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Optik
  
Thema eröffnet von: RegEx
Licht muss doch auch erst beschleunigen, oder?  
Beitrag No.6 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-10-22 14:59
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2020-10-22 12:02 - philippw in Beitrag No. 5 schreibt:
Meine Vorstellung war immer, dass sich das Photon zwischen den Atomen mit Vakuum-Lichtgeschwindigkeit fortbewegt, und nur zwischendurch ständig mit Atomen kollidiert, absorbiert und wieder emitiert wird, und dabei Zeit verliert.

Wie MontyPythagoras schon schrieb, breitet sich Licht in Form elektromagnetsicher Wellen aus und deren Geschwindigkeit hängt gemäß
[latex]c = \frac{1}{{\sqrt {\varepsilon _r  \cdot \mu _r } }}[/latex]
von der relativen Permittivität und Permeabilität des Mediums ab. Das gilt auch für einzelne Photonen. Es gibt zwar eine Wechselwirkung zwischen dem Photon und den Teilchen des Mediums, aber dabei kommt es nicht zur kompletten Absorption des Photons. Es ist eher vergleichbar mit Korken, die auf einer durchlaufenden Wasserwelle hin- und her schaukeln. Weil die Teilchen des Mediums geladen sind, führt ihre Bewegung wieder zu elektromagnetischen Wellen, die sich mit der ursprünglichen Welle überlagern. Das Resultat dieser Überlagerung ist eine Welle, die sich langsamer bewegt als im Vakuum.

Optik
  
Thema eröffnet von: RegEx
Licht muss doch auch erst beschleunigen, oder?  
Beitrag No.4 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-10-22 10:36
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2020-10-21 14:11 - MontyPythagoras in Beitrag No. 3 schreibt:
Ein Photon hat, sobald es existiert, Lichtgeschwindigkeit drauf.

Zumindest im Vakuum und wenn man weiß, in welche Richtung es unterwegs ist. Wird das Photon beispielsweise in einem optisch dichten Medium emittiert, dann ist es zunächst langsamer und beschleunigt erst auf Vakuumlichtgeschwindigkeit, wenn es das Medium verlässt.

2020-10-21 14:11 - MontyPythagoras in Beitrag No. 3 schreibt:
Und das ist auch nur eine Modell-Vorstellung, weil sich Licht ja in Form von elektromagnetischen Wellen ausbreitet, deren Energie in Photonen "gequantelt" ist.

Tatsächlich ist es sogar noch schlimmer. Da man erst mit einer Messung feststellen kann, wo das Photon ist, ist es nicht trivial, ihm eine Geschwindigkeit zuzuordnen. Man kann höchstens sagen, wie sich der Ort der maximalen Aufenthaltswahrscheinlichkeit verändert. Erst wenn man Orte und Zeiten von Emission und Absorption kennt, kann man schlussfolgern, dass es sich dazwischen mit Lichtgeschwindigkeit bewegt hat, weil der Abstand zwischen diesen Ereignissen im Vakuum lichtartig ist.

Thermodynamik & Statistische Physik
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: antimon
Berechnung Standardentropie  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-10-08 08:56
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Ich würde es mit \(\Delta G^\circ  =  - RT\ln K\) versuchen.

Dynamik des starren Körpers
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: traveller
Lenkeinschlag bei führerlosem Fahrrad  
Beitrag No.4 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-24
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2020-09-22 21:04 - traveller in Beitrag No. 2 schreibt:
$\frac{\Delta\vec{L}}{\Delta t}=\vec{M}=\vec{r}\times\vec{F}$ ist ja konstant. Da $\vec{L}\perp\Delta\vec{L}$ wird dann doch der Drehwinkel in der Zeit $\Delta t$
$$\alpha=\arctan\left(\frac{|\Delta\vec{L}|}{|\vec{L}|}\right)=\arctan\left(\frac{\Delta t|\vec{M}|}{|\vec{L}|}\right)$$ mit grösserem $|\vec{L}|$ kleiner.

Das ist der Winkel, um den sich die Richtung des Drehimpulses ändert, aber nicht der Winkel, um den das Rad einschlägt.

