geschichte. In den verschiedenen christlichen Konfessionen gibt es bis heute über ihn Auffassungsunterschiede, vgl. Wikipedia.)  

Beide grüße ich Euch herzlich.
Hans-Jürgen



[Die Antwort wurde nach Beitrag No.62 begonnen.]


Ex_Senior
 Beitrag No.57, eingetragen 2019-04-22 20:01    [Diesen Beitrag zitieren]

@Goswin: Na das halte ich für keine geeignete Auslegung. Vertrieben werden sie ja, weil sie sonst Gott ebenbürtig werden würden (dies verspricht ihnen ja auch die Schlange), wenn sie noch zusätzlich vom Baum des Lebens essen (und so unsterblich werden) würden.

Böse formuliert: Die Menschen werden zwar nach Gottes Abbild erschaffen, sollen aber selbst nicht gottgleich sein. Durch die Erkenntnis von gut und böse sind sie nun aber fähig (anders als die Tier- und Pflanzenwelt) Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

Cyrix


Goswin
Senior
Dabei seit: 18.09.2008
Mitteilungen: 1323
Herkunft: Chile, Ulm
 Beitrag No.56, eingetragen 2019-04-22 18:56    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-22 11:00 - juergen007 in Beitrag No. 60 schreibt:
"Eva aß vom Baum der Erkenntnis" deswegen geschah die Vertreibung aus dem Paradies Warum ist das Sünde? wenn man nach Erkenntnis strebt?

Evtl Übersetungsfehler?

Kein Übersetzungsfehler, nur aus dem Zusammenhang gerissen.

Wie geschrieben steht, aß Eva "vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen" (Gen.2:17) und mit Erkenntnis ist in jenem Zusammenhang eine intime Beziehung gemeint: "Der Mensch erkannte seine Frau und sie wurde schwanger" (Gen.4:1).

Ich möchte doch bezweifeln, dass du "eine intime Beziehung zum Guten und zum Bösen" anstrebst. Zumindest ist das keine mathematische Zielsetzung. razz


Ex_Senior
 Beitrag No.55, eingetragen 2019-04-22 13:32    [Diesen Beitrag zitieren]

In den Empfehlungen fehlt auf jeden Fall noch Neal Stephenson. Die meisten Bücher von ihm sind sehr lesenswert, insbesondere:
Cryptonomicon - Zwei Zeitebenen (2ter Weltkrieg und ca. 1990) Es geht um einen Goldschatz, der zum Aufbau einer Internet-Währung verwendet wird. In beiden Zeitebenen geht es auch viel um Verschlüsselungen.
Baroque Cycle (3 Bände - Herr-der-Ringe-Umfang) - Ein sehr umfangreicher Abenteuerroman, in dem die Anfänge der Naturwissenschaften zur Zeit Newtons beschrieben wird.
Diamond Age - Ein echter Mathe-Prinzessin-Roman. Die Hauptperson ist ein junges Mädchen, die sich verschiedenen Herausforderungen stellen muß - dabei lernt sie unter anderem, was eine Turing-Maschine ist. Die Geschichte ist eingebettet in eine Gesellschaft, die stark durch Nanotechnologie geprägt ist.

Auch zu empfehlen ist Tad Williams, Tailchaser's Song. Ein wunderschöner Katzenroman.


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.54, eingetragen 2019-04-22 11:00    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-21 19:11 - Hans-Juergen in Beitrag No. 57 schreibt:
@ No.52

Hallo juergen007,

ich freue mich, dass Du gerne einzelne Psalmen liest.

Weißt Du noch, wie das von Dir angefangene Zitat über die Sünde vollständig hieß? Eine Erklärung dieses Begriffs besteht in "Gottesferne", "Entfernung von Gott", die Deinem Zitat evtl. nahe kommt.

Bezüglich des Osterhasen kann ich Dir dies anbieten :-)

Mit herzlichem Gruß
Hans-Jürgen
[Die Antwort wurde nach Beitrag No.53 begonnen.]


Wenn ich "die Sünde ist das verfehlte ziel" in google eingebe, finde ich 220000 Ergebnisse u.a. das:

gottkennen.de/was-ist-suende/

Der Apostel Paulus kommt in seinen Überlegungen über das Thema „Sünde“ in seinem Brief an die Römer zum gleichen Ergebnis. Er schreibt im Römerbrief 3,12:

In der Schrift heißt es: ‚Keiner ist gerecht – nicht ein Einziger. 11 Keiner ist klug; keiner fragt nach Gott. 12 Alle haben sich von Gott abgewandt; alle sind für Gott unbrauchbar geworden. Keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger.’“

Das halt ich aber für quatsch, auch dies Bild das wir alle arme Sünderlein sind und die Erbsünde wieso denn?

" Eva aß vom Baum der Erkenntnis" deswegen geschah die Vertreibung aus dem Paradies Warum ist das Sünde? wenn man nach Erkenntnis strebt?
Das tun wir doch alle.
Deswegen bin kein Christ aber gläubig.
Gott straft auch nicht oder verurteilt.


aber wenn du "die sünde ist das verfehlte ziel" in google suchst kriegst du sehr viele Treffer.

Evtl übersetungsfehler?


Slash
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 Beitrag No.53, eingetragen 2019-04-21 21:14    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-21 18:22 - Hans-Juergen in Beitrag No. 49 schreibt:
@No.43

H. P. Lovecraft war in meinen Augen ein unglücklicher, bedauernswerter Vielschreiber, dessen dem Obskuren und Grauenvollen gewidmeten Werk ich nichts abgewinnen kann. Hierbei stütze ich mich auf die Wikipediaseite über ihn und diesen "Spiegel"-Artikel.

R. I. P.


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.46 begonnen.]

Also darauf würde ich wirklich nichts geben, weder bei Büchern, noch bei Filmen und Serien. Selber lesen bzw. schauen und eine eigene Meinung bilden.

Lies mal die Kurzggeschichte "Die Musik des Erich Zann" von H. P. Lovecraft und dann sage etwas dazu. smile


Diophant
Senior
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 Beitrag No.52, eingetragen 2019-04-21 19:24    [Diesen Beitrag zitieren]

Da hätte ich natürlich noch einen Literaturtipp, fällt mir gerade ein:

Unvollendete Reise: Lebenserinnerungen von Yehudi Menuhin ist eine beeindruckende Autobiografie eines der größten Geiger aller Zeiten. :-)


Gruß, Diophant


Hans-Juergen
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 Beitrag No.51, eingetragen 2019-04-21 19:11    [Diesen Beitrag zitieren]

@ No.52

Hallo juergen007,

ich freue mich, dass Du gerne einzelne Psalmen liest.

Weißt Du noch, wie das von Dir angefangene Zitat über die Sünde vollständig hieß? Eine Erklärung dieses Begriffs besteht in "Gottesferne", "Entfernung von Gott", die Deinem Zitat evtl. nahe kommt.

Bezüglich des Osterhasen kann ich Dir dies anbieten :-)

Mit herzlichem Gruß
Hans-Jürgen




[Die Antwort wurde nach Beitrag No.53 begonnen.]


Diophant
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 Beitrag No.50, eingetragen 2019-04-21 19:11    [Diesen Beitrag zitieren]

Witzig, da haben wir die gleiche Kombination. Um Geige wieder anzufangen, würde ich unbedingt Unterricht nehmen, egal, auf welchem Stand man da mal war.

