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Mathematik » Stochastik und Statistik » Abhängigkeit von Zahl an Glücksspielautomaten zu Zahl an Spielern?
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Universität/Hochschule Abhängigkeit von Zahl an Glücksspielautomaten zu Zahl an Spielern?
Johann86
Neu Letzter Besuch: im letzten Monat
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Themenstart: 2019-04-19


Hallo, ich sitze vor einem statistischen Problem und hoffe hier kann mit vielleicht jemand ein paar gute Tipps geben.
Folgende Frage soll statistisch untersucht werden: Führt eine höhere Zahl an Glücksspielautomaten zu einer höheren Zahl an Spielern pro Jahr?
Ich habe die folgenden Zahlen vorliegen:
 
Die Zahl der Glücksspielautomaten in Hessen pro Jahr
Die Zahl der Spieler in Hessen pro Jahr
Die Zahl der Glückspielautomaten für 28 Kreisregionen pro Jahr in Hessen jeweils  separat für jede Kreisregion
Die Zahl der Spieler für 28 Kreisregionen pro Jahr in Hessen jeweils separat für jede Kreisregion
 
Kreisregionen sind Gebietseinteilungen vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Alle Zahlen liegen vor für die Jahre 2010 bis einschließlich 2017.
Meine letzte Statistikvorlesung liegt schon eine ganze Weile zurück aber da es sich um metrische Werte handelt denke ich mal das nur eine Korrelationsanalyse oder eine Regressionsanalyse in Frage kommt.

Und ich vermute mal eine lineare Regression. Aber wenn ich mir den Wikipediaartikel Regressionsanalyse so angucke gibt es da so viel, das ich doch nochmal nachfragen wollte.
Ich mache das Ganze mit SPSS 23.
Worauf muss ich noch achten? Welche Werte indem Ergebnis sind wichtig?
Bin für jeden Tipp und Hinweis dankbar.
Vielen Dank
Malte



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Caban
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Dabei seit: 06.09.2018
Mitteilungen: 342
Aus: Brennpunkt einer Parabel
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.1, eingetragen 2019-04-19


Hallo

Ich würde als erstes die Zahl der Spielzeugautomaten pro Jahr über die zahl der Spieler pro Jahr auftragen.

m ist dann die Anzahl der Spielautomaten, damit ein neuer Spieler dazukommt. n ist die Anzahl der Spielautomaten, wenn es keine Spieler gibt, ein eher theorethischer Wert.

Gruß Caban



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Johann86
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Dabei seit: 03.04.2019
Mitteilungen: 2
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.2, vom Themenstarter, eingetragen 2019-04-20


Sorry aber das hilft mir gar nicht weiter. Was meinst du mit auftragen? In einer Regression?



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Diophant
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Dabei seit: 18.01.2019
Mitteilungen: 908
Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.3, eingetragen 2019-04-20


Hallo Johann86,

vorbehaltlich eines Missverständnisses meinerseits: wenn du hier mit einer Regression arbeitest, nimmst du dann nicht schon automatisch die Antwort vorweg, nämlich dass es einen funktionalen Zusammenhang, idealerweise sogar einen linearen, zwischen der Automatenzahl und der Anzahl der Spieler gibt?

Also ich würde das mit einer geeigneten Korrelationsanalyse angehen.

Bevor ich da geeignete Tipps geben kann, muss ich aber noch weiter darüber nachdenken, neben anderen Dingen, die noch zu tun sind.  smile


Gruß, Diophant



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dlchnr
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Dabei seit: 20.04.2013
Mitteilungen: 153
Aus: Aalen, DE
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.4, eingetragen 2019-04-20


Um überhaupt zu einer sinnvollen Aussage gelangen zu können, benötigst Du meines Erachtens noch wenigstens die Einwohnerzahl jeder Kreisregion (am besten für alle Jahre), um überhaupt die "höhere Zahl an Glücksspielautomaten" innerhalb Deiner Daten greifbar zu machen. Würde eine vermutlich zum Teil auftretenden höhere "Automatendichte", also Automaten pro Einwohner mit einer höheren "Spielerdichte", also Spieler pro Einwohner korrelieren,  könnte die These zutreffen - könnte deshalb (da müßten vielleicht dei echten Statistiker noch ihre Einwürfe machen), weil u.U. auch andere Ursachen der Grund für eine Korrelation sein könnten, etwa ein Stadt/Land-Gefälle oder die Länge der Strecke bis zum nächste Automaten oder, oder, oder ..., die man eigentlich alle an Hand der Daten verfolgen und ausschließen müßte.  

