Antworte auf:  Siedepunkt, Dampf und Wassergas von Bernhard
Forum:  Chemie, moderiert von: trunx pet

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Jenaf
Aktiv
Dabei seit: 08.01.2008
Mitteilungen: 119
Herkunft: Wurmansau Bayern
 Beitrag No.7, eingetragen 2008-01-16 12:44    [Diesen Beitrag zitieren]

Hi! ich glaube, dass hier ein paar sehr seltsame sachen gesagt wurden.

Wasser verdamfpt auch schon bei Raumtemperatur.
Der Siedepunkt von Wasser ist 100° bei eine normalen Druck (1013 hectopascal).

Im vakuum verdamft wasser sofort. (auch bei negativen Temperaturne, so funktioniert gefriertrocknen)

der Siedepunkt von Wasser mit 100°  ist dahingehen richtig, dass die im kochenden Wasser aufsteigenden Blasen reines Gasförmiges Wasser sind, die sich erst an der Luft mit andern Gasen vermischen. (ok ein par andere Gase sind in den Wassergasblasen auch enthalten, aber das ist zu vernachlässigen.)

hofe geholfen zu haben...

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S(1) is 1 S(n) is S(n-1);not(S(n-1)) 1;0;0;1;0;1;1;0; 0;1;1;0;1;0;0;1; 0;1;1;0;1;0;0;1; 1;0;0;1;0;1;1;0;


qsc
Aktiv
Dabei seit: 07.07.2007
Mitteilungen: 53
Herkunft:
 Beitrag No.6, eingetragen 2008-01-16 12:11    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo, meiner Meinung nach hängt die Siedetemperatur vom äußeren Druck ab, unabhängig davon, wodurch der Druck erzeugt wird (also ob über kochendem Wasser Wassermoleküle oder z.B. Stickstoffmoleküle sind.

Als "anschauliches" Beispiel: Wasser siedet auf (hohen) Bergen (wo ein merklicher unterschied des Luftdrucks im Vgl. zu Meereshöhe herrscht) früher!

Noch krasseres Beispiel: Es gibt den s.g. Tripelpunkt: Bei einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck liegen alle drei Aggregatszustände (fest, flüssig und gasförmig) gleichzeitig vor, d.h. hier ist der Siedepunkt gleich der Schmelztemperatur!  

Wenn du flüssiges Wasser ins Vakuum gibst, bleibt ein Teil flüssig, ein Teil geht aber in die Gasphase über, er verdunstet (also der Übergang von flüssig nach gasförmig unterhalb der Siedetemperatur).
Dies geht solange, bis sich über der Lösung ein Sättigungsdampfdruck eingestellt hat, der Siedepunkt ist also dann wieder bei 100°C, weil ja über deinem Wasser wieder eine Gasphase (aus Wassermolekülen) mit einem bestimmten Druck befindet.

Grüße qsc


matph
Senior
Dabei seit: 20.11.2006
Mitteilungen: 5506
Herkunft: A
 Beitrag No.5, eingetragen 2008-01-14 12:47    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Bernhard,

Der Siedepunkt von H2O liegt bei 1013,25 hPa  bei 100 Grad C.
Viele weitere Daten findest du hier:
en.wikipedia.org/wiki/Water_%28data_page%29

Auch solltest du dir am besten:
en.wikipedia.org/wiki/Steam
en.wikipedia.org/wiki/Vapor_pressure
durchlesen smile

--
mfg
matph

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Wir müssen wissen, wir werden wissen. Hilbert Das Buch der Natur ist in der Sprache der Mathematik geschrieben. Galilei


michl1211
Senior
Dabei seit: 22.11.2007
Mitteilungen: 1119
Herkunft:
 Beitrag No.4, eingetragen 2008-01-14 09:20    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo Bernhard,

spielt es denn eine Rolle, daß Wasser, wenn es verdampft sich mit der Luft mischt? Das ändert doch den Siedepunkt nicht!?
Das Wasser fängt ja erst bei 100°C an zu verdampfen, und dann mischt es sich mit der Luft.
Den Versuch in einem Vakuum durchzuführen kann ich jedenfalls nicht empfehlen, als wir im Chemieunterricht damals mit der Wasserstrahlpumpe ein Vakuum erzeugten, war die Siedetemperatur deutlich niedriger.

Gruß
  michl1211
[ Nachricht wurde editiert von michl1211 am 14.01.2008 10:03:16 ]


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 6262
Herkunft: Merzhausen, Deutschland
 Beitrag No.3, eingetragen 2008-01-14 00:56    [Diesen Beitrag zitieren]

2008-01-14 00:24 - Jonathan_Scholbach schreibt:
wer sagt denn, daß man bei der Verdampfung von Methan (CO2 verdampft nicht, sondern sublimiert) nicht auch ein Methan-Luft-Gemisch erhält?

