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Mathematical Methods in the Physical Sciences

Boas, Mary L.

Buchcover
Diese Besprechung bezieht sich auf die zweite Auflage aus dem Jahr 1983.

Die Motivation für dieses Buches bezieht die Autorin aus der Beobachtung, daß Studenten der Physik häufig mit dem Problem konfrontiert seien, sich gleichzeitig neuen Stoff in Physik und die dafür nötigen mathematischen Grundlagen zu erlernen. Wird von ihnen verlangt, letztere in aller Gründlichkeit zu behandeln, führe das entweder dazu, daß sie sich in ihrem Grundstudium fast ausschließlich mit Mathematik beschäftigen oder einige Bereiche sehr gründlich, andere dagegen nur unzureichend kennenlernen. Die Autorin geht deshalb einen anderen Weg. Ihrer Ansicht nach sind in einem naturwissenschaftlichen Grundstudium in diesem Zusammenhang zwei Dinge entbehrlich, nämlich größtmögliche Allgemeinheit der behandelten mathematischen Sätze und detaillierte Beweise. Dagegen legt sie größten Wert auf saubere Begriffsbildungen und präzise Formulierung der Voraussetzungen für die Gültigkeit eines Satzes. Darüberhinaus verspricht sie einfache Anwendungen zu Erläuterung und Veranschaulichung des Stoffes, will die komplizierteren aber den jeweiligen Spezialvorlesungen überlassen.

Meiner Meinung nach ist der verfolgte Ansatz durchaus interessant, und die Ziele werden auch konsequent umgesetzt. Auch die Begründungen erscheinen mir plausibel. Ein Lernen nach diesem Ansatz ist aber nur dann erfolgreich möglich, wenn man ihn als Student auch annimmt und das Buch so liest, wie es gelesen werden will. Das ist mir persönlich in meinem Studium nicht gelungen. Ich habe doch immer auch die Beweise für Sätze und die Mathematik in voller Bandbreite haben wollen. Ich habe nur zur Boas gegriffen, wenn ich mir auf die Schnelle etwas anlesen wollte, und das hat dann nicht geklappt, denn der behandelte Stoff ist hier natürlich auch nicht einfacher.

Zusammenfassend bin ich der Meinung, daß das Buch durchaus seine Nische in der Bücherlandschaft hat, den Ansatz finde ich nach wie vor nicht verkehrt. Demgegenüber steht aber, daß ich es eigentlich nie benutzt habe. Deshalb mein Tipp: auf jeden Fall erstmal aus der Bibliothek holen, bevor man es sich auf den Rat eines Professors sofort anschafft.

Die Kapitel:
1 Infinite Series, Power Series
2 Complex Numbers
3 Linear Equations; Vectors, Matrices, and Determinants
4 Partial Differentiation
5 Multiple Integrals; Applications of Integration
6 Vector Analysis
7 Fourier Series
8 Ordinary Differential Equations
9 Calculus of Variations
10 Coordinate Transformations; Tensor Analysis
11 Gamma, Beta, and Error Functions; Asymptotic Series; Stirling's Formula; Elliptic Integrals and Functions
12 Series Solutions of Differential Equations; Legendre Polynomials; Bessel Functions; Sets of Orthogonal Functions
13 Partial Differential Equations
14 Functions of a Complex Variable
15 Integral Transforms
16 Probability


Hinzugefügt am: 2005-12-05
Kritiker: Morris
Bewertung

Zugehöriger Link: Katalog amazon.de
Gelesen: 4830




Durchschnittsbewertung: 2 Bewertungen

Suchbegriffe : Lehrbücher :: Physik :: Theoretische Physik :: Anwendung der Mathematik :: Mathematik für Physiker :

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Weitere Kommentare:
Mathematical Methods in the Physical Sciences
Bewertung Keine Wertung von shadowking am 08.12.2005

shadowking schreibt:

Die Auswahl und Abfolge der Themen in diesem Buch erinnert sehr
an Lang/Pucker, "Mathematische Methoden in der Physik", das hier
bereits vorgestellt wurde:

  hier

Da ich "die Boas" nicht kenne, erfolgt an dieser Stelle keine Bewertung.


(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

Mathematical Methods in the Physical Sciences
Bewertung Keine Wertung von Morris am 09.12.2005

Morris schreibt:

@shadowking
Wobei sich (wenn überhaupt) Lang/Pucker eher an Boas orientiert haben dürften als umgekehrt, denn die Erstausgabe der Boas stammt aus dem Jahr 1966 und die zweite Auflage des Lang/Pucker ist aus diesem Jahr (das Datum der Erstauflage konnte ich nicht herausfinden) und enthält auch einen Verweis auf die Boas.

Gruß Morris


(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

Mathematical Methods in the Physical Sciences
Bewertung von Renegat am 15.06.2006

Renegat schreibt:

Ich bin grade dabei mir mittels diesen Buchs die notwendige math. Grundlage für die Physik zu erarbeiten, und ich bin hellauf zufrieden damit.

Es erfüllt genau die Aufgabe die es soll, math. Techniken vorzustellen und einzustudieren, ohne dabei den ganzen math. Kontext mit lernen zu müssen.

Das Dilemma eines mathematisch interessierten Physikstudenten in den Anfagssemestern ist es ja gerade wie in der Besprechung geschrieben, das man einerseits zwar gerne die Bedeutung der Mathematik verstehen möchte, aber andererseits man nicht die Zeit hat, um immer die Mathematik vor der Physik zu lernen.

Das beste Beispiel ist hierfür der Gradient, in der zweiten/dritten Voresugswoche in Exphy 1 bei uns eingeführt, die mathematischen Grundlagen lernt man erst ein Semester später.
Deswegen versuche ich es jetzt mit diese Kompromiss, erstmals die Techniken zu verstehen, damit man die Physik verstehen kann, und später dann dazu die math. Theorie, die dahinter steht, zu lernen.

Was noch zu diesem englischen Lehrbuch gesagt werden muss (was bis jetzt auf die meisten engl. Lehrbüchern der Fall war, mit denen ich gearbeitet habe), ist dass engl. Autoren viel mehr Wert darauf legen, die Thematiken klar und einfach darzustellen, deutsche Lehrbücher haben oftmals die Tendenz etwas zu überladen darzustellen, was auf den zweite Blick natürlich tiefere Eiblicke gewähren lässt, während es meier Meinung nach das erste verstehen erschwert.  



(Dieser Kommentar wurde zu dieser Besprechung geschrieben)

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Mathematical Methods in the Physical Sciences


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