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Erfahrungsaustausch
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Pter87
Zukunftsplanung, Master  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-20 02:51
Pter87
 

@Algebravo

Danke für deinen Rat, allerdings befindest du dich natürlich in einer ganz anderen Situation als ich. Was du wählst, kann dir als Lehrämtler ja relativ egal sein, wobei das bei einem Science-Studenten wichtig werden kann, wenn man nicht gerade einen 1,x Abschluss hat (x<5).

@Phiregen

Stochastik war im Aufbaumodul also nur Funktionalanalysis ? Gut, dass ich das damals nicht genommen habe, da ich wohl gnadenlos untergangen wäre . Das bestätigt allerdings meine Vermutung, dass die Stochastik Vertiefung im Master für später eher nutzlos ist.

Ins Ausland möchte ich nicht.

Ich muss sagen, dass ich während dem Semester nie Zeit hatte für einen Nebenjob (die 1-2 Monate in den Semesterferien sind wohl nicht ausreichend für einen Werkstudentenjob), aber ich bin mir der Wichtigkeit bewusst. Was meinst du genau mit
"Die Arbeitgeber haben am meisten Angst davor, dass sie jemanden nach der Probezeit wieder gehenlassen müssen, weil es nicht passt."?
Ich gehe mal davon aus, dass die Arbeitgeber Angst davor haben, dass der Arbeitnehmer merkt, dass ihm die Arbeit so wie dieser sie in der jeweiligen Firma verrichtet, nicht passt und die Firma zeitnah wieder verlässt und was anderes sucht. Die Firma hat nun Zeit und Geld an so jemanden "verschwendet". Wenn allerdings jemand schon in so einem Bereich gearbeitet hat, ist die Wahrscheinlichkeit wohl geringer das sowas passiert, da derjenige ja schonmal sowas Ähnliches gemacht hat. Hast du das ungefähr so gemeint ?

Du hast Wirtschaftsmathematik oder Informatik empfohlen.

Ich muss sagen, dass ich den IT-Bereich auf den ersten Blick interessanter finde als die Versicherungsbranche und ich wüsste nicht was dagegen sprechen würde mich in Darmstadt in einem bestimmten IT-Bereich im Rahmen von 40-50 CP zu vertiefen. Das ist ja nicht mehr "nur" Nebenfach.

Darmstadt ist was Informatik angeht, deutlich besser aufgestellt als Mainz oder Frankfurt. Der Bereich der mathematischen Optimierung soll in Darmstadt ebenfalls sehr stark sein.


Ich weiß nicht, aber bis jetzt liebäugel ich mit einem Job, der im Schnitt von Informatik und Mathematik liegt. Programmierung und die ganzen Info-Sachen die ich im Nebenfach machen musste, fand ich alle sehr "erfrischend" neben der blanken Mathetheorie. Die Veranstaltung, wo ich am "liebsten" die Übungsblätter erledigt habe, waren tatsächlich die Übungsblätter in unserem Numerik Praktikum. Da mussten Quadraturverfahren, Verfahren zur schnellen Matrixmultiplikation und viele weitere numerische Anwendungen implementiert werden und das fand ich echt ganz angenehm. Nicht weil es einfach war (die Aufgaben waren zum größten Teil nicht schnell gemacht), sondern ich fand es einfach cool Theorie und Anwendung im Einklang zu sehen. Das hatte was...

Erfahrungsaustausch
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Pter87
Zukunftsplanung, Master  
Themenstart
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-17 19:31
Pter87
 

Hallo,

ich bin es wieder. Ich beende dieses Semester meinen Bachelor in Mathematik in Mainz und hab mich schon länger gefragt, was ich danach eigentlich machen möchte. Ich weiß, dass ich nicht in die Forschung will.