2020-09-22 21:04 - traveller in Beitrag No. 2 schreibt:
Geht vielleicht der gyroskopische Effekt für $L\rightarrow0$ in den reinen Effekt durch Schwerpunkt-Verlagerung über und beide sind dasselbe Phänomen?

Das ist auszuschließen. Bei einem nicht rotierenden Vorderrad gibt es keinen gyroskopischen Effekt, aber der Schwerpunkteffekt kann trotzdem da sein. Umgekehrt kann man ein Fahrrad so konstruieren, dass es den Schwerpukteffekt nicht gibt. Der gyroskopischen Effekt wirkt dann aber trotzdem noch.

Dynamik des starren Körpers
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: traveller
Lenkeinschlag bei führerlosem Fahrrad  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-22
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2020-09-22 17:05 - traveller im Themenstart schreibt:
Welcher der beiden Einflüsse ist wichtiger?

Das hängt von der Konstruktion und von der Geschwindigkeit ab. Der Einschlag durch die Verlagerung des Schwerpunktes ist unabhängig von der Geschwindigkeit. Der gyroskopische Effekt nimmt mit der Geschwindigkeit zu.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.25 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-22
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2020-09-21 21:33 - cramilu in Beitrag No. 23 schreibt:
Da ich weder Einstein noch Hawking bin, möchte ich mich einer weiteren Erörterung hier nicht stellen.

Bei Wurmlöchern und Warp-Antrieben kann ich auch nicht mitreden. Aber es scheint Einigkeit darüber zu bestehen, dass sie zumindest nach heutigem Wissen theoretisch möglich sind und dass man damit gemessen an der flachen Raumzeit eines Außenstehenden Beobachters schneller sein kann als das Licht.  Um zu zeigen, dass die Überlichtgeschwindigkeit zu Kausalitätsverletztungen führt, braucht man dann nur noch die SRT. Ein einfaches Beispiel ist das Tachyon-Antitelefon ().

Thermodynamik & Statistische Physik
Beruf 
Thema eröffnet von: Geraldsturm9
Zylinder Isolierung berechnen  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-20
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2020-09-19 16:05 - Geraldsturm9 im Themenstart schreibt:
die Temperatur des Zylinder ist bekannt

Woraus resultiert diese Temperatur? Gibt es eine Wärmequelle oder Kühlung?

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Snetro
Was wenn das Gravitationspotential auf jeder Höhe gleich wäre?  
Beitrag No.2 im Thread
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2020-09-17 23:43 - Snetro im Themenstart schreibt:
Was wäre, wenn das Gravitationspotential des Gravitationsfeldes der Erde auf jeder Höhe gleich wäre?

Als Elektrotechniker weißt Du ja, was passiert, wenn die Spannung überall gleich ist - nämlich nichts. Beim Gravitationspotential ist das ähnlich.

2020-09-17 23:43 - Snetro im Themenstart schreibt:
Wenn man sich die Raumzeit-Krümmung unter obiger Annahme im dreidimensionalen Modell mit z.B. großer Masse in der Mitte eines gespannten Tuchs vorstellen würde, dann wäre das Tuch doch quasi um die große Masse herum auf einer Höhe

Außerhalb der Masse geht das natürlich nicht, aber in ihrem Inneren schon. Wenn Du beispielsweise einen Ring in das Tuch legst, dann ist es innen völlig flach. Das entspricht der flachen Raumzeit innerhalb einer Kugelschale. Da gibt es auch keine Gravitationskraft. (Bei anderen Geometrien funktioniert diese Analogie allerdings nicht mehr.)

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.19 im Thread
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2020-09-19 20:45 - cramilu in Beitrag No. 18 schreibt:
Was eine "praktische" Umsetzung anbelangt, muss meine grundsätzliche Frage jedoch immer lauten: "Wozu?". Das wahre Leben findet im Hier und Jetzt statt!

Das wahre Leben im Hier und Jetzt kann sich mit einem Hauptgewinn im Lotto  viel angenehmer gestalten als ohne.