Gruß, Diophant


PrinzessinEinhorn
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 Beitrag No.49, eingetragen 2019-04-21 19:09    [Diesen Beitrag zitieren]

Aktuell Klavier und wollte wieder mit Geige anfangen, aber ich bin mir noch nicht sicher, weil es vielleicht zu Zeit intensiv ist.

Ich habe früher schon Geige gespielt (aber nicht besonders lange. Ich glaube 2 Jahre und das ist jetzt auch schon über 10 Jahre her...), leider aber auch damit aufgehört und wollte wieder anfangen.
Klavier spiele ich erst seit 1,5 Jahren.

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.53 begonnen.]


Maddy
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 Beitrag No.48, eingetragen 2019-04-21 19:04    [Diesen Beitrag zitieren]

Ich lese gerne Biographien, wenn ich Zeit finde zum lesen. Aktuell hänge ich an eine Biographie von Albert Einstein.


Diophant
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 Beitrag No.47, eingetragen 2019-04-21 18:51    [Diesen Beitrag zitieren]

@PrinzessinEinhorn:
2019-04-21 18:19 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 48 schreibt:
Ich muss einfach mehr lesen und dabei wollte ich demnächst mit einem zweiten Instrument anfangen...

rein interessehalber: was spielst du für ein Instrument und was möchtest du als Zweitinstrument lernen?

Ich spiele Geige (seit meinem 7.) und Klavier (ca. seit dem 15.) Lebensahr. Ich könnte mir jedoch nicht vorstellen, noch ein Instrument zu lernen, also ich hätte jetzt auch keines, das mich ansprechen würde...


Gruß, Diophant


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.46, eingetragen 2019-04-21 18:44    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-20 20:00 - Hans-Juergen in Beitrag No. 40 schreibt:
die Bibel
(nicht nur zu Ostern)

Ich lese auch gern einzelne Psalme und Zitate..

Irgendwo stand "Die Sünde ist das verfehlte Ziel..", was ich überhaupt nicht verstehe.
Und ich suche ein gutes offenes Diskussionforum zu solchen Themen, wenn jemand was weiss?

Btw.:
Die Vermischung von Ostern als Tage der Kreuzigung und Wiederauferetehung  Christi, waa haben die nun mit Eiern und Hasen zu tun?


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.45, eingetragen 2019-04-21 18:30    [Diesen Beitrag zitieren]

Ich fände es übrigens schön, wenn ihr nicht nur die Buchtitel nennen würdet, sondern auch ganz grob in ein, zwei Sätzen den Inhalt wiedergeben könntet (am besten ohne zu viel zu verraten, obwohl mich solche 'Spoiler' persönlich nicht stören, aber andere vermutlich).

Dann kann man sich gleich viel mehr darunter vorstellen.
Auch warum euch das Buch gut gefallen hat, oder eben nicht, bzw. warum ihr es gelesen habt.


trunx
Senior
Dabei seit: 16.08.2003
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 Beitrag No.44, eingetragen 2019-04-21 18:27    [Diesen Beitrag zitieren]

Die Kunst ist lang, das Leben kurz,
das Urteil schwierig, die Gelegenheit flüchtig. Handeln ist leicht, Denken schwer; nach dem Gedanken handeln unbequem...
Goethe

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.48 begonnen.]


Hans-Juergen
Senior
Dabei seit: 31.03.2003
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 Beitrag No.43, eingetragen 2019-04-21 18:22    [Diesen Beitrag zitieren]

@No.43

H. P. Lovecraft war in meinen Augen ein unglücklicher, bedauernswerter Vielschreiber, dessen dem Obskuren und Grauenvollen gewidmeten Werk ich nichts abgewinnen kann. Hierbei stütze ich mich auf die Wikipediaseite über ihn und diesen "Spiegel"-Artikel.

R. I. P.


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.46 begonnen.]


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.42, eingetragen 2019-04-21 18:19    [Diesen Beitrag zitieren]

Die darf man mir dann zu Weihnachten und Geburtstag schenken.

Ansonsten sprechen mich von den genannten Büchern am meisten Zooey und Franny und der Fänger im Roggen an.

Ich muss einfach mehr lesen und dabei wollte ich demnächst mit einem zweiten Instrument anfangen...


trunx
Senior
Dabei seit: 16.08.2003
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 Beitrag No.41, eingetragen 2019-04-21 18:16    [Diesen Beitrag zitieren]

so ist das eben :D


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.40, eingetragen 2019-04-21 18:14    [Diesen Beitrag zitieren]


@prinzessin: mich persönlich würde interessieren, wie deine Wahl ist :)

Du meinst, welches Buch ich als nächstes lesen möchte?
Nun ja, von all den hier genannten Büchern, und nachdem ich sagte, ich würde die Herr der Ringe Bücher als nächstes lesen, habe ich nun 'Der Schwarm' von Frank Schätzing bestellt. Ein Buch, was hier nicht genannt wurde. :D

Eigentlich wollte ich ja doch die Herr der Ringe Bücher lesen, aber die waren mir dann spontan doch etwas zu teuer.


trunx
Senior
Dabei seit: 16.08.2003
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 Beitrag No.39, eingetragen 2019-04-21 18:10    [Diesen Beitrag zitieren]

@bernhard: das kenne ich auch von Film/Buch "Der Yakuza", zuerst gab es ein Drehbuch, das durch den Film völlig umgewandelt wurde und dann schrieb der Drehbuchautor nach dem Film nochmal eine völlig andere Version als Roman. Und der ist auch am besten.

@prinzessin: mich persönlich würde interessieren, wie deine Wahl ist :)


Bernhard
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Dabei seit: 01.10.2005
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 Beitrag No.38, eingetragen 2019-04-21 17:36    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo!

Sehr gut und spannend ist auch "Das Versprechen" von Friedrich Dürrenmatt. Gerade weil es - im Gegensatz zu seiner auch sehr guten Verfilmung ("Es geschah am hellichten Tag", mit Heinz Rühmann) - ein völlig anderes Ende nimmt. Und wenn man bedenkt, daß hier eigentlich sogar der Film zuerst gedreht wurde und der Autor das Buch danach verändert geschrieben hat, ist der Vergleich ganz besonders interessant.

Viele Grüße, Bernhard


Slash
Aktiv
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 Beitrag No.37, eingetragen 2019-04-21 02:00    [Diesen Beitrag zitieren]

Ich möchte an dieser Stelle noch mal shadowking meinen Dank aussprechen, der mir durch sein Profil Howard Phillips Lovecraft nahegebracht hat, den ich vorher nicht kannte.

"Die größte Gnade auf dieser Welt ist, so scheint es mir, das Nichtvermögen des menschlichen Geistes, all ihre inneren Geschehnisse miteinander in Verbindung zu bringen. Wir leben auf einem friedlichen Eiland des Unwissens inmitten schwarzer Meere der Unendlichkeit, und es ist uns nicht bestimmt, diese weit zu bereisen. Die Wissenschaften – deren jede in eine eigene Richtung zielt – haben uns bis jetzt wenig gekümmert; aber eines Tages wird das Zusammenfügen der einzelnen Erkenntnisse so erschreckende Aspekte der Wirklichkeit eröffnen, daß wir durch diese Enthüllung entweder dem Wahnsinn verfallen oder aus dem tödlichen Licht in den Frieden und in die Sicherheit eines neuen, dunklen Zeitalters fliehen werden."