Ich muss zugeben, dass ich mich bis jetzt nie so wirklich damit auseinandergesetzt habe, wie es später nach dem Master weitergehen soll. Ich wusste, dass ich irgendwo in die IT Richtung wollte, habe aber nie so wirklich darauf geachtet, was ich denn überhaupt mitbringen muss für so eine Stelle (natürlich wollte ich nicht irgendeinen stinknormalen Programmierberuf, wo ich meine Mathekenntnisse nicht sinnvoll einsetzen kann). Hab mir zugegebenermaßen immer gedacht: "Ja, das mit dem Job wird gar kein Problem, denn Mathematiker werden ja überall gesucht 'Können analytisch denken und bla bla'"
Dementsprechend wollte ich noch meinen Master machen in einem Fach, was mir lag (ob rein oder angewandt war mir egal).

Ich bin ein durchschnittlicher! Mathematiker und so wie ich die Dinge jetzt sehe, ist es wohl der falsche Weg einfach jetzt blind noch meinen Master zu machen, "weil man ja als Master Mathematiker sowieso einen Job bekommt".
Mir haben in dem Sinne auch sehr die Beiträge zu meiner vorherigen Fragen geholfen. Siehe folgenden Link:

LinkWas haltet ihr davon "notenoptimiert" zu studieren?

$\textbf{Was habe ich jetzt geplant ?}$

Der Master in Mainz ginge sehr stark in die Richtung reiner Mathematik. Man kann sich auch in Mainz in Stochastik vertiefen, was allerdings eine sehr sehr forschungsorientierte Vertiefung ist. Nichts mit Statistik sondern eher in Richtung pure stochastische Analysis.

In der Informatik würde ich gerne in die IT-Sicherheit oder in den Bereich von K.I. Entwicklung und maschinellem Lernen, wobei ich Letzteres interessanter finde. Im Mathe Master hat das Nebenfach nur 18 CP und dementsprechend ist das eher mager.

Ich hab mir dann den Master an der TU Darmstadt angesehen und die haben echt eine interessante Studienrichtung "Mathematik interdisziplinär". Das ist ein Mathe Master, der aber sehr viel mehr Umfang an Nebenfach-Veranstaltungen hergibt. Man kann bis zu ungefähr 50 CP im Nebenfach (in meinem Fall Informatik) machen und man könnte so, sehr solide Informatikkenntnisse in dem jeweiligen Bereich vorweisen. Außerdem bietet die TU Darmstadt Optimierung als Vertiefung an und sehr viele angewandte Mathematik Veranstaltungen. Dazu ist die TU Darmstadt was Informatik angeht sehr gut aufgestellt.

Laut Studienberatung sollte es kein Problem sein dorthin zu wechseln und dementsprechend mich ich eigentlich fast sicher, dass mir das mehr bringt als in Mainz zu bleiben.

Was haltet ihr davon?


Was mich auch mal interessieren würde:

$\textbf{Sollte ich das Studium qualitativ oder quantitativ ausrichten?}$

In Darmstadt werde ich Vertiefungen wählen müssen, aber ich kann trotzdem noch entscheiden, ob ich weitere Vorlesungen aus meinem Vertiefungsgebiet machen will oder irgendwas anderes. Ich könnte in Darmstadt zum Beispiel komplett auf Optimierung gehen(Diskrete Optimierung, Nichtlineare Optimierung, Nichtglatte Optimierung, Gemischt-ganzzahlige nichtlineare Optimierung, Optimierung für maschinelles Lernen, Kombinatorische Optimierung...). Analog könnte ich mich auch im Informatik-Bereich wirklich nur auf einen Sektor beschränken: "IT-Sicherheit", "Web, Wissens- und Informationsverarbeitung",..

Oder man vertieft sich zum Beispiel in Optimierung und wählt auch hier und da paar interessante Statistik-Vorlesungen, vielleicht noch bisschen Finanzmathematik oder so...

Was würdet ihr mir hier raten ? Eine gesunde Mitte vielleicht ?