2020-09-19 20:45 - cramilu in Beitrag No. 18 schreibt:
Insgesamt laufen sämtliche Erklärungsversuche, sei es ein "Rückwärtslaufen" der Zeit, eine Reise durch ein "Gödel-Universum" oder das Durchschreiten geeigneter Wurmlöcher, unvermeidbar darauf hinaus, dass  sich das Universum - irgendwie - sämtliche "hinter" uns liegenden, zeitgequantelten Zustände "gemerkt" haben müsste, um uns - egal "wo" - zu einem anderen Zeitzustand zu "bringen".

Das kann ich nicht erkennen. Dass die Reihenfolge von Ereignissen vom Beobachter abhängt, ist in der SRT nichts Ungewöhliches. Für ein Beobachter kann ein Ereignis A in der Vergangenheit und ein anderes Ereignis B in der Zukunft liegen, während es für andere Beobachter umgekehrt ist. Dafür muss nichts gespeichert werden. Warum ändert sich das, wenn es sich bei A und B um kausal gekoppelte Ereignisse handelt - z.B. Start und Ziel einer Zeitreise?

2020-09-19 20:45 - cramilu in Beitrag No. 18 schreibt:
Also müssten alle diese Zustände - irgendwo - parallel existieren.

Was meinst Du mit "irgendwo" und "parallel existieren"?

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.17 im Thread
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2020-09-18 16:38 - cramilu in Beitrag No. 14 schreibt:
Ich bin überzeugt von der Endlichkeit der Vakuumlichtgeschwindigkeit sowie von ihrer universellen Betragsgleichheit.

Auch die Lichtgeschwindigkeit bleibt lokal überall c.

2020-09-18 16:38 - cramilu in Beitrag No. 14 schreibt:
Man formuliere mir damit - sauber! - ein Bezugssystemverhältnis, bei dem ein Beobachter etwas "sieht", das nicht langsamer, sondern zeitlich "rückwärts" gerichtet erscheint!

Das geht z.B. mit Wurmlöchern, der Alcubierre-Metrik oder einem Gödel-Universum. Das lässt sich alles sauber im Rahmen der ART formulieren - aber leider nicht im Rahmen eines Internetforums. Man könnte hier bestenfalls zeigen, wie sich das gemäß SRT darstellt, wenn man die Ergebnisse aus der ART einfach so hinnimmt - z.B. dass ein Signal ein Ziel per Abkürzung durch ein Wurmloch schneller erreichen kann, als wenn es sich durch den flachen Raum bewegt.

2020-09-18 16:38 - cramilu in Beitrag No. 14 schreibt:
Das einzige Modell, bei dem man für eine Zeitreise das "Unterwegssein" (bildlich: das Erfahren der Strecke München-Berlin mit all ihren Naturschönheiten unterwegs) vermeiden könnte, [...]

Bevor man sich darüber den Kopf zerbricht, sollte man sich erst einmal fragen, ob das überhaupt nötig ist. Es gibt durchaus Szenarien, bei denen das nicht der Fall ist.

2020-09-18 21:40 - cramilu in Beitrag No. 16 schreibt:
Da solche Dinger zwei verschiedene "Orte" in der "Raumzeit" verbinden, bräuchte es schon zwei davon in Kopplung, um von einem speziellen "Ort" zum "gleichen" in dessen Vergangenheit zu gelangen!

Gemäß ART ginge das auch mit einem einzigen Wurmloch, wenn dem nicht die Quantenmechanik im Wegen stehen würde (siehe oben).

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.13 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-18
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2020-09-18 10:44 - cramilu in Beitrag No. 11 schreibt:
Denn man müsste sich in seiner Zeitmaschine ein- und von der "Außenwelt" abkapseln. Bei einer Reise in die Vergangenheit, wo die Zeit "rückwärts" laufen müsste, würde man selber damit als Rückwirkgröße fehlen!

Die Zeit läuft auch bei Zeitreisen lokal überall vorwärts. Nur für einen außenstehenden Beobachter kann es so aussehen, als ob sie rückwärts laufen würde.

