Antworte auf:  GPS-Satelliten von zwaegi
Forum:  Relativitätstheorie, moderiert von: fru

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zwaegi
Aktiv
Dabei seit: 09.06.2003
Mitteilungen: 496
Herkunft:
 Beitrag No.2, eingetragen 2019-07-27 15:20    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Ueli

Danke für die Antwort. Ich hab schon verschiedentlich gehört, dass "GPS der beste Beweis für die Relativitätstheorie sei" - und das selbst auch schon nachgeplappert. Aber in dem Fall stimmt das gar nicht... Man beobachtet dabei "lediglich", dass die Uhren auf dem Boden und im Satellit nicht synchron laufen. Für die Ortsbestimmung ist aber auch nur die Laufzeitdifferenz entscheidend, also ist nirgends die absolute Zeit von Nöten und dadurch auch keine Synchronisierung bei jeder Ortsbestimmung durchzuführen?

zwaegi


Ueli
Senior
Dabei seit: 29.11.2003
Mitteilungen: 1467
Herkunft: Schweiz
 Beitrag No.1, eingetragen 2019-06-13 14:15    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo zwaegi,
zunächst mal: Das GPS ist eine technische Konstruktion und kein Messgerät für die Relativitätstheorie. Man synchronisiert die Uhren regelmässig und passt sie den Bodenstationen an, da sie auch noch andere Fehler haben. Man muss die Relativitätstheorie also gar nicht berücksichtigen, um ein GPS-System zum Laufen zu bringen. Die grossen Abweichungen wären theoretisch vorhanden, wenn die Uhren auf den Satelliten autonom gehen würden. Dann würde das Zeitsignal abdriften und die Positionsmessung würde immer ungenauer. Aber wie gesagt werden die Uhren dauernd synchronisiert und es sind sowiso Korrekturfaktoren vorgesehen, denn Uhren können auch aus anderen Gründen, als der Relativitätstheorie falsch gehen. Es gibt auch noch Korrekturen für die Brechung in der Atmosphäre, für Bahnstörungen der Satelliten usw..
Gruss Ueli


zwaegi
Aktiv
Dabei seit: 09.06.2003
Mitteilungen: 496
Herkunft:
 Themenstart: 2019-06-13 11:42    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo zusammen

Die Uhren in GPS-Satelliten laufen laut Infos aus dem Netz pro Tag rund 38 Mikrosekunden schneller als auf der Erde (allgemeine macht 45 Mikrosekunden aus, spezielle 7 Mikrosekunden in die andere Richtung).

Ebenso habe ich schon gehört, dass man das berücksichtigen muss, weil GPS sonst unbrauchbar wäre (weil zu ungenau). Wenn ich aber die Entfernung der GPS Satelliten nehme (rund 20'000 km), und rechne wie lange das Signal dafür braucht (rund 7 Hundertstelsekunden), dann macht doch der "Relativitäts-Fehler" in der Zeitmessung während dieser Zeit nur etwa 30 Picosekunden aus - während der Zeit legt das Signal nur rund 9 Millimeter mehr oder weniger zurück. Das ist doch viel weniger als die aktuelle Genauigkeit, die im Meterbereich liegt?

Wo liegt mein Denkfehler? Oder sind meine Infos falsch?

zwaegi


 
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