 


Erfahrungsaustausch
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Pter87
Was haltet ihr davon "notenoptimiert" zu studieren?  
Beitrag No.16 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-08 19:15
Pter87
 

@Ixx

Ja, wie du schon selbst angemerkt hast, befinde ich mich natürlich in einer ganz  anderen Situation als du. Wer an der Uni arbeiten darf, wird wohl ein Top-Absolvent sein und solche Leute brauchen sicherlich nicht viele Bewerbungen zu schreiben, bis sie einen Job haben. Bei einem Top-Abschluss interessiert den Arbeitgeber glaube ich auch eher weniger, ob man ein Gruppentheoretiker oder Topologe ist. Sie wissen, dass derjenige es drauf hat und ja...

Die Frage ist, wie es bei jemandem aussieht, der vielleicht nur ein 2,x Master hat.

Vielleicht könnte man es folgendermaßen zusammenfassen:

Je schlechter der Abschluss, desto mehr Fachwissen aus dem Bereich in dem man arbeiten will, braucht man.

@Traveller

Ich weiß nicht genau, ob das bei uns möglich ist, aber ich meine, dass wir am Ende nicht entscheiden können, welches Fach benotet wird und welches man einfach weglässt. Kann da aber auch nochmal nachfragen.


@nzimme10

Das ist ein valider Punkt. Ich spreche hier nur für mich und ich muss sagen, dass ich bei den anspruchsvolleren Professoren oftmals nicht mehr genug Zeit finde, das zumindest so gut vorzubereiten, dass es sicher! für eine 1,x reicht. Oftmals habe ich trotz intensiver Vorbereitung dann trotzdem Probleme schnell genug auf den geforderten Beweis zu kommen und vielleicht ist da auch Begabung der limitierende Faktor...

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Thema eröffnet von: Pter87
Was haltet ihr davon "notenoptimiert" zu studieren?  
Beitrag No.14 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-07 21:41
Pter87
 

@easymathematics

Ich hab bei der Klausur nicht nur Rechenaufgaben erwartet. Genauso wie vor jeder Klausur habe ich versucht die Essenz der Vorlesung zu verstehen und natürlich genauso wie du mit vollstem Gewissen nochmal alle Übungsaufgaben durchgerechnet. Ich hab allerdings eine Klausur mit fast ausschließlich Beweisaufgaben zum ersten mal so gesehen. Unsere vorherigen Klausuren waren immer gemischt. Hier und da ein Beweis, hier und da etwas mehr rechnen. Dann hätte ich mich halt nochmal doppelt so sehr vorbereiten müssen...
Letztendlich geht es mir aber nicht darum. Die Klausur und die Themen fand ich grundsätzlich schwieriger als bei anderen Fächern (viele der anderen Studenten, die ich davor mal ausgefragt hatte zum Schwierigkeitsgrad der einzelnen Veranstaltungen sahen das genauso) und damit hätte ich auch eine einfachere Veranstaltung nehmen können, wo ich sicherlich, sogar mit weniger Aufwand, eine bessere Note gekriegt hätte, die mir für später mehr bringt als das Bestehen des FunkAna Moduls.


Vielleicht nochmal was zu den Jobaussichten, da das doch mit meiner Frage zusammenhängt:

Ich bin gerade dabei zu entscheiden, wo es hingehen soll. Nach meinen bisherigen Recherchen bin ich da irgendwo bei Kitaktus. Die meisten speziell für Mathematiker ausgeschriebenen Stellen erwarten sehr gute Leistungen, die ich nicht habe. Ich würde da vielleicht am ehesten an Aktuare denken oder Mathematiker, die im Risk Management arbeiten oder so.
Auch habe ich das Gefühl, dass je komplexer die Mathematik im Beruf ist, desto besser muss man sein um dorthin zu kommen.

An meiner Uni geht der Master eher in Richtung reiner Mathematik. Die einzigen "angewandten" Bereiche sind die Vertiefung in Stochastik oder in die numerische Berechnung von partiellen und gewöhnlichen Differentialgleichungen. Ob Chaostheorie irgendwo eingesetzt wird weiß ich nicht.