2020-09-18 10:44 - cramilu in Beitrag No. 11 schreibt:
Für den Informatiker wäre allein die Anforderung, dass sämtliche Blumenvasenscherben aller Welten und Zeiten "wissen" müssten, wie und wohin sie sich "rückwärts" wieder zu heilen Gefäßen zusammenzufinden hätten, ein unlösbares Berechenbarkeitsproblem.

Das ist nicht nötig. Bei einer Zeitreise werden keine zerschlagenen Blumenvasen repariert, sondern man reist zu einem Zeitpunkt zurück, an dem sie noch nicht zerschlagen sind. Wenn ich im Raum reise, z.B. von Berlin nach München, dann baue ich dazu ja auch nicht Berlin so um, dass es wie München aussieht, sondern ich begebe mich von einem Ort zum anderen. Bei Zeitreisen ist das im Prinzip genauso - nur dass man da von einem Zeitpunkt zur anderen reist.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.12 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-18
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2020-09-18 09:05 - gonz in Beitrag No. 10 schreibt:
Es könnte sein, dass man "Wurmlöcher aufziehen" kann in die Vergangenheit

Ja, prinzipiell geht das. Man nehme ein Wurmloch, bei dem beide Enden dicht bei einander liegen und das für einen Beobachter, der relativ zu beiden Enden ruht, nahezu ohne Zeitverzögerung passiert werden kann. Dann schleppt man das eine Ende mit hoher Geschwindgkeit weg und bringt es wieder zurück. Dadurch ist es jünger als das nicht bewegte Ende (siehe Zwillingsparadoxon). Wenn jetzt jemand an einer Seite hinein geht, dann kommt er mit diesem Zeitunterschied am anderen Ende wieder heraus - und zwar je nach Richtung nachdem oder bevor er hinein gegangen ist.

Aber:

Weil das so einfach geht, haben sich Physiker diese Methode genauer angesehen und dabei leider einen Haken entdeckt. Die räumlich nahe beieinander liegenden aber zeitlich versetzen Enden des Wurmlochs führen dazu, dass Quantenfluktuationen verstärkt werden. Dadurch steigt die Energiedichte im Wurmloch und zerstört es. So funktioniert es also nicht. Aber es bleiben ja noch andere Möglichkeiten (z.B. die Verwendung von zwei relativ zueinander bewegten Wurmlöchern), die noch nicht ausgeschlossen wurden.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.9 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-15
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2020-09-15 10:45 - gonz in Beitrag No. 8 schreibt:
in der QM scheint es etwas wie eine unveränderliche globale Zeit zu geben, in der ART sprechen wir von Zeitlinien, auf denen ich mich bewege und auf denen meine Eigenzeit vergeht.

Es gibt auch eien relativistische Quantenmechanik. Eine vereinheitlichte Theorie ist aber noch immer nicht in Sicht.

2020-09-15 10:45 - gonz in Beitrag No. 8 schreibt:
Und dann die Sache mit dem instantanen und "raumweiten" Zusammenbrechen der Wellenfunktion versus der maximal möglichen Ausbreitungsgeschwindigkeit von Wirkungen in der RT.

Da es sich nicht um eine Wirkung im Sinne der Kausalität handelt, gibt es da keinen Widerspruch. Kausal entkoppelte Ereignisse können auch in der Relativitätstheorie so weit räumlich auseinander liegen wie sie wollen.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.7 im Thread
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2020-09-15 09:00 - gonz in Beitrag No. 6 schreibt:
Ich bin da sowieso ein Fan der Möglichkeiten, die sich aus der QM letztlich ergeben. Reise ich zurück und töte das Gonz Baby oder gar meine Mutter vor meiner Geburt, dann erzeuge ich einfach einen Zweig, in dem es mich nie gab.

Das ist streng genommen nicht die QM sondern nur eine ihrer Interpretationen. Nach der Standardinterpretation geht das nicht. Da bleibt nach dem Kollaps des entarteten Zustandes nur eine Möglichkeit übrig. Aber das könnte man auch auf Zeitreisen übertragen, indem man die Zukunft (und mit Zeitreisen möglicherweise auch Teile der Vergangenheit) als genauso unbestimmt ansieht, wie den Zustand von Schrödingers Katze, solange sie nicht durch Beobachtung festgelegt wird. Deine Geburt würde dann mit einer Zustandsreduktion einhergehen, die alle Zeitstränge, in denen Du nicht geboren wirst, eliminiert. Keine Zeitreise kann dann noch etwas daran ändern.