Wen dieser kurze Text auch so beeindruckt (hat) wie mich, der sollte sich den Band mit seinen besten Geschichten zulegen.


trunx
Senior
Dabei seit: 16.08.2003
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 Beitrag No.36, eingetragen 2019-04-21 01:41    [Diesen Beitrag zitieren]

es gibt soviele gute bücher bzw. texte und einige wurden schon genannt, darunter franny and zooey, der dune zyklus, his dark materials, b. travens totenschiff, der herr der fliegen, donna tartts geheime geschichte, hexensabbat von ginzburg, das geheime wissen der frauen, arno schmidts leviathan, kobo abe die frau in den dünen, feuchtwangers jüdin von toledo, boris vians schaum der tage (boris vian gehörte auch zu den existentialisten, schrieb aber hier wie ein surrealist), thomas pynchons versteigerung von nr. 49, bubers ich und du, das daodejing, das iging, bestimmte haikus von issa und basho, saul bellows regenkönig, roots von alex haley, murakamis wilde schafsjagd, siddharta oder der steppenwolf von hesse usw.
mein lieblingsgedicht wäre dies hier.

bye trunx


Slash
Aktiv
Dabei seit: 23.03.2005
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 Beitrag No.35, eingetragen 2019-04-20 23:09    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-20 20:00 - Hans-Juergen in Beitrag No. 40 schreibt:
die Bibel
(nicht nur zu Ostern)

Ich habe gestern auch online in der Bibel gelesen, da ich eine Stelle aus einem Film nachsehen wollte. Leider fand ich nicht die deutsche Übersetzung aus dem Film. Die verschiedenen Übersetzungen weichen auch alle weit voneinander ab. Sonst habe ich aber mit der Bibel nichts am Hut. cool


Buch Hiob - Kapitel 39, Vers 19-25

numquid praebebis equo fortitudinem aut circumdabis collo eius hinnitum
numquid suscitabis eum quasi lucustas gloria narium eius terror
terram ungula fodit exultat audacter in occursum pergit armatis
contemnit pavorem nec cedit gladio
super ipsum sonabit faretra vibrabit hasta et clypeus
fervens et fremens sorbet terram nec reputat tubae sonare clangorem
ubi audierit bucinam dicet va procul odoratur bellum exhortationem ducum et ululatum exercitus

Kannst du dem Roß Kräfte geben oder seinen Hals zieren mit seiner Mähne?
Läßt du es aufspringen wie die Heuschrecken? Schrecklich ist sein prächtiges Schnauben.
Es stampft auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zieht aus, den Geharnischten entgegen.
Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und flieht vor dem Schwert nicht,
wenngleich über ihm klingt der Köcher und glänzen beide, Spieß und Lanze.
Es zittert und tobt und scharrt in die Erde und läßt sich nicht halten bei der Drommete Hall.
So oft die Drommete klingt, spricht es: Hui! und wittert den Streit von ferne, das Schreien der Fürsten und Jauchzen.


Hans-Juergen
Senior
Dabei seit: 31.03.2003
Mitteilungen: 1345
Herkunft: Henstedt-Ulzburg
 Beitrag No.34, eingetragen 2019-04-20 20:00    [Diesen Beitrag zitieren]

die Bibel
(nicht nur zu Ostern)


weird
Senior
Dabei seit: 16.10.2009
Mitteilungen: 4968
Herkunft:
 Beitrag No.33, eingetragen 2019-04-20 12:54    [Diesen Beitrag zitieren]

Das letzte Buch aus dem Bereich Belletristik, das ich gelesen habe, war "Treibsand - Was es heißt ein Mensch zu sein" von Henning Mankell. Es ist mir nicht klar, wie ich auf dieses Buch gekommen bin, als ich es in einer Buchhandlung zu ersten Mal sah. Vielleicht war es der Untertitel, der mich angezogen hat, vielleicht auch der Bildteil in der Buchmitte, welcher auf Geschichten in dem Buch verwies, in denen diese Bilder eine Rolle spielten, ich weiß es nicht mehr. Bis dahin war mir Mankell jedenfalls nur als Autor von Krimis bekannt, ohne auch nur einen von ihnen gelesen zu haben.

Tatsächlich bin ich ja sowas wie ein "Büchernarr", kaufe aber seit vielen Jahren nur mehr sog. Sachbücher, die irgendein Thema aus der Naturwissenschaft oder Ethik behandeln. Und tatsächlich könnte man auch dieses Buch bedenkenlos diesem Bereich zuordnen, trotz seiner vielen autobiographischen Bezüge, u.a. die Verarbeitung seiner Krebserkrankung, an der er auch kurze Zeit nach Abfassung des Buches verstorben ist. Man könnte sagen, Mankell lässt hier aus der Sicht eines Menschen, der weiß, dass er nur mehr kurze Zeit zu leben hat, sein Leben Revue passieren und kommentiert Dinge daraus, die ihm aus irgendeinem Grund im Gedächtnis geblieben sind, obwohl sie auf den ersten Blick oft gar nicht mit ihm selbst zusammenhingen. Sehr oft sind es Bilder, wie z.B. die eines Ehepaars aus einem Fresko in Pompeji oder ein Foto von einer Hinrichtung jugoslawischer Partisanen, mit der Besonderheit, dass ein Soldat aus dem Erschießungskommando im Wortsinne "übergelaufen" ist. Typisch für dieses Buch ist, weshalb ich das auch erwähne, dass sich Mankell sehr viel Gedanken darüber macht, was diesen Mann, von dem wir sonst nichts wissen, wohl dazu bewogen haben mag.

Insgesamt ist es eine Sammlung von Kurzgeschichten, die man unabhängig voneinander lesen kann und von denen eine jede zum Nachdenken anregt. Wahrscheinlich kann meine Begeisterung dafür aber nur jemand nachvollziehen, der so wie ich, den nordischen Tiefsinn der mediterranen Leichtigkeit allemal vorzieht. Eine Urlaubslektüre für den Strand ist es jedenfalls nicht!  wink
 


stpolster
Senior
Dabei seit: 27.03.2014
Mitteilungen: 1009
Herkunft: Chemnitz
 Beitrag No.32, eingetragen 2019-04-20 08:26    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,
ich habe zuletzt (zum wiederholten Mal) "Fräulein Smillas Gespür für Schnee" von Peter Høeg gelesen. Einfach nur genial.

Empfehlen kann ich auch "Die geschützten Männer" von Robert Merle, da das Buch irgendwie genau in unsere heutige Zeit passt.
Vor zwei Monaten habe ich mit wieder Brechts "Leben das Galilei" vorgenommen. Ein Theaterstück, also kein Roman. Dennoch sehr bewegend. Die klassischen Zitate

"Unglücklich das Land, das Helden nötig hat."
"Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!"

sind auch nach 80 Jahren sehr interessant.
Vorher hatte ich den Fitzek "Passagier 23" in der Hand. Schönes Buch, spannend geschrieben. Der Film zum Buch ist aber die absolute Katastrophe.

Mein Lieblingswerk ist "Menschen wie Götter" von Sergej Snegow. Unvorstellbare Science-Fiction, die auch heute noch unverfilmbar ist. Gerade der 3.Teil "Der Ring der Gegenzeit" ist sehr anspruchsvoll und sehr verwirrend.  