Mit solchen Vertiefung lande ich sicherlich wiederum in rar gesäte Bereiche... wo man sicherlich top Noten braucht.

Angenommen ich werde irgendwo in der Informatik tatsächlich zum Bewerbungsgespräch eingeladen(Ich hab Info-Nebenfach), dann ist der einzige Grund wieso der Arbeitgeber mich nehmen sollte und keinen vollwertigen Informatiker, dass ich in meinem ganzen "Uni-Leben" nur mathematische Probleme gelöst habe und das der Arbeitgeber vielleicht sehr positiv sieht. Alles andere können Vollinformatiker auch (ob ich jetzt die Mathekenntnisse möglicherweise tiefgreifender verstehe als der Informatiker wird bei einem solchen Job sicherlich von keinem Interesse sein), die Info-Bereiche wohl sogar besser als der Mathematiker mit Info-Nebenfach. Das Problem das ich sehe, ist, dass diese angeblich großartige Problemlösungskompetenz etwas nicht greifbares ist und belegt ist es sowieso nicht. Kann mir gut vorstellen, dass viele Arbeitgeber davon keinen Schimmer haben.

Dahingehend wäre es für mich vielleicht tatsächlich ratsamer einen Master an einer anderen Uni zu machen, wie z.B. der TU Darmstadt, die 50km von mir entfernt ist. Dort hat das Nebenfach deutlich mehr Umfang und auch das ganze Studium ist "angewandt", wenn man es denn möchte. Dort kann man sich zum Beispiel in Optimierung vertiefen.

Oder ich bleibe an meiner jetzigen Uni, mache notenmäßig das beste draus und versuche danach vorrangig in der Informatik Fuß zu fassen.







[Die Antwort wurde nach Beitrag No.9 begonnen.]

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Thema eröffnet von: Pter87
Was haltet ihr davon "notenoptimiert" zu studieren?  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-06 16:20
Pter87
 

2021-04-06 15:16 - Kezer in Beitrag No. 1 schreibt:

Die Noten werden doch automatisch besser, wenn dich das Fach mehr reizt.


Erfahrungsgemäß ist das zumindest bei mir nicht so. Ich hatte z.B. Funktionalanalysis im Bachelor gemacht, weil ich das Thema interessanter fand als bei den anderen Modulen. Die Klausur war bockschwer. Die Durchfallquote wäre ohne das Herabsetzen der Punkte wohl bei 80% gewesen oder so. Ich bin mit einer 4.0 durchgekommen und ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wusste, was ich noch besser hätte lernen können um diese Klausur besser zu bestehen, da die komplette Klausur fast nur aus Beweisen bestand. Da hätte ich in anderen Modulen mit sehr viel weniger Aufwand sicherlich eine bessere Note bekommen.

Was ich aber sagen muss, ist, dass sicherlich in keinem Fach das Beweisen so "trainiert" wurde, wie in diesem Fach. Wenn ich nochmal an die Übungsblätter zurückdenke, dann war das, zumindest für mich, ein gewaltiger Sprung was das Können im Beweisen angeht. Dagegen erschienen mir die $\epsilon$-Beweise aus der Ana 1 oder 2 schon fast zu einfach. Es hat mich in dem Sinne also weitergebracht. Wahrscheinlich gerade deswegen, weil es so schwierig war. Sowas sieht der Arbeitgeber allerdings nicht...


Sowas im Master zu machen... ich weiß nicht. Bei Fächern, die mir eher zusagen, habe ich natürlich auch mehr Lust die Dinge auch wirklich zu verstehen. Hatte schon paar Fächer, die mir uninteressant waren und ich bei Verständnisschwierigkeiten nicht wirklich die Lust hatte irgendwas daran zu ändern, sofern die Klausur auch ohne dieses tiefere Verständnis gut zu meistern wäre.

2021-04-06 15:16 - Kezer in Beitrag No. 1 schreibt:

P.S.: Da ich das bei fast allen deiner Fragen sehe, ein kurzer Hinweis: Man lässt kein Leerzeichen vor dem Fragezeichen.