Allerdings könnten solche Zustandsreduktionen dann auch durch Zeitreisen herbeigeführt werden. Wenn man beispielsweise einen Blick in die Zukunft wirft, um die Lottozahlen der nächsten Woche zu erfahren, dann hätte man damit selbst dafür gesorgt, dass diese Zahlen gezogen werden - genauso wie man den Zustand von Schrödingers Katze festleget, indem man den Kasten öffnet und hineinsieht (wenn die Katze ein quantenmechanisches Objekt wäre, was sie nicht ist).

Das würde es beispielsweise auch schwierig machen, Zeitreisen im Krieg einzusetzen. Man kann nicht in die Vergangenheit zurück reisen, um einen Fehler zu korrigieren. Und wenn man in die Zukunft reist, um sich startegisch wichtige Informationen zu beschaffen, dann könnte man dort feststellen, dass der Krieg verloren ist. Diese Niederlage wäre dann durch die Zeitreise festgelegt und könnte nicht mehr abgewendet werden.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: Musku
Wissenserweiterung zu Zeitreisen von einem Laien  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-14
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2020-09-14 14:03 - Musku im Themenstart schreibt:
Nehmen wir an es funktioniert, könnte dann eine Person, die entsprechenden Sprung wagt, zum Zeitpunkt X in der Vergangenheit zweimal existieren?

Ja.

2020-09-14 15:08 - willyengland in Beitrag No. 2 schreibt:
Oder hat schon mal jemand einen Zeitreisenden gesehen oder davon gehört?

Angenommen, jemand hätte schon einen Zeitreisenden gesehen. Würde man ihm glauben?

2020-09-14 15:08 - willyengland in Beitrag No. 2 schreibt:
Insofern kann man nur sagen, dass wenn Zeitreisen möglich wären, dann nur so, dass es keine Interaktion gibt.

Oder so, dass sie nur bis zum Bau der Zeitmaschine zurückgehen können (z.B. weil diese als Empfänger notwendig ist), oder so, dass sie nicht in unserer Umgebung möglich sind (z.B. in der Nähe großer Massen), oder so, dass sie die Welt zerstören würden (z.B. bei Verwendung von Schwarzen Löchern), oder, oder, oder...

Sonstiges
  
Thema eröffnet von: Wario
Mikrowellenschock  
Beitrag No.8 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-12
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2020-09-11 20:49 - Wario in Beitrag No. 6 schreibt:
Nein, es geht mir ja nicht darum rauszufinden, wie lange eine bestimmte Mikrowellenleistung überlebbar ist, sondern ab welcher Leistung sofortige oder 100%ige Letalität eintritt.
Ähnlich radioaktivier Strahlenbelastungen müsste es hierzu Tabellenwerte geben.

Warum müsste es solche Tabellenwerte geben? Diese Notwendigkeit würde doch nur bestehen, wenn es eine praktische Relevanz hätte. Mir fällt aber keine zivilie Anwendung ein, bei der Mikrowellen solche Auswirkungen hätten und wenn es Tabellen für militärische Anwendungen gibt, dann sind die sehr wahrscheinlich geheim.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: AtiVe
Raumzeit-Dehnung Lichtgeschwindigkeit  
Beitrag No.28 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-08
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2020-09-08 17:27 - AtiVe in Beitrag No. 26 schreibt:
Als Analogie wäre die Schallenergie der Raum der sich ausbreitet und die Flächenzunahme wäre die Dehnung des Raumes bzw. die Raumzunahme.

Wenn die zweidimensionale Kugeloberfläche den dreidimensiopnalen Raum repräsentieren soll, dann räpresentiert der Radius die Zeit. Du hast dann zwar unterschiedliche Flächenzunahmen zu unterschiedlichen Zeiten (repräsentiert durch unterschiedliche Radien), aber die Flächenzunahme gleich großer Teile der Oberfläche zu gleichen Zeiten (repräsentiert durch gleiche Radien) wäre trotzdem überall gleich.

