Suchwörter   (werden UND-verknüpft)
Keines der folgenden   keine eigenen Beiträge
Name des Autors 
resp. Themenstellers 

nur dessen Startbeiträge
auch in Antworten dazu
Forum 
 Suchrichtung  Auf  Ab Suchmethode  Sendezeit Empfehlungbeta [?]
       Die Suche erfolgt nach den angegebenen Worten oder Wortteilen.   [Suchtipps]

Link auf dieses Suchergebnis hier

Forum
Thema Eingetragen
Autor

Notationen, Zeichen, Begriffe
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: psyphy
Verständnis von Tensoren und Tensorenverjüngung.  
Beitrag No.7 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-05-27 23:44
Tirpitz
 

Ach das sollen Vektorkomponenten sein? Entschuldige bitte, ich bin mit deiner Notation noch nicht ganz vertraut gewesen.

Aber ich fürchte, ich kann dir da nicht weiterhelfen, denn schon das Eingangsbeispiel "a ist ein Tensor, weil es dir Spur eines (1,1)-Tensors ist" und nicht einfach nur, weil es ein Skalar ist, ist von hinten durch die Brust ins Auge argumentiert und für mich nicht nachvollziehbar. Genau so gut ist für jeden Vektor x auch $x_1+x_2$ ein Skalar und damit trivial ein Tensor. Selbiges gilt auch für dein Gegenbeispiel. Damit die Aufgabe spannend wird, muss schon wenigstens mal ein einziger Index an der Größe stehen, die man untersuchen soll.

Notationen, Zeichen, Begriffe
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: psyphy
Verständnis von Tensoren und Tensorenverjüngung.  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-05-27 21:31
Tirpitz
 

Es ist ein bekannter Treppenwitz, dass in vielen Physik- und Ingenieursvorlesungen Tensoren als das definiert werden, was wie ein Tensor transformiert. Dass so eine Definition Blödsinn ist, versteht sich von selbst, sie wird aber leider immer noch munter propagiert (und stiftet über ganze Generationen nur Verwirrung).

Ich würde argumentieren, dass $x_1$ und $x_2$ ja Vektoren sind und entsprechend der Transformationsvorschrift gehorchen. Dann tut das aber auch ihre Summe (durch die Linearität der Trafo), ist also wiederum ein Tensor.

Notationen, Zeichen, Begriffe
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: psyphy
Verständnis von Tensoren und Tensorenverjüngung.  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-05-27 19:27
Tirpitz
 

Was ist denn überhaupt deine Aufgabe?
Zu zeigen, das b ein Tensor ist? Dafür wirst du keine Spur/Tensorverjüngung brauchen. Das hängt eher davon ab, wie ihr Tensoren in der Vorlesung definiert habt.

Notationen, Zeichen, Begriffe
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: psyphy
Verständnis von Tensoren und Tensorenverjüngung.  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-05-27 17:30
Tirpitz
 

Hallo!

Ich wage mich mal so weit vor, zu behaupten, dass Tensoren erster Stufe nicht einfach verjüngt werden können.

Eine Tensorverjüngung ist eine lineare Abbildung, die aus einem (i,j)-Tensor (also i-fach ko- und j-fach kontravariant, ein Tensor i+j-ter Stufe) einen (i-1,j-1)-Tensor macht.
Ein (i,j)-Tensor ist z.B. eine multilineare Abbildung, die i Vektoren aus einem Vektorraum V und j Kovektoren aus dem Dualraum $V^*$ ein Element aus dem V zugrunde liegenden Körper, also z.B. eine Zahl, zuordnet. "Visuell" ist das wie eine kleine Maschine mit Steckern (sprich Vektoren, die in einzelne Steckdosen gesteckt werden können) und Steckdosen (in die einzelne Stecker von außen gesteckt werden können): sobald alle Stecker und Steckdosen des Gerätes verbunden sind (also alle (Ko-)vektoren gegeben wurden), zeigt sie dir eine Zahl an.
Verjüngung ist in diesem Bilde, du einen Stecker der Maschine selbst in eine der Dosen steckst. Dann hast du eine Maschine mit je einem Stecker und einer Dose weniger. Wenn sie nur einen Stecker und eine Dose hatte, dann sind alle Ein/Ausgänge belegt und sie zeigt dir eine Zahl an: die Spur der Matrix, die diese Maschine repräsentiert.
Jede Matrix (bzw. die dazugehörige lineare Abbildung) ist nämlich isomorph zu einer Summe von Tensorprodukten $\sum\limits_{ij}a_{ij}\theta^i\otimes e_j$, mit $\theta^i\in V^*$ und $e_j\in V$. Die duale Paarung $V^*\times V\to K$ induziert dir damit die Abbildung der Verjüngung.
Ein Vektor ist ein (0,1)-Tensor. Für den kann man die obige Prozedur nicht ohne Weiteres anwenden (in welches Loch soll man den Stecker stecken?).
Dafür jetzt einfach die Norm (oder ein Skalarprodukt) des Vektors mit sich selbst zu definieren, halte ich für ad hoc, denn Tensoren (und die Verjüngung selbiger) sind eigentlich unabhängig von Normen und Skalarprodukten definiert.