Das vergesse ich immer wieder... wahrscheinlich weil mir ein Leerzeichen vor dem Fragezeichen optisch mehr zusagt. Hab es geändert, danke.

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Thema eröffnet von: Pter87
Was haltet ihr davon "notenoptimiert" zu studieren?  
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-06 14:35
Pter87
 

Ich bin fast fertig mit meinem Bachelor (mir fehlt noch eine Klausur) und ich werde wohl mit 2,4 oder 2,5 abschließen. Im kommenden Semester beginne ich schon mit den Master Vorlesungen und ja ich weiß nicht genau wie ich die Module wählen soll.

Ich "brenne" nicht für die Mathematik und werde später nicht in die Forschung gehen. Im Bachelor habe ich eigentlich immer das gewählt, was mir inhaltlich am meisten zusagte. Einige Fächer davon waren ziemlich schwer und meine Note auch entsprechend. Ich hätte auch "einfachere" Module nehmen können und hätte jetzt sicherlich einen besseren Schnitt.

Jetzt bin ich im Master und frage mich, ob es eine gute Idee ist einfach nur nach Interesse zu gehen. Nehme ich Modul A bei Prof A (Modul A sagt mir mehr zu, aber Prof A stellt schwierigere Klausuren) oder Modul B bei Prof B (Modul B finde ich weniger interessant aber der Prof B macht "angenehme" Klausuren).

Für den Arbeitgeber zählt ja insbesondere in der Mathematik sowieso nur der Schnitt. Welche Module ich belegt habe, wird den wohl nicht interessieren.

Ich bin echt zwiegespalten, weil ein wirklich schlechter Master wäre nicht sehr vorteilhaft.


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Thema eröffnet von: Pter87
Anwendungen von Variationsrechnung und Chaostheorie  
Themenstart
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-04-01 19:17
Pter87
 

Ich werde bald meine Master-Vertiefung wählen und nach langem Nachdenken sind "Variationsrechnung" und "Chaostheorie" in die engere Auswahl gefallen und bin mir uneinig was es denn jetzt werden soll.

Es würde mich interessieren, in welchen Gebieten diese Theorien möglicherweise Anwendung finden.


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Thema eröffnet von: Pter87
Was erwartet einen bei der Verteidigung der Bachelorarbeit?  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-26 16:28
Pter87
 

2021-03-25 23:42 - phiregen in Beitrag No. 3 schreibt:
Man wird in zwei seiner drei Aufbaumodulen nochmal mündlich getestet.

Interessant, damit hätte ich ja bei einer mündlichen Prüfung gar nicht gerechnet. Zumal es ja irgendwie um die Bachelorarbeit geht und mir sich nicht erschließt noch weitere Aufbaumodule zu prüfen, welche der Prüfling sowieso bestanden hat.

Wurde dir das eigentlich gesagt oder stand das in der Prüfungsordnung ?

Ich studiere ebenfalls in Mainz und weiß von zwei Mathestudenten, die in den letzten Semestern ihre Bachelorarbeit geschrieben hatte, dass wirklich nur die Bachelorarbeit im Fokus stand und eventuell Dinge die einen starken Bezug zur Arbeit hatten. Von einer Prüfung zweier weiterer Aufbaumodule haben die nichts erwähnt.


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Thema eröffnet von: Pter87
Was erwartet einen bei der Verteidigung der Bachelorarbeit?  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-25
Pter87
 

Eine Verteidigung habe ich noch nicht gesehen und Feedback habe ich auch noch nicht bekommen (Note habe ich bekommen).

Das Thema was ich hatte ist in meinen Augen relativ unspektakulär, deswegen weiß ich nicht so genau, was er mich dazu überhaupt fragen will.