[Die Antwort wurde nach Beitrag No.2 begonnen.]



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hgseib
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Dabei seit: 04.04.2019
Mitteilungen: 57
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.5, eingetragen 2019-04-20


EDIT: schliesse mich der Antwort von dlchnr an


Hallo

Ich gehe einmal davon aus, dass das keine Schulaufgabe ist - weil die lassen grundsätzlich die Realität ausser acht.

2019-04-19 18:54 - Johann86 im Themenstart schreibt:
Führt eine höhere Zahl an Glücksspielautomaten zu einer höheren Zahl an Spielern pro Jahr?
Hierzu ein eindeutiges Jain

2019-04-19 18:54 - Johann86 im Themenstart schreibt:
Und ich vermute mal eine lineare Regression.
Niemals!

Beispiele sind immer wieder 'beliebt' ;-)
Bei Opel wurde die Fliessbandgeschwindigkeit erhöht. Erwartungsgemäss wurden pro Zeit mehr Autos produziert und es passierten mehr Fehler. Dann wurde die Fliessbandgeschwindigkeit verringert. Erwartungsgemäss wurden pro Zeit weniger Autos produziert und es passierten MEHR Fehler.
Die Begründung (hier unwichtig, nur der Vollständigkeit wegen) die Leute mussten sich nicht mehr so viel konzentrieren, sie wurden nachlässig.

Die Erkenntnis sollte sein:
Bäume wachsen nicht in den Himmel. 1000 millionen Automaten schaffen nicht Millionen von Spielern. Die Ressource 'spielwillige Spieler' steht nicht in beliebiger Menge zur Verfügung. Deine Frage sollte eher darum gehen: wo ist ein Maximum (wurde das schon erreicht?) und welche Faktoren beeinflussen das.
Für Interessierte: Einflussgrössenrechnung (diese Seite wird es aber nicht mehr lange geben)

Nicht unwichtig ist auch: Statistik basier auf der Normalverteilung. Daten die nicht Normalverteilt sind ergeben folgerichtig unsinnige Ergebnisse.

Nicht unwichtig: Ein Boris Becker oder ein Michael Schumacher (eine Leitfigur) beeinflussen das allgemeine Interesse gewaltig. U.u. berücksichtigt eine Berechnung z.B. nur 10% aller Einflüsse und gewichtige 90% Einflüsse werden garnicht beachtet?
Wirtschaftsrezessionen beeinflussen die Glücksspielbereitschaft der Bevölkerung.

Da fällt einem laufend neues ein: Ich war natürlich auch mal in LasVegas. Als ich keine Lust mehr hatte habe ich einfach weiter gespielt. Grund wahr nicht die unüberschaubare Menge an Einarmigen Banditen, sondern: Ich habe echt den Ausgang nicht mehr gefunden :-)

Allgemeine Empfehlung: zuerst ein Problem analysieren, ehe man zum Rechner greift.

mfg



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Kitaktus
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Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.6, eingetragen 2019-04-23 15:27


"Führt eine höhere Zahl an Glücksspielautomaten zu einer höheren Zahl an Spielern pro Jahr?"

Die Frage kann man mit Statistik allein nicht beantworten. Weil die Statistik Dir nicht sagen kann, was Ursache und was Wirkung ist.

a) Es wurden mehr Automaten aufgestellt, dadurch bekommen mehr Personen die Möglichkeit zu spielen, weil der nächste Automat jetzt näher ist, nicht so oft besetzt ist, ...
b) Mehr Personen möchten spielen, daher stellen die Betreiber mehr Automaten auf, um den Bedarf zu befriedigen.



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Diophant
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Mitteilungen: 908
Aus: Rosenfeld, BW
Zum letzten BeitragZum nächsten BeitragZum vorigen BeitragZum erstem Beitrag  Beitrag No.7, eingetragen 2019-04-23 15:40


@Kitaktus:
Ich hatte das oben so verstanden, dass eine Kausalität bereits angenommen wird und anhand der Zahlen evaluiert werden soll.

Und da spräche ja dann nichts dagegen, sofern man die Methodik richtig wählt.

Aber schon klar: aus irgendwelchen korrelierenden Datenreihen Kausalitäten abzuleiten, dass ist zwar groß in Mode aber methodisch falsch.


Gruß, Diophant



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