p.s. Natürlich kannst du durch "Indexziehen" z.B. auch aus einem (0,2)-Tensor einen (1,1)-Tensor machen, den du dann verjüngen kannst. Das setzt dann aber eine Metrik voraus. Aus einem (0,1) einen (1,0)-Tensor zu machen, hilft hier aber auch nicht.

Gravitation
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Freud
Newtonsches Gravitationsgesetz  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-05-16 17:24
Tirpitz
 

Hallo!

Du kannst ja mal nach "Feynman's Lost Lecture" suchen, gibt es auch als Original-Audioaufnahme (wenn man des Englischen mächtig ist und die Tonqualität der 1960er erträgt).

Integralrechnung
Schule 
Thema eröffnet von: Spedex
Integrieren von bestimmten e-Funktionen  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-19
Tirpitz
J

Hallo!

Wenn du $F(x)=\frac{\mathrm e^{x^2}}{2x}$ ableitest, musst du neben der Kettenregel noch entweder die Produkt- oder Quotientenregel benutzen, deshalb ist deine Ableitung falsch.

Ich will dir auch nicht die Spannung vorwegnehmen, aber: nicht alle Funktionen haben Stammfunktionen, die sich elementar als Zusammenstellung von bekannten Funktionen wie $\mathrm e^x$ oder $\sin(x)$ ausdrücken lassen. Die Funktion $\mathrm e^{x^2}$ gehört zu diesen Funktionen.

[Die Antwort wurde vor Beitrag No.1 begonnen.]

Elektrodynamik
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: mhipp
Maxwell-Shirt  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-16
Tirpitz
J

Hallo!

Nein, denn das erstens viel zu viel und zweitens schon tausende Male niedergeschrieben worden. Es handelt sich, wie du schon herausgefunden hast, um die Maxwell-Gleichungen. Wenn du die suchst, wirst du viele Informationen finden. Wenn du gerne etwas über ein Detail erfragen möchtest, kannst du das dann auch gerne tun.

Thermodynamik & Statistische Physik
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: DanielR
Entropie einer Punktmasse  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-13
Tirpitz
 

2020-04-13 23:50 - traveller in Beitrag No. 4 schreibt:
Du kannst ja argumentieren, dass dieser Massenpunkt ein nulldimensionaler Kristall ohne innere Freiheitsgrade ist.

Was man vielleicht noch diskutieren könnte ist, ob man Ort und Geschwindigkeit des Punktes kennt oder nicht. Wenn nein, könnte man ihn als einatomiges Gas mit Volumen des gesamten Universums betrachten. Da stellt sich dann aber die Frage, was man als Temperatur wählen soll.
... oder was das Phasenraumvolumen des Universums ist. Dafür müsste man dann schon eine mutige Annahme treffen.

Partielle DGL
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: maxxam
Lösung der inhomogenen Wellengleichung  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-07
Tirpitz
J

Ich glaube, du verbeist dich zu sehr in ein Detail, was nicht so wesentlich ist.

Also Gleichung (2) ist erst einmal ganz einfach die Definition von $\delta$, darauf muss man nicht "kommen".