Und dann lese ich gern im "Mosaik", aber die alten Hefte bis 1972. Sehr unterhaltsam, sehr lehrreich und sehr schön gezeichnet. Comics ohne "Mord und Totschlag", "übernatürliche Wesen" und immer optimistisch.

LG Steffen


gonz
Senior
Dabei seit: 16.02.2013
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Herkunft: Harz
 Beitrag No.31, eingetragen 2019-04-20 07:58    [Diesen Beitrag zitieren]

Dabei sind mir wieder in den Kopf gekommen:

Simulacron von Daniel Galouye
( den Film, "Die Welt am Draht", habe ich nicht gesehen )

Neuromancer von William Gibson ( Teil einer Trilogie )

Beides (auch ) mit - damals noch - Fictionen zu den Themen der "Digitalisierung" und virtueller Welten.


Slash
Aktiv
Dabei seit: 23.03.2005
Mitteilungen: 7579
Herkunft: Cuxhaven-Sahlenburg
 Beitrag No.30, eingetragen 2019-04-20 01:57    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 23:39 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 29 schreibt:
'Der Rabe' ist für mich wohl der Höhepunkt der Dichtkunst und das schönste Gedicht, was ich kenne. Auch auswendig.

Ich finde es auch erstaunlich, wie gut sich das englische Gedicht ins deutsche übersetzen ließ und es gefällt mir auf deutsch sogar besser, als das englische original.

Und wieder mal hat eine Prinzessin einen Pluspunkt bei mir gesammelt. (Fartzilla hingegen 10 Minuspunkte.)


2019-04-19 23:39 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 29 schreibt:
Und natürlich auch Teil der gruseligsten Halloween-Episode der Simpsons. ;)

Ich muss gestehen, ich bin erst durch diese Simpsonsfolge auf Poe aufmerksam gemacht worden (Klar, den Namen kannte ich natürlich. Aber nach den Simpsons habe ich mir die gesammelten Werke gekauft). "Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym" hat mich besonders gefesselt. Diese Geschichte wurde übrigens von Jules Verne in "Die Eissphinx" fortgesetzt. Auch ganz gut. Kann man aber wohl nur noch gebraucht kaufen.


Ex_Senior
 Beitrag No.29, eingetragen 2019-04-20 01:33    [Diesen Beitrag zitieren]

@Bernhard: Nun, es wirkt zumindest schon seltsam, wenn Dr. Watson als ausgebildeter und praktizierender Mediziner i.W. jedes Leiden mit einem Schluck Brandy kuriert. ;)

Für dieses Forum interessant ist vielleicht auch, dass der große Professor Moriarty Mathematiker ist, der sich dadurch auszeichnete, dass er eine Arbeit über den binomischen Satz schrieb (was ihm dann die Professur an einer kleineren englischen Uni einbrachte), bevor er die Spinne im Netz des Londoner Verbrechens wurde. ;)

Cyrix


Slash
Aktiv
Dabei seit: 23.03.2005
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 Beitrag No.28, eingetragen 2019-04-19 23:42    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 11:35 - juergen007 in Beitrag No. 10 schreibt:
Franny und Zooey von Salinger Genial!

Hätte nicht gedacht, dass du das kennst (oder sonst ein Planetarier). Dass es dir auch noch sehr gut gefällt, finde ich wiederum genial.

@ PrinzessinEinhorn: Tolles Buch, unbedingt lesen!   ...und den Fänger im Roggen auch, falls du das nicht kennst.

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.28 begonnen.]


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
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 Beitrag No.27, eingetragen 2019-04-19 23:40    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo cyrix!

Auch die Zuweisung von Geschlechterstereotypen ist recht stark. In beiden Fällen muss eine heutige Umsetzung doch deutliche Anpassungen vornehmen, um nicht völlig seltsam anzumuten...
Dann würde diese Literatur aber völlig ihren Charakter verlieren und einfach nur stinklangweilig werden. Heutzutage ist ein richtiger, klassischer Krimi ja sowieso praktisch unmöglich. Seitdem es die DNA-Analyse gibt, muß ja kein Detektiv oder Komisssar mehr so scharf und raffiniert recherchieren und nachdenken, um einen Täter zu stellen oder zu überführen, wie damals Sherlock Holmes, Miss Marple, Henry Poirot oder Pater Brown. Deshalb benötigt man in den Filmen ja immer mehr Actioneffekte.

Aber sobald man ältere Literatur in die heutige Sprache zu übersetzen beginnt, insbesondere, weil man meint, alle heute verpönten Stereotypen, Klischees und Ausdrücke daraus entfernen zu müssen, verliert sie ihren Charme und wird farblos. Man muß solche Bücher im Blick auf die damalige Gesellschaft lesen. Oder umgekehrt: Wenn man sich auf die Originale einläßt, dann erfährt man eben mehr über die damalige Gesellschaft.

Viele Grüße, Bernhard

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.27 begonnen.]


PrinzessinEinhorn
Senior
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Herkunft:
 Beitrag No.26, eingetragen 2019-04-19 23:39    [Diesen Beitrag zitieren]


Ich habe fast alles von Edgar Allan Poe gelesen. Kann ich nur empfehlen! An die alte Sprache muss man sich ein bisschen gewöhnen.

Von Poe habe ich auch schon viel gelesen.

'Der Rabe' ist für mich wohl der Höhepunkt der Dichtkunst und das schönste Gedicht, was ich kenne. Auch auswendig.

Ich finde es auch erstaunlich, wie gut sich das englische Gedicht ins deutsche übersetzen ließ und es gefällt mir auf deutsch sogar besser, als das englische original.

Und natürlich auch Teil der gruseligsten Halloween-Episode der Simpsons. ;)


Slash
Aktiv
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 Beitrag No.25, eingetragen 2019-04-19 23:21    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 04:36 - Fartzilla in Beitrag No. 1 schreibt:
Lurchi Comics.
Bücher, die aus der Sicht eines Vampirs geschrieben sind.
Oder diese Magazine, wo Typen Fotos von ihren Freundinnen einschicken.

Wie Otto, der Schulbusfahrer von den Simpsons. cool



Mein absolutes Lieblingsbuch ist "Der Fänger im Roggen". Es gibt mittlerweile zwei deutsche Übersetzungen, die man beide kennen sollte. Die neuere ist authentischer, aber der sprachliche Stil der ersten gefällt mir besser.

Dann mag ich vieles von Ian McEwan. "Der Zementgarten" ist mein Favorit. Auch der Film ist sehr gut.

Ich mag die Trilogie "Die dreibeinigen Herrscher (The Tripods)" von John Christopher. Die Verfilmung (Serie) finde ich auch sehr gut.

Die Bobby Fischer Biographie "Endspiel" von Frank Brady hat mir sehr gut gefallen.

Die ersten ??? Bücher von Robert Arthur. Info: Die Geschichten spielen in den 60er Jahren.

Kunstbücher über Malerei, die ja zu 90% eigentlich Bilderbücher sind.

Ich habe fast alles von Edgar Allan Poe gelesen. Kann ich nur empfehlen! An die alte Sprache muss man sich ein bisschen gewöhnen.

Früher habe ich die "Lustigen Taschenbücher" geliebt. Ich habe noch eine riesige Sammlung.


