Antworte auf:  Zusammenhang zwischen Wicklungssinn, Stromrichtung und Kopplung bei gekoppelten Spulen von Lux93
Forum:  Elektrotechnik, moderiert von: Berufspenner Ueli rlk MontyPythagoras

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Lux93
Aktiv
Dabei seit: 16.07.2012
Mitteilungen: 110
Herkunft:
 Beitrag No.4, eingetragen 2020-09-28 20:57    [Diesen Beitrag zitieren]

Tut mir leid, dass ich erst jetzt zu einer Rückmeldung komme.

Ich habe jetzt nochmal in 2 Büchern nachgeschaut und festgestellt, dass es scheinbar keine klare Definition gibt und auch die Verwendung der Punkte in unterschiedlichen Zusammenhängen von verschiedenen Autoren genutzt werden.

Das hat sich dann wohl erledigt, aber vielen Dank für deine Hilfe.


rlk
Senior
Dabei seit: 16.03.2007
Mitteilungen: 10904
Herkunft: Wien
 Beitrag No.3, eingetragen 2020-09-24 08:44    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Lux93,
sind in Deinen Büchern die Begriffe Wicklungs- bzw. Windungssinn klar definiert?
Es ist einfacher, die Richtung des magnetischen Felds mit der Rechten-Hand-Regel zu bestimmen. Verwendet man die gekoppelten Spulen als Transformator mit ohmscher Last, so wie das in den Bilder aus dem Buch von Demtröder gezeigt wird, sind die Felder von Primär- und Sekundärwicklung entgegengesetzt orientiert. Schließt man an beiden Seiten Quellen an, so kann man die Stromrichtung so wählen, dass die Felder gleich orientiert sind.
Servus,
Roland


Lux93
Aktiv
Dabei seit: 16.07.2012
Mitteilungen: 110
Herkunft:
 Beitrag No.2, eingetragen 2020-09-23 09:29    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo rlk,

okay, ich glaube, dass mir nicht klar ist, wie man den Wicklungssinn überhaupt bestimmt. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass ich z. B. die zweite Wicklung zur ersten gedanklich so wie du es beschreibst verschieben kann. Dann bewege ich mich beispielsweise auf dem Eisenkern nach unten und betrachte, ob ich mich gegen oder mit dem Uhrzeigersinn orientiert auf diesem Weg nach unten in der Wicklung bewegen würde.

Im vorliegenden Fall würde ich mich bei dieser Vorgehensweise bei beiden Wicklungen gegen den Uhrzeigersinn bewegen und dachte daher, dass der Wicklungssinn gleichsinnig ist.

Um die Verwirrung perfekt zu machen, habe ich im Demtröder die folgende Abbildung gefunden, die aus meiner Sicht im Grunde dieselbe Anordnung zeigt und bei der auch von gleichsinnigem Wicklungssinn die Rede ist.



rlk
Senior
Dabei seit: 16.03.2007
Mitteilungen: 10904
Herkunft: Wien
 Beitrag No.1, eingetragen 2020-09-22 22:47    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Lux93,
die Wicklungen in der Abbildung haben nicht den gleichen Wicklungssinn, daher sind die magnetischen Flüsse entgegengesetzt. Verschiebe die zweite Wicklung, bis sie auf derselben Seite des Kerns ankommt wie die erste Wicklung.
Wenn Du das nachvollziehen kannst, versuche es auf die entsprechende Abbildung im Buch von Moeller anzuwenden.

Ich hoffe, das hilft Dir,
Roland



Lux93
Aktiv
Dabei seit: 16.07.2012
Mitteilungen: 110
Herkunft:
 Themenstart: 2020-09-22 22:09    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

meine Frage bezieht sich darauf, wie Wicklungssinn und Stromrichtung die Kopplung bei magnetisch gekoppelten Spulen beeinflussen.

Im Buch ,,Moeller Grundlagen der Elektrotechnik'' heißt es: ,,Fließen Ströme mit gleichem Vorzeichen in die Wicklungsanfänge a und c, so erzeugen sie entlang der Achse des Wickelkörpers magnetische Flüsse, die sich gegenseitig verstärken.''

Die Wicklungen, auf die sich das Zitat bezieht, haben einen gleichsinnigen Wicklungssinn.

Auf dem beigefügten Bild aus einem anderen Lehrbuch sind, soweit ich das sehe, ebenfalls Wicklungen mit gleichem Wicklungssinn, wobei Ströme mit gleichem Vorzeichen in die Wicklungsanfänge fließen, abgebildet. Die magnetischen Flüsse verstärken sich jedoch nicht, was aus meiner Sicht ein Widerspruch zu dem obigen Zitat ist. Oder habe ich da einen Denkfehler?



 
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