Für eine komplette 3D-Analogie könntest Du die Kugel (als Analogie für einen endlichen Teil des Universums) z.B. mit einem idealen Gas füllen (als Analogie zur Materie). Wenn sich der Radius der Kugel langsam vergrößert, dann nimmt die Dichte dieses Gases darin überall gleichmäßig ab - genauso wie sich die Materiedichte im expandierenden Universum verringert. Ein Beobachter auf einem der Teilchen würde dann beobachten, dass die Relativgewegung benachbarter Teilchen zwar ungeordnet ist, dass aber mit zunehmender Entfernung eine zum Abstand proportionale Fluchbewegung dazu kommt, deren Mittelwert über viele Teilchen im Gegensatz zur zufälligen Bewegung nicht verschwindet. Auch diese Fluchbewegung sieht überall gleich aus.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: AtiVe
Raumzeit-Dehnung Lichtgeschwindigkeit  
Beitrag No.25 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-08
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2020-09-08 15:14 - AtiVe in Beitrag No. 24 schreibt:
Was nun aber eben besteht ist, dass beide Volumina bei jedem Zeitschritt nicht gleich sind und somit die Volumenbetragsänderung des größeren Volumens immer größer ist als die des kleineren Volumens.

Dasselbe in grün: Die Volumina und ihre Änderung sind verschieden, weil Du sie unterschiedlich groß definiert hast - nämlich durch die Festlegung, dass sich V0 auf die Größe von V1 ausdehnt. Wenn Du stattdessen zwei gleich große Volumina V bei r/2 und r auswählst, dann hast Du am Ende auch zwei gleich große Volumina 8·V bei r und 2·r. Die absolute Volumenänderung hängt von der willkürlichen Wahl der Ausgangsvolumina ab. Es spielt keine Rolle, wo sie sich befinden. Es gibt hier nichts, worin sich unterschiedliche Bereiche des Universums voneinander unterscheiden.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: AtiVe
Raumzeit-Dehnung Lichtgeschwindigkeit  
Beitrag No.23 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-08
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2020-09-08 14:09 - AtiVe in Beitrag No. 22 schreibt:
Es geht nur darum, dass wenn man eine innere Fläche und eine äußere Fläche mit gleichem Wachstumsfaktor multipliziert, die äußere Fläche (vom Betrag!) immer schneller wächst.

Nein, eben nicht. Die äußere Fläche wächst nur dann um einen größeren Betrag, wenn sie von vorn herein größer war als die innere. Das ist aber vollkommen willkürlich. Wenn Du Dir zwei gleich große Flächen aussuchst, dann wachsen die auch um den gleichen Betrag. Ob innen und außen spielt dabei keine Rolle.

2020-09-08 14:09 - AtiVe in Beitrag No. 22 schreibt:
Überträgt man dies auf die volumetrische Dehnung, wächst die Dehnung ebenfalls vom Kugelmittelpunkt zur Hüllfläche.

Da gilt dasselbe. Gleiche Volumina wachsen um den gleichen Betrag, kleinere um einen kleineren und größere um einen größeren - egal ob innen oder außen.

Astronomie und Astrophysik
  
Thema eröffnet von: AtiVe
Raumzeit-Dehnung Lichtgeschwindigkeit  
Beitrag No.21 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-09-08
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2020-09-08 12:44 - AtiVe in Beitrag No. 20 schreibt:
Wie du richtig sagt ist der Faktor in beiden Termen gleich. Allerdings der Flächenbetrag wächst aufgrund der höheren Anfangsfläche schneller.

Nimm doch einfach mal eine entsprechend kleinere Fläche auf der Oberfläche Deiner Kugel. Die wird im Vergleich zu einer größeren Fläche im Inneren um einen kleineren Betrag wachsen. Um welchen Betrag eine Fläche wächst, hängt also nicht davon ab, wo sie sich befindet, sondern nur davon wie Du sie festlegst. Das ist vollkommen willkürlich und somit physikalisch irrelevant. Der einzig objektive Parameter ist hier der Faktor um den sich die Flächen vergrößern und der ist überall gleich.
 

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