Gruß, Slash


Ex_Senior
 Beitrag No.24, eingetragen 2019-04-19 22:35    [Diesen Beitrag zitieren]

Als Mischung zwischen Fan Fiction und -- ja, was denn eigentlich? Populärliteratur zu Philosophie? Erkenntnistheorie? Wissenschaftsgeschichte? Ethik? -- fand ich Harry Potter and the Methods of Rationality unglaublich gut gemacht. Quasi ein kluger Harry, der (u.a.) versucht zu ergründen, wie Zauberei sich mit den Naturgesetzen verträgt.

Ansonsten habe ich in letzter Zeit den Kanon von Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes Romanen und Kurzgeschichten gehört. Da gibt es jeweils youtube-Aufnahmen zu, in der irgendwelche älteren Übersetzungen ins Deutsche gelesen werden. Man muss allerdings, habe ich dabei festgestellt, das Werk als eines seiner Zeit auffassen. Denn, auch wenn Holmes als wacher Geist konzipiert ist, der sich auf seine Beobachtungen und nicht auf voreilige Schlüsse verlässt, so gehört er dennoch in die Zeit des victorianischen Empires, was sich auch in entsprechend abschätzigen Äußerungen in den Romanen etwa über "Neger", "Hottentotten", "Wilde" u.Ä. in den britischen Kolonien ausdrückt. (Wobei diese Äußerungen weniger von Holmes als zumeist von seinen Klienten o.Ä. kommen.) Auch die Zuweisung von Geschlechterstereotypen ist recht stark. In beiden Fällen muss eine heutige Umsetzung doch deutliche Anpassungen vornehmen, um nicht völlig seltsam anzumuten...

Im Moment lese ich mal wieder einen Roman von Cixin Liu, der ganz nette Science Fiction schreibt. Da geht es eher um hard Science Fiction, d.h., mit Fokus auch auf Technologie und genauer Darstellung. Als einem wesentlichen Vertreter der soft Sience Fiction, in der weniger die Tewchnologie als viel mehr die Menschen und ihre Interaktion, etwa auf gesellschaftlicher Ebene, betrachtet werden, habe ich mich ja in Frank Herberts "Dune"-Zyklus, der dann von seinem Sohn Brian Herbert fortgeführt wurde, verguckt. Die habe ich alle. *g*

Als ich letztens in der Buchhandlung war, hat sich ein neuer Zamonien-Roman von Walter Moers in meine Tasche bewegt.

Ganz gut geschrieben, fand ich, ist Tom Petsinis "Der französische Mathematiker", einer fiktive Autobiographie von Galois.

So viel zu Büchern...

Bei Filmen kann ich deutlich der Empfehlung des ersten Teils (und nur dem) der Matrix-Trilogie zustimmen. Wenn man danach Cloud Atlas von den Wachowski-Geschwistern, die schon Matrix produziert hatten, schaut, fügt sich vieles zusammen. Insbesondere Hugo Weaving, der "das Böse" einfach so schön greifbar spielt. smile Aber auch Inception mit seinen Meta-Meta-Meta-Meta-(Meta?)-Ebenen ist schon ziemlich nett gemacht. *g*

An Sci-Fi-Serien muss ich aber unbedingt noch Babylon 5 erwähnen. Das ist die einzige Serie, die ich kenne, in der knapp 90 Prozent der Folgen von ein und demselben Autor geschrieben wurden, sodass sich ein zusammenhängender Handlungsbogen über alle 5 Staffeln a' 22 Folgen ergibt. Einfach großartig gemacht. smile (Und aus Kult-Gründen sei hier auch die Raumpatrouille Orion erwähnt, die zeitgleich mit der ersten Star Trek Staffel in Deutschland produziert wurde -- nur etwas weniger Geld zur Verfügung hatte wink )

In eine andere Richtung ging damals (Anfang der 2000er) The West Wing. Dort sieht man, wie vernünftige Leute hinter den Kulissen im Weißen Haus arbeiten. wink House of Cards kam ja später in die Verlegenheit, dass die Realität plötzlich skurriler wurde, als man es in der Serie persiflieren wollte. wink btw: Das britische Original zu House of Cards ist übrigens noch mal etwas besser als die US-Version.

So, nun habe ich genug geschrieben. smile
Cyrix


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.23, eingetragen 2019-04-19 21:42    [Diesen Beitrag zitieren]

Sorry etwas O.T.:
Die an den Kinokassen einträglichsten Filme der letzten 20 Jahre waren "Titanic" und "Avatar", da wüsste ich gar nicht ob es Bücher gibt ausser Drehbücher.
Die schönsten so von der Aussage her sind "Matrix1", "täglich grüßt das Murmeltier", "Trueman Show", "Hinter dem Horizont" mit Robin Williams, "Vanilla Sky" und "Zeitmaschine" von H.G Wells die 50er Jahre Version.

Tatsächlich habe ich so mit 15-18 am meisten gelsen, was eher abnahm.
Ich empfehle auch die Serie "travelers" auf Netflix, sowie die neuen "Dr. Who".
"breakin bad" hat ein schwieriges Thema sehr realistisch umgesetzt. Sogar mit Genehmigung der DEA.
schön Abend noch!







Bernhard
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 Beitrag No.22, eingetragen 2019-04-19 19:22    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Primentus!

2019-04-19 13:43 - juergen007 in Beitrag No. 22 schreibt:
An sich ist es aber meist besser erst die Bücher zu lesen.
"Nachtzug nach Portugal" ist auch sehr lesenswert.
z.B. "Momo" und "Die Unendliche Geschichte" von M. Ende fand ich die Filme enttäuschend..banal, nachdem ich die Bücher gelesen hatte. obwohl die Regie sich Mühe gab.

M. Ende hat sich auch erfolglos gegen die Verfilmungen gewehrt.
Andereseits das erste "Harry Potter" hab ich weggelegt und dann nur noch die 8 hervorragenden Filme gesehen. wo natürlich auch Details fehlen.

Es gibt wirklich sehr wenige Filme, die an das Buch herankommen. Harry Potter kann ich (noch wink ) nicht beurteilen, aber als "Die unendliche Geschichte" einmal im Fernsehen lief, habe ich nach 5 Minuten wieder abgedreht. Sehr gut gelungen finde ich dagegen die Verfilmungen von "dem Kleinen Lord". Ja - was viele nicht wissen - es gibt mehrere, nicht nur die von Alec Guinnes! Der hat sich gegenüber dem Buch einige Freiheiten genommen, aber nicht so, daß es stören würde. Es gibt noch eine ältere, siehe hier, die sich noch näher an das Buch lehnt. Später wurde es noch mindestens zweimal versucht, aber die habe ich nicht gefunden.

Gut gelungen sind z.B. die Don Camillo Verfilmungen mit Fernandel. Und diese sind wirklich eine Herausforderung! Denn Don Camillo ist ja kein durchgehender Roman, sondern eine Sammlung aus Kurzgeschichten, die für eine Zeitschrift geschrieben  und - ich glaube wöchentlich - dort abgedruckt wurden. Das in einen durchgehenden Zusammenhang zu setzen ist nicht leicht, aber hier gelungen.
Aber im Allgemeinen ist das Buch besser und regt die Phantasie mehr an.

Viele Grüße, Bernhard


xiao_shi_tou_
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 Beitrag No.21, eingetragen 2019-04-19 13:59    [Diesen Beitrag zitieren]

Ich habe zwar noch nie einen deutschen oder englischen Roman gelesen, aber ich kenne Leute die unabhängig voneinander meinen die Romane von Ken Follett seien alle sehr lesenswert.