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Thema eröffnet von: Pter87
Was erwartet einen bei der Verteidigung der Bachelorarbeit?  
Themenstart
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-25
Pter87
 

Hallo,

ich habe vor ca. 4 Monaten meine Bachelorarbeit abgegeben. Die Begutachtung wurde mit positivem Ergebnis abgeschlossen und nun ist in einer Woche die mündliche Prüfung und ich weiß nicht so recht, was mich da so erwartet.

Bei mir ist es zumindest so, dass ich nichts "Neues" geleistet habe und mich deswegen frage, was wir eigentlich in dieser halben Stunde so besprechen werden.

Was ich mir vorstellen könnte:

1.Prüfer lässt mich nochmals das Thema kurz zusammenfassen
2.Prüfer redet mit mir über die schlechten/falschen Dinge der Arbeit
3.Prüfer stellt Fragen, welche nicht direkt was mit der Arbeit zu tun haben (sowas wie Transferfragen).

Mehr kann ich mir gerade nicht vorstellen. In dem Sinne wäre die einzig mögliche Vorbereitung einfach paar Tage vor der Prüfung die Arbeit nochmal genaustens durchzugehen, damit man auch überall weiß, weshalb man dies und jenes an jeweiliger Stelle genau so gemacht hat.


Ist es de facto möglich in der mündlichen Prüfung durchzufallen, wenn man die Arbeit selbst geschrieben hat ?

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Thema eröffnet von: Pter87
Wie viel Physik braucht man im Gebiet des wissenschaftlichen Rechnens?  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-23
Pter87
 

Ah ok, ich verstehe die Problematik.

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Thema eröffnet von: Pter87
Wie viel Physik braucht man im Gebiet des wissenschaftlichen Rechnens?  
Beitrag No.2 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-22
Pter87
 

2021-03-21 17:55 - piquer in Beitrag No. 1 schreibt:

Selbst vermeintlich angewandte Dinge wie wissenschaftliches Rechnen sind für den Berufsalltag abseits der Unis und Institute immer noch zu verkopft, als dass es eine große Rolle in der Privatwirtschaft spielen würde.

Interessant, ich dachte eigentlich, dass man sowas sicherlich irgendwo in der Industrie regelmäßig benutzt. Hatte mir in Wikipedia den Artikel zur Finite-Elemente-Methode mal angesehen und direkt am Anfang ist ein Beispiel zur Simulation der Verformung einer Autokarosserie bei einem Aufprall zu sehen. Da dachte ich natürlich sofort, dass man das sicherlich oft auch bei anderen Problemen einsetzt, vor allem im Gebiet des Maschinenbaus oder so...

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Thema eröffnet von: Pter87
Wie viel Physik braucht man im Gebiet des wissenschaftlichen Rechnens?  
Themenstart
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-21
Pter87
 

Ich muss bald eine Vertiefungsrichtung für meinen Master wählen und ich fand die Vertiefung "Wissenschaftliches Rechnen" ganz interessant. Diese Vertiefung basiert auf der Numerik von gewöhnlichen sowie partiellen DGL und beinhaltet auch so ein Modellierungspraktikum. Hab mir mal paar von diesen Praktika angesehen und da war sehr viel Physik mit dabei.

Mit wie viel Physik muss ich bei sowas rechnen ? Wenn ich sowas später im Beruf mache, brauche ich dann ebenfalls sehr viel Physik ?

Ist halt die Frage welchen Aufwand es bräuchte sich das alles anzueignen oder ob man sowas lieber nur macht, wenn man Physik im Nebenfach hat. Meine Physikkenntnisse sind nicht berauschend (das meiste aus dem Physik LK werde ich wohl vergessen haben).

Den dafür zuständigen Professor habe ich schon angeschrieben, wollte aber auch mal die Meinung von Nicht-Professoren hören, die vielleicht sogar in dem Bereich arbeiten.

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Thema eröffnet von: Pter87
Noteninflation bei Benotung der Bachelorarbeit real?  
Beitrag No.16 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-21
Pter87
 

Schön zu hören, dass es diesen Bewertungsmaßstab zumindest nicht überall gibt. Werde meinen Prof natürlich trotzdem mal nach seiner Meinung fragen, wenn er mir das nicht schon davor in irgendeiner Weise mitteilt.

