Antworte auf:  Übergangsdipolmoment vs. Dipolmoment von Einblatt
Forum:  Atom-, Kern-, Quantenphysik, moderiert von: Dixon Orangenschale

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Einblatt
Junior
Dabei seit: 04.08.2019
Mitteilungen: 7
Herkunft: Köln, Deutschland

 Beitrag No.2, eingetragen 2020-10-22 12:45    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo,

danke für deine Antwort!

Ja genau, "anschaulich" kann man sich das hiermit

2020-10-21 19:53 - jacha2 in Beitrag No. 1 schreibt:
...daß zur Berechnung des Wertes dieser Übergangs-Matrixelemente die "Stärke" des Dipols (Produkt aus Ladungsdifferenz und -Abstand, also der Schwerpunktsabstand zwischen Kernen und e--Ladungswolke) herangezogen wird

schon ganz gut erklären.

Ich tu mich bloß immer so schwer damit, mich auf mein Bauchgefühl und die "Anschaulichkeit" in Fragen der Quantenmechanik zu verlassen.

Im Townes/Schawlow "Microwave Spectroscopy" wird das Ganze auch durchgerechnet habe ich gerade festgestellt.

Das Wissen, dass man es rechnen kann (wenn man Zeit und Lust dazu hat) und deine anschauliche Erklärung reichen mir an dieser Stelle aber. 🙂

Viele Grüße
Einblatt



jacha2
Senior
Dabei seit: 28.05.2013
Mitteilungen: 1138
Herkunft: Namur

 Beitrag No.1, eingetragen 2020-10-21 19:53    [Diesen Beitrag zitieren]

Salut,

Dir sei völlig zugestimmt, ...
2020-10-20 20:45 - Einblatt im Themenstart schreibt: ...Meines Wissens nach hängt so eine Intensität vom Übergangsdipolmoment ab, das ja etwas anderes als das klassische Dipolmoment ist.
...daß die Kopplung der el. Dipolkomponente elektromagnetischer Strahlung an - unter anderem - rotierende elektrische Dipole, wie man ggf. kleine Moleküle mit polarisierten e--Hüllen vereinfachen kann, durch eine Wechselwirkung beschrieben wird, bei der die Übergangs-Matrixelemente des Störoperators, der den Transit von oder in ein bestimmtes rotatorisches Niveau beschreibt, die Übergangswahrscheinlichkeit zu berechnen gestatten, mit der ein Lichtquant die Rotationsquantenzahl um ± 1 ändert.
2020-10-20 20:45 - Einblatt im Themenstart schreibt: ...
Vielleicht ist der Bogen ganz leicht zu schlagen und ich habe hier ein gewaltiges Brett vor dem Kopf?🤔
Ersteres ja, letzteres eher nicht. Es ist i.m.h.o. bloß so, daß zur Berechnung des Wertes dieser Übergangs-Matrixelemente die "Stärke" des Dipols (Produkt aus Ladungsdifferenz und -Abstand, also der Schwerpunktsabstand zwischen Kernen und e--Ladungswolke) herangezogen wird, so daß die Behauptung des Dipolelements selber als eine (von mehreren) Einflußgrößen auf die Signal- (bzw. in Molekülwolken Absorptions-)Intensität zutrifft. Mittelbar, sozusagen.
Adieu


Einblatt
Junior
Dabei seit: 04.08.2019
Mitteilungen: 7
Herkunft: Köln, Deutschland

 Themenstart: 2020-10-20 20:45    [Diesen Beitrag zitieren]

Liebe Matheplanetarier,

wenn man sich eine Weile lang mit der Molekülspektroskopie beschäftigt, liest man immer irgendwann die Aussage, dass bestimmte Moleküle zu starken Intensitäten führen würden, weil sie so ein großes Dipolmoment besitzen. Wie zum Beispiel hier:

"Both HNC and HCN have large, similar dipole moments [...]. These large dipole moments facilitate the easy observation of these species in the interstellar medium."
Aus diesem Wikipedia-Artikel.

Meines Wissens nach hängt so eine Intensität vom Übergangsdipolmoment ab, das ja etwas anderes als das klassische Dipolmoment ist.

Vielleicht ist der Bogen ganz leicht zu schlagen und ich habe hier ein gewaltiges Brett vor dem Kopf?🤔


Viele Grüße

Einblatt
 


 
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