Liebe Grüße


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.20, eingetragen 2019-04-19 13:43    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 12:10 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 14 schreibt:
@Primentus:

Hört sich lustig an.
Ich hatte mal etwas ähnliches gelesen. Eine Sammlung von Sprüchen von Piloten.


Gibt es hier auch Stephen King Fans?
Da wollte ich auch mal das ein oder andere Buch lesen. 'Es' hatte ich mal angefangen, ist aber schon lange her. Leider nie beendet.

Ja "Es" empfehl ich unbedingt, den etwa älteren Film anzusehen, genau so "pet cemetary" Teil 1 und 2. Voll heavy.
Es gibt eine neuere Film Version von "Es" 2017. Die hab ich nur im Original nicht german dubbed und ohne titles angesehen.

An sich ist es aber meist besser erst die Bücher zu lesen.
"Nachtzug nach Portugal" ist auch sehr lesenswert.
z.B. "Momo" und "Die Unendliche Geschichte" von M. Ende fand ich die Filme enttäuschend..banal, nachdem ich die Bücher gelesen hatte. obwohl die Regie sich Mühe gab.

M. Ende hat sich auch erfolglos gegen die Verfilmungen gewehrt.
Andereseits das erste "Harry Potter" hab ich weggelegt und dann nur noch die 8 hervorragenden Filme gesehen. wo natürlich auch Details fehlen.


[Die Antwort wurde nach Beitrag No.20 begonnen.]


Primentus
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 Beitrag No.19, eingetragen 2019-04-19 13:41    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 12:10 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 14 schreibt:
Hört sich lustig an.

Ja, ist auch wirklich sehr lustig - selten so gelacht wie bei dem Buch.

2019-04-19 12:10 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 14 schreibt:
Ich hatte mal etwas ähnliches gelesen. Eine Sammlung von Sprüchen von Piloten.

Sprüchesammlungen können generell sehr amüsant sein - gibt es z. B. auch in der Form, was Leute sich schon Kurioses als SMS geschrieben haben (weiß jetzt aber nicht mehr den Titel des Buches). Naja, heutzutage wären es wohl eher Whatsapp-Sprüche. wink

2019-04-19 12:11 - Bernhard in Beitrag No. 15 schreibt:
Mir geht es ähnlich. Wenn meine Nichte (11 Jahre) ein Buch geschenkt bekommt - und die liest viel und gerne! - dann geht das vorher erstmal durhc meine Hand bzw. Augen. Interessant dann auch zu vergleichen mit den Kinderbüchern von früher oder gar denen, die mein Vater früher gelesen hat.

Hallo Bernhard,
ja, solche Kinderbücher lassen einen die Welt auf ganz neue Weise erkunden. Und in den einzelnen Jahrzehnten kann man selbst bei Kinderbüchern tatsächlich ganz gut den jeweiligen Zeitgeist ablesen. Hatte auch schon gelegentlich ältere Kinderbücher in der Hand - eine interessante Reise in die Vergangenheit!

LG Primentus


helmetzer
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 Beitrag No.18, eingetragen 2019-04-19 13:23    [Diesen Beitrag zitieren]

Zur Abwechslung will ich mal von einem Buch abraten:

www.amazon.de/Die-Tyrannei-Schmetterlings-Frank-Sch%C3%A4tzing/dp/3462050842

Aus meiner Sicht ein Tiefpunkt nach den früheren Büchern dieses Autors.

PS: Auch negative Werbung ist Werbung.


PrinzessinEinhorn
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 Beitrag No.17, eingetragen 2019-04-19 12:54    [Diesen Beitrag zitieren]

Keine Sorge, ich fühle mich jetzt schon unter Lesezwang.


Diophant
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 Beitrag No.16, eingetragen 2019-04-19 12:46    [Diesen Beitrag zitieren]

@PrinzessinEinhorn:

falls dir - wider Erwarten - die Inspirationen aus diesem Thread nicht ausreichen, hätte ich hier in Sachen Bücher und Schriftsteller noch eine weitere Quelle.  biggrin

Gruß, Diophant


AnnaKath
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 Beitrag No.15, eingetragen 2019-04-19 12:23    [Diesen Beitrag zitieren]

Huhu Prinzessin,

2019-04-19 11:58 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 12 schreibt:
@Diophant:

Na, dann werde ich mir die mal bestellen.
Bei meinem Tempo bin ich dann wohl die nächsten zwei Jahre beschäftigt...  :)

ein wenig beneide ich Dich (fast), das erste Mal die Buddenbrocks lesen zu dürfen...

Ansonsten empfehle ich Dir das Buch, was sich auch meine Ehefrau sich heute morgen vorgenommen hat (und seit vier Stunden nicht aus der Hand legt, so schlecht scheint es ihr also nicht zu gefallen):

Martin Suter. Der Koch. Diogenes, Zürich, 2010.

lg, AK.


gonz
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Dabei seit: 16.02.2013
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 Beitrag No.14, eingetragen 2019-04-19 12:12    [Diesen Beitrag zitieren]

Von Stephen King empfiehlt meine Familie:
Der Friedhof der Kuscheltiere ( sein Erstlingswerk zum Einstieg )
Das Monstrum ( weil es einfach gut ist )

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.14 begonnen.]


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
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 Beitrag No.13, eingetragen 2019-04-19 12:11    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Primentus!

Ich muss dazu sagen, ich habe selbst keine Kinder, aber es ist wirklich herzerfrischend und amüsant, die Welt einmal aus Kinderaugen wahrzunehmen, da Kinder Sichtweisen beschreiben, auf die ein Erwachsener gar nicht kommen würde oder sie sich gar nicht auszusprechen trauen würde oder die einfach unfreiwillig komisch wirken.
Mir geht es ähnlich. Wenn meine Nichte (11 Jahre) ein Buch geschenkt bekommt - und die liest viel und gerne! - dann geht das vorher erstmal durhc meine Hand bzw. Augen. Interessant dann auch zu vergleichen mit den Kinderbüchern von früher oder gar denen, die mein Vater früher gelesen hat.

Ach ja... Nachtrag....
( lest ihr auch immer 2-3 Bücher gleichzeitig? )
Dito. Immer so bunte Mischung...

Ich kaufe übrigens kaum mehr regulär Bücher. Meine erhalte ich fast nur noch von Flohmärkten oder aus Antiquariaten. Nicht, weil sie dort billiger wären, sondern dort die interessanteren zu finden sind. Diejenigen, die auch viel mehr über die damalige Gesellschaft aussagen. Diesen Spiegel der Zeit erkennt man gerade bei den älteren Kinderbüchern.

Viele Grüße, Bernhard

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.11 begonnen.]


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.12, eingetragen 2019-04-19 12:10    [Diesen Beitrag zitieren]

@Primentus:

Hört sich lustig an.
Ich hatte mal etwas ähnliches gelesen. Eine Sammlung von Sprüchen von Piloten.


Gibt es hier auch Stephen King Fans?
Da wollte ich auch mal das ein oder andere Buch lesen. 'Es' hatte ich mal angefangen, ist aber schon lange her. Leider nie beendet.


Diophant
Senior
Dabei seit: 18.01.2019
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 Beitrag No.11, eingetragen 2019-04-19 12:02    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo nochmal,

2019-04-19 11:58 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 12 schreibt:
@Goswin:


Aber die Hörversion nimmt sich auch die Freiheit heraus, die Schriftversion zu kürzen, wo sie es für nötig hält - und ohne dass so etwas an irgendqeiner Stelle angedeutet wird. Darf man das überhaupt? Geschieht das mit Genehmigung des Autors?