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Thema eröffnet von: Pter87
Welche Informatik-Module sind vielversprechend für die Zukunft?  
Beitrag No.10 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-21
Pter87
 

Dann werde ich wohl entweder in den Bereich Kryptographie, IT-Sicherheit gehen oder Computergrafik und etwas weiteres aus diesem Bereich. Vielen Dank für die Hilfe.

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Thema eröffnet von: Pter87
Welche Informatik-Module sind vielversprechend für die Zukunft?  
Beitrag No.7 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-18
Pter87
 

2021-03-17 23:41 - Zwerg_Allwissend in Beitrag No. 6 schreibt:

Ich hab mich mal etwas auf der JUG Webseite umgesehen. Wenn ich es richtig verstehe geht es um 3 Vorlesungen, jede im Umfang von 2 SWS - richtig? Muß aus jeder der 3 Gruppen genau 1 Vorlesung gewählt werden, oder kann man auch 2 oder 3 aus einer Gruppe wählen?

Es sind Vorlesungen im Umfang von 2 SWS + wöchentliches Übungsblatt. Das gibt dann 6 CP. Ein zusätzliches Praktikum zu der Vorlesung ist ebenfalls möglich, wo man dann nochmal 3 CP zusätzlich kriegt. Ich muss 18 CP aus dem Informatik-Bereich wählen. Was genau ich wähle, sollte komplett egal sein. Ich darf also 3 Vorlesung mit jeweils 6CP aus beliebiger Gruppe wählen oder z.B. 2 Vorlesung mit jeweils zusätzlichem Praktikum.

2021-03-17 23:41 - Zwerg_Allwissend in Beitrag No. 6 schreibt:

Mit 6 SWS wäre das dann der kleinere Teil Deines Studiums. Jetzt frage ich mich, warum gerade die Inhalte des Nebenfachs für die Zunkunftsplanung relevant sein sollen. Du studierst doch Mathematik - welche Schwerpunkte hast Du denn da ins Auge gefaßt und welche Vorstellungen hast Du von einer zukünftigen Tätigkeit?


Ich muss sagen, dass ich immer noch nicht genau weiß wohin ich möchte. Was ich auf jeden Fall weiß, ist, dass ich keine Forschung betreiben möchte (da bin ich sowieso zu schlecht für). Ich bin ein maximal durchschnittlicher Mathestudent und ob ich mir später wirklich aussuchen kann, wo ich arbeiten möchte...
Ansonsten gibt es bei uns für die angewandte Mathematik nicht so viel, was man da wählen könnte. Man kann sich in Stochastik vertiefen oder in numerischer Mathematik. Ich tendiere zur numerischen Mathematik und werde wahrscheinlich da meine Vertiefung wählen (die Vertiefung handelt maßgeblich von Numerik gewöhnlicher und partieller DGL). Es ist ja für Mathematiker nicht unüblich, dass sie als Quereinsteiger irgendwo in der Informatik landen und wieso nicht irgendwas nehmen, was auch dort gern gesehen ist. Ich will mir mit dem Nebenfach noch andere Wege offenhalten.


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Thema eröffnet von: Pter87
Noteninflation bei Benotung der Bachelorarbeit real?  
Beitrag No.10 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-17
Pter87
 

Also ich habe noch kein Gutachten erhalten, nur die Note. Ob ich überhaupt ein Gutachten erhalte, weiß ich noch nicht. Ich werde meinen Professor auf jeden Fall danach fragen.

Finde es interessant, dass @Red das ähnlich sieht mit der Benotung. Dass man eine "gute" Note trotz schwerwiegender Fehler kriegt...das finde ich irgendwie komisch. Könnte erklären, wieso man so selten von 3,x Bachelorarbeiten hört. Würde mich auch brennend interessieren, ob eine 4,0 bei einer Bachelorarbeit überhaupt vergeben wird. Diese Arbeit müsste ja dann eine absolute Katastrophe sein.