Was $f(\vec r,t)$ angeht: Ich würde im Skript nicht so schreiben, denn es ist ja eine echte Inhomogenität (also eine Funktion) und keine Distribution. Ich würde die Gleichungen so interpretieren:

Angenommen, es gäbe eine abstrakte Green'sche Funktion $G(\vec r,\vec r',t,t')$, die die distributionswertige Gleichung $\square\,G(\vec r,\vec r',t,t')=\square'\, G(\vec r,\vec r',t,t')=\delta(\vec r-\vec r')\delta(t-t')$ erfüllt (wobei $\vec r$ und $\vec r'$ zwei vollkommen gleichberechtigte Variablen sind). Betrachte nun eine beliebige, reell-wertige Funktion $f(\vec r,t)$ mit nur einer Variablen (die auch, da reell-wertig, nicht $\delta$ sein kann). Laut Definition von $\delta$ gilt dann stets:
$f(\vec r,t)=\int\mathrm d^3r'\int\mathrm dt' f(\vec r',t')\delta(\vec r-\vec r')\delta(t-t').$ Hier wird über eine Variable integriert, die andere nicht. Setzt man jetzt ein, bekommt man $f(\vec r,t)=\int\mathrm d^3r'\int\mathrm dt' f(\vec r',t')\square\,G(\vec r,\vec r',t,t')=\square\,\int\mathrm d^3r'\int\mathrm dt' f(\vec r',t')G(\vec r,\vec r',t,t').$ Das Integral kann dann mit $u(\vec r,t)$ identifiziert werden, das auch nur von $\vec r$ und $t$ abhängt, das andere sind nur Dummy-Variablen. Betrachtungen, was hier fest und variabel ist, ergeben sich so m.E. nicht.

Partielle DGL
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: maxxam
Lösung der inhomogenen Wellengleichung  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-07
Tirpitz
J

Hallo!

Du hast das m.E. schon richtig verstanden. Dass man $G(\vec r,\vec{r}',t,t')$ schreibt, ist der Tatsache geschuldet, dass die Green'sche Funktion (qua Definition) nicht zwischen Betrachtungspunkt und Bildpunkt (im Sinne der Ereignisse $(\vec r,t)$ und $(\vec{r}',t')$) unterscheiden kann, sie ist völlig symmetrisch. Sie ist ein allgemeines (und unphysikalisches) Vehikel zum Lösen bestimmter Randwertprobleme, schließlich gibt es in der Natur keine Impulsantworten auf reine Delta-Impulse, weswegen sie auch keine "echte" Lösung ist, sie also auch ruhig von 2 Ereignissen abhängen kann.
Im konkreten physikalischen System jedoch unterscheidet man bewusst zwischen $\vec r$ und $\vec r'$. Zum Beispiel beim etwas simpleren Poisson-Problem, wo man die eine Koordinate zur Integration über die Ladungsdichte benutzt; man legt sich also fest, die Wahl, welche von beiden Variablen man wählt, ist durch die Symmetrie aber belanglos. Ein anderes Beispiel ist Kausalität: oft sind nur die retardierten Lösungen physikalisch sinnvoll, wodurch diese Symmetrie "gebrochen" wird. Die mathematisch gleichwertige, avancierte Lösung (wo dann eine Wirkung in der Zukunft die Ursache verursacht), hat gewisse, physikalische Interpretationsschwierigkeiten. ;)

Der wesentliche Unterschied zwischen der Lösung u und der Green'schen Funktion ist nur der, dass u eine "echte" Lösung für ein "echtes" physikalisches Problem ist. Das Rezept lautet ja mehr oder weniger, die Green'sche Funktion mit der Inhomogenität zu falten, um eine Lösung zu bekommen: $u=G*f.$

Folgen und Reihen
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Doppelfolgen  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-02
Tirpitz
 

Stimmt, der Ansatz ist falsch. Ich glaube nicht, dass man den mit den weiteren Voraussetzungen retten kann.
Ich wundere mich aber über $\lim\limits_{n\to\infty}a_{n,k}<\infty$. Wenn die Folge ins Negative für ein k divergiert, dann ist $\lim\limits_{k \rightarrow \infty} \lim\limits_{n \rightarrow \infty} a_{n,k}$ nicht wohldefiniert. Ist vielleicht $|\lim\limits_{n\to\infty}a_{n,k}|<\infty$ gemeint? Oder (exakter), dass jede Folge in  n konvergiert?

Folgen und Reihen
Universität/Hochschule 
Thema eröffnet von: Ehemaliges_Mitglied
Doppelfolgen  
Beitrag No.1 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-02
Tirpitz
 

Hallo!