Ich war vor einiger Zeit auch etwas verwundert, als ich das las.
Ich denke schon, dass der Autor das 'erlaubt'. Immerhin gibt er die Rechte an dem Buch ja her, wie wenn es verfilmt wird. Nehme ich mal an.

Ich kenne einen Schauspieler, der regelmäßig Hörbücher liest. Von daher kann ich berichten, dass das eigentlich immer detailliert zusammen mit dem Autor geplant wird - zumindest bei lebenden Autoren. wink

2019-04-19 11:58 - PrinzessinEinhorn in Beitrag No. 12 schreibt:
@Diophant:

Na, dann werde ich mir die mal bestellen.
Bei meinem Tempo bin ich dann wohl die nächsten zwei Jahre beschäftigt...  smile

Dann wünsche ich viel Spaß! smile


Gruß, Diophant


PrinzessinEinhorn
Senior
Dabei seit: 23.01.2017
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 Beitrag No.10, eingetragen 2019-04-19 11:58    [Diesen Beitrag zitieren]

@Goswin:


Aber die Hörversion nimmt sich auch die Freiheit heraus, die Schriftversion zu kürzen, wo sie es für nötig hält - und ohne dass so etwas an irgendqeiner Stelle angedeutet wird. Darf man das überhaupt? Geschieht das mit Genehmigung des Autors?

Ich war vor einiger Zeit auch etwas verwundert, als ich das las.
Ich denke schon, dass der Autor das 'erlaubt'. Immerhin gibt er die Rechte an dem Buch ja her, wie wenn es verfilmt wird. Nehme ich mal an.

Bei einem Film ist es aber nochmal anders, weil ein Film ja nie wirklich versucht eine 1:1 Kopie des Buches zu sein, weil das ja auch gar nicht möglich ist. Hier müssen Dinge ja abgeändert werden, damit eine Verfilmung möglich ist.

@Diophant:

Na, dann werde ich mir die mal bestellen.
Bei meinem Tempo bin ich dann wohl die nächsten zwei Jahre beschäftigt...  :)

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.10 begonnen.]


Primentus
Senior
Dabei seit: 18.02.2016
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 Beitrag No.9, eingetragen 2019-04-19 11:41    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo PrinzessinEinhorn,

ich lese zur Zeit ein sehr banales Buch, aber ab und zu braucht man mal etwas, um die Lachmuskeln richtig in Schwung zu bringen.

Es handelt sich um das Buch "Opa ist am Kopf barfuß" von Cordula Weidenbach.

Wie man vielleicht anhand des Titels schon erahnen kann, ist das Buch voll mit Sprüchen von Kindern, die meist so zwischen 5 und 12 Jahren alt sind. Die Autorin hat also Aussagen und Sprüche von realen Kindern gesammelt und hier zusammengetragen.

Ich muss dazu sagen, ich habe selbst keine Kinder, aber es ist wirklich herzerfrischend und amüsant, die Welt einmal aus Kinderaugen wahrzunehmen, da Kinder Sichtweisen beschreiben, auf die ein Erwachsener gar nicht kommen würde oder sie sich gar nicht auszusprechen trauen würde oder die einfach unfreiwillig komisch wirken.

Sowohl denjenigen, die selbst Kinder haben, würde ich dieses Buch empfehlen, aber erst recht denjenigen, die noch keine Kinder haben und sich einmal die Welt von Kindern vor Augen führen wollen. Wer also eine absolut kurzweilige und heitere Bettlektüre für vor dem Einschlafen sucht, wird durch dieses Buch bestens bedient. Ich habe jedenfalls herzhaft gelacht bisher, und man geht mit einem Grinsen ins Bett, wenn man es abends liest!

LG Primentus

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.8 begonnen.]


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.8, eingetragen 2019-04-19 11:35    [Diesen Beitrag zitieren]

Franck Thilliez "Monster"
Brockhaus bin bei B.
Superman
Batman ist mir zu duster
Schlachthof 5 von Vonnegut Genial!!
Universe in a nutshell, von S. hawkings.
Bewundere, wie der diese Krankheit aushielt...
Franny und Zooey von Salinger Genial!
Facebook Mitteilungen und Verein der nicht-spd-sympathisanten.
Bild weil so schön bunt!


Hörbücher: Kafkas Verwandlung
Und die Känguru Trilogie
Und die Douglas adams Trilogie aus 5 Teilen einfach geil
Comics:
Fix und Foxy
Karl May
Karl Marx
Mad
Titanic

Zeitschriften eher online:
Welt
Spiegel
Focus
Tagesenergie ist aber  kein Buch eher in youtube

Btw.: Wette 20 Pfund kein Brexit dies Jahr mehr.

Hält wer dagegen?


Ueli
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Dabei seit: 29.11.2003
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 Beitrag No.7, eingetragen 2019-04-19 11:24    [Diesen Beitrag zitieren]

Oft lese ich fiction mit mehr oder weniger science. Eine alternative und alptraumhafte Gegenwartsgeschichte der Schweiz hat Christian Kracht in seinem Roman "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" beschrieben. Man fragt sich beim lesen, ob diese und jene Weichenstellung der Geschichte nicht auch möglich gewesen wäre.
Viel Vergnügen
Ueli


Goswin
Senior
Dabei seit: 18.09.2008
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 Beitrag No.6, eingetragen 2019-04-19 10:49    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 03:50 - PrinzessinEinhorn im Themenstart schreibt:
Nun muss ich mir überlegen, was ich als nächstes lesen möchte.

Ich entnehme aus deiner Liste, dass du eher tiefgründige Bücher liest. Da empfehle ich dir "Till we have Faces" von C.S. "Jack" Lewis. Es gibt eine deutsche Übersetzung, die sich "Du selbst bist die Antwort" nennt; der deutsche Titel ist extrem blöde gewählt, und die Übersetzung selber enthält ein paar offensichtliche Fehler, aber wenn man kein Englisch liest empfehle ich sie trotzdem.

In dieser ziemlich abenteuerlichen (ausgedachten) Biografie einer mesopotamischen Prinzessin geht es um die Frage, warum unsere Vorstellungen von Gott so widersprüchlich sind. Mit den im Buch erwähnten "Griechen" sind ganz offenbar wir selber gemeint.


Goswin
Senior
Dabei seit: 18.09.2008
Mitteilungen: 1323
Herkunft: Chile, Ulm
 Beitrag No.5, eingetragen 2019-04-19 10:22    [Diesen Beitrag zitieren]

2019-04-19 07:30 - pzktupel in Beitrag No. 3 schreibt:
Bin auf Hörbücher umgestiegen...da bin ich wegen der tollen Leserstimme von Dietmar Wunder [...] begeistert.

Ich habe auf die Empfehlung anderer einmal ein Hörbuch getestet, und zwar "Er ist wieder da" von Timur Vermes, vorgelesen von Christof Maria Herbst. Und natürlich habe ich (sonst wäre es ja kein Test) dasselbe Buch auch in Schriftform gelesen. Seitdem bin ich Hörbüchern gegenüber sehr vorsichtig geworden.