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Thema eröffnet von: Pter87
Welche Informatik-Module sind vielversprechend für die Zukunft?  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-17
Pter87
 

Vielen Dank @Zwerg_Allwissend für deine Antwort. Ich studiere an der Uni Mainz  und hab dir hier mal das Modulhandbuch rausgesucht:

www.studium.fb08.uni-mainz.de/files/2021/01/BSc_Informatik_Modulhandbuch_V8-2021.pdf

Webanwendung -> S.42
Modellierung(I+II) -> S.45 (Das scheint ebenfalls sehr viel nicht triviale Mathematik zu enthalten. Erinnert mich irgendwie an Numerik)
Fortgeschrittene Algorithmen -> S.48

Falls dich auch die Themen der anderen Veranstaltungen interessieren, dann findest du alles weitere ab Seite 25.

2021-03-17 20:51 - Kezer in Beitrag No. 4 schreibt:
Hi,
gehe doch bitte einfach in die ersten Vorlesungen und schaue welche Vorlesungen dir besser gefallen.

Das werde ich ebenfalls machen, aber ich glaube nicht, dass ich mir von diesen 1-2 Wochen groß eine Meinung über das Gebiet bilden kann, deswegen versuche ich erstmal vorab genug Infos zu sammeln.

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Thema eröffnet von: Pter87
Noteninflation bei Benotung der Bachelorarbeit real?  
Themenstart
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2021-03-17
Pter87
 

Hab meine Bachelorarbeit mit 2,1 bestanden und war, auch wenn ich 1,x erwartet hatte, recht zufrieden mit dem Ergebnis. Nach meinem Verständnis wäre das eine solide Arbeit mit kleinen Schwächen bis ich mal recherchiert habe, wie bei anderen so die Bachelorarbeit ausfiel...

Sehr schnell bekam ich das Gefühl, dass alles was schlechter ist als 2,0 Müll ist und es in diesem Bereich wirklich extreme Noteninflation gäbe. Das las ich nicht nur einmal und bei dem Zuspruch, den manche Kommentare diesbezüglich bekamen, konnte ich das nicht einfach so ignorieren. Da sah ich z.B. folgende Bewertungsmaßstäbe:

1,0 -> Gut
1,3 -> Ok
1,7 -> Naja...
2,0 - 5.0 -> Schlecht

Andere Bewertungsmaßstäbe waren auch so ähnlich und komischerweise bekam das sehr viel Zuspruch, was ich irgendwie nicht glauben konnte. Dachte die Bachelorarbeit wird ganz normal bewertet wie eine Klausur.

Sind diese Bewertungsmaßstäbe tatsächlich irgendwo realistisch oder sind das mehr oder weniger nur Gerüchte ?

Wäre halt gut zu wissen ob meine Bachelorarbeit "gut" ist oder eher schlecht trotz der 2,1 .


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Thema eröffnet von: Pter87
Welche Informatik-Module sind vielversprechend für die Zukunft?  
Beitrag No.2 im Thread
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Pter87
 

Hallo, ich kann deine Ansicht gut verstehen. Ich werde die Wahl nicht komplett davon abhängig machen, was der Arbeitgeber eventuell sehen möchte, allerdings werde ich auch nicht komplett nach Interesse gehen, da es bei den meisten Themen auch wirklich nur oberflächliches Interesse ist(Eher "Hmm...klingt interessant" als "Wow, das wollte ich schon immer mal machen"). Ich muss halt das nächste Semester irgendwas davon nehmen und da beziehe unter meinen Umständen gerne auch Zukunftsperspektiven mit ein.

Ich weiß noch nicht wohin ich will. Es gab noch kein Thema wo ich mir gedacht habe "Oh ja, in diesem Themenfeld möchte ich später arbeiten".

Kann man denn wirklich nichts über die Berufsperspektive in den jeweiligen Gebieten für die nächsten 2-3 Jahre sagen ?
 

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