Ja, ich glaube, dass kann man folgern. Mein Versuch:

Laut Voraussetzung gilt für $\epsilon>0$, dass $\forall n\in\mathbb N\,\exists K(\epsilon,n)\in\mathbb N\,\forall k\ge K:|a_{n,k}|<\epsilon.$
Insbesondere $\exists K'(\epsilon)\in\mathbb{N}\,\forall n\in\mathbb N\,\,\forall k\ge K':|a_{n,k}|<\epsilon,$ wenn man $K'(\epsilon):=\max\limits_{n\in\mathbb N}\{K(\epsilon,n)\}$ wählt. Daraus folgt nun, dass für $\epsilon>0$ gegeben alle Einzelfolgen im ersten Index $(a_{n,k})_{n\in\mathbb N}$ mit $k\ge K'(\epsilon)$ die Ungleichung $|a_{n,k}|<\epsilon\,\forall n\in\mathbb N$ erfüllen. Laut Definition ist für ein $k$ $\sup\limits_{n\in\mathbb N}|a_{n,k}|$ die kleinste obere Schranke von $(|a_{n,k}|)_{n\in\mathbb N},$ also $\epsilon>\sup\limits_{n\in\mathbb N}|a_{n,k}|>|\sup\limits_{n\in\mathbb N}a_{n,k}|\,\forall k\ge K'$. Das bedeutet aber gerade, dass $\lim\limits_{k\to\infty}\sup\limits_{n\in\mathbb N}a_{n,k}=0.$

p.s. Die beiden weiteren Voraussetzungen werden m.E. also nicht benötigt, um die Aussage zu beweisen.

Elektrodynamik
  
Thema eröffnet von: Seligman
Poynting Vektor = Leistungsfluss  
Beitrag No.9 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-02
Tirpitz
J

2020-04-01 22:13 - traveller in Beitrag No. 8 schreibt:
2020-04-01 08:54 - Tirpitz in Beitrag No. 3 schreibt:
Man könnte vielleicht auch andere Formeln für die Energiedichte und den Energiefluss des elektromagnetischen Feldes finden, aber bisher hatte man nie Probleme mit denen von Poynting, bzw. es existiert bis dato kein Experiment, dass deren Gültigkeit in Frage stellen würde.
Könnte die ART darüber Aufschluss geben? In den Energie-Impuls-Tensor können ja alle möglichen Energiedichten und -stromdichten eingehen, aber andere Definitionen dürften doch zu (theoretisch) messbar anderen Lösungen der Feldgleichungen führen.
Ich glaube, dass das keine triviale Fragestellung ist. Ich weiß gar nicht, was für Experimente in dieser Richtung bereits unternommen wurden. Hier gibt es eine lange Liste von Alternativvorschlägen (wobei manche aber nicht eichinvariant sind) für die Definition des Leistungsflusses.

Elektrodynamik
  
Thema eröffnet von: Seligman
Poynting Vektor = Leistungsfluss  
Beitrag No.7 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-01
Tirpitz
J

Ja, so verstehe ich es auch.

Elektrodynamik
  
Thema eröffnet von: Seligman
Poynting Vektor = Leistungsfluss  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-01
Tirpitz
J

2020-04-01 11:34 - traveller in Beitrag No. 4 schreibt:
Ich vermute auch - da lasse ich mich aber gerne korrigieren -, dass es aus den Maxwell-Gleichungen alleine gar nicht möglich ist zu zeigen, dass diese Ausdrücke der gewohnten mechanischen Energie entsprechen. Zur Verbindung der beiden müsste man sicher irgendwo die Lorentz-Kraft verwenden.

Ich denke, selbst dann ist es nicht eindeutig. Die Lorentzkraft fließt schon in das Poynting-Theorem über den $\mathbf j\cdot\mathbf E$-Term ein$^1$, schließlich beschreibt dieser Term genau die mechanische Leistung der Materie durch das elektromagnetische Feld.