Offenbar sind Hörbücher ein ganz anderes Medium als Schriftbücher, so ähnlich wie Filme nicht dasselbe sind wie die Bücher auf die sie sich stützen. Herbst's Nachahmung der Redeweise Hitlers bei der Hörversion wäre natürlich in der Schriftversion unmöglich wiederzugeben. Aber die Hörversion nimmt sich auch die Freiheit heraus, die Schriftversion zu kürzen, wo sie es für nötig hält - und ohne dass so etwas an irgendqeiner Stelle angedeutet wird. Darf man das überhaupt? Geschieht das mit Genehmigung des Autors? frown

Vermutlich verkauft sich so ein Hörbuch gekürzt besser, und die Herausgeber gehen davon aus, dass Bücherhörer nicht nur lesefauler, sondern auch ungeduldiger als Bücherleser sind.


Diophant
Senior
Dabei seit: 18.01.2019
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 Beitrag No.4, eingetragen 2019-04-19 10:16    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo PrinzessinEinhorn,

den Herr der Ringe zu lesen ist eine gute Idee, egal, ob man die Filme kennt oder nicht. Ich würde aber davor noch Der kleine Hobbit lesen, damit die Geschichte mit dem Ringfund vollständig ist.
Ich habe die vier Bücher bis vor kurzem auch mal wieder gelesen, insgesamt zum 5. oder 6. Mal, das weiß ich gar nicht mehr so genau. Im Gegensatz zu den Filmen kommen im Buch ja doch (teilweise entgegen den Versicherungen des Autors) viele philosophische aber auch zeitgeschichtliche Aspekte vor, und man entdeckt eigentlich bei jedem Mal Lesen etwas neues.

Ansonsten habe ich die letzten Jahre Thomas Mann für mich entdeckt. Von ihm habe ich u.a. die drei Romane Die Buddenbrooks, Der Zauberberg und den Dr. Faustus gelesen. Zum einen finde ich Thomas Mann einfach wegen seiner ausgefeilten Sprache faszinierend, zum anderen entdeckt man in allen drei Werken unheimlich viele Parallelen zu unserer heutigen Zeit. Für den Dr. Faustus sollte man sich allerdings ein wenig mit der Neuen Wiener Schule auskennen, um die künstlerischen Motive des Protagonisten Adrian Leverkühn besser einordnen zu können (Thomas Mann hat sich für diesen Roman ja ziemlich ausführlich von Arnold Schönberg beraten lassen).

Aber aktuell lese ich...
                                       ...ein Mathebuch. ;-)


Gruß, Diophant

PS: ich finde, dieser Thread ist eine schöne Idee!


helmetzer
Senior
Dabei seit: 14.10.2013
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 Beitrag No.3, eingetragen 2019-04-19 09:51    [Diesen Beitrag zitieren]

de.wikipedia.org/wiki/Die_Liebe_in_den_Zeiten_der_Cholera


gonz
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 Beitrag No.2, eingetragen 2019-04-19 09:35    [Diesen Beitrag zitieren]

Aktuell Krimis ( Fred Vargas, diese Serie mit Kommissar Adamsberg ). Und wir haben von meiner Schwester in einem Geburtstagspaket einige Krimis der SPQR Serie bekommen. Die sind nett vor allem wenn man sich ein bissl für den historischen Hintergrund interessiert, der da recht liebevoll gezeichnet ist.

Ach ja... Nachtrag....
( lest ihr auch immer 2-3 Bücher gleichzeitig? )

Jan Assmann. Ägypten - Eine Sinngeschichte

Hab ich beim Aufräumen im Regal gefunden * grins.


pzktupel
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Dabei seit: 02.09.2017
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Herkunft: Thüringen,Erfurter Raum
 Beitrag No.1, eingetragen 2019-04-19 07:30    [Diesen Beitrag zitieren]

Bin auf Hörbücher umgestiegen...da bin ich wegen der tollen Leserstimme von Dietmar Wunder als Bsp. von der Cormoran Strike Reihe begeistert.

Hatte früher viel gelesen von :

Matthew Reilly
Dan Brown
Frank Schätzing

Grüße


PrinzessinEinhorn
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Dabei seit: 23.01.2017
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 Themenstart: 2019-04-19 03:50    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

mich würde mal interessieren, was ihr außerhalb der Fachliteratur so für Bücher lest.

Ich hatte mir für dieses Jahr vorgenommen wieder mehr zu lesen.
Leider komme ich dennoch nicht wirklich dazu und habe bisher nur drei Bücher und zwei Erzählungen gelesen.

Ich gehöre wohl eher zu der Sorte Mensch, die in öffentlichen Verkehrsmitteln und Warteräumen liest... Und im Bus wird mir dann schnell übel. xD

Angefangen hatte ich dieses Jahr mit 'Der Ekel' von Jean-Paul Sartre.
Das wollte ich wirklich schon seit einer halben Ewigkeit mal lesen.

Es war nicht wirklich das, was ich erwartet hatte, aber es hat mir trotzdem gut gefallen.
Ich war etwas überrascht, dass es doch ein 'einfacher' Roman ist, der, wenn man von den Gedanken und philosophischen Ideen von Sartre absieht, eine recht banale Handlung hat.

Wenn man den 'Hauptroman des Existenzialismus' liest, denkt man vielleicht eher an etwas anderes.

Grob geht es um den Historiker Antoine Roquentin, der dabei ist ein Buch zu schreiben und für den die Dinge auf einmal ihre Selbstverständlichkeit verlieren.


Danach gelesen habe ich 'Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen' von Nikolai Gogol.
Das kleine Büchlein enthält zwei Erzählungen. Einmal die, mit dem namensgebenden Titel und eine weitere über den Newski-Prospekt. Einer Prachtstraße in St. Petersburg.

Die Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen fand ich wirklich gut.
Leider viel zu kurz. Beim kauf hatte ich auch nicht gemerkt, dass es gar kein richtiges Buch ist, sondern eben diese beiden Erzählungen enthält.

In der Erzählung geht es um die grotesken Tagebucheinträge eines Mannes, der langsam den Verstand verliert.

An den Newski-Prospekt erinnere ich mich eigentlich fast gar nicht mehr...


Danach gelesen habe ich 'Der Doppelgänger' von Fjodor Dostojewski.
Und so gerne ich dieses Buch mögen möchte, so recht kann ich es nicht.
Ich hatte die meiste Zeit das Gefühl, dass ich hätte aufmerksamer lesen müssen.
Aber das Buch macht es einem nicht unbedingt leicht, weil es irgendwie eigenartig geschrieben ist.

Es geht um den Kanzleibeamten Jakow Goljadkin, der eines Nachts einer Person begegnet, die ihm zum verwechseln ähnlich sieht, woraufhin dieser Doppelgänger anfängt dies für sich auszunutzen.



Als letztes gelesen habe ich dann 'Die Verliese des Vatikan' von André Gide.
Von allen Büchern hier, hat mir dieses am besten gefallen.
Dem Anhang ist zu entnehmen, dass man das Buch auf französisch lesen sollte, wenn man denn kann.
Ich kann es leider nicht.

Es geht das Gerücht um, der Papst sei entführt worden.
Daraufhin begibt sich ein braver Apotheker nach Rom, um den ganzen auf den Grund zu gehen.

Tolles Buch.



Nun muss ich mir überlegen, was ich als nächstes lesen möchte.
Ich wollte auch schon immer mal die Herr der Ringe Bücher lesen.
Mal schauen, vielleicht erstmal wieder etwas 'Unterhaltungsmathematik'.


:)


 
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