Stimmt, daß CO2 sublimiert, hatte ich jetzt nicht bedacht. Aber ist hie hauch nicht so wichtig: Man könnte festes CO2 genauso wie flüssiges Methan in ein luftdicht - besser gasdicht - verschlossenen Raum füllen, der sich ausdehnen kann. Wenn ich jetzt langsam erwärme,  Werden die Stoffe gasförmig, aber der Druck kann konstant bleiben.
Und ich erhalte kein Gemisch mit Luft.
Kann ich so auch mit Wasser verfahren? Und bei welcher Temperautur ist dann der Übergang?


PS. Was wir als "Dampf" bezeichnen (die weiße Wolke über dem Kochtopf) ist aber kein Gas, sondern das bereits wieder kondensierte Wasser.

Es war mir schon klar, deshalb habe ich ja auch geschrieben:
Es ist ein Gemisch aus Luft (O2, N2, CO2, u.a.) und mehr oder weniger freien Wassermolekülen.

Im Vakuum wollte ich den Versuch ja gerade nicht durchführen, da man dann gleich zwei Faktoren ändert: Druck und Temperatur. (s.o.)

Viele Grüße, Bernhard




-----------------
"Wichtig ist, daß man nie aufhört zu fragen" "Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des lebenslangen Versuches, sie zu erwerben" Albert Einstein
[ Nachricht wurde editiert von Bernhard am 14.01.2008 00:57:32 ]


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 6262
Herkunft: Merzhausen, Deutschland
 Beitrag No.2, eingetragen 2008-01-14 00:55    [Diesen Beitrag zitieren]

Edit: Gelöscht, weil aus versehen 2x gesendet
Bernhard


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[ Nachricht wurde editiert von Bernhard am 14.01.2008 00:59:44 ]


Ehemaliges_Mitglied
 Beitrag No.1, eingetragen 2008-01-14 00:24    [Diesen Beitrag zitieren]

Hi Bernhard,

wer sagt denn, daß man bei der Verdampfung von Methan (CO2 verdampft nicht, sondern sublimiert) nicht auch ein Methan-Luft-Gemisch erhält?

Jonathan

PS. Was wir als "Dampf" bezeichnen (die weiße Wolke über dem Kochtopf) ist aber kein Gas, sondern das bereits wieder kondensierte Wasser.

PPS. Man kann den Versuch ja einfach im Vakuum durchführen. Ich schätze mal, daß sich dann (ungefähr  cool ) ein Siedepunkt von 100°C ergeben wird.

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[ Nachricht wurde editiert von Jonathan_Scholbach am 14.01.2008 00:25:34 ]


Bernhard
Senior
Dabei seit: 01.10.2005
Mitteilungen: 6262
Herkunft: Merzhausen, Deutschland
 Themenstart: 2008-01-14 00:17    [Diesen Beitrag zitieren]

Hallo zusammen!

Gasförmige chem. Elemente sind im allgemeinen als Moleküle vorhanden, die meist sehr klein sind und eine relativ große Bindungsenergie besitzen, weshalb auch die Umwandlung in den flüssigen Zustand erst bei sehr tiefen Temperaturen stattfindet.
Wenn ich das mit anderen gasförmigen Substanzen (z.B. CO2, Methan) vergleiche, unterscheidet sich daran nicht viel. Der Verflüssigungspunkt liegt halt bei einer höheren Temperatur.
Aber es bleibt ein gemeinsames: Ich arbeite mit reinen Gasen.
Wenn ich aber versuche, das mit Wasser zu vergleichen, bekomme ich bei 100°C etwas heraus, was wir "Dampf" nennen und voraussetzen, daß es sich dabei um das in die gasförmige Phase übergegangene Wasser handelt.
Das stimmt aber nicht:
Es ist ein Gemisch aus Luft (O2, N2, CO2, u.a.) und mehr oder weniger freien Wassermolekülen. Die sogar mit Wechselwirkung treten mit den Bestandteilen der Luft.
Wie erhalte ich aber echtes "Wassergas"? Also reines H2O in gasförmiger Form. Und bei welcher Temperatur ist der Übertritt?
Das wäre eigentlich der "echte Siedepunkt" von Wasser!

Viele Grüße, Bernhard




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[ Nachricht wurde editiert von Bernhard am 14.01.2008 00:19:01 ]


 
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