2020-04-01 11:34 - traveller in Beitrag No. 4 schreibt:
Üblicherweise betrachtet man doch zuerst hochgradig homogene Systeme wie den Plattenkondensator oder die lange Spule, für welche sich die Gesamtenergien einfach berechnen lassen und man aufgrund der Homogenität der Felder kaum eine andere Wahl hat, als die Energiedichte über $u=\frac{E}{V}$ zu erklären. Von da an ist dann der Übergang von dieser durchschnittlichen zur lokalen Energiedichte $u=\frac{dE}{dV}$ völlig natürlich und unterscheidet sich auch nicht von anderen Konzepten wie etwa der Massen- oder Ladungsdichte.

Ich vermute, dass sich für den Leistungsfluss ähnliche hochgradig isotrope strahlende Systeme finden lassen.
Ich denke, dass das dem Threadersteller schon klar ist. Der Knackpunkt liegt ja vielmehr darin, wie man die Größe der Energiedichte (oder des entsprechenden Flusses) alleine mit den Feldgrößen quantifiziert. Das ist m.W. in der E-Dynamik eben ad hoc und ohne eine bessere Begründung als "klappt eben".

$^1 \mathbf j\cdot\mathbf E = Nq\mathbf v\cdot \mathbf E = \mathbf v\cdot N q(\mathbf E+\mathbf v\times\mathbf B)=N\mathbf v\cdot \mathbf F_L=P_\text{mech}$

Elektrodynamik
  
Thema eröffnet von: Seligman
Poynting Vektor = Leistungsfluss  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-04-01
Tirpitz
J

Hallo!

Ich halte es in dieser Frage wie Richard Feynman. Man könnte vielleicht auch andere Formeln für die Energiedichte und den Energiefluss des elektromagnetischen Feldes finden, aber bisher hatte man nie Probleme mit denen von Poynting, bzw. es existiert bis dato kein Experiment, dass deren Gültigkeit in Frage stellen würde.

Numerik & Optimierung
  
Thema eröffnet von: HDMIii
Inverse vs. Moore-Penrose-Inverse  
Beitrag No.5 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-03-14
Tirpitz
 

Hallo!

Nein, anders herum. Alles, was abhängig ist, wird ja herausprojeziert. Je weniger das ist, desto mehr bleibt von deiner Basisdimension übrig. Ohne mehr Details deines Problems zu kennen, können meine Aussagen aber nur sehr vage bleiben.

Funktionen und Schaubilder
  
Thema eröffnet von: xiao_shi_tou_
Sterberate einer Epidemie korrekt ausrechnen  
Beitrag No.38 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-03-14
Tirpitz
 

2020-03-14 13:28 - Slash in Beitrag No. 37 schreibt:
2020-03-14 13:04 - Tirpitz in Beitrag No. 36 schreibt:
2020-03-14 12:48 - Slash in Beitrag No. 35 schreibt:
Ich finde diese Video ganz ok.

Corona-Virus im Alltag: Echte Gefahr oder übertriebene Panikmache? - BR24
Zu behaupten, diese Epidemie sei mit einer "gewöhnlichen" Grippewelle vergleichbar, ist nicht wahr.

Das wird im Video doch gar nicht behauptet. Der Unterschied wird ganz klar dargestellt. Es gibt auf Grdund des "neues" Virus zu wenig Immunität und daher ist der Ansteckungsverlauf rasanter. Die jetzt ergriffenen Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass Krankenhäuser bzw. das Gesundheitssystem nicht überbelastet werden. Die Jungen sollen die Alten schützen.

Gruß, Slash
Das suggieriert aber schon die Videobeschreibung:

Das neuartige Coronavirus ist wie die Grippe: ähnlich ansteckend, ungefähr so tödlich, die gleichen Risikogruppen. Der Unterschied zu Corona: Die Grippe kommt jedes Jahr und da werden nicht reihenweise Konzerte abgesagt, Menschen in Quarantäne gesteckt oder ganze Länder abgeriegelt. Warum also jetzt diese Coronavirus-Hysterie? Große Events werden verboten, Italien ist komplett abgeriegelt, die Menschen prügeln sich um Toiletten-Papier: Jede Stunde eine neue Schlagzeile zum neuartigen Coronavirus.
Ist das übertrieben oder gerechtfertigt? Wir müssen keine Corona-Panik haben, aber tatsächlich ist jetzt jeder von gefordert, damit unsere Gesellschaft nicht unter dem Coronavirus zusammenbricht: Was wir ganz konkret tun können, auch um die Alten, Kranken und Schwachen zu schützen: Possoch klärt!
Auch die Aussage "ungefähr so tödlich wie die Grippe" ist nicht haltbar. In manchen Ländern wie hier momentan ist sie anscheinend so gut wie harmlos, anderswo sterben 10%. Das kann doch momentan niemand glaubhaft beziffern.
Ich fände des schön, wenn nicht jeder die spekulative Zahl (meist entweder best oder worst case) für bare Münze nimmt und herumposaunt (um dann entweder Panik zu schüren oder zu beschwichtigen), die ihm am besten passt.

Im weiteren bin ich ggü. der momentanen Mainstream-Haltung "flatten the curve" ggü. eher skeptisch. Ich denke, mit rigorosen Quarantänen und Ausgangssperren kann man auch jetzt noch das Virus eindämmen und zu Phase 1 zurückkehren, wo das individuelle Unterbrechen der Infektionsketten sinnvoll ist. Verlangsamte Durchseuchung ist schon eine halbe Kapitulationserklärung, zumal es m.E. die Mutation und damit eine zweite Welle wahrscheinlicher macht.

Funktionen und Schaubilder
  
Thema eröffnet von: xiao_shi_tou_
Sterberate einer Epidemie korrekt ausrechnen  
Beitrag No.36 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-03-14
Tirpitz
 

2020-03-14 12:48 - Slash in Beitrag No. 35 schreibt:
Ich finde diese Video ganz ok.

Corona-Virus im Alltag: Echte Gefahr oder übertriebene Panikmache? - BR24

Zu behaupten, diese Epidemie sei mit einer "gewöhnlichen" Grippewelle vergleichbar, ist nicht wahr. Es kommt in norditalienischen Krankenhäusern bereits zur Triage durch den massenhaften Anfall an Schwersterkrankten. Dass auch durch die Grippewelle viele Menschen sterben, ist evident. Aber sie sterben trotz allen Bemühungen der Mediziner. In Italien (und auch zuvor in China) hingegen sind Menschen schon aufgrund des Kapazitätsmangels verstorben. Deswegen ist weiterhin keine sinnlose Panik, aber höchste Vorsicht geboten, zum Schutze aller Mitbürger.

Numerik & Optimierung
  
Thema eröffnet von: HDMIii
Inverse vs. Moore-Penrose-Inverse  
Beitrag No.3 im Thread
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag2020-03-14
Tirpitz
 

Hallo!

Das ist eine Ermessensentscheidung, denke ich. Mit der Moore-Penrose-Inversen wirst du insgesamt die Dimension des (Pseudo-)Kerns verlieren. Wenn der Pseudorang deiner Matrix groß relativ zur Gesamtdimension ist, hört deine Rechnung evtl. auf, Sinn zu ergeben (weil sie z.B. nicht mehr hinreichend gut konvergiert). Ich habe die Pseudoinverse z.B. in einer quantenchemischen Rechnung benutzt, wo ich mit einer Basis aus Gauß-Funktionen bestimmte chemische Orbitale beliebig gut darstellen konnte, die aber auch Teil der Basis waren. Allerdings waren das nur ein paar Linearkombinationen, die sich sehr scharf in der Basis herausgestellt haben und die ich einfach herausprojeziert habe; die Anzahl dieser linearen Abhängigkeiten wuchs nur linear mit der Basisdimension.
 

Sie haben sehr viele Suchergebnisse
Bitte verfeinern Sie die Suchkriterien

[Die ersten 20 Suchergebnisse wurden ausgegeben]
Link auf dieses Suchergebnis hier
(noch mehr als 20 weitere Suchergebnisse)

-> [Suche im Forum fortsetzen]
 
 

 
All logos and trademarks in this site are property of their respective owner. The comments are property of their posters, all the rest © 2001-2020 by Matroids Matheplanet
This web site was originally made with PHP-Nuke, a former web portal system written in PHP that seems no longer to be maintained nor supported. PHP-Nuke is Free Software released under the GNU/GPL license.
Ich distanziere mich von rechtswidrigen oder anstößigen Inhalten, die sich trotz aufmerksamer Prüfung hinter hier verwendeten Links verbergen mögen.
Lesen Sie die Nutzungsbedingungen, die Distanzierung, die Datenschutzerklärung und das Impressum.
[Seitenanfang]

used time 0.045077